Hätte tiefgründiger sein können
Red Star RebelsAllgemeines:
„Red Star Rebels“ ist der neue Science Fiction Roman von Amie Kaufman, der als Taschenbuch bei Knaur erschienen ist. Das Taschenbuch hat 320 Seiten und sticht durch ein wüstenrotes Cover hervor, ...
Allgemeines:
„Red Star Rebels“ ist der neue Science Fiction Roman von Amie Kaufman, der als Taschenbuch bei Knaur erschienen ist. Das Taschenbuch hat 320 Seiten und sticht durch ein wüstenrotes Cover hervor, das an den roten Planeten, auf dem es spielt, erinnern soll. Amie Kaufman ist dem ein oder anderen mit Sicherheit durch ihre Zusammenarbeit mit Jay Kristoff zu den Illuminae Files bekannt.
Inhalt:
„2067: Die UN-Station auf dem Mars wird evakuiert. Zurück bleiben nur Hunter Graves, Sprössling des Mega-Konzerns, der für die Besiedelung verantwortlich ist, und Cleo, illegale Einwanderin. Hunter ist gutaussehend, ehrgeizig – und in Cleos Augen ein arrogantes Trustfund-Baby. Doch um zu überleben, müssen sie sich zusammentun. Die Evakuierung war nur eine Ablenkung, und jetzt gilt es, eine Bombe zu entschärfen – und sich nicht zu verlieben …“ (Quelle: Verlagshomepage)
Meine Meinung:
Ich habe mich im Vorfeld sehr auf diesen Roman gefreut, da mich die Autorin innerhalb ihrer Zusammenarbeit mit Jay Kristoff zu den Illuminae Files sehr von sich überzeugt hat. Nun würde das eine Geschichte, die ebenfalls im Weltraum spielt doch gewiss auch tun, habe ich mir gedacht.
Leider hat mich dieses Buch jedoch ein wenig unbefriedigt zurückgelassen. Es ist nicht schlecht, versteht mich bitte nicht falsch. Wir lernen zwei Protagonisten kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide sind auf ihre Art und Weise wirklich sympathisch und nähern sich natürlich wie im Klappentext versprochen einander an. Aber irgendwie bleibt dabei die Story rundherum auf der Strecke. Ich hätte so gerne noch viel mehr erfahrenen, mehr gelesen, wäre gerne deeper in die Thematik eingestiegen. Aber es sind eben nur 320 nicht so eng beschriebene Seiten. Dadurch ist die Story, die in der Erzählzeit auch nur auf acht Stunden limitiert ist, ebenfalls limitiert. Sie mutet beinahe wie eine Art Escaperoom an und ist wirklich spannend erzählt. Man fiebert mit und möchte wirklich, dass die beiden es lebend aus ihrer Situation heraus schaffen und die Welt verändern. Ich hätte davon sehr gerne mehr gelesen und kann mir auch vorstellen, dass da noch mehr kommen wird. In diesem Fall wäre es vielleicht hilfreich gewesen, wenn man die Story direkt in einem möglicherweise ersten Band tiefgründiger gemacht hätte. Ich glaube, dass das Buch dann besser bei den Leser*innen ankommen würde.
Fazit:
Ein Buch, das mehr hätte sein können. So war es eine nette Geschichte für zwischendurch. Ich würde mir mehr davon wünschen und dann bitte tiefgründiger.