Cover-Bild Der Sandelf
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Der Audio Verlag
  • Genre: Kinder & Jugend / Erstleser
  • Ersterscheinung: 18.02.2011
  • ISBN: 9783862310418
Edith Nesbit

Der Sandelf

Hörspiel (1 CD)
Boris Aljinović (Sprecher), Axel Wandtke (Sprecher)

Dass alle Wünsche in Erfüllung gehen – wer hat davon noch nicht geträumt? Für Anthea, Robert und Cyril wird dieser Traum Wirklichkeit, als sie dem Sandelf begegnen, einem übellaunigen Wesen mit der Gabe, Wünsche wahr werden zu lassen. Die Geschwister müssen bald erkennen, dass es fatale Folgen haben kann, wenn alle Sehnsüchte in Erfüllung gehen.
Das fantastische Hörspiel mit Boris Aljinovic in der Rolle des griesgrämigen Sandelfs lässt keine Kinderwünsche offen!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2021

Seine Wünsche muss man sich genau überlegen

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Anthea, Robert und Cyril treffen am Strand ein missmutiges Geschöpf, das ein Sandelf ist. Er kann Wünsche erfüllen. Die Kinder finden das toll und immer wieder möchten sie sich neue Dinge wünschen. Erst ...

Anthea, Robert und Cyril treffen am Strand ein missmutiges Geschöpf, das ein Sandelf ist. Er kann Wünsche erfüllen. Die Kinder finden das toll und immer wieder möchten sie sich neue Dinge wünschen. Erst möchten sie wunderschön sein, dann möchten sie reich sein oder Flügel haben. Auch eine Ritterburg mit Belagerung oder eine Begegnung mit Indianern wünscht sich eines der Kinder. Anthea wünscht sich ein Baby, was ziemlich anstrengend ist. Zu guter Letzt wünschen die Kinder sich, dass ihre Mama und alle Leute in der Stadt die Kinder sehr gerne haben. Alle Wünsche, die die Kinder aussprechen, haben nicht die Wirkung, die sie sich erhoffen und trotzdem sprechen sie immer neue Wünsche aus, was den Sandelf mehr und mehr auslaugt.
Mir hat dieses Hörspiel gut gefallen. Die Stimmen sind sehr gut gewählt. Die Geschichte wird sehr toll erzählt. Es zeigt sehr deutlich, dass man sich seine Wünsche genau überlegen muss, bevor sie zwar wahr werden, aber ganz anders ausgehen, als man sich das in seinen Gedanken ausgemalt hat. So bietet dieses Hörspiel eine gute Unterhaltung für die ganze Familie. Auch das Cover finde ich schön und passend.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

🚫 Edith Nesbit - Der Sandelf

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Neulich ist in unserer Schulbibliothek fast die gesamte „Zeit Edition - Fantastische Geschichten für junge Leser“ auf einmal gespendet worden - darunter auch „Der Sandelf“ von Edith Nesbit. Die Reihe fällt ...

Neulich ist in unserer Schulbibliothek fast die gesamte „Zeit Edition - Fantastische Geschichten für junge Leser“ auf einmal gespendet worden - darunter auch „Der Sandelf“ von Edith Nesbit. Die Reihe fällt mit ihren kräftigen Farben sofort ins Auge. Und weil ich viele der enthaltenen Erzählungen noch nicht kannte, habe ich mir vorgenommen, jeden Monat ein Buch daraus auszuleihen und zu lesen.

„Der Sandelf“ klang nach einem vielversprechenden Einstieg: Eine klassische fantastische Geschichte über erfüllte Wünsche und die Frage, ob das wirklich immer ein Segen ist. Die Grundidee ist vertraut, aber reizvoll. Kinder begegnen einem seltsamen Wesen, das Wünsche wahr werden lässt und müssen mit den Konsequenzen leben.

Der Einstieg war solide. Ruhig, vielleicht etwas zu zurückhaltend, aber gerade noch fesselnd genug, um weiterzulesen. Mit jeder weiteren Episode wurde jedoch deutlicher, dass sich die Geschichte kaum weiterentwickelt. Wünsche werden erfüllt, Probleme entstehen und statt daraus zu lernen, tappen die Kinder immer wieder in dieselbe Falle. Was anfangs noch wie ein bewusstes erzählerisches Muster wirkte, ermüdete mich zunehmend.

Nach 130 von insgesamt 240 Seiten habe ich abgebrochen. Nicht aus Ungeduld, sondern weil sich nichts mehr veränderte. Die Handlung drehte sich im Kreis, der anfängliche Reiz der Idee verpuffte und die Figuren blieben für mich erstaunlich statisch. Die Magie hatte keine Tiefe, sie war eher schmückendes Beiwerk als Motor für Entwicklung.

Ich verstehe, warum solche Geschichten zur klassischen Kinderfantasy gehören und welchen Stellenwert Edith Nesbit im Genre hat. Für mich persönlich hat „Der Sandelf“ jedoch nicht funktioniert. Zu vorhersehbar, zu repetitiv, zu wenig emotionaler Sog - und damit kein Buch, das ich bis zur letzten Seite lesen wollte.

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