Das Heim von Geistern, von Hexen und einem Kind, das kein richtiges Kind ist.
1965 wird die junge Pearl zur Entbindung nach Lichen Hall geschickt, einem gotischen Herrenhaus, das in Schottland inmitten eines Waldes steht. Unverheiratete Frauen kommen hierher, um heimlich ihre Kinder zur Welt zu bringen. Doch in Lichen Hall lauert Gefahr. Seltsame Schimmelpilze überwuchern die Wände und gespenstische Geheimnisse kriechen aus dem dunklen Wald heran …
Ein Gothic-Thriller, der die gruseligsten schottischen Legenden aufgreift.
Woman Home: »Cooke hat die düstere Realität mit einem magischen Realismus vermischt.«
Candis: »Mit einer großartigen Handlung erzählt diese spannende und fesselnde Story von der schwierigen Geschichte der Frauen im Schottland Mitte des 20. Jahrhunderts.«
Katherine May: »C. J. Cooke ist eine Meisterin der feministischen Gothic!«
Mit „Der Geisterwald“ entführt uns C. J. Cooke nach Schottland in die 1960er-Jahre. Die Leser*innen werden in ein düsteres Herrenhaus entführt, das mehr verbirgt, als seine Mauern ahnen lassen. Die Geschichte ...
Mit „Der Geisterwald“ entführt uns C. J. Cooke nach Schottland in die 1960er-Jahre. Die Leser*innen werden in ein düsteres Herrenhaus entführt, das mehr verbirgt, als seine Mauern ahnen lassen. Die Geschichte beginnt, als die junge Pearl nach Lichen Hall geschickt wird, um heimlich ihr Kind zur Welt zu bringen. Schon dieser Ausgangspunkt ist beklemmend, doch schnell wird klar: Die eigentliche Bedrohung lauert nicht nur in den gesellschaftlichen Zwängen jener Zeit, sondern in den Schatten des Waldes und in den Mauern des Hauses selbst.
Cooke versteht es meisterhaft, historische Realität und magischen Realismus zu verbinden. Der Roman ist atmosphärisch dicht, die Beschreibungen von Lichen Hall und dem umliegenden Wald sind so lebendig, dass man den modrigen Geruch des Schimmels fast selbst in der Nase hat. Hinzu kommen unheimliche Elemente voller Geister, Hexen und Legenden.
Thematisch überzeugt das Buch ebenfalls: Neben der Gänsehaut liefert es eine kluge, feministische Perspektive auf die Situation unverheirateter Frauen in den 1960ern, deren Geschichten oft im Verborgenen blieben.
„Der Geisterwald“ ist unheimlich, atmosphärisch und gesellschaftskritisch zugleich.
Dieser Gothic-Thriller war für mich unerwartet emotional.
Er hat in mir so viele Gefühle und Emotionen hervorgerufen: Wut. Fassungslosigkeit. Hass. Und Tränen. Trotz allem steckte in dieser Geschichte ...
Dieser Gothic-Thriller war für mich unerwartet emotional.
Er hat in mir so viele Gefühle und Emotionen hervorgerufen: Wut. Fassungslosigkeit. Hass. Und Tränen. Trotz allem steckte in dieser Geschichte auch unheimlich viel Liebe und Wärme.
Die Geschichte handelt von all den Frauen, die angeblich eine Schande über ihre Familien brachten, alles über sich ergehen lassen mussten und ihre Schwangerschaften vertuschen sollten, um nicht verstoßen zu werden. Mütter, die einfach keine andere Wahl hatten, als ihre Kinder zur Adoption freizugeben. Frauen, die von der Gesellschaft geächtet wurden und so gut wie keine Rechte hatten. Damals bekam man als alleinerziehende, unverheiratete Mutter einfach keine Chance – und die Kinder dieser Frauen litten ebenso unter diesen Umständen.
Auch queere Menschen hatten es damals extrem schwer. Man wurde strafrechtlich verfolgt und konnte dafür sogar ins Gefängnis kommen.
Mein Herz hat bei diesem Buch so sehr geblutet.
Gleichzeitig war diese Geschichte unheimlich spannend, düster, schaurig und mystisch – inspiriert von der schottischen Mythologie.
Es gab wunderschöne Naturbeschreibungen. Und für alle Pilz-Fans: Dieses Buch ist über Pilze. Sie nehmen einen dominanten Teil der Handlung ein.
Erzählt wird aus der Sicht von zwei Frauen, deren Geschichten anfangs sechs Jahre auseinanderliegen. Am Ende gleicht sich der Zeitunterschied an, und die Erzählung wechselt ab, bis sich schließlich alle Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammensetzen.
Ich kann euch dieses Buch wärmstens empfehlen und wirklich ans Herz legen.
. Hier erwartet dich ein Gothic-Thriller von beschwörender Intensität.
„Der Geisterwald“ verwebt düstere Gothic-Atmosphäre, feine Horrorelemente und nervenaufreibende Spannung mit der schonungslosen Wirklichkeit, ...
. Hier erwartet dich ein Gothic-Thriller von beschwörender Intensität.
„Der Geisterwald“ verwebt düstere Gothic-Atmosphäre, feine Horrorelemente und nervenaufreibende Spannung mit der schonungslosen Wirklichkeit, der Frauen und Mädchen in den 1960er-Jahren ausgesetzt waren.
Ein vielschichtiger, beklemmender und überraschender Roman! 4,5/5 ⭐️
. Aber was erwartet dich hier genau…
1965 wird die junge Pearl zur Entbindung nach Lichen Hall gebracht, ein abgelegenes, gotisches Herrenhaus inmitten der schottischen Wälder. Dorthin werden unverheiratete Frauen geschickt, um fernab neugieriger Blicke im Verborgenen ihre Kinder zur Welt zu bringen.
Doch in Lichen Hall ist nichts so sicher, wie es scheint.
Nimm dich vor der Pilzen in Acht…
. In „Der Geisterwald“ begleiten wir nicht allein Pearl auf ihrem Weg, sondern auch Mabel, ein junges Mädchen, das selbst einst schwanger zur Geburt nach Lichen Hall kam. Der Roman entfaltet sich in zwei Zeitebenen. Einmal Mabels Geschichte, die in der Vergangenheit wurzelt und Pearls Geschichte, die in der Gegenwart spielt. Beide Erzählstränge verlaufen kunstvoll parallel und verweben sich zu einem dichten Geflecht, das uns Lichen Hall und den benachbarten Geisterwald in all ihrer unheimlichen Präsenz nahebringt.
. Schon die Ankunft auf dem Anwesen ist von einer eigentümlichen Schwere durchzogen. Lichen Hall scheint aus der Zeit gefallen; seine Mauern, die Schatten des Waldes, selbst die Lebensweise seiner Bewohner tragen wenig vom Geist der 1960er Jahre in sich. Vielmehr fühlt man sich, als Leserin und Leser ebenso wie als Figur in das 18. Jahrhundert zurückversetzt. Jeder Flur, jedes Rascheln im Gehölz atmet Vergangenheit.
Ebenso ranke sich um das Herrenhaus Mythen und Geschichten…
vom Geisterwald, in dem eine Hexe hausen soll und von den Besitzern des Anwesens, deren Schicksal wie ein Fluch nachhallt. Gewiss, das klingt nach vertrauten Motiven des Gothic-Horrors und ja, diese Elemente sind präsent. Doch „Der Geisterwald“ versteckt sich nicht in nur hinter düsteren Kulissen und wohligen Schauern.
Hinter der spannungsgeladenen Oberfläche eines Gothic-Thrillers verbirgt sich eine eindringliche Auseinandersetzung mit dem Leben von Mädchen und Frauen vergangener Zeiten: mit den Erwartungen, die man an sie stellte, mit der Ächtung, die sie erfuhren, wenn sie es wagten, sie selbst zu sein und mit den Rechten, die ihnen verwehrt blieben, während sie Männern selbstverständlich zustanden.
Und trotz aller Geheimnisse, trotz der Schatten, die sich über Lichen Hall legen, gelingt es Cooke, der Geschichte ein stimmiges, würdiges Ende zu verleihen! Auch wenn einzelne Fragen,
wie leise Echos im Raum stehen bleiben.
. So ist „Der Geisterwald“ ein feministischer Roman im Gewand eines Gothic-Thrillers, durchzogen von einem Hauch dunkler Magie.
Genau dieser Zauber
macht dieses Buch zu einen wahren Pageturner.