Die verschwundene Sängerin
Die Sängerin Sophia wohnt in ihrem Haus, neben ihren Nachbarn Marc, Mathias und Lucien und Marcs Onkel Vandoosler. Eines morgens entdeckt sie einen Baum in ihrem Garten und sie fragt ihre Nachbarn, ob ...
Die Sängerin Sophia wohnt in ihrem Haus, neben ihren Nachbarn Marc, Mathias und Lucien und Marcs Onkel Vandoosler. Eines morgens entdeckt sie einen Baum in ihrem Garten und sie fragt ihre Nachbarn, ob sie mal nachsehen können, was es mit dem Baum auf sich hat. Doch en paar Tage später ist sie spurlos verschwunden und die drei ermitteln auf eigene Faust.
Der Krimi „Die schöne Diva von Saint-Jacques“ von Fred Vargas ist ein sehr tiefgründiger Krimi, der oberflächlich um das Verschwinden einer Sängerin geht. Allerdings geht alles ein wenig tiefer. Bezeichnend ist die Tatsache, dass die Autorin die Nachbarn in die Suche und die Ermittlungen einbezieht. Natürlich ist mit dem Polizisten Vandoosler auch ein Fachmann mit an Bord, aber eher, um die Ermittlungen anzuschieben. Die Polizei tappt sehr lange im Dunkeln. Aber die drei Studenten sind sehr engagiert bei der Sache, da sie auch persönliche Interessen verfolgen. Es ist einer tiefsinnige Story, die Fred Vargas erzählt und der Spannungsbogen entwickelt sich bis zum Ende und legt die sehr kompakte Story dar. Die Sprache ist sehr literarisch und es führt den Leser mit in die Ermittlungen ein.
Dieser Krimi ist keine leichte Kost und nichts für zwischendurch. Die Autorin erwartet volle Aufmerksamkeit für ihren Roman und das ist die Herausforderung bei diesem Buch. Man kommt auf seine Kosten, da es ein spannender und interessanter Roman ist. Ich würde sagen typisch für Fred Vargas.