Cover-Bild Endgame
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Oetinger Taschenbuch
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 424
  • Ersterscheinung: 01.10.2017
  • ISBN: 9783841504197
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
James Frey

Endgame

Die Entscheidung
Eva Wandel (Übersetzer), Ben Dreyer (Übersetzer)

Wenn das Gewissen stärker ist als der Hass ...
Die Katastrophe war nicht zu verhindern, Abbadon trifft auf die Erde, tötet 100 Millionen Menschen und verändert den Planeten für immer. Nun ist es an der Zeit, den gewagten Plan in die Tat umzusetzen: Mit Sarahs Hilfe will die Allianz der Spieler die Menschheit endgültig von Leid und Gewalt befreien. Aber kepler 22b schickt zwei mächtige Wesen auf die Erde, um sie zu stoppen.
Das fulminante Finale der Bestseller-Serie: 400 Seiten Spannung pur.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2021

Toll!

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Klasse, trauriges und spannendes Buch. Alles was es haben muss!!

Klasse, trauriges und spannendes Buch. Alles was es haben muss!!

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Veröffentlicht am 12.07.2017

kein überzeugendes Ende

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Inhalt
Die entgültige Entscheidung steht bevor. Werden die Spieler Endgame beenden und somit die Schöpfer besiegen können? Viele von ihnen haben sich daher zusammengeschlossen, doch nicht alle spielen ...

Inhalt
Die entgültige Entscheidung steht bevor. Werden die Spieler Endgame beenden und somit die Schöpfer besiegen können? Viele von ihnen haben sich daher zusammengeschlossen, doch nicht alle spielen für das Leben...

Eigene Meinung
Im letzten Band kommt Kepler22b öfters zu Wort und wirkt dadurch schon fast menschlich und mir ehrlich gesagt etwas zu menschlich. Er hat allen ernstes Angst, dass Endgame nicht zu Ende gebracht wird. Für ein so allmächtiges Wesen schon irgendwie irritierend.

Es geht bei allen Spielern ziemlich rasant zu und auf einige lieb gewonnene Spieler, warten böse Überraschungen.
Insgesamt fand ich es etwas entspannter zu lesen, da auch nicht mehr allzuviele Spieler übrig sind und sich die wenigen auch noch teilweise zusammengeschlossen haben, so dass man nicht mehr so viele Erzählstränge hat. Am schwierigsten war, wie auch vorher An Liu mit seinen Zuckungen, aber das macht es eben auch authentischer.

Begeistern konnte mich Band drei nicht. Stellenweise läuft es zu glatt, weil die Spieler plötzlich unerwartete Hilfe bekommen. Dann aber geraten einige in Schwierigkeiten, die ich mir nicht erklären kann, da die Spieler ansonsten immer so vorsichtig und perfekt sind. Man bleibt beim Lesen eher distanziert. Daher haben mich einige Sachen zwar überrascht, aber nicht völlig umgehauen.
Schade fand ich, dass der Sonnenschlüssel kaum Erwähnung findet und auch nicht mehr wirklich relevant ist...

Fazit
Der letzte Band von Endgame hat mich nicht überzeugen können. Wie viele Trilogien wird die von Endgame von Band zu Band schlechter. Das Ende kam zu schnell, zu glatt und hat mich enttäuscht. Ich weiß nicht, was ich erwartet hätte, aber sicher nicht so ein doch eher lasches Ende für solch ein großes Ereignis.

Veröffentlicht am 13.11.2017

Endgame - Die Entscheidung

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Diese Rezension erscheint auch auf meinem Blog www.zeilenliebe.wordpress.com.

Auf Zeilenliebes_Bilderzeilen habe ich euch Anfang des Monats gezeigt, dass ich gerade Endgame – Die Entscheidung lese. Und ...

Diese Rezension erscheint auch auf meinem Blog www.zeilenliebe.wordpress.com.

Auf Zeilenliebes_Bilderzeilen habe ich euch Anfang des Monats gezeigt, dass ich gerade Endgame – Die Entscheidung lese. Und heute möchte ich euch meine Meinung zu diesem abschließenden Band einer Trilogie vorstellen. Bitte bedenkt, dass ich das Wissen um die ersten beiden Bände voraussetze – der folgende Text kann also Spoiler enthalten.

„Alles, was geblieben ist, ist die gefallene Festung der Harrapa im Himalaya, sind die Spieler und Aislings Freunde. Alles, was geblieben ist, ist ihre Angst und ihre Wut und ihre Verwirrung. Und ihre Waffen. Die aufeinander gerichtet sind.“ (S. 15)


Allgemeines:

Endgame – Die Entscheidung ist im Oktober 2017 als Taschenbuch bei Oetinger erschienen. 424 Seiten hat das broschierte und ab 16 Jahren empfohlene Jugendbuch. Die Altersempfehlung sollte definitiv ernst genommen werden – in Endgame geht es von der ersten Seite des ersten Bandes an blutig zu.

Auch in diesem abschließenden Band der Trilogie des US-amerikanischen Autors James Frey sind Kryptorätsel versteckt. So gehyped wie zum Erscheinen des ersten Bandes, der zu einer großen Goldsuche aufrief, werden sie bei Die Entscheidung jedoch nicht mehr. So ist das ja oft mit neuen Elementen, die irgendwann zwar noch besonders, aber nicht mehr völlig unbekannt sind.

Inhalt:

„Wenn das Gewissen stärker ist als der Hass …

Die Katastrophe war nicht zu verhindern, Abbadon trifft auf die Erde, tötet 100 Millionen Menschen und verändert den Planeten für immer. Nun ist es an der Zeit, den gewagten Plan in die Tat umzusetzen: Mit Sarahs Hilfe will die Allianz der Spieler die Menschheit endgültig von Leid und Gewalt befreien. Aber kepler 22b schickt zwei mächtige Wesen auf die Erde, um sie zu stoppen.“ (Quelle: Verlagsgruppe Oetinger)

Meine Meinung:

Obwohl mich der Auftaktband von Endgame fasziniert, ja beinahe verblüfft hat, empfand ich bereits den zweiten Band als weniger perfekt, weniger zufriedenstellend. Meine Rezension des zweiten Bandes findet ihr hier. Doch die Frage ist ja eigentlich, wie mir der Abschluss der Trilogie gefallen hat?

Gestaltung: Fand man im zweiten Band von Endgame noch viele verschiedene Gestaltungselemente wie zum Beispiel Illustrationen, Bilder, Fernsehberichte oder andere Elemente, die nicht zum Fließtext des Buches gehören, so ist man vom dritten Band eventuell etwas enttäuscht. Noch immer gibt es vor den Kapiteln Bilder. Oft haben diese aber leider nicht viel mit den folgenden Kapiteln zu tun. Der Sinn eines jeden Bildes hat sich mir nicht erschlossen, ich empfand sie mit Fortschreiten der Geschichte eher als störend.

Inhalt: James Frey gelingt es erneut, nicht an das inhaltliche Niveau des Auftaktbandes heranzukommen. Ihm ist es mit seinem Schreibstil und seiner genialen Grundstory gelungen, mich zu fesseln und dem Ende dieser ungewöhnlichen Trilogie entgegenzufiebern. Mit dem tatsächlichen, eher ernüchternden Ende kann er mich dennoch nicht überzeugen. Viele Fragen bleiben trotz spannender Passagen nach wie vor ungeklärt. Viele Dinge, die im Auftaktband den Reiz des Buches ausmachten, die man als Leser unbedingt beantwortet sehen wollte, werden nicht mehr erwähnt oder aufgelöst. Kein Autor muss alle Fragen beantworten. Es ist schön, wenn man sich als Leser eigenständige Gedanken machen kann und soll. Ganze Mysterien und grundlegende Fragen einer Trilogie sollten jedoch zumindest ansatzweise entschlüsselt werden. Sonst entsteht beim Leser schnell das Gefühl, dass eine Geschichte zu plötzlich beendet wurde, was häufig einen unbefriedigten Leser zurücklässt. Vor allem, da Endgame als Reihe immer darauf ausgelegt war, als Leser erfahren zu wollen, wie alles endet. Diese Erwartungshaltung wurde bewusst kreiert. Dann abschließend so wenig aufzulösen, das frustriert enorm.

Charaktere: Einer tot. Der nächste tot. Dann sympathisiert man mit dem übernächsten. Auch tot. Diese Beschreibung ist leider nicht überspitzt oder übertrieben. Ich habe den dritten Band als brutal empfunden, aber nicht als ebenso brutal wie die Vorgängerbände. Dieser Eindruck mag subjektiv sein, ich habe ihn jedoch als positiv eingestuft. James Frey bringt immer noch mit Vorliebe die Charaktere um, die man gerade ins Herz geschlossen hat. Aber mit etwas weniger Blut.

Fazit:

Ein durchaus lesenswerter, brutaler und in großen Teilen spannender Reihenabschluss, der mich jedoch unbefriedigt und mit vielen Fragen zurückgelassen hat.