Cover-Bild Straße der Sterne
(3)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
7,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Ersterscheinung: 04.12.2012
  • ISBN: 9783641102364
Brigitte Riebe

Straße der Sterne

Roman
Eine Reise in die Vergangenheit

Regensburg, 1246: Pilar, Tochter eines reichen Händlers, macht sich auf den Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Ungeachtet der Gefahren vertraut sich die junge blinde Frau einigen Weggefährten an. Auf schicksalhafte Weise verbindet der Sternenweg die Lebensgeschichten der Pilger.

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Rissa in einem Regal.
  • Rissa hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2023

Eine Pilgerreise - HB Rezension

0

Die Hörbuchsprecherin Svenja Pages verbinde ich mittlerweile mit vielen, meist historischen Romanen und so bleibt mir nach dem Ende eines Buches oft noch länger ihre eindrucksvolle Stimme im Gedächtnis. ...

Die Hörbuchsprecherin Svenja Pages verbinde ich mittlerweile mit vielen, meist historischen Romanen und so bleibt mir nach dem Ende eines Buches oft noch länger ihre eindrucksvolle Stimme im Gedächtnis. So wie auch bei diesem Buch.
Regensburg, Mitte des 13. Jahrhunderts. Pilars Mutter hat sie vor langer Zeit verlassen, dann ist sie auch noch erblindet. Als auch noch ihr Vater stirbt, macht sie sich auf nach Santiago de Compostela. Auf dieser Pilgerreise wird sie von Tariq begleitet, der schon lange ihrer Familie dient.
Immer wieder wird die Handlung unterbrochen durch Berichte von Pilars Mutter, die bei den "Reinen" (oder auch uns besser bekannt als Katharern) aufgewachsen ist und von einem Tempelritter schwanger wurde.
Und es gibt weitere Perspektiven von Pilgern, die sich bald Pilar und Tariq anschließen.
Ein Roman, der mich gut in diese Zeit und auf diese Reise versetzen konnte und bei dem ich wieder einiges gelernt habe. Vor allem das historische Nachwort hat mir dabei geholfen.
Eine gelungene Verbindung von Fiktion und historischen Gegebenheiten. Brigitte Riebe hat es auch mit diesem Buch geschafft mich zu begeistern.

Veröffentlicht am 24.08.2025

Roadmovie der besonderen Art

0

Regensburg 1246: Die junge Pilar hatte es bisher nicht gerade leicht im Leben. Als sie zehn war, hat ihre Mutter die Familie verlassen und ihr blieb nur ein kryptischer Abschiedsbrief. Kurze Zeit später ...

Regensburg 1246: Die junge Pilar hatte es bisher nicht gerade leicht im Leben. Als sie zehn war, hat ihre Mutter die Familie verlassen und ihr blieb nur ein kryptischer Abschiedsbrief. Kurze Zeit später ist sie langsam erblindet. Als auch noch ihr geliebter Vater bei einem Brand ums Leben kommt, beschließt sie, nach Santiago de Compostela zu pilgern. Sie hofft, dass der Heilige ihr das Augenlicht wiedergibt. Doch diese Pilgerreise wird ihr Leben weitaus umfassender verändern und ihr unerwartete Erkenntnisse über die Vergangenheit ihrer Mutter bescheren.
Zur gleichen Zeit begeben sich auch andere auf den Jakobsweg. Unter anderem der ehemalige Kreuzritter Camino, der sich danach sehnt, irgendwo anzukommen, Moira, die ihrem verstorbenen Mann aber auch sich selbst die Schuld am Tod ihrer Tochter gibt, der Templer Armando, der auf der Suche nach dem größten Schatz der Christenheit ist, oder Estrella, die vorgibt, mit ihren Karten die Zukunft lesen zu können.

Zunächst ist natürlich festzuhalten, dass das hier konstruierte zufällige Aufeinandertreffen der richtigen Leute zu den richtigen Zeitpunkten reichlich unrealistisch ist. Davon abgesehen ist an der Handlung aber nicht viel auszusetzen. Die Erlebnisse der Protagonisten und die Beschreibung der Pilgerreise sind interessant, und zu den verschiedenen Stationen des Jakobswegs dürfte gut recherchiert worden sein. Es wird aus wechselnden Perspektiven erzählt und auch die eingestreuten Rückblicke ins Jahr 1227 sorgen für Spannung.
Die auftretenden Personen sind gut und überwiegend nachvollziehbar gezeichnet. Es ist schön zu beobachten, wie unterschiedliche Charaktere miteinander interagieren.
Was mir nur ein bisschen gefehlt hat, ist das Historische. Im Prinzip könnte dieselbe Geschichte auch mehrere Jahrhunderte später spielen und manche Geisteshaltungen und Gedankengänge wirken überhaupt zu „heutig“.
Davon abgesehen kann ich dieses „Roadmovie“ der besonderen Art aber durchaus weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 18.11.2025

Als HB gehört. Es hatte viele Handlungsstränge

0

Die Geschichte spielt Mitte des 13. Jahrhunderts. Die junge, blinde Pilar macht sich nach dem Tod des Vaters auf die Suche nach ihrer Mutter und ihrem verlorenen Augenlicht..Sie erhofft sich Hilfe von ...

Die Geschichte spielt Mitte des 13. Jahrhunderts. Die junge, blinde Pilar macht sich nach dem Tod des Vaters auf die Suche nach ihrer Mutter und ihrem verlorenen Augenlicht..Sie erhofft sich Hilfe von einer Pilgerreise über den Jacobsweg nach Santiago de Compostella.

Ihr maurischer Freund soll ihr bei der Reise die Augen ersetzen, da er auch als einziger weiß, wo man Rena eventuell finden könnte.

So machen sich die beiden auf den Weg über den Bodensee nach Spanien.

Aber auch andere machen sich auf den Weg dorthin. So werden viele Handlungsstränge nebeneinander erzählt,was mir das Verfolgen des Hörbuchs erschwert hat. Außerdem gibt es neben den vielen Frauen und Männern, die den Weg begehen auch noch Passagen, die das Leben von Pilars Mutter zwanzig Jahre zuvor beschreiben.

Am Ende fügt sich alles logisch zusammen und ich könnte auch nicht sagen, wie man es hätte anders erzählen sollen, aber mich hat es definitiv an manchen Stellen überfordert und das hat meinen Hörgenuss doch deutlich getrübt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere