Cover-Bild Frau Ella
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14,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Hörbuch Hamburg
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 16.04.2021
  • ISBN: 9783844928259
Florian Beckerhoff

Frau Ella

Peter Jordan (Sprecher)

Der dreißigjährige Sascha ist wenig begeistert, als er nach einer Augen-OP kurzfristig sein Krankenzimmer mit einer schnarchenden Oma teilen muss: Frau Ella. Als die aber gegen ihren Willen operiert werden soll, bringt Sascha sie bei Nacht und Nebel in seiner Wohnung unter. Saschas Freunde Klaus und Ute sind von dessen neuer Mitbewohnerin begeistert: Total schräg, so eine WG! Tatsächlich wird der lethargische Sascha die lebendige, aber einsame Frau Ella so schnell nicht wieder los. Klaus und Sascha nehmen sich der alten Dame an, kleiden sie neu ein, führen sie zum Essen aus und machen Ausflüge in die Sommerfrische. Alles läuft bestens - bis Saschas Freundin Lina braungebrannt aus Spanien zurückkehrt.

"Gelungene Harold-und-Maude-Variation aus Deutschland: generationenversöhnend, gewitzt, geradlinig" Bücher

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2023

Eine ungewöhnliche Freundschaft

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„Was brauche ich noch zwei Augen auf meine letzten Tage“. Doch die Ärzte waren anderer Meinung und so lag Frau Ella im Krankenhaus und wartete auf ihre Augenoperation. Ein Wasserschaden war der Grund, ...

„Was brauche ich noch zwei Augen auf meine letzten Tage“. Doch die Ärzte waren anderer Meinung und so lag Frau Ella im Krankenhaus und wartete auf ihre Augenoperation. Ein Wasserschaden war der Grund, dass sie in ein anderes Zimmer verlegt wurde. Sascha, ein junger Mann, der bereits seine Augenoperation hinter sich hatte, kam nach einem Besuch in der Caféteria zurück in sein Krankenzimmer und entdeckte sie schnarchend im Nachbarbett. Wütend darüber, dass man ihm eine alte Schachtel auf sein Zimmer gelegt hatte, nahm er gegenüber Frau Ella anfangs eine deutliche Abwehrhaltung ein. Doch im Laufe des Tages bekam Sascha das Gefühl, dass sein Verhalten zu wünschen übrig ließ. Als dann Ella am Abend die Verzichtserklärung vor Operationen unterschreiben sollte und es mit der Angst bekam, nach dem sie sich den Zettel durchgelesen hatte, bat sie Sascha um Hilfe. Kurz entschlossen verließ er heimlich mit Frau Ella das Krankenhaus und quartierte sie für eine Nacht in seine Wohnung ein. Doch schnell wurden daraus gemeinsam mit Saschas Freunden einige erlebnisreiche Tage.
Für mich ein lesenswertes Buch. Der Autor hat es auf einfühlsame Weise geschafft, einem die handelnden Personen sehr nahe zu bringen mit all ihren kleinen Macken und Eigenheiten. Schnell ist man im Geschehen und kann sich alles sehr bildhaft vorstellen. Interessant fand ich die Erzählweise aus unterschiedlichen Perspektiven - einmal aus Sicht von Sascha und dann aus Sicht von Frau Ella. Der Reiz daran war, dass beide aus unterschiedlichen Generationen stammen und doch Verständnis für einander aufbringen und voneinander lernen können.
Der Sprachstil ist sehr abwechslungsreich. Stellenweise ist das Buch sehr humorvoll geschrieben ohne platt zu wirken, dann wieder unverblümt und drastisch. Zwischendurch gibt es immer wieder Gedankengänge, die sehr zum Nachdenken anregen.
Fazit am Ende des Buches: Durch die Kraft der Menschlichkeit, des Gefühls, des Humors und der Liebe werden die Grenzen (des Alters) überwunden.

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Veröffentlicht am 06.07.2021

Eine ungewöhnliche Freundschaft

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Florian Beckerhoff erzählt in seinem Roman „Frau Ella“ die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft. Der ca. 30-jährige Sascha Hanke hatte einen Unfall und erholt sich nun von einer Augen-OP im ...

Florian Beckerhoff erzählt in seinem Roman „Frau Ella“ die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft. Der ca. 30-jährige Sascha Hanke hatte einen Unfall und erholt sich nun von einer Augen-OP im Krankhaus. Dort lernt er die 87-jährige Ella Freitag kennen. Diese muss sich noch einer Augen-OP unterziehen. Da dies unter Vollnarkose geschehen soll, fürchtet Sascha, dass Frau Ella nicht mehr aus der Narkose erwachen würde, flüchtet kurzerhand mit ihr aus dem Krankenhaus und nimmt sie mit nach Hause. Es entsteht eine ungewöhnliche aber dennoch wunderbare Freundschaft.

Florian Beckerhoff erzählt die Geschichte mit viel Herz und Humor. Man merkt, dass bei Frau Ella und Sascha zwei Welten aufeinander prallen und genießt mitzuerleben, wie sich eine wunderbare Freundschaft entwickelt, durch die beide voneinander lernen können und sich weiterentwickeln. Leider war mir die Geschichte an vielen Stellen jedoch zu unrealistisch, sodass ich mich nicht gänzlich drauf einlassen konnte.

Alles in allem aber ein schönes Buch über das Älterwerden, Freundschaft und wie wichtig es ist, dass Jung und Alt mit einander auskommen.

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Veröffentlicht am 17.01.2026

Eine besondere Freundschaft

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Ich muss zugeben das ich schon mit Vorurteilen und nicht sehr großer Lust in das Buch gestartet bin. Aber ich hatte mir nun mal vorgenommen meine alten Bücher auf dem Kindle erneut zu lesen. Ich finde ...

Ich muss zugeben das ich schon mit Vorurteilen und nicht sehr großer Lust in das Buch gestartet bin. Aber ich hatte mir nun mal vorgenommen meine alten Bücher auf dem Kindle erneut zu lesen. Ich finde es blöd das nicht mehr das Orginal Cover des Buches angezeigt wird, sondern nur das Bild des Filmes.

Sascha ist genervt. Wegen eines Unfalls und einer Verletzung am Auge muss er ins Krankenhaus. Eigentlich will er doch nur seine Ruhe, doch Ella Freitag seine Zimmernachbarin raubt ihm den letzen Nerv.

An das Buch kann ich mich kaum noch erinnern. Aber der Film mit Schweighöfer hat mir leider gar nicht gefallen. Und nach dem ich jetzt das Buch beendete habe, war das leider auch nicht mein Ding. Die Geschichte beginnt im Krankenhaus und man kommt recht schnell rein in die Geschichte zwischen Sascha und Frau Ella. Im großen und Ganzen ist die Idee der Geschichte ja auch ganz arg toll. Jung und Alt nähren sich an und beginnen einen ganz besondere Freundschaft. Leider hat mir die Umsetzung so gar nicht gefallen. Zu erst will ich positiv erwähnen das das Buch recht oft ganz lustige Passagen hat. Das fand ich gut. Teilweise ist das Buch aber einfach in die Jahre gekommen. Klischees und Stigmatisierung sind manchmal echt krass, ich habe mir eingeredet das das einfach alles ironisch gemeint ist, dann ging’s einigermaßen. Da das Buch aber einfach schon einige Jahre her ist, bin ich mir bei manchen Aussagen da nicht mehr so sicher. Natürlich ist in so einem Buch auch wichtig was die Charaktere fühlen und denken. Aber davon gibt es zu viel, zumindest für mich. Hab irgendwann immer mal paar Absätze übersprungen und doch wenig verpasst. Frau Ella find ich klasse. Alle anderen Figuren im Buch sind einfach nur nervig! Besonders schlimm ist Lina! Was für eine unnötige und blöde Nebengeschichte. Ebenfalls blöd fand ich das Ende! Sehr schade! Da hätte ich mir wenigstens noch eine kleine Einsicht in die Zukunft gewünscht um zu sehne wie es Sascha und Frau Ella ergangen ist. Puh bin froh das ich durch bin!

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