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Veröffentlicht am 08.07.2026

Ein hell leuchtender Stern am Himmel der Fantasy!

I Am the Blade
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Allgemeines:
„I am the Blade“ ist am 29.06.26 bei Lübbe als Klappenbroschur erschienen. Die erste Auflage hat einen wunderschönen Farbschnitt, die zweite ist aber bereits im Handel und verzichtet auf ebendiesen. ...

Allgemeines:
„I am the Blade“ ist am 29.06.26 bei Lübbe als Klappenbroschur erschienen. Die erste Auflage hat einen wunderschönen Farbschnitt, die zweite ist aber bereits im Handel und verzichtet auf ebendiesen. Das tut dem Buch jedoch keinen Abbruch. Vielleicht sticht es dadurch auch eher heraus in diesem Farbschnittdschungel. Autorin Marie Graßhoff hat mit diesem 608 Seiten starken Buch den Auftakt zu einer Dilogie verfasst.

Inhalt:
„»Das Haus« entscheidet über Leben und Tod, um die Welt vor der alles verzehrenden Dunkelheit zu retten - und Seren ist die Assassine, die von ihm geschickt wird, um zu richten. Als sie den Rebellen Vale tötet, wird seine Seele zur mächtigsten Waffe in ihrem Besitz. Doch er lässt sich nicht einfach bändigen. Seren will seine Kraft, Vale will ihren Tod. Als ein Verrat das Haus erschüttert, müssen sie sich entscheiden: einander vernichten oder Seite an Seite überleben? Doch in dem Netz aus Lügen, Gewalt und Verrat wächst etwas zwischen ihnen, das ebenso gefährlich sein könnte wie die Dunkelheit selbst.“ (Quelle: Verlagshomepage)

Meine Meinung:

Ich habe „I am the Blade“ auf Lovelybooks entdeckt. Zunächst war ich unsicher, hatte ich doch noch gar nichts von Marie Graßhoff gelesen. Aber der Inhalt überzeugte mich. Und ich habe es nicht bereut. Am liebsten würde ich sogar gleich im zweiten Band weiterlesen.

Graßhoff erschafft hier eine wirklich einzigartige Welt mit einem Magiesystem, von dem ich so noch nicht gelesen habe. Und das will im Fantasybereich wirklich was heißen.
Das Buch wird als „Dark Fantasy“ beworben und ich denke, dass es gut so ist, dass es mit einer Art „Warnung“ daherkommt. Generell finde ich es nicht „darker“ als andere Bücher und falls du als Leserin Sorge hast, dass es um Dark Romance geht, kann ich Entwarnung geben. Das spielt keine Rolle. Außerdem schafft Graßhoff etwas, was momentan in diesem leider existierenden Einheitsbrei an Romantasy fast niemandem gelingt: sie bettet ihre Liebesgeschichte ein. Sie steht nicht im Vordergrund und wird nicht prominent inszeniert. Die Autorin legt Wert auf die Entwicklung der Geschichte und eben nicht (wie so viele andere momentan) auf eine „spicy“ Szene nach der anderen (etc.). Endlich mal wieder ein richtig, richtig gutes Fantasybuch - mit ALLEM, was dazu gehört. Danke dafür!!!
Kurz zurück zur Triggerwarnung: Insgesamt finde ich das Buch wirklich auch nicht explizit blutig etc., da habe ich schon ganz andere Sachen gelesen und ich bin eigentlich empfindlich. Aber ihr stoßt auf eine düstere, von Intrigen geprägte Welt, Morde und auch deren Beschreibungen. Gut finde ich die Warnung also dennoch, denn das Buch eignet sich inhaltlich in meinen Augen wirklich eher für erwachsenere Leser
innen - was der ein oder andere durch das farbenfrohe Cover vielleicht zuerst eher nicht annehmen könnte. Übrigens… die Details des Covers und auch der Bilder in den Klappen - exzellent!

Wer den Klappentext aufmerksam liest, weiß, dass Graßhoff ein kleines Tabu bricht und der „Feind“ (erfahrene Leser*innen würden ihn vielleicht als zukünftigen Love Interest betiteln) wird bereits zu Beginn der Handlung getötet. Ähnlich mutig sind wenige Autoren und das verleiht diesem Buch schon von Beginn an das gewisse Etwas. Es spielt mit Elementen, die danach schreien, weiter lesen zu wollen.

Des Weiteren trefft ihr hier auf glaubhafte Gesellschaftskritik, die nach und nach reflektierend erworben wird. Dadurch wirkt sie deutlich realistischer als in so manch anderem Buch. Fanatismus und verschiedene Weltanschauungen werden so aufgegriffen und in die Handlung eingebettet, dass man das Gefühl entwickelt, gemeinsam mit den Charakteren dazu zu lernen.

Auch Graßhoffs Protagonisten sind nicht 0-8-15, sondern jeder für sich ganz eigen. Am meisten habe ich wohl Seren ins Herz geschlossen. Ihr Bedürfnis nach Liebe und Geborgenheit in einer Welt, die dem Untergang geweiht zu sein scheint, ist wirklich berührend. Aber auch diejenigen, die eigentlich eher nebenher laufen, sind besonders.

Ihr merkt: Die Autorin hat so vieles so gut gemacht, dass ich kaum aus dem Schwärmen herauskomme. Um nicht zu viel vorwegzunehmen, beende ich an dieser Stelle meine Rezension und komme zu meinem Fazit.

Fazit:
Für mich ist „I am the Blade“ ein Must Read im Fantasydschungel. Unbedingt lesen, verschlingen und in den Sog dieser faszinierenden Geschichte ziehen lassen!

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Veröffentlicht am 04.07.2026

Der Name ist Programm

Cozy Coloring - Love Yourself
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Allgemeines:
„Cozy Coloring - Love Yourself“ ist ein Malbuch mit 80 Seiten, das am 01.07.26 bei Ravensburger erschienen ist. Das Motto des Buches ist Programm und springt einem vom Titelblatt direkt entgegen. ...

Allgemeines:
„Cozy Coloring - Love Yourself“ ist ein Malbuch mit 80 Seiten, das am 01.07.26 bei Ravensburger erschienen ist. Das Motto des Buches ist Programm und springt einem vom Titelblatt direkt entgegen.

Inhalt:
„Charmante Illustrationen und liebevolle Details laden zum Ausmalen und Abschalten ein. Dieses Malbuch für Teenager und Erwachsene bietet kreative Entspannung mit Achtsamkeit, Selbstliebe und Stressabbau – ideal für kleine Auszeiten im Alltag.“ (Quelle: Verlagshomepage)

Meine Meinung:

Ich habe mich sehr auf „Cozy Colouring“ gefreut und wurde nicht enttäuscht.

Schon das Cover hat mich sofort angesprochen und genau diese gemütliche Stimmung findet sich auch auf den Innenseiten wieder und die Motive werden aufgegriffen.

Besonders schön finde ich die großen Malflächen. Dadurch ist das Ausmalen richtig entspannt und man muss sich nicht auf unzählige kleine Details konzentrieren. Das macht das Buch meiner Meinung nach auch für Kinder zu einer tollen Wahl. Gleichzeitig können Erwachsene dabei wunderbar abschalten und einfach kreativ sein. Das stelle ich mir auch für die kälteren Jahreszeiten sehr gemütlich vor.

Die Motive sind liebevoll gestaltet und passen perfekt zum Cozy-Thema. Es gibt viele niedliche und fröhliche Szenen, die einfach gute Laune machen. Beim Ausmalen hatte ich das Gefühl, für eine Weile den Alltag auszublenden – genau das wünsche ich mir von einem solchen Malbuch.

Mir gefällt außerdem, dass man die Seiten ganz nach dem eigenen Geschmack gestalten kann. Ob eher natürliche Farben oder etwas Bunteres – alles sieht stimmig aus und macht Lust, direkt die nächste Seite auszumalen.

Besonders hervorzuheben ist die Testseite zu Beginn des Malbuchs. Dort kann man seine Farben auf genau dem Papier ausprobieren.

Fazit:
Für mich ist „Cozy Colouring“ ein Malbuch, zu dem ich immer wieder greifen werde, wenn ich eine kleine kreative Pause brauche. Wer den Cozy-Stil mag und nach unkomplizierten, schönen Motiven sucht, wird hier bestimmt viel Freude haben.

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Veröffentlicht am 23.06.2026

Hätte tiefgründiger sein können

Red Star Rebels
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Allgemeines:
„Red Star Rebels“ ist der neue Science Fiction Roman von Amie Kaufman, der als Taschenbuch bei Knaur erschienen ist. Das Taschenbuch hat 320 Seiten und sticht durch ein wüstenrotes Cover hervor, ...

Allgemeines:
„Red Star Rebels“ ist der neue Science Fiction Roman von Amie Kaufman, der als Taschenbuch bei Knaur erschienen ist. Das Taschenbuch hat 320 Seiten und sticht durch ein wüstenrotes Cover hervor, das an den roten Planeten, auf dem es spielt, erinnern soll. Amie Kaufman ist dem ein oder anderen mit Sicherheit durch ihre Zusammenarbeit mit Jay Kristoff zu den Illuminae Files bekannt.

Inhalt:
„2067: Die UN-Station auf dem Mars wird evakuiert. Zurück bleiben nur Hunter Graves, Sprössling des Mega-Konzerns, der für die Besiedelung verantwortlich ist, und Cleo, illegale Einwanderin. Hunter ist gutaussehend, ehrgeizig – und in Cleos Augen ein arrogantes Trustfund-Baby. Doch um zu überleben, müssen sie sich zusammentun. Die Evakuierung war nur eine Ablenkung, und jetzt gilt es, eine Bombe zu entschärfen – und sich nicht zu verlieben …“ (Quelle: Verlagshomepage)

Meine Meinung:
Ich habe mich im Vorfeld sehr auf diesen Roman gefreut, da mich die Autorin innerhalb ihrer Zusammenarbeit mit Jay Kristoff zu den Illuminae Files sehr von sich überzeugt hat. Nun würde das eine Geschichte, die ebenfalls im Weltraum spielt doch gewiss auch tun, habe ich mir gedacht.

Leider hat mich dieses Buch jedoch ein wenig unbefriedigt zurückgelassen. Es ist nicht schlecht, versteht mich bitte nicht falsch. Wir lernen zwei Protagonisten kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide sind auf ihre Art und Weise wirklich sympathisch und nähern sich natürlich wie im Klappentext versprochen einander an. Aber irgendwie bleibt dabei die Story rundherum auf der Strecke. Ich hätte so gerne noch viel mehr erfahrenen, mehr gelesen, wäre gerne deeper in die Thematik eingestiegen. Aber es sind eben nur 320 nicht so eng beschriebene Seiten. Dadurch ist die Story, die in der Erzählzeit auch nur auf acht Stunden limitiert ist, ebenfalls limitiert. Sie mutet beinahe wie eine Art Escaperoom an und ist wirklich spannend erzählt. Man fiebert mit und möchte wirklich, dass die beiden es lebend aus ihrer Situation heraus schaffen und die Welt verändern. Ich hätte davon sehr gerne mehr gelesen und kann mir auch vorstellen, dass da noch mehr kommen wird. In diesem Fall wäre es vielleicht hilfreich gewesen, wenn man die Story direkt in einem möglicherweise ersten Band tiefgründiger gemacht hätte. Ich glaube, dass das Buch dann besser bei den Leser*innen ankommen würde.

Fazit:
Ein Buch, das mehr hätte sein können. So war es eine nette Geschichte für zwischendurch. Ich würde mir mehr davon wünschen und dann bitte tiefgründiger.

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Veröffentlicht am 23.06.2026

Trash vom Feinsten

Mean Moms
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Allgemeines:
„Mean Moms“ ist am 13.05.26 als Taschenbuch bei Bertelsmann erschienen. Der Roman hat 368 Seiten und stammt von der Autorin Emma Rosenblum. Der Titel in seiner provozierenden Form passt sehr ...

Allgemeines:
„Mean Moms“ ist am 13.05.26 als Taschenbuch bei Bertelsmann erschienen. Der Roman hat 368 Seiten und stammt von der Autorin Emma Rosenblum. Der Titel in seiner provozierenden Form passt sehr gut zu den für das Cover gewählten Neonfarben. Man wird sofort auf das Buch aufmerksam und möchte gerne mehr wissen. Im Buchladen springt es direkt ins Auge.

Inhalt:
„Die Atherton Academy ist die beste Privatschule in Manhattan und zieht nur die Reichen und Mächtigen an. Morgan, Belle und Frost, ein Power-Trio aus New Yorker Geldadel und neureichen Trophy Wives, regeln das gesellschaftliche Leben an der Schule. Zwischen Pilatesstunde und Mimosa-Lunch genießen sie es, dass die anderen Eltern voller Ehrfurcht und Neid zu ihnen aufblicken.

Doch als am ersten Schultag die geheimnisvolle Sofia aus Miami auftaucht, gerät die perfekte Welt der drei ungekrönten Königinnen ins Wanken. Sofia integriert sich schnell in die Clique, was nicht jedem gefällt. Plötzlich häufen sich merkwürdige und unschöne Vorfälle. Bedauernswerte Zufälle oder gezielte Sabotage? Bald müssen sich die Freundinnen fragen: Hat es jemand auf sie abgesehen? Ist der Neid ihrer Freundinnen in Hass umgeschlagen? Und was, wenn eine von ihnen eine eiskalte Soziopathin ist?“ (Quelle: Verlagshomepage)

Meine Meinung:

Es hätte so gut sein können. Ist es irgendwie auch. Aber gleichzeitig auch nicht. Während der Lektüre hat man nämlich das Gefühl, einer Trashserie zu folgen. Leider fehlt dieser Serie aber an der ein oder anderen Stelle wirklich ein Stück ihrer Story und alles bleibt etwas platt.
Schade eigentlich, denn die eingeführten „Mean Moms“ sind alle Charaktere für sich. Die Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie erinnern ein bisschen an die Desperate Housewives. Wobei die deutlich tiefgründiger sind. Man kann sich die Frauen aber wirklich gut vorstellen und erfreut sich vieler Blicke hinter die Kulissen unglaublicher Dekadenz. Teilweise ist diese jedoch auch nur inszeniert. Vermutlich genau wie in der echten Welt der Reichen und Schönen. Ich hatte meine Momente mit diesem Buch, war ab und zu wirklich fasziniert. Aber dann blieb es leider doch relativ platt, der überraschende Twist am Ende war überhaupt nicht überraschend und die Storyline wurde nicht so ausgebaut, dass es alles wirklich rund gewesen wäre. Potential war also da, die Umsetzung ist jedoch nicht gelungen. Auch das Genre des Thrillers ist für mich nicht getroffen worden. Es war schon spannend an einigen Stellen, aber nicht so, dass man da an einen Thriller denkt oder das Gefühl hat, einen Roman aus diesem Genre zu lesen.

Fazit:
Trash vom Feinsten. Man fliegt so durch, obwohl es flach ist. Überwiegend vorhersehbar und definitiv kein Thriller.

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Veröffentlicht am 28.05.2026

Für immer Sommer

Kein Sommer ohne August
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Allgemeines:
„Kein Sommer ohne August“ ist am 01.06.26 als Taschenbuch bei Lübbe erschienen. Der Roman hat 416 Seiten und stammt von der Autorin Lucy Aster. Nicht nur durch den Titel, sondern auch durch ...

Allgemeines:
„Kein Sommer ohne August“ ist am 01.06.26 als Taschenbuch bei Lübbe erschienen. Der Roman hat 416 Seiten und stammt von der Autorin Lucy Aster. Nicht nur durch den Titel, sondern auch durch die Aufmachung des Buches wird deutlich, dass es sich um ein Sommerbuch handelt. Die gewählten Farben werden im Buchschnitt aufgegriffen und runden das Gesamtbild ab. Die matte Haptik lässt einen an laue Strandabende denken.

Inhalt:
„Zwei Kinder, die die Liebe zu Büchern teilen. Zwölf Sommer, in denen sie gemeinsam erwachsen werden. Eine Entscheidung, die alles verändert. Und zehn Tage, um ein neues Kapitel zu schreiben.

Charlie Henderson hat ihr Herz hinter dicken Mauern verschlossen und lebt ein scheinbar perfektes Leben in London - bis eine Erbschaft sie zurück nach Liberty Beach im Nordosten der USA ruft. Den Ort ihrer Kindheit und den Ort, den sie vor zehn Jahren Hals über Kopf verlassen hat. Dort erwartet sie nicht nur die Buchhandlung One Last Chapter, in der sie als Kind unzählige Stunden verbracht hat, sondern auch August Green, bester Freund aus Kindestagen, ihre erste große Liebe - und der Grund, warum sie damals aus Liberty Beach geflohen ist. Zwischen Regalen voller Geschichten und den Erinnerungen an schmerzhafte Verluste muss Charlie sich entscheiden: Bleibt sie Gefangene ihrer Angst oder wagt sie ein neues Kapitel?“ (Quelle: Verlagshomepage)

Meine Meinung:
Wo fange ich an und wo höre ich auf?

Meine Erwartungshaltung war vor dem Lesen gar nicht so spezifisch. Ich hatte Lust auf dieses Buch und wollte gerne mehr über die Welt zwischen seinen Bücherdeckeln erfahren. Was ich dann aber darin fand, hat mich wirklich überrascht und es mir unmöglich gemacht, das Buch aus der Hand zu legen. Dadurch habe ich es innerhalb von zwei Tagen verschlungen und war dann wirklich traurig, dass es schon wieder vorbei war.

Lucy Aster gelingt es, eine Geschichte voller Magie zu kreieren, obwohl sie kein Fantasybuch geschrieben hat. Eigentlich bin ich gar nicht in diesem Genre des romantischen Romans zuhause. Aster hat mich das jedoch überhaupt nicht bemerken lassen. Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich die Geschichte von August und Charlie geliebt. Ich habe mit ihnen gelitten, mir für sie andere Schicksale gewünscht und um sie gebangt.

Aster verwendet Rückblenden auf die bisher vergangenen Sommer und wechselt so zwischen den Perspektiven der Vergangenheit und der Gegenwart. Als Leser weiß man, dass irgendwas passiert sein muss und fiebert dem entgegen, was die Protagonisten wohl entzweit haben mag. Beide Perspektiven steuern gleichzeitig auf ihre Höhepunkte zu, was es nochmal spannender macht.

Erwähnenswert ist an dieser Stelle natürlich auch der so besondere Bezug zum Lesen, zu einem Buchladen und zu dem magischen Einfluss, den Bücher auf einzelne Menschen haben können. Lest mehr Bücher, liebe Leute. Sie können Leben retten und verändern.

Fazit:
Dieses Buch vermittelt das Gefühl, dass irgendwann wirklich für immer Sommer sein könnte.

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