Cover-Bild Echnatons Fluch
Band der Reihe "Theodora Costanda ermittelt"
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Hoffmann und Campe
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 09.05.2025
  • ISBN: 9783455017847
Constantin Schreiber

Echnatons Fluch

Ägypten-Krimi

Ägypten, heute: Nahe einer uralten Kultstätte am Nil hat sich eine Sekte angesiedelt, die sich völlig von der Außenwelt abschirmt. Die Mitglieder huldigen Pharao Echnaton – und prophezeien den nahenden Weltuntergang. Als mehrere Mitglieder der Sekte ermordet werden, rückt die isolierte Gemeinschaft ins grelle Licht der Öffentlichkeit. Kommissarin Theodora Costanda nimmt die Ermittlungen auf. Gehen die Morde auf religiöse Eiferer zurück? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Theodora taucht immer tiefer in einen Fall, der sie tief in die Geschichte des Landes führt, bis hin zum düsteren Geheimnis eines seiner mächtigsten Pharaonen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2025

ägyptische Geschichte und Spannung meisterhaft verknüpft

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Klappentext:

Ägypten, heute: Nahe einer uralten Kultstätte am Nil hat sich eine Sekte angesiedelt, die sich völlig von der Außenwelt abschirmt. Die Mitglieder huldigen Pharao Echnaton – und prophezeien ...

Klappentext:

Ägypten, heute: Nahe einer uralten Kultstätte am Nil hat sich eine Sekte angesiedelt, die sich völlig von der Außenwelt abschirmt. Die Mitglieder huldigen Pharao Echnaton – und prophezeien den nahenden Weltuntergang. Als mehrere Mitglieder der Sekte ermordet werden, rückt die isolierte Gemeinschaft ins grelle Licht der Öffentlichkeit. Kommissarin Theodora Costanda nimmt die Ermittlungen auf. Gehen die Morde auf religiöse Eiferer zurück? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Theodora taucht immer tiefer in einen Fall, der sie tief in die Geschichte des Landes führt, bis hin zum düsteren Geheimnis eines seiner mächtigsten Pharaonen.
„Echnatons Fluch“ ist der zweite Band einer Krimireihe, die in Ägypten angesiedelt ist von Constantin Schreiber.
Der erste Band „Kleopatras Grab“ hatte mir schon gut gefallen. Dieser Band war noch einmal spannender.

Ägypten hat für mich schon immer etwas Mystisches und Magisches. Seit ich eine Nilkreuzfahrt unternommen habe und mich mit der Geschichte Ägyptens befasst habe lässt mich das Land nicht mehr los.

Die Geschichte ist natürlich in der heutigen Zeit angesiedelt. Die Ermittlerin Kommissarin Theodora Costanda hat nach ihrem letzten Fall eine Auszeit genommen und ist in einem Yoga-Retreat.
Bei einem Besuch auf dem Markt sieht sie Mitglieder einer Sekte. Eine der Frauen bittet sie unbemerkt um Hilfe. Nach einigen Erkundigungen kommt eine Frau auf sie zu, die ihre Tochter an die Sekte verloren hat.
Die Sekte lebt fast völlig von der Außenwelt abgeschnitten und huldigt Echnaton. Bei einem Besuch einer alten Kultstätte Echnatons entdeckt sie einen Folterkeller. Ihr Spürsinn ist geweckt und der Fall lässt sie nicht mehr los. Auch ihr Kollege Fadi, der nach dem letzten Fall zur Verkehrspolizei versetzt wurde, will Theo helfen und schleust sich in die Sekte ein. Keiner kann die Gefahr und die Ausmaße einschätzen.

Constantin Schreiber verknüpft in seinem Kriminalroman gekonnt die Geschichte Ägyptens mit der Gegenwart. Der Autor vermittelt den Leser*innen die alte Geschichte und die Kultstätten Ägyptens wunderbar. Dazu noch der Spannende Krimi, was will man mehr.
Die Protagonisten sind gut in Szene gesetzt. Theo und Fadi haben mir schon im ersten Band gut gefallen.

Constantin Schreiber hat einen angenehm zu lesenden Schreibstil. Der Autor baut die Spannung langsam auf und hält sie bis zum Ende. Das Ende nimmt dann unerwartete Ausmaße an.

„Echnatons Fluch“ ist ein spannender und gut zu lesender Kriminalroman, der gekonnt alte Geschichte mit der Gegenwart verknüpft.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Spannender Krimi

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„...Echnatons Todesumstände waren bis heute ungeklärt, erinnerte Theo sich. Alt war er jedenfalls nicht geworden. Dieses Grab anzuschauen, stellte sich Theo verlockend vor...“

Theodora, genannt Theo, ...

„...Echnatons Todesumstände waren bis heute ungeklärt, erinnerte Theo sich. Alt war er jedenfalls nicht geworden. Dieses Grab anzuschauen, stellte sich Theo verlockend vor...“

Theodora, genannt Theo, hatte sich nach ihrem letzten Fall eine Auszeit genommen. Sie will sich in Ruhe überlegen, wie ihre Zukunft aussehen könnte. Doch das Leben spielt anders.
Der Autor hat einen spannenden Krimi geschrieben. Er hat hochaktuelle Themen mit einer historischen Geschichte verknüpft. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Er sorgt für den hohen Spannungsbogen.
Als Theo auf dem Markt in Kairo ist, fällt ihr eine Gruppe Menschen mit gelben kuttenähnlichen Gewändern auf. Eine der jungen Frauen wendet sich kurz an sie und bittet um Hilfe, bevor sie verschwindet. Theos Recherche gehen ins Leere. Sie hat zwar erfahren, dass es in der Wüste einen Tempel geben soll, findet aber keinen Hinweis darauf. Sie wendet sich um Hilfe an Fadi.

„...Das Einfachste wäre, er bekäme aktuelle Satellitenaufnahmen von der Gegend zu sehen. Da müsste dann was drauf sein oder auch nicht. Die überflogen doch ständig jeden noch so kleinen Ziegenstall...“

Fadi lässt seine Beziehungen spielen. Aber sowohl ihm als auch Theo wird schnell klar, dass sie dabei sein müssen, in ein Wespennest zu stechen. Irgendjemand hat die nötigen Beziehungen, um Ermittlungen zu torpedieren und ins Leere laufen zu lassen.
Sehr anschaulich wird das Leben in Kairo beschrieben. Gleichzeitig werden aktuelle Probleme wie Korruption nicht ausgeblendet. Für Theo heißt das, dass sie nicht weiß, wem sie vertrauen kann.
Der Autor gestattet mir auch einen Blick in die Lebenswelt der Sekte. Sarahs Erklärung lautet so:

„...Dann beginnt eine Reinigung und sie beschreiten einen Weg des Lichts, den Sie sich kaum vorstellen können. Sie gehen auf Erden durch das Paradies. Sie werden Liebe, Klang und Reinheit...“

Hier wird mit gekonnter Manipulation gearbeitet. Sie sehen sich als Erben Echnatons, zumindest glauben die einfachen Mitglieder das. Um was es aber wirklich geht, erfahre ich erst ganz am Schluss.
Der Krimi hat mir sehr gut gefallen.

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