Cover-Bild Yoko
Band 1 der Reihe "Die Rache-Serie"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 19.06.2026
  • ISBN: 9783499011849
Bernhard Aichner

Yoko

Thriller

Die faszinierende Geschichte einer Mörderin – hautnah und schonungslos erzählt Aichner von einer Frau, die selber nicht ahnt, wozu sie fähig ist.

Yoko ist wie du und ich. Bis das Glück sie verlässt.

Yoko ist Ende zwanzig, als sie die Metzgerei, die sie von ihrem Vater geerbt hat, in eine kleine Manufaktur umwandelt. Mit Hingabe verpackt sie fortan das Glück in Kekse, anstatt Schweinehälften zu zerlegen. Sie ist verliebt, ihr Leben ist erfüllt von Leichtigkeit, doch von einem Moment zum anderen zerbricht alles.

Yoko liefert eine Kiste Glückskekse an ein chinesisches Restaurant aus, und als sie versucht, einem kleinen Hund im Hinterhof zu helfen, wird sie für ihre Courage von dessen Peinigern bestraft. Der Hund stirbt. Und Yokos Albtraum beginnt.

Noch ahnt sie nicht, mit wem sie es zu tun hat. Wie viel Leid über sie hereinbrechen und mit welch ungeahnter Härte sie sich dafür rächen wird. Ihr wird alles genommen, was ihr lieb ist. Und deshalb schlägt Yoko zurück. Erbarmungslos.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2026

Eine Frau auf Rachefeldzug

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Yoko erzählt eine klassische Rape&Revenge Story: hart, brutal, blutig und extrem. Auf mich hat der Roman wie ein buchgewordener B-Movie gewirkt, und irgendwie funktioniert das nicht so gut wie auf Zelluloid. ...

Yoko erzählt eine klassische Rape&Revenge Story: hart, brutal, blutig und extrem. Auf mich hat der Roman wie ein buchgewordener B-Movie gewirkt, und irgendwie funktioniert das nicht so gut wie auf Zelluloid. Beim Lesen hat man einfach viel mehr Zeit, Ungereimtheiten und Schwachstellen zu bemerken, von denen es hier leider einige gibt. Yoko ist ein sehr zwiespältiger Charakter, und obwohl ich ihr letztlich zugejubelt habe auf ihrem Rachefeldzug, hat sie sich auch mehr als einmal extrem dumm verhalten. Zwar "wächst" sie im Verlaufe der Handlung, aber trotzdem konnte ich nicht bedingungslos mit ihr mitfiebern. Im Film wären meine kleinen Kritikpunkte vielleicht in temporeicher Action untergegangen, aber beim Lesen fällt es einem doch ins Auge. Gut, aber in dem Genre sollte man sein Augenmerk vielleicht auch nicht auf Konsistenz und Glaubwürdigkeit richten... Nichtsdestotrotz habe ich mich nämlich gut unterhalten gefühlt und das Buch dann auch in einem Rutsch durchgelesen - natürlich wollte ich wissen wie weit Yoko gehen würde und was ihre Opfer erwartet. Tatsächlich war es dann doch ein bisschen wie einen Film vor meinem inneren Auge zu schauen. Ein großer Bestandteil des Buches ist die Gewalt - gegen den Hund, gegen Yoko, gegen ihre Peiniger, aber das sind in meinen Augen zentrale Stilmittel im R&R Genre. Wer damit ein Problem hat, sollte besser einen weiten Bogen um das Buch machen.

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