Cover-Bild Sacrow – Paradies mit dunklen Schatten
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 27.02.2025
  • ISBN: 9783492065191
Ines Thorn

Sacrow – Paradies mit dunklen Schatten

Roman | Ein kleiner Ort in Brandenburg erlebt Weltgeschichte

Ein Mikrokosmos der Geschichte

Sacrow, 1938: Die Tischler-Familie um Vater Eugen ist in dem kleinen Dorf unweit des Wannsees bestens bekannt. Sohn Hanno ist sechzehn und schwer verliebt in Stefanie. Doch diese ist Jüdin. Das junge Glück sieht sich den Vorurteilen und dem Hass der Zeit ausgesetzt. In dem paradiesischen Dorf, eingebettet zwischen Buchen- und Kiefernwäldern, dem Sacrower See und der Havel, werden Hanno und seine Familie in den folgenden Jahren die dunkelsten Stunden der deutschen Geschichte erleben und darum kämpfen müssen, nicht zu deren Spielball zu werden.

Manche werden Opfer, manche werden Täter. Und manche versuchen einfach nur zu überleben ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2025

Die Schattenseiten vom Paradies

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Klappentext:
Sacrow, 1938: Die Tischler-Familie um Vater Eugen ist in dem kleinen Dorf unweit des Wannsees bestens bekannt. Sohn Hanno ist sechzehn und schwer verliebt in Stefanie. Doch diese ist Jüdin. ...

Klappentext:
Sacrow, 1938: Die Tischler-Familie um Vater Eugen ist in dem kleinen Dorf unweit des Wannsees bestens bekannt. Sohn Hanno ist sechzehn und schwer verliebt in Stefanie. Doch diese ist Jüdin. Das junge Glück sieht sich den Vorurteilen und dem Hass der Zeit ausgesetzt. In dem paradiesischen Dorf, eingebettet zwischen Buchen- und Kiefernwäldern, dem Sacrower See und der Havel, werden Hanno und seine Familie in den folgenden Jahren die dunkelsten Stunden der deutschen Geschichte erleben und darum kämpfen müssen, nicht zu deren Spielball zu werden.

„Sacrow – Paradies mit dunklen Schatten“ von Ines Thorn ist ein Roman über die dunklen Seiten der deutschen Geschichte.

Im Mittelpunkt steht die Tischlerfamilie Richter. Sie lebt in Sacrow, einem kleinen Ort in der Nähe des Wannsees. Es könnte das Paradies sein, wäre da nicht der Nationalsozialismus, der Deutschland die dunkelsten Jahre der Geschichte beschert. In diesem idyllischen Ort haben sich einige wohlhabende jüdische Familien angesiedelt. So ist es nicht verwunderlich, dass Hanno, der Sohn der Familie Richter sich in ein jüdisches Mädchen verliebt. Stefanie und Hanno sind dem Hass und den Vorurteilen der Einwohner ausgeliefert. Doch die Familie hält zusammen und möchte die dunklen Jahre einfach nur überstehen.

Ines Thorn erzählt die Geschichte sehr authentisch. Es ist zwar eine fiktionale Geschichte, aber die Leserinnen treffen auf reale, historisch überlieferte Personen. Das macht die Geschichte noch authentischer.
Die Charaktere werden von Ines Thorn sehr gut in Szene gesetzt. Mir ist die Familie Richter sehr sympathisch. Das Denken und Handeln anderer Personen kann ich, wie so oft, wenn es um den Nationalsozialismus geht nicht nachvollziehen. Ich habe die Zeit zum Glück nicht miterleben müssen. Die Autorin vermittelt diese Jahre ihren Leser
innen sehr realistisch. Auch die Handlungsorte werden gut beschrieben. Der kleine Ort Sacrow mutet an wie das Paradies und die Menschen machen sich ihr Leben so schwer.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer flüssig und gut verständlich. Ich bin tief in die Geschichte eingesunken und habe das Buch an zwei Abenden gelesen.

„Sacrow – Paradies mit dunklen Schatten“ ist ein interessanter Roman über die Jahre 1937-1944, also die dunklen Jahre der deutschen Geschichte. Ich habe das Buch mit großem Interesse gelesen.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Einfach nur überleben

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Dieser Roman führt den Leser nach Sacrow, einem kleinen Ort ca. 5 km nordöstlich von Potsdam. Hier lebt die Familie des Möbelschreiners Eugen Richter. Hanno, sein 16-jähriger Sohn, erlebt seine erste große ...

Dieser Roman führt den Leser nach Sacrow, einem kleinen Ort ca. 5 km nordöstlich von Potsdam. Hier lebt die Familie des Möbelschreiners Eugen Richter. Hanno, sein 16-jähriger Sohn, erlebt seine erste große Liebe mit der Jüdin Stefanie und macht auch in der Öffentlichkeit keinen Hehl daraus. Es ist ein riskantes Gebaren zu einer Zeit, in der der Judenhass und seine Verfolgung sich immer mehr ausweitet. Seine jüngere Schwester Sabine macht eine schreckliche Erfahrung, die sich auf ihr weiteres Leben auswirken wird. Doch die Familie hält zusammen und versucht mit Anstand und ohne spätere Reue durch die Zeit der Naziherrschaft zu kommen.
Die Handlung dieser Geschichte spielt in den Jahren 1937 bis 1944. Sie ist fiktiv, jedoch hat die Autorin reale historische Personen und Geschehen gekonnt miteinander verwoben. Der Ablauf ist nachvollziehbar und ich hatte das Gefühl, dass sich alles wirklich so hätte ereignen können. Vielschichtig hat Ines Thorn die verschiedenen Charaktere angelegt und ausgearbeitet. Dadurch war es für mich einfach, mich in deren Gefühls- und Gedankenwelt einbringen zu können. Die historischen Fakten wurden akribisch recherchiert und in den Plot eingebettet.
Dieses Buch, durch das ein angenehmer und ausdrucksstarker Schreibstil führt, liest sich gut und flüssig. Die Erzählung ist lebendig und die Dialoge sind natürlich und unterhaltsam. Ich vergebe 5 von 5 Sternen und eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Eindrucksvoll

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Sacrow ist ein kleines Dorf vor den Toren Potzdams. Der Roman spielt in den Jahren des Nationalsozialismus und erzählt hauptsächlich von der Tischlerfamilie Richter. In dem kleinen Ort haben sich in den ...

Sacrow ist ein kleines Dorf vor den Toren Potzdams. Der Roman spielt in den Jahren des Nationalsozialismus und erzählt hauptsächlich von der Tischlerfamilie Richter. In dem kleinen Ort haben sich in den letzten Jahren viele reiche jüdische Familien angesiedelt die hier hoch angesehen sind, Doch dann dreht sich der Wind und die Verfolgung der Juden beginnt. Doch die Famile Richter dreht sich nicht mit dem Wind. Und doch müssen sie zusehen, wie ihre Freunde weggehen.

Der Roman erzählt sehr eindringlich wie diese furchtbare Zeit auch in einem kleinen Ort deutlich zu spüren ist. Zwar spielt der Roman fast komplett in Sacrow und so sind wir nicht an den Kriegsschauplätzen und in den Lagern und Doch ist auch hier das Grauen spürbar. Die Familie Richter hat mich tief beeindruckt sie alle haben nie vergess5das das wich6im Leben ist, Mensch zu bleiben. Sicher sie waren auch keine Helden aber mit Kleinigkeiten haben sie ihre Stärke gezeigt. Zum Beispiel eine Fahne die über einem Sarg hängt, anstatt gut sichtbar im Fenster.

Ein tiefer Einblick in das Leben der Menschen in einer schweren Zeit.

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