Cover-Bild Schuld und Sühne
16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Klassisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 801
  • Ersterscheinung: 30.05.2007
  • ISBN: 9783458352136
Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Schuld und Sühne

Roman
Hermann Röhl (Übersetzer)

Der Student Raskolnikow glaubt, den perfekten Mord zu begehen, als er eine gierige alte Pfandleiherin und deren Schwestern erschlägt. Zwar gilt er schon bald als Hauptverdächtiger, aber es fehlen Beweise und er scheint davonzukommen. Bei allem Kalkül hat er doch mit einem nicht gerechnet: seine wachsenden Schuldgefühle, ein innerer Drang, für seine Verbrechen büßen zu müssen. Eine qualvolle psychische Belastungsprobe ist die Folge, die Raskolnikows Weltbild grundlegend ins Wanken bringt …

In Schuld und Sühne verbinden sich psychologischer Spürsinn und mystische Weltanschauung, Kriminalgeschichte und Heilsgeschehen.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Clemens in einem Regal.
  • Clemens hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.12.2021

Komplex und tiefgründig

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Ich bin von diesem Buch, welches 1865 veröffentlicht wurde, absolut begeistert. Mit Raskolnikow hat Dostojewski einen großartigen Protagonisten geschaffen. Er ist so wunderbar zwiegespalten, dass ich, ...

Ich bin von diesem Buch, welches 1865 veröffentlicht wurde, absolut begeistert. Mit Raskolnikow hat Dostojewski einen großartigen Protagonisten geschaffen. Er ist so wunderbar zwiegespalten, dass ich, war ich erst einmal in die Geschichte eingetaucht, mit den dunklen Abgründen seiner Gedanken konfrontiert wurde, und es mir einfach schwer fiel, das Buch zur Seite zu legen. Dostojewski vereint in seiner Erzählung viele wichtige Dinge jener Zeit. Sicher es geht um Verbrechen und Bestrafung, aber auch um Unzurechnungsfähigkeit, Schuld, Gewissen, Reichtum und Armut. Dabei schafft es der Autor seine Charaktere sehr komplex und tiefgründig zu beschreiben und schafft dadurch ein sehr lebensechtes Ambiente.
Fazit: In „Schuld und Sühne“ beschreibt Dostojekwski sehr überzeugend die menschliche Fähigkeit zum Bösen, aber auch zu Scham und Reue. Und lässt letztlich Raskolnikow als Sühne an seiner Schuld an den Rand des Wahnsinns treiben. Was für eine hervorragende Parabel – absolut lesenswert.