Cover-Bild Diatar
Band 1 der Reihe "Die Mondiar-Trilogie"
(3)
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10,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Nova MD
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Fantasy
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 318
  • Ersterscheinung: 08.03.2019
  • ISBN: 9783964439116
Ina Linger

Diatar

Kind des Lichts
Ina Linger (Herausgeber)

Auftakt der Mondiar-Trilogie


Textauszug:


Sieh ihnen niemals in die Augen hieß ein altes Gesetz seines Stammes. Man hatte ihm gesagt, dass dies sein Fehler gewesen war, damals, als Risa ihm zum ersten Mal begegnet war. Damit hätte sie ihn verhext, angelockt, um ihn anschließend ihrem Volk zu übergeben. Er glaubte nicht an Hexerei. Immer noch nicht.
„Jaro?“ Ihre Stimme war warm und weich – wie früher und das Bedürfnis, sie doch anzusehen, festzustellen, ob auch ihre Augen noch dieselben waren, wuchs rasch an. Sein Kopf bewegte sich ohne sein Zutun und sein Blick fand den ihren.
Hellblaue Augen wie glitzernde Kristalle – daran hatte sich nichts geändert. Auch nicht an der Zunei-gung, die in ihnen zu finden war. Freude, Sorge, Erleichterung. Sie versuchte keins ihrer Gefühle vor ihm zu verbergen und sie war … wunderschön. Anders als das letzte Mal, als er sie gesehen hatte, aber immer noch schrecklich faszinierend mit ihrer blassen Haut, dem hellen Haar, den rosigen Lippen und … diesen Augen, die ihn vollkommen zu durchdringen schienen.



Inhalt:


Gehe nie hinaus in die Nacht.
Meide die Dunkelheit.
Betrete niemals die Höhlen der Monandor.
Sei vor der Dämmerung zuhause.

Diese Regeln werden den Diatar von Kindesbeinen an eingebläut. Wer sich nicht an sie hält, ist des Todes. Das weiß auch der junge Krieger Jaro. Doch als er in einem Kampf mit den Monandor, den Dämonen der Dunkelheit, schwer verwundet wird, gelingt es ihm nicht mehr, vor Einbruch der Nacht zurück in sein Dorf zu kehren. Es ist ausgerechnet Risa, die ihn findet und in eine Höhle schleppt. Risa, die ihm zwar bereits das Leben rettete, als sie beide noch Kinder waren, die er jedoch seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Sein Leben ein weiteres Mal in ihren Händen zu wissen, erfüllt Jaro mit Angst, denn eines weiß er mit Sicherheit: Niemand bleibt so unschuldig und gut, wie er als Kind einst gewesen ist – schon gar nicht eine menschenfressende Dämonin der Nacht …

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Dies ist der erste Teil der Mondiar-Trilogie, die in folgender Reihenfolge veröffentlicht wurde:

Diatar - Kind des Lichts

Monandor - Kind der Dunkelheit

Mondiar - Kinder der Dämmerung

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2019

Interessante Dystopie mit Anfangsschwierigkeiten

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Mit Diatar – Kind des Lichts hat sich Ina Linger in den Bereich Dystopie vorgewagt, der seit einiger Zeit wirklich sehr beliebt bei den Autoren ist und daher oft nichts Neues bieten kann.

Auch Diatar ...

Mit Diatar – Kind des Lichts hat sich Ina Linger in den Bereich Dystopie vorgewagt, der seit einiger Zeit wirklich sehr beliebt bei den Autoren ist und daher oft nichts Neues bieten kann.

Auch Diatar enthält oft verwendete und bekannte Dystopie-Elemente und wenngleich die Autorin das Genre nicht neu erfindet, so schafft sie es doch, trotzdem etwas einzubringen, was ich in der Art und Weise in den üblichen Dystopien bisher weniger gelesen habe. Wenn es jetzt etwas konfus klingen sollte, ja, das ist indirektes Lob. Da ich Dystopien als Lieblingsgenre habe und mich viele in dem Bereich nicht mehr überzeugen können, musste die Idee von Diatar schon besonders gut sein oder die Story sehr gut umgesetzt.

Ich muss dazu sagen, dass ich mich in letzter Zeit mit Büchern allgemein etwas schwer tue, da ich mich an gewissen Sachen sattgelesen habe und die wenigsten Bücher es schaffe, mich durchgehen am Stück zu begeistern.

Diatar ist da aufgrund der Zeitsprünge und der vielen fremden Begriffe am Anfang leider keine Ausnahme, kann das aber im Laufe der Geschichte großteils wieder wett machen. Das liegt aber auch an den gut ausgearbeiteten Charakteren, mit denen ich trotz der anfänglichen Schwierigkeiten recht problemlos warm wurde.

Nichts desto trotz konnte es mich am Ende nicht hundertprozentig überzeugen, allerdings kann ich nicht genau ausmachen, woran es lag. Der Schreibstil ist nicht schlecht, sondern lässt sich recht flüssig lesen. Die Geschichte nimmt Spannung auf und die Charaktere kommen glaubwürdig rüber. Aber irgendwie fehlte mir etwas oder vielleicht waren die Zeitsprünge auch ein wenig too much. Sicher, sie waren informativ und wichtig für das Verständnis, aber eventuell hätte man das anders lösen können, da es den Lesefluss, insbesondere am Anfang, immer wieder ins Stocken brachte.

Auch zum Cover möchte ich noch was anmerken. Ich bin Coverkäufer, das gebe ich offen zu. Ein tolles Cover kann mich schon mal verleiten, ein schlechtes Buch zu kaufen, weil ich mich irreleiten lasse. Aber! Genauso hindert mich ein nichtssagendes Cover auch schon mal, ein Buch zu kaufen, das wirklich grandios sein könnte. Ich weiß, als Selfpublisher ist die Covergestaltung schwieriger als wenn ein großer oder überhaupt ein Verlag dahinter steckt. Aber es gibt mittlerweile viele Grafikportale, auf denen Künstler ihre Fähigkeiten auch für kommerzielle Zwecke anbieten. Ich selbst habe es eine Weile auf Deviantart getan und kann nur jedem anraten, da ein wenig mehr rein zu investieren. Es gibt den Spruch „Das Auge isst mit“ und so ist es auch im Buchhandel. Ich greife zuerst, was mir optisch zusagt. Diatar ist eine gute solide Dystopie, die deutlich mehr Anklang fände, hätte sie ein professionelleres und ansprechenderes Cover. Da bin ich mir sehr sicher.

Doch kommen wir zum Inhalt zurück. Der erste Teil der Mondiar Triologie hat zum Ende hin immer mehr Interesse geweckt, zu erfahren, was es mit den Technologien, Räumen und Artefakten auf sich hat, dennoch ist das Ende auch etwas, was man getrost erstmal so stehen lassen könnte, wenn man einfach mal vergisst, was im Anmarsch ist. Ich hadere noch mit mir, ob ich unbedingt weiterlesen will. Da Band 1 keinen wirklichen Cliffhanger hat, schmerzt es nicht so sehr, dass ich nicht gleich weiterlesen muss.


FAZIT

Diatar oder vielmehr die Mondiar – Triologie hat großes Potential, das im ersten Teil der Reihe noch nicht ausgeschöpft werden konnte. Die relativ lange Anlaufphase der Geschichte mit den vielen Rückblicken trübte ein wenig die Lesefreude. Zwar konnte es die zweite Hälfte wieder rausreißen, aber zu 5 Sternen reichte es nicht mehr. Trotzdem für Dystopie-Fans spreche ich eine Leseempfehlung aus, da es mal nicht der übliche Einheitsbrei ist. Ich schwanke zwischen 3,5 und 4 Sternen, werde aber mit gutem Gewissen aufrunden auf 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 03.11.2020

Ich kam nicht richtig rein

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Diatar – Ina Linger
Kind des Lichts
Verlag: Nova MD
Taschenbuch: 10,90 €
eBook: 3,99 €
ISBN: 9783964439116
Erscheinungsdatum: 8. März 2019
Genre: Fantasy
Seiten: 318
Inhalt:
Gehe nie hinaus in die Nacht.
Meide ...

Diatar – Ina Linger
Kind des Lichts
Verlag: Nova MD
Taschenbuch: 10,90 €
eBook: 3,99 €
ISBN: 9783964439116
Erscheinungsdatum: 8. März 2019
Genre: Fantasy
Seiten: 318
Inhalt:
Gehe nie hinaus in die Nacht.
Meide die Dunkelheit.
Betrete niemals die Höhlen der Monandor.
Sei vor der Dämmerung zuhause.

Diese Regeln werden den Diatar von Kindesbeinen an eingebläut. Wer sich nicht an sie hält, ist des Todes. Das weiß auch der junge Krieger Jaro. Doch als er in einem Kampf mit den Monandor, den Dämonen der Dunkelheit, schwer verwundet wird, gelingt es ihm nicht mehr, vor Einbruch der Nacht zurück in sein Dorf zu kehren. Es ist ausgerechnet Risa, die ihn findet und in eine Höhle schleppt. Risa, die ihm zwar bereits das Leben rettete, als sie beide noch Kinder waren, die er jedoch seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Sein Leben ein weiteres Mal in ihren Händen zu wissen, erfüllt Jaro mit Angst, denn eines weiß er mit Sicherheit: Niemand bleibt so unschuldig und gut, wie er als Kind einst gewesen ist – schon gar nicht eine menschenfressende Dämonin der Nacht …
Mein Fazit:
Zum Cover:
Das Cover gefällt mir richtig gut, es ist ein wahrer Hingucker. Auch die Farben finde ich sehr gut gewählt.
Zum Buch:
Nur weil man in der Kindheit befreundet war, heißt es nicht, dass man es mit zunehmenden Alter auch bleibt. Das zeigt uns die Geschichte hier, doch kann man all das was man gemeinsam erlebt hat, einfach vergessen oder verdrängen?
Dies war mein erstes Buch von Ina Linger und ich wusste noch nichts von ihr.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, lässt sich leicht lesen. Ich persönlich hatte allerdings Probleme in die Geschichte reinzukommen, woran es lag kann ich gar nicht sagen, aber ich tat mich leider etwas schwer damit.
Die Charaktere sind auch sehr gut dargestellt und erzählt und ich mochte beide sehr. Jaro und Risa sind Freunde gewesen, doch nun sind sie Feinde. Das wurde hier auch sehr gut dargestellt.
Auch die anderen sind gut dargestellt, mir gefiel auch gut der Unterschied zu Tag und Nacht, während Jaro bei tag lebt, lebt Risa bei Nacht.
Die bildliche Darstellung ist auch gut gelungen und man kann, wenn man erst einmal in der Geschichte ist, sich gut fallen lassen.
Im Großen und Ganzen hat es mir gut gefallen, wie gesagt ich hatte nur Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen.
Daher gebe ich hier 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 27.02.2020

Kind des Lichts

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Jaro ist ein Krieger der Diatar und so weiß er schon als Kind, dass er sich besser von den Monandor fernhalten sollte. Als er in einen Kampf mit einer dieser Dämonen der Dunkelheit gerät, kann er gerettet ...

Jaro ist ein Krieger der Diatar und so weiß er schon als Kind, dass er sich besser von den Monandor fernhalten sollte. Als er in einen Kampf mit einer dieser Dämonen der Dunkelheit gerät, kann er gerettet werde. Von Risa, die ihm schon einmal das Leben retten konnte. Risa, die selbst eine Dämonin der Dunkelheit ist…

Lange habe ich gegrübelt und überlegt, denn es tut mir immer wieder im Herzen weh, wenn ich ein Buch nicht positiv bewerten kann. Schlimmer noch, wenn es ein Rezensionsexemplar ist und noch viel viel schlimmer, wenn man merkt, wie viel Herzblut in der Geschichte steckt. Aber mal von vorn.

Der Einstieg in das Buch fiel mir leider schon sehr schwer. Der Schreibstil ist zwar angenehm und gut zu lesen, aber die ersten Kapitel beinhalten Zeitsprünge, die mich ziemlich verwirrt haben. Die Trennung hätte für mich während des Kapitels deutlicher sein können, da in beiden Zeiten Jaro der Verletzte ist und Risa seine Retterin.

Seine Heilung ist auch leider sehr langsam, wodurch für mich keine richtige Spannung aufkam. Ich hatte eher das Gefühlt, Jaro würde einfach bis zum Ende des Buches immer und in allen Zeiten verletzt sein, aber das war zum Glück nicht der Fall 😀

Mit Jaro wurde ich leider nicht richtig warm und irgendwie hat er mich total genervt. Eigentlich ist er recht selbstlos, aber leider unterschätzt er sich auch oft, was dann etwas quengelig wirkt. Manchmal erscheint er auch total blind, weil er einfachste Dinge nicht versteht. Und obwohl er auch eine Entwicklung durchmacht, hat mir Risa deutlich besser gefallen. Sie ist aufmerksam, stark und hat eine gewisse Anmut an sich. Außerdem ist sie klug, tolerant und offen und schaut auch über den Tellerrand hinaus. Die Nebencharaktere bleiben leider recht farblos, was ich sehr schade finde, weil ich jemand bin, der sehr auf Charaktere achtet. Für mich steht und fällt ein Buch mit seinen Figuren.

Auch wenn ich von der Umsetzung nicht so angetan bin, mag ich Idee hinter dem Buch. Es ist die altbekannte Idee der verfeindeten Dörfer. Die Geschichte von Liebe und Hass, Rache und Aufopferung. Außerdem lässt sich auch immer ein Bezug zur Gegenwart schaffen.

Fazit

Mich konnte das Buch leider nicht fesseln, weil mir die Spannung fehlte und ich zu wenig Figuren hatte, die ich wirklich lieben gelernt habe. Trotzdem gefällt mir die Grundidee und ich möchte, wie immer, darauf hinweisen: Zwei Menschen lesen niemals dasselbe Buch. Wenn euch der Klappentext also gefällt und ihr neugierig seid, macht ihr euch am besten selbst ein Bild :)

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