herzerwärmend
Nova wird, nach dem Tod ihres Vaters, schnell bewusst wohin sie gehört, wo sie ihr Leben verbringen will. Dieses Leben ist nicht in Hamburg wo Nova bisher gelebt hat, sondern in Schwedisch Lappland. Inmitten ...
Nova wird, nach dem Tod ihres Vaters, schnell bewusst wohin sie gehört, wo sie ihr Leben verbringen will. Dieses Leben ist nicht in Hamburg wo Nova bisher gelebt hat, sondern in Schwedisch Lappland. Inmitten dieser atemberaubenden Natur, unter Nordlichter, in der Abgeschiedenheit zusammen mit den Rentieren, die sie von ihrem Vater geerbt hat. Im hohen Norden merkt sie, wie sehr sie dieses Leben in den letzten 20 Jahren vermisst hat, seitdem sie angenommen hat, dass ihr Vater tot ist. Viele Fragen beschäftigen Nova, warum haben nahe stehende Personen sie die letzten zwei Jahrzehnte sie angelogen? Wird Nova ihre verlorene Familie wiederfinden und wird sie dieses Familiengeheimnis lüften können?
Fazit:
Dies war mein erster Roman von Hiltrud Baier, es wird aber mit Sicherheit nicht mein letzter sein. Die Geschichte ist so schön, gemächlich und gefühlvoll geschrieben, dazu kommen die wundervollen Naturbeschreibungen aus dem Hohen Norden, Einblicke in die Samischen Traditionen und die Rentierhaltung und unglaublich liebevolle Charakteren. Im Roman kommt die enge Beziehung der Autorin zu Lappland sehr gut zur Geltung, alles wirkte sehr authentisch. Für mich war diese Geschichte schlichtweg perfekt. Ein stimmungsvoller Winterroman, perfekt für gemütliche Lesestunden.
Mir ist im Buchladen als erstes das wunderschöne winterliche Cover aufgefallen, also eher ein Coverkauf, den ich keinesfalls bereue. Große Leseempfehlung!