Sozialkritischer Roman
Das Buch zeichnet das Leben eines Mannes von seiner Jugend bis zu seinem Tod nach und wird so zu einem historischen Rückblick auf das 20. Jahrhundert in Europa, mit besonderem Augenmerk auf die Gewerkschafts- ...
Das Buch zeichnet das Leben eines Mannes von seiner Jugend bis zu seinem Tod nach und wird so zu einem historischen Rückblick auf das 20. Jahrhundert in Europa, mit besonderem Augenmerk auf die Gewerkschafts- und Sozialistenbewegung in Schweden.
Neben dem Hauptprotagonisten kommen eine Vielzahl an Erzählern zu Wort, wobei es keine lineare Erzählweise gibt sondern die Handlung springt ständig vor und zurück, so dass man aufmerksam lesen muss, um den Faden nicht zu verlieren. Zum Ende hin verbindet der Autor alles erwähnte und stellt seine Hauptfigur noch mal in den Mittelpunkt und so bekommt man als Leser ein sehr vollständiges Bild vom Leben des Protagonisten Oskar.
Alles in allem ein Buch in dem Mankell anhand seines Hauptprotagonisten die prekäre Lage der Arbeiterklasse, die unzureichenden sozialen Gegebenheiten und die Politik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Schweden kritisch betrachtet. Ein interessantes Werk mit beeindruckenden An- und Einsichten.