Eine ganz besondere Lesereise
Zu Andies Aufgaben als Pressereferentin gehört es, Lesereisen für bekannte Autoren zu betreuen. Doch wer hätte gedacht, dass sie bei ihrer ersten Lesereise ausgerechnet Jack Carlson betreuen würde? Der ...
Zu Andies Aufgaben als Pressereferentin gehört es, Lesereisen für bekannte Autoren zu betreuen. Doch wer hätte gedacht, dass sie bei ihrer ersten Lesereise ausgerechnet Jack Carlson betreuen würde? Der Jack, mit dem sie eine Vergangenheit hat. Der Jack, der sie vor fünf Jahren auf eine Art und Weise hintergangen hatte, dass sie danach nicht mehr dieselbe war.
Bei dieser Geschichte handelt es sich um eine Haters-to-Lovers Geschichte, die ihren Ursprung vor fünf Jahren hatte.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir total leicht gefallen und ich konnte es kaum erwarten zu erfahren, was der Grund dafür ist, dass Andie Jack so sehr hasst, dass sie sogar bereit wäre, ihren Traumjob aufzugeben, nur um nicht in seiner Nähe zu sein.
Es werden zwar immer wieder Anspielungen auf das, was damals geschehen ist, gemacht, ohne dass wirklich was preisgegeben wird. Erst nach fast zwei Drittel des Buches erfährt man endlich, woher dieser Hass herrührt.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lebendig und sie beschreibt Andies Gefühlschaos während dieser Reise sehr gut. Sie ist zwischen Vergebung für Jacks damaliges Verhalten und Aufrechterhaltung ihres Hasses hin- und hergerissen. Dabei war es gerade dieser Hass auf Jack, der ihr geholfen hatte, das andere tragische Ereignis in ihren Leben einigermaßen zu überstehen.
Die Geschichte zeigt, dass nicht immer alles so ist, wie es im ersten Moment zu sein scheint. Und sie zeigt auch wie wichtig es ist, demjenigen, der in die Sache involviert ist, die Chance zu geben, das Ganze aus seiner Sicht wiederzugeben.
Die Geschichte wird nur aus Andies Perspektive erzählt und obwohl man vielleicht voreingenommen gegenüber Jack hätte sein können aufgrund dessen, wie Andie sich in Bezug auf ihn äußert, war er mir dennoch sehr sympathisch und hat mir manchmal sogar leid getan.
Eine gefühlvolle Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Dass sie ohne spicy Szenen auskommt, fand ich zudem sehr erfrischend.