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Veröffentlicht am 30.03.2026

Holpriger Neuanfang in St. Ives

Summer Tides
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So hatte sich Scarlett ihre Rückkehr nach St. Ives ganz und gar nicht vorgestellt.

Noch bevor es losgeht, scheint ihr großer Traum vom eigenen Geschäft ausgeträumt zu sein, denn es stellt sich heraus, ...

So hatte sich Scarlett ihre Rückkehr nach St. Ives ganz und gar nicht vorgestellt.

Noch bevor es losgeht, scheint ihr großer Traum vom eigenen Geschäft ausgeträumt zu sein, denn es stellt sich heraus, dass sie einer Betrügerin aufgesessen ist.

Aufgeben ist jedoch keine Option, denn erstens hatte sie dafür ihr letztes Geld investiert und kann es sich nicht leisten, den Kopf in den Sand zu stecken und zweitens möchte sie ihrem Freund Eric unbedingt beweisen, dass sie in der Lage ist, was Eigenes auf die Beine zu stellen.

Unerwartete Hilfe in ihrer Situation bekommt sie von den Bewohnern von St. Ives, etwas womit sie überhaupt nicht gerechnet hätte.

Dann trifft sie auf Jonah, der so ganz anders ist als ihr Freund Eric. Bei ihm hat sie nie das Gefühl, sich verstellen oder rechtfertigen zu müssen und fühlt sich wohl in seiner Nähe.

Auch Jonah sucht immer wieder ihre Nähe, obwohl er weiß, dass es keine Zukunft für sie geben kann, weil sie verschiedene Erwartungen an diese haben.

Den Schreibstil der Autorin habe ich gemocht. So wie sie den Ort, den Strand und die Umgebung darstellt, hat man sofort alles vor Augen.

Scarlett und Jonah, zwei Menschen, die sich selbst im Weg stehen, wenn es darum geht, ihr persönliches Glück zu finden.

Scarlett ist eine starke Frau, die sich jedoch selbst nicht so sieht, weil sie der Meinung ist, dass sie für andere nicht genug ist und die Schuld immer bei sich sucht, wenn es in ihren Beziehungen nicht funktioniert.

Jonah dagegen ist so sehr durch das, was sich in der Vergangenheit ereignet hat, geprägt, dass er, aus Angst, andere durch seine Handlungen zu schaden, keine Beziehung eingehen möchte.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich war gerne für eine kurze Zeit in St. Ives zu Gast, wo man mit offenen Armen empfangen wird und wo jeder gleich zur Stelle ist, wenn man Hilfe oder Unterstützung braucht und freue mich schon auf meinen nächsten Besuch dort.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Der Deal mit dem Golden Boy

Terms of Attraction 1. The Knockout Contract
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Hätte Lainey, Studentin im dritten Studienjahr an der Penn Med., gewusst, welche negative Konsequenzen ihr Handeln während ihrer Nachtschicht in der Notaufnahme im Hinblick auf ihre Zukunft nach sich ziehen ...

Hätte Lainey, Studentin im dritten Studienjahr an der Penn Med., gewusst, welche negative Konsequenzen ihr Handeln während ihrer Nachtschicht in der Notaufnahme im Hinblick auf ihre Zukunft nach sich ziehen würde, hätte sie die Finger von der blutenden Wunde des eingelieferten Patienten gelassen. Dabei hatte sie bei seinem Anblick fast schon Schmetterlinge im Bauch.

Als sie ihm Monate später zufällig über den Weg läuft, hat sie deshalb nichts als Abneigung für ihn übrig.

Parker reagiert mit Unverständnis, denn er ist sich keiner Schuld bewusst, und lässt sich von Laineys Verhalten ihm gegenüber nicht beirren. Im Gegenteil. Er erkennt seine Chance, mit ihrer Hilfe aus seiner misslichen Lage herauszukommen und ergreift diese, indem er ihr einen Deal anbietet, wovon sie auch profitieren würde, denn Lainey befindet sich ebenfalls in einer Situation, aus der es scheinbar keinen Ausweg gibt.

Das farbenprächtige Cover ist ein echter Blickfang, das sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Der Schreibstil ist flüssig und locker und einmal angefangen zu lesen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Dadurch, dass die Geschichte aus Sicht von beiden geschrieben wird, erfährt man, was die Gründe sind, die beide dazu gebracht haben, diesen Deal einzugehen und dass es von größter Bedeutung ist, diesen auch durchzuziehen.

Langsam beginnt Lainey sowohl sich selbst mit anderen Augen zu sehen als auch zu erkennen, dass Parker eine Seite hat, die sie nie bei ihm vermutet hätte. So gerät ihre selbst auferlegte Regel, nämlich, sich nicht ineinander zu verlieben, gehörig ins Wanken.

Es hat sehr viel Spaß gemacht die Geschichte zu lesen. Vor allem die Unterhaltungen zwischen Lainey und Jemma wie auch die zwischen ihr und Parker, bei denen ich es mir einfach nicht verkneifen konnte, jedes Mal breit zu grinsen, haben mir sehr gut gefallen.

Eine sehr schöne Geschichte mit sympathischen Hauptfiguren. Nicht zu vergessen Jemma und Arthur, die besten Freunde der beiden. Die Art von ‘Beste Freunde’, die jeder haben sollte.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Zurück an die Fairview

You Are My Anchor
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Im zweiten Band rund um die Fairview University geht es dieses Mal um den Schwimmsport. Die Geschichte kann unabhängig vom ersten Band gelesen werden.

Wir treffen hier auf Isla, deren größter Traum es ...

Im zweiten Band rund um die Fairview University geht es dieses Mal um den Schwimmsport. Die Geschichte kann unabhängig vom ersten Band gelesen werden.

Wir treffen hier auf Isla, deren größter Traum es ist, bei Olympia eine Medaille zu gewinnen.

Dadurch, dass sie alles außer ihrem Schwimmsport ausblendet, merkt sie nicht, was um sie herum passiert, bis sie es auf der Halloween Party, zu der sie ihre beste Freundin Cat mitschleppt, schmerzlich erfahren muss.

Dort trifft sie auf Cyrus, der genau nachvollziehen kann, was sie durchmacht. Zwei Unbekannte, die sich ab dem ersten Moment ihrer Begegnung voneinander angezogen fühlen, für die es jedoch keine Zukunft zu geben scheint, weil sich Isla voll und ganz auf ihren Sport konzentrieren möchte. Doch sie haben die Rechnung ohne das Schicksal gemacht.

Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut in die Geschichte rein. Sie wird sowohl aus Sicht von Isla als auch von Cyrus erzählt. Dadurch bekommt man mit, wie sie mit sich und dem Umständen, in die das Schicksal sie hinein manövriert hat, zu kämpfen haben und wie sie unter der Ausweglosigkeit ihrer Situation leiden. Man konnte regelrecht spüren, wie schwer es ihnen gefallen ist, sich zurückzuhalten und ihren Gefühlen nicht nachzugeben.

Die Geschichte gewährt uns auch einen kleinen Blick hinter die Kulissen des Schwimmsports und wie die Atmosphäre bei den Wettkämpfen ist. Sie zeigt uns, wie hart man arbeiten und auf was man alles verzichten muss, um erfolgreich zu sein und daß die Medien keinen Fehltritt verzeihen.

Eine nette Geschichte mit sympathischen Charakteren. Es hat Spaß gemacht, sie zu lesen.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Butterfly und ihr Wide Receiver

catching YOU
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Ava fängt beim Team der Dragons als Mental Health Coach an. Sie soll sich dort um Spieler kümmern, die nicht mit ihren Emotionen umgehen können.

Ihr erster Patient ist Ryan, der Star Wide Receiver, der ...

Ava fängt beim Team der Dragons als Mental Health Coach an. Sie soll sich dort um Spieler kümmern, die nicht mit ihren Emotionen umgehen können.

Ihr erster Patient ist Ryan, der Star Wide Receiver, der wieder mal über die Stränge geschlagen hat. Da er mit dieser ihm auferlegten Maßnahme überhaupt nicht einverstanden ist, ist sein Verhalten bei jedem Termin entsprechend ablehnend.

In dieser Geschichte treffen zwei Menschen aufeinander, die durch ihre Erlebnisse aus der Vergangenheit gezeichnet sind. Sowohl Ava als auch Ryan versuchen, jeder auf seine Art, mit diesen fertig zu werden, was der Grund ist, dass Ava sich für den Beruf als Psychologin entschieden hat und für Ryan nur der Football zählt und auch alles dafür gibt.

Der Schreibstil ist flüssig und ich mag es, wenn die Geschichte aus der Perspektive von beiden Protagonisten erzählt wird. Jedoch hat mir letztendlich doch etwas gefehlt, um mich ganz zu berühren.

Das mag zum Teil daran gelegen haben, dass es mir einfach zu schnell ging, wie sich das Ganze zwischen den beiden entwickelt hat, so dass ich schon gedacht habe, dass ich aus Versehen einige Kapitel überblättert hätte, weil es zuvor keinerlei Hinweise darauf gab, dass es dazu kommen könnte.

Zudem fand ich keine Erklärung für das Verhalten eines bestimmten Teamkameraden, weil zu keinem Zeitpunkt irgendwas über Konkurrenzkampf oder Neid innerhalb des Teams erwähnt wurde.

Ich hätte es auch schön gefunden, wenn man mehr über die Familien von Ava und Ryan erfahren hätte, wie z. B. was es mit der Vorliebe eines Familienmitglieds für ein bestimmtes Gericht auf sich hat, was der Grund für das Telefonat immer zu einer bestimmten Uhrzeit ist usw.

Eine nette Geschichte für zwischendurch, die viel zu abrupt zu Ende war und bei der mir einfach das Knistern zwischen den beiden gefehlt hat, um mich überzeugen zu können.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Ein Lucky Charm für Seven

Knightsbridge United
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Als die bekannte Sportjournalistin Davina King bei einem Pubbesuch von einer Panikattacke heimgesucht wird und kopflos hinausrennt, ist plötzlich ein Fremder da, der ihr in diesem Moment Halt gibt und ...

Als die bekannte Sportjournalistin Davina King bei einem Pubbesuch von einer Panikattacke heimgesucht wird und kopflos hinausrennt, ist plötzlich ein Fremder da, der ihr in diesem Moment Halt gibt und sie wieder in die Realität zurückholt.

Es stellt sich heraus, dass der Fremde Alec Ward ist, ein Spieler der Knights. Bei seinem Interview rutscht ihm versehentlich etwas heraus, das ihn mit Davina in Verbindung bringt, was ein gefundenes Fressen für die Medien ist, die sich sofort darauf stürzen.

Um die Gerüchteküche zum Verstummen zu bringen, sollen sie zum Schein eine Fake-Beziehung eingehen, wobei Davina der Sache skeptisch gegenübersteht, in Anbetracht dessen, was sie in ihrer letzten Beziehung erlebt hat.

Wenn jemand glaubt, daß es sich hier nur um eine weitere gewöhnliche Story über Fußball handelt, dann ist er auf dem Holzweg, denn es geht um soviel mehr.

Die Geschichte hat mich von Beginn an mitgerissen und es hat mich zutiefst erschüttert zu lesen, wie niederträchtig ein Mensch sein kann. Und das ausgerechnet gegenüber der Person, die er vorgibt zu lieben.

Die Autorin hat es durch ihren Schreibstil geschafft, nicht nur die Achterbahn der Gefühle von Davina gut darzustellen, so dass man ihre Angst, Verzweiflung und Unsicherheit spüren kann, sondern auch wie sie immer mehr aufblüht und wieder zu der toughen Frau wird, die sie vorher war, je mehr sie erkennt, dass Alec der Inbegriff von einem Good Boy ist.

Eine Geschichte, die es wirklich in sich hat und die beim Lesen viele Emotionen hervorruft, aber es gibt nicht nur die dunklen Momente, sondern auch viele helle, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben.

Dabei sollte unbedingt die Triggerwarnung beachtet werden. Und ich wünsche jeder Frau, die dasselbe durchgemacht hat wie Davina, einen Alec an ihrer Seite.

Verletzungen, die unsichtbar sind, wiegen genauso schwer wie die, die man sehen kann.

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