Cover-Bild Just Friends
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15,95
inkl. MwSt
  • Verlag: adrian & wimmelbuchverlag
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 27.03.2026
  • ISBN: 9783985853748
Haley Pham

Just Friends

Der mit Spannung erwartete Debütroman der YouTube-Creatorin Haley Pham

Diese herzerwärmende und zum Schwärmen anregende zweite-Chance-Romanze über Kindheitsfreunde, die als Erwachsene wieder zueinander finden, ist der mit Spannung erwartete Debütroman der erfolgreichen YouTube-Kreatorin Haley Pham.

Blair und Declan waren in ihrer Kindheit unzertrennlich – beste Freunde, die einander besser kannten als jeden anderen. Doch als ein impulsiver Kuss sie von Freunden zu Mehr machte, änderte sich alles. So schnell wie ihre Romanze begann, zerstörte ein Moment alles und hinterließ nur Herzschmerz und Stille.

Jetzt, vier Jahre später, kehrt Blair in ihre Heimatstadt Seabrook zurück, um ihre Mutter zu unterstützen und sich um ihre Großtante Lottie zu kümmern, deren Gesundheit sich zunehmend verschlechtert. Um über die Runden zu kommen, bewirbt sich Blair um eine Arbeit in einem Café – nur um herauszufinden, dass es von niemand anderem als Declan geleitet wird. Dem Jungen, den sie liebte. Dem Jungen, den sie verlor. Dem Jungen, der ihr Herz immer noch schneller schlagen lässt.

Als Blairs Weg sich immer wieder mit dem von Declan kreuzt, reißen alte Wunden wieder auf, Geheimnisse werden enthüllt und die Funken fliegen erneut. Aber könnte ihre Zukunft jemals frei von ihrer Vergangenheit sein?

In zwei Zeitlinien erzählt, die Magie und den Schmerz der ersten Liebe entfaltend, ist Just Friends eine berührende, romantische Geschichte über eine zweite Chancen, die Last der Träume und den Weg zurück zu den Menschen, die sich wie ein Zuhause anfühlen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2026

Bittersüße Liebesgeschichte

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„… wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich nach vier Jahren ohne Kontakt zu dir herkomme, weil meine Großtante stirbt, und dann plötzlich gegenüber von dir wohne?“ (S. 174)
Als Blairs Großtante ...

„… wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich nach vier Jahren ohne Kontakt zu dir herkomme, weil meine Großtante stirbt, und dann plötzlich gegenüber von dir wohne?“ (S. 174)
Als Blairs Großtante Lottie im Sterben liegt, kehrt sie nach dem Studium nach Seabrook zurück. Sie bewirbt sich in einen kleinen Café, das ausgerechnet von ihrer Jugendliebe Declan geführt wird. Das Knistern zwischen ihnen ist sofort wieder da, aber auch die Unsicherheit, weil sie nicht wissen, wie sie miteinander umgehen sollen. Ihre Beziehung ist damals an unterschiedlichen Zukunftsvorstellungen und einem schrecklichen Unfall zerbrochen. Können sie daran anknüpfen oder werden sie für immer „nur Freunde“ bleiben?

„Sie war eine zweite Mutter, eine Großmutter und eine beste Freundin …“ (S. 16) Blair kann sich ein Leben ohne Lottie nicht vorstellen. Diese hatte sie damals bei sich aufgenommen, als ihr Vater die Familie verließ und ihre Mutter ohne Geld, eine Wohnung oder Arbeit dastand. Lottie war eine echte Selfmade-Frau, die sich nach ihrer Flucht aus Saigon mit harter Arbeit ein kleines Minimarkt-Imperium aufgebaut hat. Von ihr und ihrer Mutter hat Blair gelernt, sich nie auf einen Mann zu verlassen und immer für sich selbst zu sorgen – etwas, das Decan früher nicht verstehen konnte. Als sie sich nun wiederbegegnen, stehen dieser alte Konflikt und sein Unfall, über den lange nur wenig bekannt wird, zwischen ihnen. Obwohl er sie behandelt wie jede andere Angestellte behandelt, spürt Blair, dass es immer noch zwischen ihnen knistert. Doch jedes Mal, wenn sie sich näherkommen, zieht er sich zurück. Will er wirklich nur Freundschaft?

Blair und Declan sind vielschichtige Figuren. Blair möchte endlich für ihre Mutter sorgen, die jahrelang auf alles verzichtet hat, um ihr eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Deshalb hat sie auch BWL studiert und nicht kreatives Schreiben, wie es ihr eigentlicher Wunsch war.
Declan hingegen war früher der gefeierte Footballstar seiner Schule, beliebt und eine echte Führungspersönlichkeit. Nach seinem Unfall verändert sich sein Leben jedoch drastisch, und er muss einen neuen Weg für sich finden.
Haley Pham erzählt die Geschichte in zwei parallelen Handlungssträngen und lässt die Leser*innen bis zum Schluss mitfiebern: Finden die beiden wieder zueinander? Und was ist damals wirklich passiert? Besonders gelungen ist dabei, wie sie ihre vietnamesischen Wurzeln und kulturellen Einflüsse in die Geschichte einfließen lässt, ein Aspekt, den ich sehr bereichernd fand.

„Just Friends“ ist eine bittersüße Small-Town-Second-Chance-Liebegeschichte mit viel Tiefgang, angesiedelt in der malerischen Kulisse eines bezaubernden kalifornischen Küstenstädtchens – ein Ort, an den ich sofort reisen würde, wenn es ihn wirklich gäbe und ich keine Flugangst hätte.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

War leider nicht meins

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Ich lese ja zwischendurch immer wieder gerne Liebesromane, die aber oftmals sehr unterschiedlich bei mir "ankommen". Dieses Debüt der (mir unbekannten) Contant Createrin Haley Pham hat noch etwas Luft ...

Ich lese ja zwischendurch immer wieder gerne Liebesromane, die aber oftmals sehr unterschiedlich bei mir "ankommen". Dieses Debüt der (mir unbekannten) Contant Createrin Haley Pham hat noch etwas Luft nach oben.

Auf zwei Zeitebenen, wobei der Gegenwartsstrang den größeren Teil einnimmt, lernen wir Blair und Declan kennen. Die beiden sind seit ihrer Kindheit gute Freunde und kennen einander besser als irgendjemand sonst. Am Ende der Highschool wurde aus Freundschaft Liebe und die beiden ein Paar. Doch das Glück währt nur kurz, denn ein tragischer Vorfall lässt das junge Glück zerbrechen.
Vier Jahre später kommt Blair wieder zurück in ihren Heimatort. Ihre Großtante Lottie liegt im Sterben. Blair möchte ihre Mutter unterstützen und von Lottie Abschied nehmen. Um etwas Geld zu verdienen, bevor sie nach New York zieht und ihren neuen Job beginnt, sucht sie sich Arbeit. Sie bewirbt sich in einem Café in Seabrook. Umso größer ist der Schock, als sie beim Vorstellungsgespräch Declan gegenüber steht......

Der Beginn der Story und die Rückblicke in die Vergangenheit haben mir sehr gut gefallen. Man erfährt, wie Lottie wichtig für Blair und ihre Mutter wurde. In einer schwierigen Zeit, als ihr Vater die Familie verließ und ihre Mutter ohne Geld, Wohnung und Arbeit zurückblieb, war es Lottie, die sie bei sich aufnahm. Als echte Selfmade-Frau hatte sie sich nach ihrer Flucht aus Saigon mit großer Entschlossenheit ein kleines Minimarkt-Imperium aufgebaut. Von ihr und ihrer Mutter hat Blair gelernt, unabhängig zu bleiben, sich nicht auf Männer zu verlassen und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Mir fehlte es trotzdem an gemeinsamen Erlebnissen und Rückblicken. Es wird immer wieder erwähnt wie groß die Trauer von Blair um Lottie ist, aber über die Beziehung zueinander erfährt man zu wenig, außer den oben genannten Fakten. Ich hoffte eine besondere und emotionale Dynamik zwischen Blair, ihrer Mutter und Lottie zu erleben und zu verstehen, warum es für diese drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen so wichtig ist, als Familie zueinanderzufinden. Leider hoffte ich vergeblich, dabei hätte die Handlung so viel mehr Potenzial gehabt. Dafür nahm die Liebesgeschichte, die ein ziemliches Hin und Her war, den gesamten Raum ein. Obwohl Declan wirklich eine sogenannte "Green Flag" war, hatte ich Probleme die Chemie zwischen ihnen zu fühlen. Das Ende war mir dann absolut zu kitschig!

Es gab zwar viele Dialoge, jedoch hätte ich am liebsten gesagt: Show! - don't tell. Das war wahrscheinlich auch der springende Punkt, warum mich die Geschichte nur teilweise berühren konnte.
Leider gab es auch einige Fehler, die das Lektorat übersehen hat. Mich stören Fehler leider immer sehr, da ich selbst oft lektoriert habe. Hier würde ich empfehlen, nochmals ein Auge darauf zu werfen!


Fazit:
Leider konnte mich diese Small Town Second Chance Geschichte nur mäßig überzeugen. Sie war mir eindeutig zu kitschig, obwohl ich die Anziehung zwischen Declan und Blair nur teilweise fühlen konnte. Auch der Schreibstil war etwas holprig, was allerdings auch an der Übersetzung liegen könnte. Für mich leider eher eine kleine Enttäuschung.

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