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Veröffentlicht am 28.11.2021

Starke Frauen der 20er Jahre

Die Ullsteinfrauen und das Haus der Bücher
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In ihrem Roman „Die Ullsteinfrauen und das Haus der Bücher“ versetzt uns die Autorin Beate Rygiert in das Berlin der 20er Jahre. Im Mittelpunkt stehen drei starke Frauen: die geschiedene Journalistin ...

In ihrem Roman „Die Ullsteinfrauen und das Haus der Bücher“ versetzt uns die Autorin Beate Rygiert in das Berlin der 20er Jahre. Im Mittelpunkt stehen drei starke Frauen: die geschiedene Journalistin Rosalie Gräfenberg, die Verlagsredakteurin und Autorin Vicki Baum und ihr Tippfräulein Lili Blume.

Als der verwitwete Generaldirektor des Verlages, Dr. Franz Ullstein, bei einer Abendveranstaltung Rosalie Gräfenberg kennenlernt, ist es sofort um ihn geschehen. Dank ihr blüht er wieder auf und macht ihr kurz darauf einen Antrag. Seiner Familie - allen voran seinen Brüdern - passt dies gar nicht und sie sehen das Verlagshaus in Gefahr. Durch eine Intrige versuchen sie das Paar zu trennen und Franz aus dem Unternehmen zu drängen.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Dank des flüssigen Schreibstils von Beate Rygiert ist man sofort in der Geschichte, die mich ungemein gefesselt hat. Man hat sich in die Zeit zurück versetzt und konnte sich die Gegebenheiten sehr gut vorstellen. Die Figuren sind von ihr unheimlich gut und interessant gezeichnet und wachsen einem unheimlich ans Herz. Auch die Emanzipation der Frauen zu dieser Zeit stellt sie sehr gut dar.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Von der ersten bis zur letzten Seite ein absoluter Lesegenuss!

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Veröffentlicht am 23.11.2021

Eine gelungene charmante Fortsetzung

Die unhöfliche Tote
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In S. J. Bennett's zweitem Band der Die Queen ermittelt-Reihe "Die unhöfliche Tote" begleiten wir erneut Queen Elizabeth und ihre stellvertretende Privatsekretärin Rozie bei ihren Ermittlungen ...

In S. J. Bennett's zweitem Band der Die Queen ermittelt-Reihe "Die unhöfliche Tote" begleiten wir erneut Queen Elizabeth und ihre stellvertretende Privatsekretärin Rozie bei ihren Ermittlungen auf der Suche eines Bildes sowie eines Mordes im Buckingham Palaces. Könnten diese beiden Fälle gar zusammenhängen?

Erst einmal möchte ich das tolle Cover hervorheben. Dieses passt hervorragend zu dem ersten Band und auch zu den Outfits der Queen. Ich bin schon auf die weiteren Bände und deren Farbwahl gespannt. Nachdem mir der erste Band schon sehr gut gefallen hat, habe ich auch diesen sehr gerne gelesen. S. J. Bennett schreibt mit viel Witz und britischem Humor und gewährt einen interessanten Einblick und das Leben am Hofe der Queen. Dank des flüssigen Schreibstils, fliegt man nahezu durch die Seiten und bekommt nach und nach immer mehr Einblick in die Ermittlungen. Ich freue mich auf weitere Bände dieser Reihe.

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Veröffentlicht am 19.11.2021

Skurril, verrückt und voller Phantasie

Imaginate
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In "Imaginate" von Nina F. May lernen wir Raizel kennen, die gleich zu Anfang ihre Welt verlässt und in die Welt der Balden fällt. Hier erlebt sie alles Mögliche und Unmögliche und erfährt, dass sie nur ...

In "Imaginate" von Nina F. May lernen wir Raizel kennen, die gleich zu Anfang ihre Welt verlässt und in die Welt der Balden fällt. Hier erlebt sie alles Mögliche und Unmögliche und erfährt, dass sie nur eine Romanfigur ist. Aber wer hat sie erschaffen und warum ist sie nun in dieser für sie doch sehr merkwürdigen Welt gestrandet?!

Mir hat der Roman gut gefallen mit all seinen verschiedenen Figuren. Da ich noch ein Neuling im Genre Fantasy bin, habe ich mich hin und wieder etwas schwer getan der gesamten Handlung vollumfänglich zu folgen, habe aber dennoch nie den Anschluss verloren. Die Geschichte ist sehr interessant, unterhaltsam, spannend und sehr gut geschrieben. Ich mochte die Charaktere auch alle sehr gerne und man hat die ganze Zeit über mitgerätselt wer wohl der Bösewicht sein mag und warum er/sie dies alles veranstaltet.

Fazit: Für mich als Neuling an manchen Stellen etwas überfordernd, aber dennoch ein schöner Roman der zum Träumen anregt.

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Veröffentlicht am 12.11.2021

Toller Auftakt einer tollen neuen Fantasywelt

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
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In Kerstin Giers Fantasyroman "Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann" lernen wir den sportlichen Quinn und Matilda, mit ihrer seltsamen Familie kennen.

Als Quinn eines Abends ...

In Kerstin Giers Fantasyroman "Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann" lernen wir den sportlichen Quinn und Matilda, mit ihrer seltsamen Familie kennen.

Als Quinn eines Abends von einer Party wegrennt und einem mysteriösen blauhaarigen Mädchen hinterher, wird er von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Langsam kämpft er sich nach einem Koma zurück ins Leben und begegnet merkwürdigen Gestalten und Personen, die behaupten, dass es noch mehr gibt, als die Welt, wie wir sie kennen. Matilda, die schon seit Jahren heimlich in Quinn verliebt ist, hilft ihm dabei dem Mysterium auf die Spur zu kommen.

Wie schon in ihren anderen Büchern, hat mir auch hier Kerstin Giers Schreibstil wieder einmal sehr gut gefallen. Man fliegt geradezu durch die Seiten und kann sich alles sehr gut bildlich vorstellen. Quinn und Matilda habe ich sofort in mein Herz geschlossen und freue mich schon jetzt sie in zwei weiteren Bänden wieder begleiten zu können. Es wurde hier eine tolle Welt erschaffen, in die man nach und nach abtaucht. Ich bin hier sehr gespannt was diese Welt noch alles für uns bereit hält und freue mich schon jetzt auf Band 2 und 3.

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Veröffentlicht am 05.11.2021

Winterchaos bei Oma Inge

Sommerby 3. Für immer Sommerby
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In "Für immer Sommerby" erzählt Kirsten Boie was Martha und ihre beiden Brüder Mikkel und Mats zur Weihnachtszeit bei ihrer Oma Inge erleben.


Die Geschichte war ganz nett, konnte mich aber leider nicht ...

In "Für immer Sommerby" erzählt Kirsten Boie was Martha und ihre beiden Brüder Mikkel und Mats zur Weihnachtszeit bei ihrer Oma Inge erleben.


Die Geschichte war ganz nett, konnte mich aber leider nicht wirklich überzeugen und leider auch nicht fesseln. Obwohl doch recht viel passiert ist, kamen mir einige Stellen langatmig vor. Schön fand ich aber, dass die Geschichte aus den verschiedenen Sichten der drei Kinder erzählt wird. Mats und Mikkel mochte ich sehr gerne. Martha und ihre Unentschlossenheit mit den beiden Jungs kann man zwar aufgrund ihres Alters nachvollziehen, nervte mich aber leider einfach. Auch die Mutter war mir eher unsympathisch. Sie möchte einfach das Haus der Oma umbauen, damit sie dort schöne Urlaube verbringen kann.


Alles in allem ein ganz nettes Kinderbuch für Zwischendurch.

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