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Veröffentlicht am 08.03.2019

Das erste Mal, dass ich mich zu alt für ein Jugendbuch fühlte…

Gold und Schatten
6

Ich möchte eines vorweg nehmen. Ich will dieses Buch gar nicht schlecht reden oder die Autorin, die sich wirklich extrem viel Zeit und Mühe machte, in der Leserunde auf uns Leser und die Kritik, sowohl ...

Ich möchte eines vorweg nehmen. Ich will dieses Buch gar nicht schlecht reden oder die Autorin, die sich wirklich extrem viel Zeit und Mühe machte, in der Leserunde auf uns Leser und die Kritik, sowohl positiv als auch negativ einzugehen. Dem Verlag und natürlich auch der Autorin danke ich daher für die Möglichkeit, an der Leserunde teilnehmen gedurft zu haben. Grundsätzlich kam dieses Buch bei der Masse auch sehr positiv an. Ich bin da vielleicht die Ausnahme, aber wer weiß, vielleicht teilt ihr eventuell sogar meine Meinung?!

Die Leseprobe hatte mich ein wenig an Disneyfilme erinnert. Ein Funke Humor, Leichtigkeit und viel Fantasie. Alles Punkte, die mich wirklich positiv stimmten. Am Ende enttäuschte mich das Buch nicht unbedingt in dieser Hinsicht, aber es hielt leider auch nicht, was es versprach.

Eigentlich finde ich die Leserunden bei lesejury.de sehr entspannend. Für eine gewisse Anzahl von Seiten/Kapiteln hat man je eine Woche Zeit, diskutiert den Inhalt mit den anderen Mitlesern. Bislang habe ich das auch immer problemlos geschafft und kam nie in Bedrängnis. Bei diesem Buch erging es mir jedoch anders. Gold und Schatten hat extrem lange Kapitel. Ich mag es einfach lieber, wenn ich ein Kapitel beenden kann und dann später weiterlese. Hier musste ich mich wirklich teilweise vorwärts quälen, weil mittendrin das Buch zur Seite zu legen, für mich nicht in Frage kam. Auch wenn der Schreibstil ansich angenehm zu lesen war, ein mal eben ein Kapitel zwischendurch, war nicht drin. Mit zwei Kindern konnte ich mir nicht mal eben zwei Stunden am Stück freischaufeln. Schade, vielleicht wäre meine Resonanz dann besser ausgefallen, wer weiß.

Dazu kommt, dass der erster Abschnitt, der ungefähr 120 Seiten ausmachte, irgendwie nur dahin zu plätschern schien. Von der ganzen angekündigten Götterhandlung (der Klappentext lautete zu diesem Zeitpunkt noch komplett anders und erzeugte eine gewisse Erwartungshaltung bei mir) kam eigentlich nichts vor. Stattdessen wurde sehr intensiv an der Teenieromanze der Hauptprotagonisten gearbeitet. Wäre im Grunde ja nicht schlimm gewesen, aber die Fantasy blieb zunächst weitläuftig auf der Strecke und Livia wurde mir trotz ihrer 16 Jahre als viel zu wankelmütig und naiv dargestellt, was den Effekt hatte, dass ich mehrfach entnervt mit den Augen rollen musste. Hier kam mir das erste Mal der Gedanke, dieses Jugendbuch ist nichts mehr für mich. Und dabei liebe ich ansich die Leichtigkeit von Jugendbüchern.

Der Mittelteil des Buches versöhnte mich wieder ein klein wenig, da endlich diverse Gottheiten Einzug ins Geschehen hielten. Zudem entpuppen sich die zwei neuen Freundinnen von Livia, allen voran Jemma als wahre Highlights dieses Buches. Jemma, obwohl eine Nebenfigur, gefiel mir insgesamt am Besten aus dem Buch. Mit der kleinen Motte, deren Name ich hier aus guten Gründen nicht verrate, kam auch das Disneyfeeling ein wenig zurück. Leider, und das, obwohl ich Livia nicht mehr ganz so nervig empfand, wurde ich mit beiden Hauptcharakteren nicht wirklich ganz warm. Ich hatte mich auf einen BadBoy mit weichem Kern gefreut (jaha, ich liebe solche Charaktere ;D), Mael war mir in dieser Hinsicht aber fast schon zu gradlinig und perfekt. Im Grunde hatte er eine so gut wie nicht vorhandene böse Seite (außer seiner Herkunft), was ihn für mich zu langweilig gestaltete. Sein Bruder Enko, der zunächst nur am Rande auftauchte, schien da wesentlich interessanter.

Leider kristallisierte sich im Laufe der Geschichte heraus, dass Mael viel zu gut ist und Enko ihm, meinem Geschmack nach, den Rang als Favorit abläuft. Alles tendiert zu einer Dreiecksgeschichte, die ich hier gar nicht so favorisieren würde. Ich hätte mir mehr „düsternen“ Mael gewünscht, statt einen zweiten potentiellen Love-Interest ins Spiel zu bringen. Das ist einfach zu viel Schema-F, wie auch in anderen Büchern. Ich will damit nicht sagen, dass es wirklich passieren wird – das erfährt man wohl erst in Teil 2 – aber für mich sind die Weichen dafür gestellt.

Zum Ende möchte ich nicht zu viel sagen, aber es hat leider mit dem guten Mittelteil nicht mithalten können. Zwar passiert auf den letzten Seiten sehr viel und man kommt kaum zum Durchatmen, aber genau das stört mich. Man hätte das Ganze besser aufteilen können, meines Erachtens. Keine so lange Einleitung, dafür hinten sich mehr Zeit im Schlussteil lassen. Sicherlich, wenn man beide Teile zusammenfügt und als Ganzes betrachtet, macht es einen anderen Eindruck, aber als Leser hat man nun mal nur einen Band zunächst in der Hand und kann nur den beurteilen und da fand ich es extrem schade, dass es so unausgewogen schien.

Im letzten Abschnitt passiert zu viel und zu schnell. Manches hat mich teils ratlos, teils kopfschüttelnd zurück gelassen und mit der Frage auf den Lippen: „Warum?“ Andere Dinge wurden quasi „vergessen“ aufzuklären. Kann sein, dass sie in Band 2 wieder aufgegriffen werden, aber ich hätte sie gern jetzt schon geklärt gehabt. Genauso wie ich nicht verstehe, warum Livia sich selbst nicht hinterfragt. Anfangs will sie so viel über ihre Herkunft wissen und dann irgendwann scheint es nebensächlich, ja fast egal. Andere Dinge sind plötzlich wichtiger, obwohl eins sich ja mit dem anderen irgendwie vermischt.

Am Ende muss ich trotz aller Kritik sagen, es ist durchaus nicht das schlechteste Buch, das ich in letzter Zeit gelesen habe, aber es war auch nicht das Beste. Am ermüdensten fand ich tatsächlich die „Beziehung“ zwischen Mael und Livia . Ein Hin- und Her, das man auch aus anderen Büchern kennt, aber hier aufgrund der Charaktereigenschaften der Hauptprotagonisten kein Schwärmen, sondern eher Genervtheit bei mir auslöste. Und da ist der Punkt… vielleicht bin ich dafür schon zu alt. Teenieliebe extrem bei Livia, wo ich sie mit 16 schon etwas reifer erwartet hätte. Oder ich habe einfach eine 14jährige Tochter, die schon reifer ist, wie manch 16jährige… ich weiß es nicht.


FAZIT

Für junge Mädchen bestimmt das perfekte Buch. Ich fühlte mich für die Teenieschwärmereien und die Wankelmütigkeit der Hauptprotagonistin aber tatsächlich einfach zu alt. Für mich kein All-Ager, sondern ein wirkliches Jugendbuch. Dafür, dass die Idee interessant ist, der Schreibstil leicht und mal abgesehen von der Love-Story auch wirklich gute Elemente vorhanden sind, bekommt das Buch von mir 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 06.05.2019

Wenn aus Begeisterung Lesefrust wird

Up All Night
3

Das Cover ist ein echter Hingucker, oder? Ich war sofort schockverliebt in Aufbau und Farben. Auch der Klappentext schien eine interessante Story anzuteasern. Als ich die Leseprobe schließlich las, war ...

Das Cover ist ein echter Hingucker, oder? Ich war sofort schockverliebt in Aufbau und Farben. Auch der Klappentext schien eine interessante Story anzuteasern. Als ich die Leseprobe schließlich las, war ich überzeugt, nach den ganzen Reinfällen in letzter Zeit, DAS ist endlich ein Buch, das mich überzeugen wird.

Pustekuchen!

Anfangs gefielen mir sowohl der leichte, aber wenig anspruchsvolle Schreibstil, sowie die Geschichte rund um Tayler, kurz Tae. Sie schien ein Pechvogel, aber ein symphatischer mit genug Selbstwertgefühl, um aufrechten Hauptes die Schmach zu ertragen. Auch als Daniel auf der Bildfläche erschien und oh Klappentext, du Lügner, gar nicht schwul war, sondern nur log, es zu sein, konnte ich ihren Gefühlsausbruch noch recht gut nachvollziehen. Irgendwann musste sie ihren Gefühlen erliegen. Das ist menschlich in solch einer Situation.

Doch was dann kam, wurde von Seite zu Seite, von Kapitel zu Kapitel abstruser. Charakterentwicklung bei Tae war quasi null. Sie jammerte, war das Naivchen vom Dienst, blind in Bezug auf Dans Gefühle und einfach irgendwann nur noch nervig. Oh und oberflächlich! Ich habe in keinem Buch bisher gefühlt so oft gelesen, wie toll der Oberkörper des männlichen Protagonisten ist. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, Taylor sieht nur diese eine optische Eigenschaft an ihrem potentiellen Love-Interest und nicht seine ganzen guten Eigenschaften, die Dan, sehen wir mal von seinem dämlichen und völlig unnötigen Lügenkonstrukt ab, an den Tag legte. Der Junge ist laut Buch der perfekte Partner, loyal, gutmütig und würde für seine Liebe quasi alles tun. Davon ab, dass April Dawson ihm mit seiner stalkerhaften Liebe seit der Jugend (Jahre an Taes bevorzugtem Duschgel schnüffeln, um sich ihr nahe zu fühlen) eine recht gruselige Seite verpasst hat. Aber hey, da konnte ich mit viel Gutmütigkeit noch drüber hinwegsehen, so creepy ich es auch fand.

Bücher in diesem Genre leben von Klischees und Dramen, aber die Autorin übertreibt es in Up all night definitiv damit und wenn ich andere Bücher von LYX mit diesem Vergleiche, kann ich tatsächlich sagen, dies ist eher eines der schlechteren, die es im Verlagsprogramm gibt. Wenig innovativ, die falschen Signale ausstrahlend und eine arg konstruiert wirkende Storyline.

Dabei steckte so viel Potential in diesem Buch. Die Autorin schaffte es nicht, die vorhandenen Nebencharaktere sinnvoll zu nutzen, obwohl sie echtes Potential haben und teilweise interessanter sind als Tae und Daniel. So werden potentielle Love-Interests, die hätten nochmal Schwung in die Sache bringen können, nicht nur unsymphatisch dargestellt, sondern bereits nach wenigen Seiten wieder ins Nirvana geschrieben.

Die Auflösung der Geschichte ist katastrophal gelöst und sendet falsche Signale aus. So setzt etwa Tae die Lüge von Dan, die sie eigentlich längst hätte durchschauen können, mit der Situation ihrer Mutter gleich. Ihre Mutter verschwieg ihr ihre Krebserkrankung, um Tae, die noch ein Kind war, zu schützen. Tae empfindet das als Lüge, was ich schon mal als sehr fatal ansehe und nicht nachvollziehen kann, es aber dann mit Dans Schutzbehauptung gleichzusetzen ist für mich moralisch verwerflich.

Ich könnte noch so viel aufzählen, wie z.B. die Satzbaufehler, ständige Wiederholungen oder ungünstig formulierte Aussagen, die einen falschen Eindruck hinterlassen.

Einzig die Nebencharaktere, Dans Freunde, kurz Tick, Trick und Tack oder Addison und Grace waren echte Lichtblicke. Leider kamen sie, wie schon oben erwähnt, viel zu kurz und blieben alle oberflächlich.

Up all night entpuppte sich leider als eine 0815 klischeebehaftete Story, die die gekünstelte Dramatik nicht nötig gehabt hätte. So ist das Buch leider ein totaler Reinfall für mich und vermittelt teilweise falsche Werte.

Ich habe lange überlegt, wie viele Sterne ich hier vergeben soll, da mir der Anfang des Buches ja noch im Großen und Ganzen gefiel. Da ich aber nicht über die Menge an Kritikpunkten hinweg sehen kann und will, die mir das Buch wirklich madig gemacht haben, werden es nur 1,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 22.03.2019

Nicht ganz so stark wie Band 1, aber dennoch sehr gut

Gelobtes Land
1

Gloov knüpft da an, wo Hoop endete. Die kleine unfreiwillige Reisetruppe Lore, ihr Bruder Jame, ihr Freund Jul und ihre neue Freundin Sim haben ihr Ziel erreicht. Doch ist es wirklich das, was sie wollten? ...

Gloov knüpft da an, wo Hoop endete. Die kleine unfreiwillige Reisetruppe Lore, ihr Bruder Jame, ihr Freund Jul und ihre neue Freundin Sim haben ihr Ziel erreicht. Doch ist es wirklich das, was sie wollten? Noch immer muss Lore um ihren Bruder bangen, darf doch keiner das Geheimnis erfahren, was sie mit sich herumtragen und dann ist da noch die Tatsache, dass die Neuländer Liebe und Freiheit ein wenig anders verstehen, wie Lore sich das vorgestellt hat.

Der zweite Band der Triologie „Das gelobte Land“ beweist einmal mehr, dass Christine Heimannsberg unglaublich gut schreiben kann. Ihr Schreibstil ist wirklich angenehm zu lesen, schön flüssig und ohne unnötige Längen. Dennoch ist mir bei Gloov ein wenig der tolle Roadmovie Effekt verloren gegangen, den ich in Band eins noch so hoch gelobt habe. Nun muss man das vielleicht anders betrachten, denn Gloov ist eine Zwischenstation. Die Charaktere sind am Ziel angelangt und finden heraus, dass sie weiter müssen und ihr Weg sie doch noch weiter führt. Schön zu sehen war, dass sie sich nicht von vorneherein einig waren und jeder auf seine eigene Art und Weise versucht mit der Situation klar zu kommen. Hier gab es hin und wieder Szenen, die mich an andere Jugenddystopien erinnerten, was ich ein wenig schade fand. Nichtsdestotrotz behält diese Reihe seine Einzigartigkeit aufgrund des Settings und Christine Heimannsberg bekam zum Glück immer rechtzeitig die Kurve, um es nicht wie in anderen Jugenddystopien ins Klischeehafte abdriften zu lassen. Das rechne ich ihr hoch an, da ich gerade erst wieder einen Jugendroman in den Händen hielt, der vor Klischees nur so strotzte und mir klar machte, ich bin dafür zu alt.

Die Triologie „Das Gelobte Land“ ist definitiv kein reines Jugendbuch, sondern ein waschechter All-Ager, das kann ich mit meinen über 40 reinen Gewissens behaupten, weshalb sie bei mir nur noch mehr punkten kann. ?

Doch zurück zum zweiten Band und seiner Geschichte und seinen Charakteren. Denn da bleiben einige Fragen für mich offen, auf deren Aufklärung ich mich schon im letzten Teil freue. Ich bin gespannt, ob Kyron nicht doch Lores Seite wählen wird, irgendwie ist mir sein Verhalten noch sehr suspekt. Irgendetwas verbirgt er. Und im Gegenzug frage ich mich, ob Jul und Lore sich nicht doch schon zu weit voneinander entfernt haben, um glücklich miteinander zu werden. Und welche Rolle wird Sisdal dabei spielen.

Auch so etwas, was ich sehr positiv empfinde. Es bleiben zwar Fragen offen, aber vieles wird auch aufgeklärt und es entsteht ein ausgewogenes Verhältnis, das einen nicht unbefriedigt, sondern neugierig zurücklässt.

Es gibt bei Triologien oft das Phänomen, dass zweite Bände, sogenannte Zwischenbände, nicht unbedingt Highlights sind, sondern die Story quasi strecken. Ich kann wenige aufzählen, die mich wirklich vom Hocker gerissen haben. Auch wenn ich vorab erwähnte, dass ich Teil 1 noch lieber mochte, kann ich auch Teil 2 uneingeschränkt empfehlen. Es ist einer der besten zweiten Bände, die ich kenne, daher gibt es von mir auch wieder klare 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 14.09.2017

Annas Stimme lässt Eiskönigin-Fans träumen

Die Eiskönigin - Völlig unverfroren und weitere Geschichten aus Arendelle
1

Meine Kinder sind beide Fans von Disneys Eiskönigin. Meine Kleine mittlerweile mehr als meine Große, läuft sie doch ständig als Elsa durch die Wohnung und singt inbrünstig „Lass jetzt los!“. Was hätte ...

Meine Kinder sind beide Fans von Disneys Eiskönigin. Meine Kleine mittlerweile mehr als meine Große, läuft sie doch ständig als Elsa durch die Wohnung und singt inbrünstig „Lass jetzt los!“. Was hätte mehr dazu animieren können, diese Fan-Box haben zu wollen.

Ich möchte in diesem Zusammenhang dem Herausgeber „der Hörverlag“ danken, der mir und meinen Kids die Fan-Box kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Die Eiskönigin – völlig unverfroren und weitere Geschichten aus Arendelle – die Fan-Box

Gelesen von Yvonne Greitzke der original Syncronstimme von Anna

Verlag der Hörverlag
Genre Kinder
Erscheinungstermin 11.09.2017
Seitenanzahl 4 CDs, Laufzeit: 240 min
EAN 978-3-8445-2695-0
Mehrteiler/Reihe nein
Preis 9,99 €
Altersfreigabe ab 5 Jahre

Annas Stimme lässt Eiskönigin-Fans träumen

Inhalt

Ein Wiedersehen mit Anna, Elsa und ihren Freunden! Neben den Lesungen der Filmbücher „Die Eiskönigin“, „Party-Fieber“ und „Zauber der Polarlichter“ sind hier die spannendsten bisher erschienenen Abenteuergeschichten aus Arendelle versammelt: Anna und Elsa reisen in ferne Länder, finden einen neuen Rentierfreund, geben Überraschungspartys, begegnen einem Eismonster und vieles mehr.

Yvonne Greizke, die Synchronstimme von Prinzessin Anna aus dem Kinofilm, liest die zauberhaften Abenteuer aus der magischen Eiswelt!

Enthält die Lesungen der Filmbücher:

Die Eiskönigin – Völlig unverfroren

Die Eiskönigin – Party-Fieber

Die Eiskönigin – Zauber der Polarlichter

und viele weitere Geschichten aus Arendelle

(Quelle: randomhouse.de)

Meine Meinung

Wir kamen schon vorab in den Genuss dieser tollen Fan-Box und meine beiden Kinder machten sich sogleich über die CD’s her.

Aufmachung:

Die Box ist hochwertig und hübsch gestaltet. Die Pappe wirkt sehr stabil und die Box, es ist tatsächlich eine, lässt sich praktisch nach oben aufklappen. Im Inneren fanden wir die 4 CDs, deren Hüllen ebenfalls aus Pappe sind. Ich weiß noch nicht, ob ich das dauerhaft gut finde, aber noch wirken sie insgesamt okay. Ich glaube nur, die Finger meiner jüngsten werden sie dauerhaft nicht überleben.

Auf den ersten beiden CD’s sind Anna, Elsa und Olaf zu sehen. Das Motiv ist dem Filmplakat nachempfunden. Diese CD’s enthalten die Erzählung zum Film.

Auf den beiden anderen CD’s sind Motive mit Anna und Elsa passend zu den Geschichten Party-Fieber und Zauber der Polarlichter abgedruckt. Diese CD’s enthalten auch entsprechende Geschichten inkl. vieler neuer kurzer Abenteuer aus Arendelle.

Inhalt:

Yvonne Greitzke macht ihre Sache wunderbar. Ich denke, Syncronsprecher zu sein oder Hörbücher einzulesen, ist schon ein großer Unterschied. Ihr gelingt es zugleich sanft und doch mitreißend als Anna die Geschichte noch einmal neu zu erzählen. Meine beiden haben es wirklich genossen mit geschlossenen Augen noch einmal in das Märchen einzutauchen.

Nichts desto trotz waren natürlich die anderen beiden CD’s mit Party-Fieber, Zauber der Polarlichter und den neuen Geschichten noch einen Tick interessanter für beide. Gerade weil meine große Tochter schon seit langem auf eine Fortsetzung des Films hofft, waren die Geschichten für sie umso spannender.

Im Gesamtbild ist die Box wirklich eine lohnenswerte Investition für kleine Eiskönigin-Fans. Für die Erzählung des Films sollte man allerdings schon ein klein wenig älter sein, um dem dauerhaft (über 2 CD’s) wirklich folgen zu können.

Die beiden zusätzlichen CD’s mit Kurzgeschichten sind dagegen auch schon für unter 5jährige durchaus hörbar und gut verständlich.

Fazit

Für Fans wie meine Kinder ein absolutes Muss und inhaltlich toll umgesetzt. Es ist für jeden etwas dabei, ob für größere Kinder oder gar für jüngere. Für die Pappaufmachung, so schön sie optisch auch sein mag, gebe ich jedoch einen halben Punkt Abzug, da ich es nicht dauerhaft stabil für Kinderhände erachte. Somit komme ich für die Fan-Box auf insgesamt 4,5 von 5 Punkten.

Veröffentlicht am 23.06.2019

Ratgeber für die kleinen großen Probleme einer Kinderseele

Der kleine Moritz und die Durcheinander-Woche
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Puh, wo fange ich hier an. Ich weiß nicht genau, was ich von dem Buch erwartet habe, daher kann ich auch nicht sagen, ich wäre enttäuscht oder begeistert. Vorab sollte man wissen, dass man den hinteren ...

Puh, wo fange ich hier an. Ich weiß nicht genau, was ich von dem Buch erwartet habe, daher kann ich auch nicht sagen, ich wäre enttäuscht oder begeistert. Vorab sollte man wissen, dass man den hinteren Teil, der für Eltern bestimmt ist, zuerst lesen sollte. Dann erschließt sich das Ganze besser.

Moritz, der kleine Hauptprotagonist dieses Buches, hat so manches – für uns Erwachsene oft klein wirkende – Problem, mit dem er nicht weiß, wie er zurrecht kommen soll. Hier helfen Rituale, kleine Geschichten und kleine Tricks, um ihm sanft und indirekt zeigen, wie er sie lösen kann bzw. wie ein Erwachsener helfen kann.

Wenn man von sich aus nicht schon die selbe oder eine ähnliche Vorgehensweise verwendet, mag das sehr hilfreich sein. Ich persönlich handhabe einiges davon schon immer rein instinktiv so und denke mal, grundsätzlich wird damit kaum eine Mutter Probleme haben.

So verpacken wir den Schmerz z.B. nicht in eine Farbe oder einen Gegenstand, sondern wir pusten ihn weg und sehen ihm nach, wie er im Himmel verschwindet.

Und Spinnen bekamen hier oft schon den Namen Trude oder Egon und wurden zum Haustier deklariert, um die Angst zu nehmen.

Alles in allem mag das Buch ganz gute Tipps für diejenigen bereithalten, die gerade erst Eltern geworden sind. Für mich als zweifache Mutter gab es nur bedingt neues. Nichts, was ich nicht rein intuitiv schon wusste. Aber andererseits hat es mich darin bestärkt, dass mein Weg der Richtige ist.

Insgesamt ist das Buch jedoch schön aufgemacht und führt mit kleinen hübsch illustrierten Geschichten (eine pro Wochentag) durch die Probleme und ihre Lösungen.

FAZIT

Mehr ein Elternratgeber, als ein Vorlesebuch, auch wenn man das durchaus zu kombinieren versucht hat. Für unerfahrene Eltern durchaus zu empfehlen, für mich als zweifach Mama gab es wenig Neues zu erfahren. Trotz allem 4 von 5 Sternen von mir.