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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2022

Ich möchte auch nach Eden Bay

Ein bisschen Abenteuer, bitte!
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Maya empfindet sich als total langweilig, vor allem seit ihr Ex-Freund ihr dies auch so gesagt hat. Als sie dann ihrer Schwester auch noch die Hochzeit versaut hat, flüchtet sie aus Boston und landet in ...

Maya empfindet sich als total langweilig, vor allem seit ihr Ex-Freund ihr dies auch so gesagt hat. Als sie dann ihrer Schwester auch noch die Hochzeit versaut hat, flüchtet sie aus Boston und landet in dem kleinen Ort Eden Bay, wo sie für vier Wochen mal abschalten möchte. Dort hat sie auch einen schlechten Start, als sie kurz vor Erreichen des Ortes mit dem Auto liegen bleibt und in der Kneipe, in die sie geht, Nathan kennenlernt, der bei der Feuerwehr und ihr neuer Nachbar ist. Er ist zu ihr zwar nicht direkt hilfsbereit, aber trotzdem findet Maya ihn immer sympathischer, je näher sie ihn kennenlernt. Da sie sowieso aus ihrem bisherigen Leben ausbrechen möchte und ein Abenteuer sucht, hat sie sich dafür Nathan ausgesucht. Der schweigsame Mann, der in der ganzen Stadt als Held gefeiert wird, hat aber auch seine eigene Geschichte zu verarbeiten und das gelingt ihm nicht ganz so gut. Maya möchte ihm helfen, aber im Annehmen von Hilfe ist Nathan nicht gerade gut. So entstehen Spannungen zwischen den beiden Protagonisten.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist natürlich von Anfang an recht klar, wie es ausgeht, aber dadurch, dass Mayas und auch Nathans Geschichte mehr und mehr erzählt wird, ist es auch sehr interessant. Mich interessiert immer, wie die Protagonisten zu den Menschen wurden, die sie in der Geschichte sind. Und das wurde hier sehr gut und auch stimmig erzählt. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen, wenn man Liebesgeschichten mag, in denen auch die Protagonisten und deren Gefühle gut beschrieben werden. Auch das Cover gefällt mir.

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Veröffentlicht am 09.05.2022

Wenn der Urlaub anders verläuft als geplant ...

Glück an Bord – Herzklopfen und Meeresrauschen
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Chiara ist mit ihren Freundinnen auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs. Das ist nicht die erste Reise für die Frauen, nur die Zusammensetzung hat sich geändert, weil eine der Vier ein Baby erwartet. So ...

Chiara ist mit ihren Freundinnen auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs. Das ist nicht die erste Reise für die Frauen, nur die Zusammensetzung hat sich geändert, weil eine der Vier ein Baby erwartet. So sind sie wieder zu dritt unterwegs. Im Gegensatz zu ihren Freundinnen, die gerne Sport treiben, möchte Chiara einen gemütlichen Urlaub verbringen. Direkt am Anfang lernt sie Marcus kennen. Er wirft ihr Umweltverschmutzung vor, weil Chiara versehentlich etwas über Bord gefallen ist. Aber nach diesem nicht so tollen Beginn treffen sich die beiden häufiger und immer mehr merkt man, dass sie etwas füreinander empfinden. Gerade Chiara möchte das aber nicht Recht wahrhaben und verhält sich nicht immer sehr erwachsen und besonnen.
Mir hat das Buch gut gefallen. Es lässt sich leicht und entspannt lesen. Die Liebesgeschichte zwischen Chiara und Marcus entwickelt sich langsam und man kann sich alles gut vorstellen. Ein wenig gefehlt hat mir das Gefühl zwischen den beiden Protagonisten. Da ich Kreuzfahrten sehr gerne mag, hätte ich mir zu diesem Thema etwas mehr gewünscht. Dazu waren mir dann doch etwas wenige Informationen zum Schiff selber dabei. Das ist aber meine ganz individuelle Sicht, denn diese Rezension schreiben ich gerade an Bord eines Schiffes. Aber von diesen Kritikpunkten abgesehen kann ich dieses Buch schon empfehlen, wenn man eine leichte Lektüre für den Urlaub sucht. Ich kannte beim Lesen den ersten Band der Reihe noch nicht und daher auch nicht die Protagonistinnen. Aber das hat meiner Lesefreude keinen Abbruch getan. Ich habe die Protagonisten schnell kennengelernt und fühlte mich durch das Buch sehr gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 08.05.2022

Ein schöner Abschluss der Reihe

Bibi Leben eines kleinen Mädchens
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Bibi wird in diesem Buch fast erwachsen. Auf jeden Fall fängt nach der Konfirmation, um die sich die Verschworenen vorher viele Gedanken machen, der Ernst des Lebens an. Bei Bibi hilft die Großmutter und ...

Bibi wird in diesem Buch fast erwachsen. Auf jeden Fall fängt nach der Konfirmation, um die sich die Verschworenen vorher viele Gedanken machen, der Ernst des Lebens an. Bei Bibi hilft die Großmutter und verschafft ihr bei einer befreundeten Familie eine Anstellung. So lernt Bibi die Landwirtschaft kennen und muss tüchtig zupacken. Aber damit hat Bibi kein Problem und mehr und mehr lernt sie alles kennen und bringt sich auch selber ein. Mit ihren Freundinnen und ihrem Papa und der Oma steht sie noch in gutem Kontakt und die Briefe zeigen auch, wie es den anderen Mädchen ergeht. Auch das ist sehr aufschlussreich und gibt einen Eindruck der damaligen Zeit.
Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen. Bibi hat eine gute Entwicklung durchlaufen und noch immer interessiert sie sich für ihre Mitmenschen und vor allem natürlich auch für die Tiere. Nach dem Lesen des Buches, das Bibis weiteren Werdegang auch ziemlich offen lässt und somit viel Raum für eigene Gedanken darüber lässt, war ich richtig traurig, dass die Reihe nun abgeschlossen ist. Ich wüsste sehr gerne, wie die Autorin wohl Bibis weiteres Leben geschildert hätte und auch, wie ihre Freundinnen sich weiter entwickeln. So fand ich das Ende des Buches etwas sehr abrupt. Trotzdem bin ich sehr froh, dass ich diese Reihe, von der ich vorher noch nie etwas gehört habe, nun kennenlernen und abschließen durfte und so eben auch Bibi kennenlernen konnte. Leider sind mir in dem sechsten Band nun einige Rechtschreibfehler aufgefallen. Für künftige Auflagen wäre es schön, wenn das überprüft und verbessert werden könnte, damit der Lesefluss dadurch nicht gestört wird. Ich würde empfehlen, den letzten Band nicht alleine, sondern die Bücher der Reihe nach zu genießen. Davon hat man einfach mehr, wenn man Bibi von Kindheit an kennenlernt. Empfehlen kann ich das Buch allen, die gerne Kinderbücher aus vergangenen Zeiten lesen.

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Veröffentlicht am 08.05.2022

Ein ungewöhnliches Weihnachtsgeschenk

Doktor Maxwells winterliches Zeitgeschenk
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Maxwell macht sich mit ihren Kollegen Peterson und Markham auf den Weg. Sie möchte Kollegen zurück holen, die vor zehn Jahren das Institut verlassen haben und nicht zurück gekommen sind. Natürlich wurde ...

Maxwell macht sich mit ihren Kollegen Peterson und Markham auf den Weg. Sie möchte Kollegen zurück holen, die vor zehn Jahren das Institut verlassen haben und nicht zurück gekommen sind. Natürlich wurde zwischenzeitlich auch nach ihnen gesucht, aber Maxwell hat nun eine neue Idee und für einen Kollegen, der damals seine Freundin verlor, macht sie sich auf diese verbotene Mission auf. Wie immer bei ihren Missionen geht dabei nicht alles so ab, wie es geplant wurde und so wird es sehr spannend, wie es dem Team gelingt, die Kollegen von vor zehn Jahren zu retten und in Sicherheit zu bringen.
Mir hat diese kurze Geschichte wieder sehr gut gefallen. Max ist wie immer nicht auf den Mund gefallen und beschreibt die Mission aus ihrer Sicht sehr gut und amüsant. Es ist eine schöne Geschichte zur Weihnachtszeit, die man aber auch zu anderen Zeiten im Jahr sehr gut lesen kann.

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Veröffentlicht am 08.05.2022

Eine Geschichte in mehreren Perspektiven

Linie 912
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In der Linie 912 fährt Leon jeden Tag in die Schule. So auch an diesem Tag, seinem Geburtstag. Er hat Muffins dabei, die bei einer plötzlichen Bremsung des Busfahrers im Bus umher fliegen. So ist er sehr ...

In der Linie 912 fährt Leon jeden Tag in die Schule. So auch an diesem Tag, seinem Geburtstag. Er hat Muffins dabei, die bei einer plötzlichen Bremsung des Busfahrers im Bus umher fliegen. So ist er sehr enttäuscht, weil die Muffins für seine Klassenkameraden nicht mehr hat. Aber plötzlich kommt sein ehemaliger bester Freund mit einer Torte zu ihm, die er vom Busfahrer bekommen hat. So kommen die beiden Jungen endlich mal wieder ins Gespräch, was lange nicht möglich war, da sie nun unterschiedliche Schulen besuchen. Lauter Wunder geschehen an diesem Tag. Ein Mädchen hat seine Brotdose vergessen und bekommt diese vom Busfahrer überreicht. Ein Mann springt noch gerade so aus dem Bus an einer Haltestelle, an der der Bus lange mit offener Tür gehalten hat. Mit jedem Kapitel lernt man einen der Fahrgäste kennen und begreift auch die ganze Geschichte immer mehr, die an diesem Tag in der Linie 912 passiert, bis sich am Ende alles aufklärt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte wird von den einzelnen Protagonisten super erzählt und auch wenn es zum Teil um die gleiche Situation geht, erlebt jeder der Fahrgäste oder auch der Busfahrer diese etwas anders und so bekommt man beim Lesen auch ein Gespür dafür, dass verschiedene Menschen die Dinge auch unterschiedlich wahrnehmen und anders damit umgehen. Das Buch ist sehr empfehlenswert, wenn man solche Geschichten aus verschiedenen Perspektiven mag. Auch das Cover finde ich sehr schön und passend.

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