Cover-Bild Der Äthiopier
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: RavenPort Verlag GmbH
  • Themenbereich: Belletristik - Biografischer Roman
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 29.08.2025
  • ISBN: 9783690612005
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Dorrit Bartel

Der Äthiopier

Roman nach einer wahren Geschichte
Inspiriert von einer wahren Geschichte erzählt dieser Roman das Leben von Adane, der einmal mehr aufsteht als er fällt. Früh muss er seine Familie in der äthiopischen Savanne verlassen und erfahren, dass er selbst nicht über sein Leben bestimmen kann. Er passt sich wechselnden Umständen an: An einer Missionsschule wird er zum Christen, als Solidaritätsstudent in der DDR zum Kommunisten. Als Politiker kehrt er nach Äthiopien zurück, doch mit dem Zusammenbruch des Sozialismus landet er im Gefängnis. Bedroht von der Todesstrafe schwört er sich, zukünftig eigene Entscheidungen zu treffen, wenn er überlebt. Wider Erwarten kommt er frei und entsagt den Ideologien. Zurück in Deutschland arbeitet er fortan mehr mit den Händen als mit dem Kopf. Seine wahre Bestimmung findet er zuletzt wieder in der Heimat. Er sorgt für die Bildung von Kindern und gibt ihnen das Werkzeug zur Selbsthilfe: Den freien Willen. < // >

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„Dieser Roman ist von großer erzählerischer Dichte und Wärme. Die Autorin Dorrit Bartel schreibt liebevoll, unverkitscht und lässt uns ganz auf der Seite von Adane stehen bei seiner Lebensreise zwischen Kulturen und historischen Umwälzungen.“ (Nina George) „Absolut lesenswert in seiner Kombination aus beeindruckendem privatem Lebensweg, eingebunden in die gesellschaftlichen Umbrüche der letzten Jahrzehnte in Äthiopien und Deutschland.“ (Leserstimme)

Weitere Formate

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Tulpe2966 in einem Regal.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von Tulpe2966.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.12.2025

Adane

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Dieses interessante, unterhaltsame und informative Buch habe ich sehr gerne gelesen, denn es nimmt die Leser mit auf eine spannende Reise in zwei ganz unterschiedliche Welten und Kulturen.

Adane, das ...

Dieses interessante, unterhaltsame und informative Buch habe ich sehr gerne gelesen, denn es nimmt die Leser mit auf eine spannende Reise in zwei ganz unterschiedliche Welten und Kulturen.

Adane, das Savannenkind aus Äthiopien, muss am Anfang seine große Familie verlassen, um in die Schule gehen zu können und in einem Internat leben.

Doch schon bald warten noch ganz andere Veränderungen auf ihn. Er fliegt ins ferne Europa, in die DDR, um zu studieren. Ein Kulturschock für den jungen Mann, aber ein sehr komfortables Leben.

Ab jetzt beginnt nicht nur der Spagat zwischen Deutschland und Äthiopien. Adane lernt im Laufe der Zeit noch weitere Länder und Kulturen kennen, gründet eine Familie.

Seine innere Zerrissenheit, die Sehnsucht nach seinen Wurzeln und das Heimweh werden immer stärker, trotz aller Annehmlichkeiten im neuen Zuhause. Das alles wird sehr bildhaft beschrieben.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Der Sinn des Lebens

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Die Optik dieses Buches hat mich vom ersten Moment an angezogen. Ich finde dieses Gesicht wahnsinnig ausdrucksstark und dass wo es doch einfach durch abstrakte Farben gebildet wird.

Der Klappentext verspricht ...

Die Optik dieses Buches hat mich vom ersten Moment an angezogen. Ich finde dieses Gesicht wahnsinnig ausdrucksstark und dass wo es doch einfach durch abstrakte Farben gebildet wird.

Der Klappentext verspricht dann eine Lebensgeschichte eines Mannes, der viele Klippen in seinem Leben umschiffen musste. Besonders interessiert hat mich der Fakt, dass die Erzählung einer wahren Geschichte beruht. Die Geschichte Ätiopiens ist mir nicht wirklich präsent und wie diese dann mit der DDR in Verbindung gesetzt werden sollte war mir ein großes Rätsel.

Doch Doris Bartel hat mit diesem Buch eine wahrlich außergewöhnliche Reise mit mir unternommen. Wir lernen Adane kennen, ja eigentlich Fayissa, der in der Savanne geboren wurde und die ersten Lebensjahren in seinem Stamm den Boranas aufwächst. Er wünscht sich nichts mehr als einen Hund. Doch sein Vater entscheidet anders, er gibt den Jungen in die Hände christlicher Nonnen. Adane soll Schulbildung genießen und kommt somit in eine Welt großer Privilegien, aber auch der Entfremdung von seiner Familie, seinen Wurzeln ja vielleicht sogar seiner Kultur.

All das erzählt uns die Autorin in sehr einfühlsamen und wohlmeinenden Worten aus Adanes Sicht, so dass man ihn als Freund an seiner Seite wähnt. Eine wirklich beeindruckende Lebensgeschichte!

Heimat finden - in einem Land, in Menschen die einem beistehen, in sich selbst.

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