Cover-Bild Chloés tödliche Kunst
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 228
  • Ersterscheinung: 13.01.2025
  • ISBN: 9783818773243
Gregor Bähr

Chloés tödliche Kunst

Ein Kunstkrimi über Kokain, Mord und eine obsessive Liebe
Chloés tödliche Kunst ist ein literarischer Psychokrimi über eine junge Künstlerin, die zwischen manischen Höhenflügen und lähmenden Depressionen zerrieben wird. In diesem fortwährenden Ausnahmezustand will ihr Nowak, der sie abgöttisch liebt, beistehen – und verfängt sich dabei in einer zerstörerischen Abhängigkeit zu ihr.
Als Chloé spurlos verschwindet, nehmen der pensionierte Kommissar Götz Lobsam und sein Assistent Henrik Szabo ihre Spur auf – ein Leben zwischen Kunst, Kokain und emotionalem Abgrund. Gemeinsam mit der Kunsthistorikerin Xenia Youbekele stoßen sie auf ein Netz aus Kunstbetrug und Drogenhandel. Nur knapp entgehen sie mehreren Morddrohungen und Anschlägen, bis sie die ganze Wahrheit ans Licht bringen.
Ein psychologisch dichter Kriminalroman für alle, die psychologische Spannung, seelische Abgründe und Krimis mit Tiefgang lieben.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2025

Super Krimi!

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Ich muss gestehen … ich kaufe Bücher in erster Linie nach dem Aussehen des Covers. Das Cover von "Chloés tödliche Kunst" von Autor Gregor Bär spricht mich so gar nicht an. Hätte ich das Buch nicht gewonnen, ...

Ich muss gestehen … ich kaufe Bücher in erster Linie nach dem Aussehen des Covers. Das Cover von "Chloés tödliche Kunst" von Autor Gregor Bär spricht mich so gar nicht an. Hätte ich das Buch nicht gewonnen, hätte ich es sicher nicht gekauft. Und ich muss auch gestehen … ein großartiger Krimi wäre mir entgangen!!!

Inhalt: Chloé, eine junge Künstlerin mit psychischen Problemen, verschwindet spurlos und mit ihr sämtliche Bilder, die
sie bereits für ihre Abschlussarbeit angefertigt hatte. Von ihrem Geliebten Nowak erfährt der Kriminalkommissar a.D. Götz Lobsam davon. Einmal Kriminaler - immer Kriminaler, fängt Götz mit Hilfe seines jungen Freundes Henrik an zu ermitteln. Sie landen in einem Strudel aus menschlichen Abgründen, Mord, Anschlägen, Kunstbetrug und Drogenhandel.

Lange habe ich kein Buch gelesen, welches mir sprachlich so gut gefallen hat! Der Autor drückt sich von Anfang bis Ende immer sehr gewählt aus. Nicht so umgangssprachlich, aber auch nicht abgehoben! Die Protagonisten (allen voran Götz und Henrik) und ihre Geschichten wurden so ausführlich beschrieben, so dass man sich ein ganz genaues Bild von ihnen machen kann. Und auch zu den anderen Charakteren wurden viele Erklärungen gegeben. Die Story ist absolut verständlich. Man kann ALLES nachvollziehen, was wirklich nicht bei jedem Krimi gegeben ist! Dabei fängt alles relativ ruhig und harmlos an und endet mit einem Finale Furioso.
Ich habe diesen kurzweiligen Kriminalroman nicht aus der Hand legen können, da mir der Schreibstil so vollkommen gefallen hat!


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Veröffentlicht am 20.07.2025

komplexe Sprache, spannend

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Eine Vernissage und die Vorkommnisse auf derselben lässt den pensionierten Kommissar Götz Lobsam in einem kuriosen Vermisstenfall auf eigene Faust ermitteln. Chloé eine junge, sehr talentierte Künstlerin ...

Eine Vernissage und die Vorkommnisse auf derselben lässt den pensionierten Kommissar Götz Lobsam in einem kuriosen Vermisstenfall auf eigene Faust ermitteln. Chloé eine junge, sehr talentierte Künstlerin verschwand mitsamt ihren Kunstwerken spurlos. Ein einziges Kunstwerk existiert noch, dies hat sie ihrem damaligen Freund Nowak geschenkt.

Als Götz die Einladung zu einer Ausstellung bekommt, meint er in den Bildern die Werke von Chloé zu erkennen. Er macht sich auf den Weg, weiht jedoch Henrik, einen Freund aus dem Oldtimer Club, ein. Die beiden verbindet eine Geschichte aus der Vergangenheit, auf die ich hier nicht näher eingehen mag.

Ihre Ermittlungen scheinen auf fruchtbaren Boden zu fallen, es geschehen suspekte Dinge und irgendjemand hat es nun auf sie abgesehen. Ist es der Täter?

Gregor Bär sticht durch seine ausgewählte Sprache, exzellente Beschreibungen von Charakteren und Umgebungen wohltuend im Krimieinerlei hervor.

Anhand des Klappentextes waren meine Erwartungen an das Buch gänzlich andere. Chloés bipolare Störung wird zwar immer wieder erwähnt, mir jedoch an manchen Stellen zu sehr mit den Allgemeinplätzen. Da hätte ich doch auf mehr Hintergrundinformationen gehofft.

Der Fall an sich war lesenswert, spannend und ich kann den Krimi auf jeden Fall empfehlen.

Veröffentlicht am 20.06.2025

Wo ist Chloé?

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„...Der seit zwei Jahren pensionierte Kriminalkommissar Götz Lobsam hatte zu seiner aktiven Zeit die Angewohnheit, unentwegt mit seinem Füllfederhalter zu spielen, wenn er im Vernehmungsraum einem Tatverdächtigen ...

„...Der seit zwei Jahren pensionierte Kriminalkommissar Götz Lobsam hatte zu seiner aktiven Zeit die Angewohnheit, unentwegt mit seinem Füllfederhalter zu spielen, wenn er im Vernehmungsraum einem Tatverdächtigen gegenübersaß...“

Mit diesen Zeilen beginnt eine fesselnder und etwas ungewöhnlicher Kriminalroman. Der Schriftstil ist sehr fein ausgearbeitet. Der Autor versteht das Spiel mit den Wörtern. Er verknüpft gekonnt mehrere Themen miteinander und lässt den Leser lange bewusst im Unklaren, worum es eigentlich geht.
Am Anfang erfahre ich einiges über Götz Lobsam und seine Vergangenheit. Jetzt interessiert sich der ehemalige Kommissar für alte Autos und Kunst. Beides sind entscheidende Punkte für den Krimi.
Im Oldtimer – Club hat Götz nach vielen Jahren Henrik wiedergetroffen. Die beiden verstehen sich auf Anhieb, obwohl Henrik sonst niemand an sich heranlässt. Henrik hatte gerade sein Abitur bestanden, als er zu einem Fall für Götz wurde. Dieses Erlebnis hat ihn einschneidend geprägt. Mir gefällt, wie detailliert der Autor den alten Fall aufarbeitet und dabei Herik umfassend charakterisiert.
Als Götz zu einer Kunstausstellung eingeladen wird, sieht er dort ein Bild von Chloé. Er erfährt, dass die junge begabte Frau seit einiger Zeit verschwunden ist. Nur das Bild, das sie Nowak geschenkt hat, existiert noch. Hat ihr Verschwinden mit ihrer bipolaren Störung zu tun?
Gleichzeitig erhalte ich als Leser einen Einblick in die Kunstszene.

„...Achte auf die Farbkomposition. Trotz der komplementär angelegten Farben wirkt das Motiv nicht banal bunt, sondern findet den Zusammenhalt in dem feinen Pastell...“

Götz hat, wie jeder Mensch, seine Eigenheiten. Eine davon zeigt sich, wenn er in Gesellschaft ist.

„...Menschen beobachten war seit je her seine Leidenschaft. Vom Äußeren auf das Innere schließen, weil das eine das andere widerspiegelt...“

Dann bekommt Götz den Prospekt einer Kunstgalerie. Er glaubt, dass die dort unter anderem Namen ausgestellten Bilder von Chloé stammen. Zusammen mit Henrik will er der Sache auf den Grund gehen. Beide ahnen nicht, dass sie in ein Wespennest stechen und sich selbst in Gefahr bringen. Einen Ratschlag aus seinem Berufsleben hat Götz verinnerlicht.

„...Ihr müsst euch bei den Ermittlungen zur Quelle des Geschehens zurückbewegen können, ohne die bekannten Fakten außer Acht zu lassen. Dann erst kommt ihr bei der Fallbearbeitung voran...“

Als Leser lerne ich dabei so nach und nach die vielen Begabungen und Fähigkeiten von Götz kennen. Dass der Fall einen entscheidenden Beitrag zu Henriks Entwicklung leisten wird, ist am Anfang auch nicht absehbar.
Ich mag den trockenen Humor von Götz, der ab und an aufblitzt.

„...Den Glauben an die Menschheit verliere ich eher durchs Fernsehen. Da werden jeden Abend Mord und Totschlag gleich auf mehreren Sendekanälen angeboten und mittlerweile sogar im Doppel- und Dreierpack...“

Die Geschichte sorgt für etliche überraschende Wendungen und ein völlig unerwartetes Ende.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es ist abwechslungsreich und tiefgründig.

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