Cover-Bild Helden
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36,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 1040
  • Ersterscheinung: 16.10.2024
  • ISBN: 9783462000979
Frank Schätzing

Helden

Roman

Schätzings neuer großer Mittelalter-Roman

In seinem neuen epochalen Roman »Helden«, der den Weltbestseller »Tod und Teufel« kongenial fortsetzt, zeichnet Frank Schätzing das Bild einer abendländischen Gesellschaft im Umbruch. Vor dem Hintergrund gewaltiger Umwälzungen, in denen bereits die Renaissance und die Neuzeit aufscheinen, im ewigen Spannungsfeld von Macht und Moral, schickt Schätzing seinen Helden Jacop auf einen Höllenritt durch die Geschichte.


1263: Jacop der Fuchs steckt in Schwierigkeiten. Und zwar gewaltig, so wie vor drei Jahren, als er in eine Intrige Kölner Patrizier geriet und nur knapp dem Tod entging.

Danach hat sein Schicksal eine vielversprechende Wendung genommen. Er wurde ehrbar, vom Dieb zum Kaufmannslehrling. Doch wieder muss er um sein Leben laufen, kämpfen, schwimmen… gejagt von Geistern der Vergangenheit, schottischen Söldnern und der furchteinflößenden Blonden Hexe. Hineingeworfen in einen Sturm, der ganz Europa erfasst, ausgelöst durch englische Barone, die nichts Geringeres planen, als ihren König zu entmachten und die absolute Monarchie abzuschaffen.

Was ist schiefgegangen? Wäre Jacop bloß in Köln geblieben, bei seinen Freunden. Doch auch da spitzen sich die Machtkämpfe dramatisch zu…

»Helden« ist historisches Drama und atemberaubender Thriller. Ein dritter Band mit Abenteuern von Jacop dem Fuchs ist in Arbeit.  

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2024

Spannendes Epos

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Spannendes Epos

Wir begeben uns auf eine Reise ins Mittelalter. Und zwar eine wirklich lange, denn Bücher über 1000 Seiten gibt es aktuell fast gar nicht mehr.

Doch Frank Schätzing hat eine Menge zu ...

Spannendes Epos

Wir begeben uns auf eine Reise ins Mittelalter. Und zwar eine wirklich lange, denn Bücher über 1000 Seiten gibt es aktuell fast gar nicht mehr.

Doch Frank Schätzing hat eine Menge zu erzählen. Frank Schätzing ist ein bekannter deutscher Schriftsteller, der vor allem durch seine packenden Thriller und Science-Fiction-Romane bekannt wurde. Er wurde am 28. Mai 1957 in Köln geboren und begann seine Karriere zunächst in der Werbebranche, bevor er sich voll und ganz dem Schreiben widmete.

“Helden” setzt die Geschichte von “Tod und Teufel” fort. Wir begleiten Jacob den Fuchs. Dieser steckt in Schwierigkeiten. Gejagt von Geistern der Vergangenheit, schottischen Söldnern und der furchteinflößenden Blonden Hexe.

Wir beginnen im Juli 1263 mit einem schweren Schiffsunglück und springen dann drei Jahre vor, um den Weg dahin zu erfahren.

Ich habe den ersten Teil nicht gelesen und hatte zuerst gar nicht auf dem Schirm, dass es sich um eine Fortsetzung handelt. Dennoch war es für mich im Großen und Ganzen nicht schwer in die Geschichte einzusteigen. Sicher hätte mir etwas Vorwissen, den Lesefluss etwas erleichtert, doch habe ich auch so alles verstehen und nachvollziehen können. Der Schreibstil ist wirklich sehr bildhaft und lässt einen direkt in die Welt eintauchen. Ja, manchmal hätten es ein paar Ausschweifungen weniger sein können, doch hier hat es mich persönlich gar nicht so gestört. Ich bin sehr gern eingetaucht und habe es geliebt, den Abenteuern zu folgen. Ich reue mich nun schon auf weitere Geschichten rund um Jacob.

Was für mich persönlich eine große Hilfe war, war das Namensregister. Es gibt bei so vielen Seiten natürlich auch eine Menge Leute denen man begegnet. Danke für diese Gedankenstütze.

Zum Schluss möchte ich noch auf eine Sache eingehen. Da in manchen Rezensionen das Thema KI die Bewertung beeinflusst hat, möchte ich sagen, dass ich nur den Inhalt bewerte. Ja, auch ich finde, dass Künstler bezahlt werden sollen und KI keinen Platz bekommen sollte - doch hier allein geht es mir um die Geschichte.

ISBN: 978-3462000979
Umfang: 1040 Seiten
Verlag: Kiwi Verlag
Erscheinungsdatum: 16.10.2023

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Eine literarische Reise durch das Mittelalter

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Eine literarische Reise durch das Mittelalter mit vielen interessanten Erkenntnissen eingebettet in eine Story die mich aber nicht überzeugen konnte. In der Geschichte, die im Jahr 1263 beginnt und nach ...

Eine literarische Reise durch das Mittelalter mit vielen interessanten Erkenntnissen eingebettet in eine Story die mich aber nicht überzeugen konnte. In der Geschichte, die im Jahr 1263 beginnt und nach einer Katastrophe auf hoher See einen Zeitsprung drei Jahre zuvor macht. Dort geht es um den jungen Jacob, genannt der Fuchs, der versucht sich von seiner dunklen Vergangenheit zu befreien. Er beginnt eine Kaufmannslehre und erlebt zusammen mit seinen Mitstreitern eine Reise durch das wilde, aber nicht so rückständige Mittelalter. Gut haben mir die Beschreibungen der Verhältnisse und der gesellschaftlichen Meinungen der damaligen Zeit gefallen.

Der Autor hat es geschafft eine bildgewaltige Umgebung zu schaffen. Der Schreibstil ist teilweise sehr imposant und bildhaft und man kann sich als lesende Person sehr gut in die dortige Zeit hineintransportieren. Allerdings waren mir die zahlreichenden ausschweifenden Erzählpassagen zu viel. Da hätte der Autor an einigen Stellen kürzen können. Die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet worden, wobei hier auch stereotypische Klischees bedient wurden.

Der Fokus lag unter anderem auf einem modernen Wirtschafts- und Geschäftsgebaren was eher späteren Zeiträumen zugeschlagen wird. Diesen Aspekt fand ich spannend, aber auch manchmal etwas zu überbordend dargestellt. Die Ausflüge in die historischen Ereignisse in Europa wie z.B. in Frankreich oder dem englischen Königshaus fand ich interessant.

Aber leider hatte ich massive Probleme den Roten Faden in der Geschichte zu finden. Einiges war für mich “zusammenhangslos” und ich hatte Schwierigkeiten dem logischen Verlauf der Story zu folgen. Die ist auch mein größter Kritikpunkt. Ich habe diesen Roman mehr als “Reise durch die Ereignisse”, als eine stringent erzählte Geschichte empfunden. Ein schön detailliertes Personenverzeichnis, sowie eine Einschätzung des Autors zu seinen Beweggründen können sorgen jedoch für eine gute transparente Untermalung der Fakten und helfen gewisse Details besser zu verstehen. Mein Fazit ist daher gemischt: Eine Reise durch das Mittelalter, welche wortgewandt erzählt wurde, aber mit einigen Fragezeichen bzgl. des Verständnisses, die bei mir zurückgeblieben sind.

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Veröffentlicht am 22.11.2024

Überbordende Fortsetzung, leider mit Längen

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Wo im ersten Teil „Tod und Teufel“ eine Stadt, nämlich Köln, die Kulisse war, ist es in diesem 2. Band, man könnte sagen die Welt. Der Hauptcharakter Jacop, einst Dieb und Herumtreiber, ist nun Kaufmannslehrling. ...




Wo im ersten Teil „Tod und Teufel“ eine Stadt, nämlich Köln, die Kulisse war, ist es in diesem 2. Band, man könnte sagen die Welt. Der Hauptcharakter Jacop, einst Dieb und Herumtreiber, ist nun Kaufmannslehrling. Was sich für Jacop so ehrbar anfühlt, bringt ihn aber ein weiteres Mal in Bedrängnis. Denn auf seiner Reise zu einem bedeutenden Handelszentrum jener Zeit, meint es das Schicksal mal wieder alles andere als gut mit ihm. Unverschuldet in eine Situation geraten, wird Jacop plötzlich von seiner Vergangenheit eingeholt, bekommt es mit schottischen Söldner zu tun und muss sich zu allem Übel auch noch gegen eine Schrecken verbreitende Hexe behaupten. Und so wie Jacop von einem atemraubenden Abenteuer in nächste driftet, so mitreißend ist diese Reise, durch das sich verändernde Mittelalter von 1263 für den Leser.

Dabei thematisiert der Autor zahlreiche Veränderungen, die in dieser Epoche in Gang gesetzt wurden und auch unser heutiges Leben noch immer maßgeblich bestimmen. Diese Aneinanderreihung von Geschichte und Geschichten, wird durch Cliffhanger immer wieder unterbrochen, die Perspektive verändert sich daraufhin und so schafft es der Autor, dass der Erzählschwung nicht abebbt und man als Leser immer weiter in die fulminante Geschichte hineingezogen wird. Allerdings hat aber auch dieser Roman, und das ist bei dem Umfang leider auch nicht verwunderlich, so einige Längen. Wenn der Autor z. B. in der „englischen Buchpassage“ zu weit schweifend über Dynastien und Intrigen im englischen Königshaus schwadroniert, kommt der Fluss der Geschichte schon arg ins Stocken. Dieses hier groß gedachte, globale Abenteuer des „kleinen“ Jacop fand ich teilweise zu überladen und auch zu wild, ungestüm und überbordend.

Fazit: Auch wenn mir nicht alles an diesem Folgeband gefallen hat, war er doch eine unterhaltsame und interessante Fortführung des ersten Serienteils.