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Piret

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2026

Weg zum Bruch

Masked by Nightfall
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Bisher habe ich Kim Nina Ocker nicht unbedingt im Fantasy-Bereich gesehen, aber ich wurde eines besseren belehrt.

Der Auftaktband kommt mit einem tollen Worldbuilding daher und hat mich von Anfang an ...

Bisher habe ich Kim Nina Ocker nicht unbedingt im Fantasy-Bereich gesehen, aber ich wurde eines besseren belehrt.

Der Auftaktband kommt mit einem tollen Worldbuilding daher und hat mich von Anfang an gefangen genommen.
Etwas schade war, dass man nur aus Elodies Sicht auf die Geschehnisse blicken konnte. Einen Ausflug in den Kopf von Jax hätte ich nur zu gerne gemacht.
Ein paar geheimnisvolle Briefschnipsel, welche zwischen den Kapiteln eingestreut wurden lassen noch ein paar interessante Wendungen vermuten.
Elodies Geheimnis wird erst recht spät aufgedeckt, auch wenn es sich Seite für Seite mehr andeutet.

Der Schreibstil ist vor allem sehr bildhaft, weshalb ich Elodie und ihre Welt perfekt vor Augen hatte.

Einige kleinere Schwächen und auch ein paar Längen gab es, das hat meiner Begeisterung aber nur wenig Abbruch getan.
Ich freue mich nach diesem fiesen Cliff auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Fesselnd

Party of Liars
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Wie ein einziger Abend das ganze Leben verändern kann, sowohl die Zukunft, als auch Dinge die bereits geschehen sind.

Wow, saustark, spannend und fesselnd bis zum Schluss.
Bereits der Anfang hat mir eine ...

Wie ein einziger Abend das ganze Leben verändern kann, sowohl die Zukunft, als auch Dinge die bereits geschehen sind.

Wow, saustark, spannend und fesselnd bis zum Schluss.
Bereits der Anfang hat mir eine Gänsehaut beschert und "die Mutter" zieht sich durch bis zum Schluss.

Interessant war auch, dass man die ganze Zeit gerätselt hat, weshalb die Polizei da ist und was überhaupt passiert ist.
Die Auflösung deutet sich zwar nach und nach an, aber sehr lange tappt man im Dunkeln und verdächtigt am Ende jeden.

Die abwechselnden Perspektiven haben dem Buch mehr Tiefe gegeben und natürlich auch mehr potenziell Verdächtige.
Ein Geheimnis trägt schließlich jeder erzählende Frau mit sich rum.

Vergangenheit und Gegenwart wechseln sich ab und je mehr man über vergangenes erfährt, desto besser setzt sich ein Bild zusammen.
Ermittler braucht dieses Buch nicht, der Leser "ermittelt" selbst, was auch mal ganz spannend war.

Tolles Buch, kann ich nur weiter empfehlen!

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Interessanter Einblick

Gold war mehr als Glück
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Besonders viel außer Olympia wusste ich bisher nicht von Julia Krajewski. Da kam dieses Buch genau recht, diese Lücke bei mir zu schließen.

Einfach und reflektiert erhält man Einblicke in Erfolge und ...

Besonders viel außer Olympia wusste ich bisher nicht von Julia Krajewski. Da kam dieses Buch genau recht, diese Lücke bei mir zu schließen.

Einfach und reflektiert erhält man Einblicke in Erfolge und Niederlagen und wie man vor allem mit den Niederlagen umgeht und gestärkt aus ihnen hervorgeht.
Schön fand ich auch immer wieder von ihrer Kindheit zu lesen, ein Leben ohne Pferde war nach diesem Werdegang wirklich nicht möglich.

Auch die Tatsache, dass hier nicht immer die tollen Pferde hingestellt wurden und trotzdem vieles geklappt hat, zeigt das vor allem der Wille und das Können entscheidend ist. Sich so durchzubeißen war sicher nicht einfach. Dafür gab es viel Partnerschaft mit den Pferden.

Besonders haben mir auch die Bilder gefallen, welche tolle Eindrücke vermittelt haben.


Die Hintergründe zu den großen Turnieren und wie es manchmal, auch mit den Kollegen laufen konnte waren auch spannend. Man sieht ja immer nur die Fernsehbilder und kurze Ausschnitte, da kommt vieles anders daher, als es dann in Wirklichkeit war.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Meervolk

Born of Salt and Storm
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Um mich in dieses Buch einzufinden habe ich sehr lange gebraucht.
Die fremde Welt, die vielen neuen Begriffe etc. haben dazu geführt, dass ich lange gebraucht habe bis ich sie verstanden habe und drin ...

Um mich in dieses Buch einzufinden habe ich sehr lange gebraucht.
Die fremde Welt, die vielen neuen Begriffe etc. haben dazu geführt, dass ich lange gebraucht habe bis ich sie verstanden habe und drin war.
Richtung Mitte/Ende wurde es dann immer flüssiger und ich habe mich wohl gefühlt.
Das Worldbuilding war insgesamt wirklich stark, vielleicht war es nicht das richtige Buch zur richtigen Zeit und ich habe mich deshalb schwer damit getan.

Für Romantasy waren es mir zu wenig Funken, da hätte die Geschichte zwischen Tavi und Ereo deutlich mehr Potenzial gehabt.

Bei vielen Gesprächen hatte ich oft den Eindruck "habe ich das nicht schon mal gelesen", hier kam vieles ähnlich daher und war deshalb nicht besonders abwechslungsreich.

Tavi hat mir mit all ihren Höhen und Tiefen gut gefallen, sie konnte ich gut greifen, während die anderen Figuren mich weniger berührt haben. Hier konnte ich wenig Nähe aufbauen und dadurch auch weniger als gewohnt mitfiebern.

Ein schönes Debut mit Potenzial.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Schade

Picking Daisies on Sundays
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Uff, das Buch hat mich echt etwas geschafft.
Begeistert von der süßen Idee vom Klappentext habe ich mich auf ein romantisches Buch über eine zweite Chance gefreut.

Leider zu früh.
Der Schreibstil ist ...

Uff, das Buch hat mich echt etwas geschafft.
Begeistert von der süßen Idee vom Klappentext habe ich mich auf ein romantisches Buch über eine zweite Chance gefreut.

Leider zu früh.
Der Schreibstil ist locker, flüssig und humorvoll, allerdings auch ziemlich zackig, weshalb man ziemlich schnell mitten im Geschehen ist und sich schnell zurecht finden muss.
In der Mitte dümpelt die Handlung dann zwar offensichtlich, aber immer auf der Stelle vor sich hin. Es geht nichts vorwärts, auch wenn bei beiden Protagonisten klar ist, was Sache ist. Das Ende ist dann Holter die Polter erledigt und ja..für mich gab es kein Knistern, dafür viel Unverständnis.
Nach vier Jahren Funkstille wiedersehen, sofort wieder auf den Herzensbrecher einlassen und es ist als wäre kein Tag vergangen?
Sowohl Daisy als auch Levi haben ein massives Kommunikationsproblem und irgendwann ist man davon mehr als nur genervt.

Wirklich schade, die Grundidee war toll.

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