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Reading_Mimi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2021

Ein tolles Wohlfühlbuch

Everything We Had
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In ihrem Liebesroman "Everything we had" erzählt Jennifer Bright die Geschichte von Kate und Aidan. Kate, die nach einem traumatischen Erlebnis versucht mit ihren Geistern Frieden zu schließen und Aidan, ...

In ihrem Liebesroman "Everything we had" erzählt Jennifer Bright die Geschichte von Kate und Aidan. Kate, die nach einem traumatischen Erlebnis versucht mit ihren Geistern Frieden zu schließen und Aidan, der eine unschöne Scheidung hinter sich hat, eröffnen zusammen eine Buchhandlung mit integriertem Café. Dies geschieht jedoch nicht ganz freiwillig und schließen sie eine Wette ab. Wer nach einem Jahr die meisten Einnahmen hat, darf den Laden alleine weiterführen. Erst spinnefeind, kommen sie sich allmählich näher. Ob die Wette so noch funktionieren kann?!

Ich habe mich sofort sehr wohl in dieser tollen Geschichte gefühlt. Jennifer Bright schreibt mit viel Einfühlungsvermögen und Herz. Man fühlt die Zerrissenheit, die Kate plagt, regelrecht selbst und möchte ihr sehr gerne beistehen. Auch Aidan, der anfangs etwas grießgrämig ist, wächst einem sehr schnell ans Herz und man ahnt, dass auch er es nicht allzu leicht in seinem Leben bisher hatte.

Die beiden Protagonisten harmonieren so perfekt, dass man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen möchte. Man taucht regelrecht in ihre Geschichte ein und kann sich das Cosy Corner bildlich vorstellen.

Jennifer Bright hat hier einen ganz tollen Roman erschaffen und ich kann es gar nicht abwarten, bis der zweite Band herauskommt.

  • Cover
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Veröffentlicht am 03.08.2021

Berührend und fesselnd

Das Mädchen im Nordwind
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In ihrem Roman "Das Mädchen im Nordwind" erzählt Karin Baldvinsson die Geschichte von Sofie Berger, die nach einem Schicksalschlag nach Island geht. In Ihrer Unterkunft findet sie das Tagebuch von einer ...

In ihrem Roman "Das Mädchen im Nordwind" erzählt Karin Baldvinsson die Geschichte von Sofie Berger, die nach einem Schicksalschlag nach Island geht. In Ihrer Unterkunft findet sie das Tagebuch von einer Luise, einer Jüdin die im Zweiten Weltkrieg mit ihrer Liebe Jonas nach Island flieht.

Die Geschichte hat mich von Anfang an sehr gefesselt. Karin Baldvinsson schreibt mit viel Einfühlungsvermögen. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich und nimmt einen sofort seinen Bann. Man hat wirklich das Gefühl ein Teil der Geschichte zu sein und vor Ort mit Sofie durch Island zu wandern.

Mir gefallen die zwei verschiedenen Zeitebenen sehr gut und man bekommt so viel mehr Einblick in die Geschichte von Luise. Auch harmonieren beide Zeitstränge perfekt miteinander.

Karin Baldvinsson hat hier eine ganz wunderbare und berührende Geschichte geschaffen, die einen nicht so schnell loslässt.

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Veröffentlicht am 01.08.2021

Leichter Sommerroman

Suche Platz auf Wolke Sieben
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In "Suche Platz auf Wolke Sieben" erzählt Franziska Jebens die Geschichte von Marlene, deren langjähriger Freund sie urplötzlich verlässt und es scheint, als wenn sie vor dem Nichts scheint. ...

In "Suche Platz auf Wolke Sieben" erzählt Franziska Jebens die Geschichte von Marlene, deren langjähriger Freund sie urplötzlich verlässt und es scheint, als wenn sie vor dem Nichts scheint. Aber schnell berappelt sie Marlene - trotz anhaltendem Herzschmerz - und gründet ihre eigene Firma, eine Online-Dating-Agentur. Drei Jahre später nimmt nicht nur ihre Karriere an Fahrt auf, sondern auch ihr Herz fängt an Purzelbäume zu schlagen.

Der Anfang des Romans hat mir sehr gut gefallen. Man ist direkt mitten in der Geschichte und fühlt mit Marlene mit. Auch ihre beste Freundin Sassy wächst einem direkt ans Herz. In der Mitte hatte ich einen kleinen Hänger, da alles sehr früh sehr vorhersehbar zu sein scheint und sich dann auch so bewahrheitet. Allerdings schreibt Franziska Jebens mit einer Leichtigkeit, sodass man einfach nur durch die Seiten fliegt und es einem Spaß macht Marlene auf ihrem Weg zu begleiten. Alles in allem ein netter Sommerroman, den man gut und gerne lesen kann.

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Veröffentlicht am 19.07.2021

Absolut fesselnd,

Eskalation
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Nach einem gemeinsamen Abend mit ihrer Freudin ist Dina Martin auf dem Heimweg zu ihrer Familie. Doch sie ist nicht allein. Hinter ihr fährt ein SUV und der Fahrer erteilt ihr Anweisungen über ...

Nach einem gemeinsamen Abend mit ihrer Freudin ist Dina Martin auf dem Heimweg zu ihrer Familie. Doch sie ist nicht allein. Hinter ihr fährt ein SUV und der Fahrer erteilt ihr Anweisungen über die Freisprechanlage. Sie darf nicht anhalten, denn dann ist ihre Tochter in Gefahr. Doch plötzlich wird sie von der Polizei rausgewunken und das Unheil nimmt seinen Lauf.

Mich hat das Buch ab der ersten Seite an total gefesselt. Nora Benrath schreibt mit so viel Spannung, das ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Für die Protagonisten habe ich sofort Sympathie und Mitleid empfunden. Aber auch die anderen Charaktere wurden sehr gut dargestellt. Jedes Kapitel ist aus einer anderen Sicht geschrieben, sodass hier keine Langeweile auftritt und man noch mehr Einblick in die Geschichte erhält. Durch den Perspektivenwechsel ist eine konstant hohe Spannung durchweg gegeben. Zwar schwächelt das Ende in meinen Augen etwas, aber auch nur ganz minimal. Die Auflösung war auf jeden Fall eine große Überraschung.

Fazit:
Ein grandios gelungener Psychothriller- Auftakt der Autorin. Einmal angefangen, kann man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.07.2021

Leider sehr zäh

Wildtriebe
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Ute Mank erzählt in ihrem Roman "Wildtriebe" die Geschichte dreier Frauen. Zum einen ist da Lisbeth, die alte Bäuerin auf dem Bethches-Hof. Nachdem ihre älteren Brüder im Krieg gefallen sind, ...

Ute Mank erzählt in ihrem Roman "Wildtriebe" die Geschichte dreier Frauen. Zum einen ist da Lisbeth, die alte Bäuerin auf dem Bethches-Hof. Nachdem ihre älteren Brüder im Krieg gefallen sind, erbt sie den Hof und mit ihm die Verantwortung über die Familie.

Ihre Schwiegertochter Marlies, die nach der Heirat auf dem Hof einzieht, tut sich schwer damit sich einzufügen und hat das Gefühl in Lisbeths Augen nichts richtig machen zu können. DieseVersagensangst hat sie allerdings auch später bei ihrer Tochter Joanna, die so ganz andere Vorstellungen hat, als ein Leben als Bäuerin zu führen.

Die Idee zur Geschichte hat mir ganz gut gefallen. Es war interssant zu lesen, wie verschieden die Vorstellungen der Generationen sind. Auch die damaligen Probleme mit Emanzipation wurden hier einfühlsam angesprochen.
Leider hatte ich jedoch große Probleme mit dem Erzählstill. Ute Mank lässt viele Sätze unvollendet, was den Lesefluss schwer ins Stocken bringt.
Auch konnte ich leider für keine Person Sympathie entwickeln, sodass ich mich ständig als stummer Beobachter nicht aber als Teil der Geschichte gefühlt habe.

Trotz guter Geschichte war es für mich ein sehr zähes Lesen.

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