Cover-Bild Dämonengeschwister
Band 1 der Reihe "Dämonengeschwister"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 436
  • Ersterscheinung: 14.04.2021
  • ISBN: 9783752660678
Florian Schädlich

Dämonengeschwister

Das Dorf im Wald
Dämonen - von Mana durchflossen, ewig jung und weit über die Grenzen ihres Reiches gefürchtet.
Bisher vermochte kein Feind, sie dauerhaft zurückzudrängen. Doch nach Jahrhunderten der Vorherrschaft scheint sich das Machtgefüge im Norden zu verschieben. Gedrängt von der Suche nach neuem Land verlassen Goblins, Oger und Trolle ihre geschützten Höhlen und suchen ihr Glück in den fruchtbaren Gefilden der Dämonen.
Von der Bedrohung nichts ahnend wird bald auch das Leben der Geschwister Nicolai und Mina aus seinen friedlichen Bahnen geworfen. Die beiden Dämonen müssen sich unvorbereitet in einer rauen Welt behaupten.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2022

Absolutes Fantasy-Highlight

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Die Dämonengeschwister Nicolai und Mina wachsen friedlich in einem kleinen Dorf im Wald auf, doch Goblins, Oger und Trolle stören diese Idylle und die Geschwister müssen sich dieser gefährlichen Herausforderung ...

Die Dämonengeschwister Nicolai und Mina wachsen friedlich in einem kleinen Dorf im Wald auf, doch Goblins, Oger und Trolle stören diese Idylle und die Geschwister müssen sich dieser gefährlichen Herausforderung stellen.
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Es gibt jede Menge unterschiedliche Charaktere und sie sind ausnahmslos alle so lebendig geschrieben, dass man direkt in die Geschichte hineingezogen wird. Meine absoluten Lieblinge sind aber natürlich Nicolai und Mina gewesen, deren Geschwisterband mich von Anfang in seinen Bann gezogen hat. Aber nicht nur die Charaktere sind umwerfend, auch der Weltenbau ist eine Nummer für sich. Er ist total aufwendig, es gibt jede Menge Details zu entdecken, aber trotzdem wird man von der Flut an Informationen nicht erschlagen, sondern alles lässt sich gut einordnen. Zusammengehalten wird das von einem wunderschönen Schreibstil, der perfekt zu Welt und Figuren passt. Die Handlung ist super spannend aufgebaut, man kann ihr wirklich prima folgen und das Ende des ersten Teils macht auf jeden Fall große Lust auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 20.09.2022

Egal wie unterschiedlich Geschwister sind, wenn es hart auf hart kommt, halten sie zusammen.

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Die Geschwister Nicolai und Mina werden in einem kleinen Dorf fernab größerer Städte und Kolonien geboren. Allerdings ist dieser Umstand etwas Besonderes, denn nur alle paar 100 Jahre passiert es, dass ...

Die Geschwister Nicolai und Mina werden in einem kleinen Dorf fernab größerer Städte und Kolonien geboren. Allerdings ist dieser Umstand etwas Besonderes, denn nur alle paar 100 Jahre passiert es, dass eine Dämonin zweimal schwanger werden kann, und sowieso sind Geburten unter Dämonen selten. Dadurch wird das Dorf in der Folge auch bekannter und der Handel mit anderen Gemeinden blüht auf. Doch nicht nur positive Aufmerksamkeit wird ihnen zu Teil. Als eine Horde Goblins, Oger und Trolle auf der Suche nach einer neuen Heimat an ihrem Dorf vorbeikommt, müssen die Dämonen um ihr Überleben kämpfen.

Ich fand die Ausgangssituation der Geschichte ziemlich interessant, denn ich lese gerne Geschichten, in denen Dämonen vorkommen. Zu meinen liebsten Geschichten zählen dabei „Blue Exorcist“, die Dämonen-Reihe von Robert Asprin oder auch „die Eherne Garde“ von Peter Hohmann. Florian Schädlich hat mit den „Dämonengeschwistern“ allerdings noch mal einen völlig anderen Ansatz gewählt, was mir gut gefallen hat, denn in seinem Buch geht’s eher um die Frage, wie Dämonen geboren werden.

So verfolgen wir die Geschichte aus der Perspektive der beiden Geschwistern Nicolai und Mina, die beide mit der Geburt besondere Fähigkeiten erhalten. Während Nicolai im Kampf in eine Art Blutrausch verfallen kann und dadurch stärker als ein normaler Dämon wird, kann seine Schwester Mina mit Tieren kommunizieren. Allerdings müssen die Geschwister erst im Laufe der Handlung lernen, die Fähigkeiten auch richtig einzusetzen. Dabei ist gerade der Blutrausch von Nicolai kein einfaches Unterfangen, denn wenn er nicht aufpasst, kann er sich in diesem verlieren und schafft es nicht mehr, sich zurückzuverwandeln. Dagegen versteht seine Schwester Mina zunächst nicht, dass sie überhaupt Kräfte hat. Die anderen Dämonen sehen nur, dass sie relativ schnell Freundschaft mit einem Greifen oder dem Höllenhund Jigo schließt. Erst später wird allen Beteiligten klar, dass mehr hinter diesen Beobachtungen steckt. Ich fand vor allem die Fähigkeit von Mina sehr interessant, da ich zuvor noch in keinem Buch davon gelesen habe.

Neben den beiden Geschwistern lernt man auch den starken Dämonenkrieger Boas kennen, der das Dorf vor dem Angriff der Goblins und Oger beschützen will und schon bald väterliche Gefühle für Mina und Nicolai entwickelt oder auch den Menschenzauberer Ozram, der die Dämonengeschwister erforschen will. Gerade Ozram scheint dabei ein Unikat zu sein, da er ziemlich merkwürdig erscheint und manchmal die Geschwister mit seinen Experimenten auch in Gefahr bringt. Allerdings sind die Kapitel auch ziemlich witzig, wenn er sich wieder einen Schlagabtausch mit Boas liefert.

Darüber hinaus ist die Geschichte eher düster und die Geschwister müssen lernen, mit Verlusten klarzukommen, denn die Goblins und Oger sind erbarmungslos. Der Schauplatz des Buchs bleibt auch in diesem ersten Band ausschließlich im Dorf der Geschwister, was mir persönlich zu wenig Abwechslung war. Allerdings heißt dieser Band auch „das Dorf im Wald“ und ich hoffe einfach, dass die Geschwister im zweiten Band mehr von ihrer Welt sehen.

Aus diesem Grund kann ich jedem das Buch empfehlen, der eine verlustreiche Geschichte zweier Geschwister lesen möchte, die schnell erwachsen werden müssen, um die zu beschützen, die sie lieben.

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Veröffentlicht am 11.03.2023

Süß, Kinder heranwachsen zu sehen

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Zuallererst möchte ich mich bei Florian Schädlich bedanken, dass er mir seinen Roman „Dämonengeschwister – Das Dorf im Wald“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Das Cover sieht wirklich ...

Zuallererst möchte ich mich bei Florian Schädlich bedanken, dass er mir seinen Roman „Dämonengeschwister – Das Dorf im Wald“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Das Cover sieht wirklich interessant aus und erinnert mich etwas an die Chroniken der Unterwelt. Auch die Farben und Motive, die gewählt wurden, finde ich sehr schön, weil es schon so einen kleinen Ausblick auf die Geschichte gibt und ich mir unter den Dämonen schon etwas mehr vorstellen konnte.
Leider konnte mich die Handlung nicht so schnell abholen, wie das Cover. Es geht besonders am Anfang sehr schwer voran. Die ersten 6 Kapitel drehen sich rein darum, wie die Geschwister Nikolai und Mina aufwachsen und wie besonders deren Bindung ist. Wenn man es aber über diese Hürde geschafft hat, geht es mit der Handlung aber auch ordentlich voran und die Spannung bleibt auf einem guten Level. Ab da kam ich in einem angenehmen Tempo besser in die Welt der Dämonen hinein. Ebenso konnte „Dämonengeschwister“ mit seinen Kampfszenen glänzen. Sie sind flüssig und sehr bildlich beschrieben, so dass ich diese wirklich gerne gelesen habe. Insgesamt ist der Schreibstil mal etwas anderes: Handlungsbasiert und simpel, würden das Ganze wohl am besten beschreiben und konnte nicht richtig beeindrucken. Da geht mehr, vor allem bei einem high Fantasy Roman. Die Motive der einzelnen Figuren, so wie auch deren Gedanken, werden eher weniger und wenn, dann nur nebensächlich erwähnt. Das ist ziemlich schade, weil gerade das in meinen Augen so wichtig ist. Zudem werden die einzelnen Dämonen immer nur mit „der/die Dämonin“ oder mit ihrem Namen erwähnt.
Bei so viel Kritik gibt doch aber auch etwas Gutes. Die Charakterentwicklung. Nikolai, der Anfangs nur an seiner Schwester klebte und sie keinen Schritt allein machen lassen hat, wächst über sich hinaus und lernt mit seinen Fähigkeiten umzugehen. Mina hat trotz ihrer 8 Jahre einen scharfen Verstand bekommen und lernt sehr schnell. Ich bin zufrieden.
𝕱𝖆𝖟𝖎𝖙
Wenn man einmal richtig drin ist, hat sich das Warten auch gelohnt und wer gerne liest, wie aus Kindern langsam Erwachsene werden und ihren eigenen Weg finden, macht mit diesem Buch nichts falsch. Mich konnte es leider nicht in allen Punkten überzeugen, deshalb solide 3 von 5 Sterne.

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