Familie kann man sich nicht aussuchen
Mein erster Colm Tóibín - aber bestimmt nicht der letzte. Sprachlich und inhaltlich hat mich das Buch sehr überzeugt. Die Beziehung zwischen den Schwestern sowie zu ihrer Mutter wird auf eine Art beschrieben, ...
Mein erster Colm Tóibín - aber bestimmt nicht der letzte. Sprachlich und inhaltlich hat mich das Buch sehr überzeugt. Die Beziehung zwischen den Schwestern sowie zu ihrer Mutter wird auf eine Art beschrieben, die fesselt aber auch ungläubig zurücklässt. Mit dieser Familie braucht man keine Feinde mehr. Wir erfahren die Handlung aus der Perspektive von Montse, der jüngsten der drei Schwestern. Neben einigen verletzenden Aktionen ihrer Familienmitglieder ist die Gleichgültigkeit ihr gegenüber aber wohl das Schlimmste. Doch sie lernt dazu und findet ihren Seelenfrieden. Ein wirklich gutes Buch!