Jenseits der Erinnerung
Ein ruhiger Kriminalroman der ohne Actions-Szenen auskommt. Richard betreibt eine Schreinerei, er liebt das Arbeiten mit dem Holz. Als sein Onkel Alwin verstirbt, erbt er einen alten Schreibtisch und in ...
Ein ruhiger Kriminalroman der ohne Actions-Szenen auskommt. Richard betreibt eine Schreinerei, er liebt das Arbeiten mit dem Holz. Als sein Onkel Alwin verstirbt, erbt er einen alten Schreibtisch und in einem Geheimfach findet er einen Brief, der sein ganzes bisheriges Leben aus den Fugen bringt. Zudem wird bei einer Obduktion des Onkels festgestellt, dass dieser keines natürlichen Todes gestorben ist. Seit er den Brief gelesen hat, bekommt er wirre Träume und Visionen und sieht in die Vergangenheit seiner eigenen Familie während der Kriegszeit. Seine Ehe mit Sonja beginnt durch seine Verschlossenheit und Andersartigkeit einen tiefen Riß. Richard beginnt nun in der Vergangenheit zu forschen und stößt auf ungeheuere Ereignisse, die ihn nicht mehr zur Ruhe kommen lassen. Der Autor schreibt in einer ruhigen und feinfühligen Sprache, das Leben von Richard vermischt er fließend zwischen Vergangenheit und Gegenwart und gibt dem Leser tiefen Einblick in das Seelenleben und die Zerrissenheit. Psychologisch und tiefgründig kommen die einzelnen Kapitel herüber und ganz besonders sind die Überschriften darüber gewählt, die alle eine Holzart sind und sich auf den Beruf von Richard beziehen. Auch das Cover zeigt bearbeitetes Holz mit Blutspritzern. Ein Buch, das noch lange nachwirkt und ein offenes Ende hat, bei dem der Leser selbst entscheiden darf und kann, wie es endet,