Cover-Bild Bernsteintränen
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Zeilenfluss
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Romantische Spannung
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 01.11.2025
  • ISBN: 9783967146523
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Izabelle Jardin

Bernsteintränen

Ein bewegender Roman über verbotene Liebe, Familiengeheimnisse und Schicksale, die Generationen verbinden
Manchmal schreibt die Vergangenheit unsere Zukunft.
“Halt dich nicht mit Gefühlsduseleien auf. Geh deinen Weg, schau weder rechts noch links, nutz deine Bildung zum Erfolg!”
Mit diesem pragmatischen Leitspruch ist Nicola bisher ausgezeichnet durchs Leben gekommen. Als Justiziarin eines international agierenden Unternehmens steht ihr eine glänzende Karriere bevor. Eine große Liebe, die sie von ihrem Weg abbringen konnte, hat sie noch nie erlebt.
Bis ausgerechnet eine Geschäftsreise in das Land des Bernsteins alles auf den Kopf stellt. Unversehens gerät sie in einen Strudel aus Vergangenheit und Gegenwart, der sie dazu bringt, ihr Lebensmotto infrage zu stellen und mehr als nur das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen …

“Bernsteintränen” von Bestseller-Autorin Izabelle Jardin ist ein berührender Schicksalsroman über Liebe, die jede Grenze überwindet. Übers Fortgehen und Zurückkehren, Verlieren und Wiederfinden. Über Zufall und Bestimmung, Sehnsucht und Hoffnung. Eine Geschichte voller unvermuteter Wendungen, die das Heute und das Damals für die Zukunft zusammenfügt. Dies ist die Neuausgabe von “Bernsteintränen” (2015 erstmals erschienen).

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2026

Bernsteintränen

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Das ist der Stoff, aus dem die Träume sind. Die verschneite Weite Ostpreußens, ein altes Gutshaus samt Gästehaus. Traumhaft erzählt, traumhaft meine Vorstellung davon. Nicola, eine taffe und ziestrebige ...

Das ist der Stoff, aus dem die Träume sind. Die verschneite Weite Ostpreußens, ein altes Gutshaus samt Gästehaus. Traumhaft erzählt, traumhaft meine Vorstellung davon. Nicola, eine taffe und ziestrebige Juristin, soll für ihre Firma ein altes Gutshaus erwerben und sich deshalb vor Ort in das ehemalige Ostpreußen, das heutige Polen begeben. Doch dann streikt ihr Auto, das Hotel ist wegen der Weihnachtsfeiertage geschlossen und so bringt sie der Makler im alten Gästehaus unter, das von einem jungen Arzt bewohnt wird. Als Nicola dann im Gutshof einen Unfall erleidet und im Keller alte Briefe findet, liest sie das Schicksal der jungen Elisabeth im Jahr 1945, deren Flucht und das Verlassen ihrer großen Liebe. Nicola verliebt sich in den smarten jungen Arzt, der aber keinen Anschein macht, mit ihr eine Beziehung einzugehen. Entäusht fährt sie nach Deutschland zurück. Die Autorin verbindet hier geschickt zwei Zeitzonen (1945/2005) und führt am Ende des Buches zu einer geschlossenen Einheit. Die Ausdrucksweise von Izabelle Jardin ist so gekonnt, sie paßt sich mit ihrer Schreibweisen den gegebenen Situationen an, so dass der Leser liebt, leidet und mitfiebert mit all den Protagonisten. Die Landschaft Polens ist mehr als märchenhaft beschrieben, aber aber auch die Geschehnisse der Flucht 1945 gehen einem sehr zu Herzen. Dieses Buch hegt große Gefühle, es zeigt, dass Grenzen überwunden werden können und eine Liebe Jahrzehnte überdauern kann: Auch das Ende des Buche ist sehr schlüssig, zufrieden kann man es schließen und träumt noch ein wenig von dieser Geschichte mit viel Romantik und viel Gefühl.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Ganz wundervoll

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Das Cover des Buches wirkte auf mich sehr ansprechend, rein vom Inhalt des Klappentextes wurde ich sofort neugierig auf die Geschichte.

Hauptfigur ist Nicola, erfolgsorientierte Justitiarin eines internationalen ...

Das Cover des Buches wirkte auf mich sehr ansprechend, rein vom Inhalt des Klappentextes wurde ich sofort neugierig auf die Geschichte.

Hauptfigur ist Nicola, erfolgsorientierte Justitiarin eines internationalen Unternehmens, der eine glänzende Karriere bevorsteht. Für soetwas wie Liebe, Gefühlsduseleien ist so gar kein Platz in ihrem Leben, hat sie doch in ihrem Elternhaus kaum Nestwärme erhalten, denn nur Erfolg ist der Schlüssel zum Glück. Frisch getrennt von ihrem letzten Partner Morris macht sie sich aufgrund einer Recherche für ihren Arbeitgeber Ende Dezember auf dem Weg in die unendliche Weite ins ehemalige Gebiet Ostpreußen nach Polen.
Ohne nun zu viel vom Inhalt des Buches preiszugeben, denn diesen sollte man wirklich selbst auf sich wirken lassen, trifft sie "unvorbereitet" auf den polnischen Landarzt Marcin und die Liebe trifft sie fast wie ein Schlag und ihr gesamtes Lebensmotto wird auf dem Kopf gestellt. Parallel dazu wird sie mit einem alten Familiengeheimnis aus der Zeit des zweiten Weltkrieges konfrontiert, das im Verlauf der Geschichte "Wendungen" nahm, die kaum zu erahnen waren, aber die Geschichte um so spannender macht.
Izabelle Jardin hat einen wunderbaren bildhaften Schreibstil. Man hat sowohl die Protagonisten als auch den Ort des Geschehens vor Augen (Kino im Kopf). Ich konnte förmlich die WEITE Ostpreußens vor mir sehen, den Winter, die Kälte spüren... Zu den einzelnen Charakteren baut man leicht eine Bindung auf. Zu Nicola, Marcin und Nicolas Großmutter. Man durchlebt mit ihnen alle Gefühle - Freude, Leid, Schmerz, Verzweiflung, Hoffnung, Erkenntnis, Glück.
Nicola selbst hat für mich den allergrößten Wandel ihrer Persönlichkeit vollzogen, den ich am Anfang des Buches keinesfalls für möglich gehalten hätte. Der letzte Abschnitt des Klappentextes

"Ein Roman über Liebe, die jede Grenze überwindet.
Übers Fortgehen und Zurückkehren, Verlieren und Wiederfinden.
Über Zufall und Bestimmung, Sehnsucht und Hoffnung. Eine
Geschichte voller unvermuteter Wendungen, die das Heute und
Das Damals für die Zukunft zusammenfügt."

trifft es auf den Punkt und verspricht eine wundervolle Liebesgeschichte von damals und heute in historischer Kulisse.
Es ist mein erster Roman von Izabelle Jardin und hat mich voll überzeugt und ich vergebe hier ruhigen Gewissens 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Schöne Beschreibungen von Ostpreussen - aber ansonsten viel zu viele Zufälle

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-Winter in Ostpreussen. Alles versinkt im Schnee und auch Nicola muss sich in den 2000er Jahren mit einem nur mäßig geeigneten Leihwagen ihren Weg noch Schmolainen bahnen, der Phaeton ihrer Firma hat schon ...

-Winter in Ostpreussen. Alles versinkt im Schnee und auch Nicola muss sich in den 2000er Jahren mit einem nur mäßig geeigneten Leihwagen ihren Weg noch Schmolainen bahnen, der Phaeton ihrer Firma hat schon längst den Geist aufgegeben. Sie soll einen neuen Gewerbestandort anschauen und bewerten, aber wie soll das gehen, unter diesen Umständen. Als dann auch noch der Gasthof geschlossen ist, sieht es nicht nach einem Happy End aus. Doch der Immobilienmakler, der unbedingt das alte Gutshaus und die dazugehörenden Ländereien vermarkten will, vermittelt privaten Aufenthalt bei einem Arzt, der im ehemaligen Gästehaus des Gutes wohnt und praktiziert. Den weiteren Verlauf kann man sich jetzt fast denken.... aber das wäre nicht soooo schlimm. immerhin ist es ein Unterhaltungsroman. Aber die vielen vielen Zufälle, die jetzt folgen, sind doch ein wenig zu viel. Da hätte sich die Autorin durchaus etwas mehr Mühe geben können. Daher: Eher mittelmäßig, auch wenn ich die Beschreibungen der Landschaft und die Erzählung aus den letzten Kriegstagen 1945 gelungen fand.

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