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Veröffentlicht am 04.07.2026

Eine ganz besondere Lesereise

Bad Publicity
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Zu Andies Aufgaben als Pressereferentin gehört es, Lesereisen für bekannte Autoren zu betreuen. Doch wer hätte gedacht, dass sie bei ihrer ersten Lesereise ausgerechnet Jack Carlson betreuen würde? Der ...

Zu Andies Aufgaben als Pressereferentin gehört es, Lesereisen für bekannte Autoren zu betreuen. Doch wer hätte gedacht, dass sie bei ihrer ersten Lesereise ausgerechnet Jack Carlson betreuen würde? Der Jack, mit dem sie eine Vergangenheit hat. Der Jack, der sie vor fünf Jahren auf eine Art und Weise hintergangen hatte, dass sie danach nicht mehr dieselbe war.

Bei dieser Geschichte handelt es sich um eine Haters-to-Lovers Geschichte, die ihren Ursprung vor fünf Jahren hatte.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir total leicht gefallen und ich konnte es kaum erwarten zu erfahren, was der Grund dafür ist, dass Andie Jack so sehr hasst, dass sie sogar bereit wäre, ihren Traumjob aufzugeben, nur um nicht in seiner Nähe zu sein.

Es werden zwar immer wieder Anspielungen auf das, was damals geschehen ist, gemacht, ohne dass wirklich was preisgegeben wird. Erst nach fast zwei Drittel des Buches erfährt man endlich, woher dieser Hass herrührt.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lebendig und sie beschreibt Andies Gefühlschaos während dieser Reise sehr gut. Sie ist zwischen Vergebung für Jacks damaliges Verhalten und Aufrechterhaltung ihres Hasses hin- und hergerissen. Dabei war es gerade dieser Hass auf Jack, der ihr geholfen hatte, das andere tragische Ereignis in ihren Leben einigermaßen zu überstehen.

Die Geschichte zeigt, dass nicht immer alles so ist, wie es im ersten Moment zu sein scheint. Und sie zeigt auch wie wichtig es ist, demjenigen, der in die Sache involviert ist, die Chance zu geben, das Ganze aus seiner Sicht wiederzugeben.

Die Geschichte wird nur aus Andies Perspektive erzählt und obwohl man vielleicht voreingenommen gegenüber Jack hätte sein können aufgrund dessen, wie Andie sich in Bezug auf ihn äußert, war er mir dennoch sehr sympathisch und hat mir manchmal sogar leid getan.

Eine gefühlvolle Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Dass sie ohne spicy Szenen auskommt, fand ich zudem sehr erfrischend.

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Veröffentlicht am 28.06.2026

Seifenblasen auf dem Centre Court

Match Point
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Als ihr am gleichen Tag der Aushilfsjob bei der Zeitung gekündigt wird und sie herausfindet, dass ihr Freund sie betrügt, entschließt sich Flora dazu, alles hinter sich zu lassen und einen Neuanfang zu ...

Als ihr am gleichen Tag der Aushilfsjob bei der Zeitung gekündigt wird und sie herausfindet, dass ihr Freund sie betrügt, entschließt sich Flora dazu, alles hinter sich zu lassen und einen Neuanfang zu wagen.

Sie möchte wieder als Graphic Novels Künstlerin arbeiten und so beschließt sie, für einige Wochen zum Lake District zu fahren, ein Ort, mit dem sie gute Erinnerungen verknüpft und der sie inspirieren soll.

Aufgrund ihrer Kündigung knapp bei Kasse beschließt sie, ihre Wohnung während dieser Kreativphase zu vermieten.

Ausgerechnet Kieran O’Sullivan, der Bad Boy des Tennis, hat ihre Wohnung für diesen Zeitraum gemietet. Blöd nur, dass es dann mit dem Lake District nicht klappt und sie sich, mangels anderer Möglichkeiten, die Wohnung mit ihm teilen muss. Konflikte sind somit vorprogrammiert.

Sowohl Flora als auch Kieran, trotz seinem anfänglichen Stargehabe, waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Der Schlagabtausch zwischen den beiden zu Beginn und die Art miteinander zu scherzen, haben mich oft zum Schmunzeln gebracht.

Ich fand es schön zu sehen, wie sich Kieran Flora gegenüber langsam geöffnet und ihr sein wahres Ich gezeigt hat. Und wie er durch sie wieder begonnen hat, an sich selbst zu glauben.

Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin war ich sofort in der Geschichte drin und habe sie in einem Rutsch durch gelesen. Sie gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen des Profisports und zeigt uns auch die Schattenseiten der Popularität.

Sie zeigt auch, was alles möglich ist, wenn die richtigen Leute hinter einem stehen, daß man den Glauben an seinen Fähigkeiten nicht verlieren soll undwie wichtig es ist, eine gute Freundin zur Seite zu haben, wenn alles den Bach runterzugehen scheint.

Es ist eine emotionale Geschichte, die mich sehr berührt hat, so dass ich am Ende sogar ein paar Tränen verdrücken musste.

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Veröffentlicht am 27.06.2026

Ein Prince und sein Dornröschen

Once Upon A Tender Kiss
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Weil sie sie damals fast verloren hätten, kann Mia, die mit einem Herzfehler auf die Welt gekommen ist, keinen schweren Seufzer von sich geben, ohne dass sich ihre Eltern Sorgen um sie machen.

Leider ...

Weil sie sie damals fast verloren hätten, kann Mia, die mit einem Herzfehler auf die Welt gekommen ist, keinen schweren Seufzer von sich geben, ohne dass sich ihre Eltern Sorgen um sie machen.

Leider hat sich das bis zum heutigen Tag nicht geändert, obwohl Mia in der Zwischenzeit dreißig Jahre alt und eigentlich vollkommen gesund ist.

Tate, der unverschämte Typ aus dem Laden, der ausgerechnet in die Wohnung über ihr einzieht, hat es dagegen nicht leicht gehabt im Leben. Tate, der dank seinem Freund Larry endlich eine Wohnung und einen Job hat und der mit seiner neuen Lebenssituation neue Hoffnung schöpft, das alleinige Sorgerecht für seine Tochter Riley zu bekommen.

Während ich mich teilweise über Mias Passivität bezüglich dem Verhalten ihrer Mutter geärgert habe, habe ich Tate mit seiner spitzbübischen Art von Anfang an gemocht.

Im Grunde ist er das komplette Gegenteil von Mia, doch im Laufe der Zeit stellt sich heraus, dass sie eine große Gemeinsamkeit haben, nämlich das Märchen von Dornröschen.

Außerdem bringt er frischen Wind in Mias Leben und zeigt ihr, wie schön es sein kann, sich einfach gehen zu lassen.

Bei Mia fragt man sich die ganze Zeit, wann sie endlich die Kraft finden wird, sich gegen die erdrückende Fürsorge und manipulativem Verhalten ihrer Mutter zu wehren.

Die vielen Parallelen zum Märchen, die beiden unabhängig voneinander in manchen Situationen durch den Kopf gingen, waren immer sehr treffend, vor allem wenn es um Melody, die Ex-Freundin von Tate oder Mias Mutter ging.

Und dann ist da noch Larry, Tates Freund, der ganz anders ist als am Anfang gedacht und der mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer geworden ist, wohingegen meine Abneigung gegen Mias Mutter immer mehr gewachsen ist, je mehr sie versucht hat, sich in ihr Leben einzumischen.

Eine schöne Geschichte, in der es darum geht zu erkennen, was einem gut tut und letztendlich den Mut aufbringt, sich auch dafür einzusetzen.

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Veröffentlicht am 21.06.2026

Ein Geocaching Trip mit Folgen

The Trail of Lost Hearts
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Nachdem ihr Verlobter bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, ist Wren am Boden zerstört.

Ein Geocaching Trip scheint genau das Richtige zu sein, um Abstand zum Erlebten zu bekommen und um all das ...

Nachdem ihr Verlobter bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, ist Wren am Boden zerstört.

Ein Geocaching Trip scheint genau das Richtige zu sein, um Abstand zum Erlebten zu bekommen und um all das zu verarbeiten, was sie nach dem Unfall erfahren hat.

Auf ihrer Tour trifft sie auf Marshall, der ihr in einer brenzligen Situation zur Seite steht. Marshall, der sich aus einem ähnlichen Grund wie sie, auf diesen Trip begeben hat.

Obwohl es Wren nach allem, was ihr widerfahren ist, sehr schwer fällt wieder jemandem zu vertrauen, stimmt sie nach reiflicher Überlegung zu, das Geocaching gemeinsam mit ihm fortzusetzen. Mit seinem Einfühlungsvermögen schafft es Marshall mit der Zeit Wren dazu zu bringen, sich ihm zu öffnen.

Als sie am Ende des gemeinsamen Trips zu dem Schluss kommt, in Bezug auf Marshall den gleichen Fehler begangen zu haben wie bei ihrem Verlobten Rob, zieht sie sich jedoch verletzt zurück.

Mit ihrem tiefgründigen Schreibstil lässt uns die Autorin an Wrens Schmerz und Trauerbewältigung teilhaben und man bekommt direkt mit, wie sie mit sich hadert und sich selbst die Schuld an der Situation gibt, weil sie die Zeichen, die klar auf der Hand lagen, nicht erkannt hat.

Und wie sie sich das Versprechen gibt, nie mehr in so eine Situation zu geraten, nachdem es ihr bei Marshall ähnlich ergangen ist.

Während ich Wren für ihren Mut aufzustehen und weiterzumachen bewundert habe, hatte ich für Marshalls Verhalten überhaupt kein Verständnis, weil ich den Grund dafür nicht ganz nachvollziehen konnte. Er hätte doch wissen müssen, wie sehr er sie dadurch verletzen würde, da Wren sich ihm anvertraut und ihm alles erzählt hatte.

Die Geschichte spricht ernste Themen an und man kann gut nachvollziehen, was die Protagonisten durchmachen und es war schön zu sehen, wie sie es dennoch schaffen, einen Neuanfang zu machen.

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Veröffentlicht am 20.06.2026

Zwischen Trauer und Wut ist noch Hoffnung

Dunbridge Academy - Whoever
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Lange Zeit galten Cleo und Alexander als Traumpaar, bis zu dem Tag, als sich plötzlich alles veränderte, Alexander die Dunbridge Academy verließ und Cleos Herz in tausend Teilen zerbrach.

Aber auch sein ...

Lange Zeit galten Cleo und Alexander als Traumpaar, bis zu dem Tag, als sich plötzlich alles veränderte, Alexander die Dunbridge Academy verließ und Cleos Herz in tausend Teilen zerbrach.

Aber auch sein Weggang hatte Cleo nicht geholfen, über Alexander hinweg zu kommen, was ihr in dem Augenblick klar wird, als er eines Tages wieder vor ihr steht, denn ihre Gefühle ihm gegenüber sind unverändert.

Alexander ist es nicht leicht gefallen, an den Ort zurückzukehren, an dem er einst so glücklich gewesen ist, doch leider blieb ihm keine andere Wahl, auch wenn er weiß, dass es nicht leicht werden würde, Cleo jeden Tag wieder so nah zu sein.

Schon als die Geschichte beginnt, hegt man den Verdacht, dass hinter der Trennung der beiden was anderes steckt, als das, was man glaubt zu wissen und man ist sehr gespannt darauf, zu erfahren, was es sein könnte.

Die Kapitel werden abwechselnd aus Sicht von Cleo und Alexander erzählt und durch den Schreibstil der Autorin lässt sich genau nachempfinden, was die beiden durchgemacht haben und wie schwer es ihnen gefallen ist, mit dem, was passiert ist, klarzukommen.

Die Geschichte zeigt, wie unterschiedlich Menschen mit ihren Gefühlen umgehen und wie schwer es manchmal ist, sich selbst der Person, die einem nahe steht, anzuvertrauen und mit ihr über die eigenen Gefühle zu sprechen.

Das ist meine erste Geschichte aus der Dunbridge Academy Reihe und ich habe die Clique rund um Cleo und Alexander geliebt. Es war schön zu sehen, wie sie zusammengehalten haben, was sich angesichts ihres Verhaltens, als es zum Zwischenfall mit Alexander gekommen ist, obwohl sie gewusst haben, dass es Konsequenzen nach sich ziehen würde, deutlich gezeigt hat, sowie und an ihrem Engagement, als es um die Schulpferde ging.

Über den Schulalltag bekommt man so gut wie nichts mit, dafür aber umso mehr über Pferde und Reiten.

Man kommt gut in die Geschichte hinein, so dass man das Buch im Nu durchgelesen hat. Nur über den Cliffhanger am Ende habe ich mich ein bisschen geärgert, auch wenn sich Sarah dafür entschuldigt hat 😉

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