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Veröffentlicht am 02.04.2026

Hat Potential, leider aber keine Tiefe!

The Wolf King (Wolf King 1)
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Allgemeines:
„The Wolf King“ ist am 01.04.26 bei Cove (Carlsen) erschienen. Das gebundene Buch hat in der ersten Auflage eine besondere Ausstattung mit veredeltem Cover, Motivfarbschnitt und Lesebändchen. ...

Allgemeines:
„The Wolf King“ ist am 01.04.26 bei Cove (Carlsen) erschienen. Das gebundene Buch hat in der ersten Auflage eine besondere Ausstattung mit veredeltem Cover, Motivfarbschnitt und Lesebändchen. Falls man darauf Wert legt, lohnt es sich also, schnell zu sein, da der Preis der gleiche sein wird. Das Buch hat 480 Seiten und bildet den Auftakt zu einer Reihe.

Inhalt:

„Prinzessin Aurora sehnt sich nach Freiheit fern der Palastmauern, doch stattdessen erwartet sie eine arrangierte Ehe mit einem grausamen Lord. Am Abend vor ihrer Hochzeit rettet sie bei einem brutalen Werwolf-Kampf das Leben eines jungen Wolfs – und gerät dadurch ins Visier von dessen Gegner, dem gefährlichen Alpha Callum. Noch in derselben Nacht gelingt Callum die Flucht, und er entscheidet sich, Aurora zu entführen und in das wilde Land jenseits der Grenze zu bringen, wo sich die Werwolf-Clans gegen die Menschen vereinen. Denn er glaubt, dass sie der Schlüssel zum Sieg der Wölfe ist.

Je mehr Zeit der Alpha und die Prinzessin miteinander verbringen, desto größer wird die verbotene Anziehung zwischen ihnen. Während Aurora erkennt, dass nicht alle Wölfe grausam sind, wird Callum klar, dass nicht alle Clans dieselben Ziele verfolgen. Und so gerät das ungleiche Paar schon bald zwischen alle Fronten.“ (Carlsen)

Meine Meinung:

Ich bin nur so durch die ersten Seiten geflogen und muss sagen, dass ich in mir selbst sehr lange sehr zwiegespalten war, was meine endgültige Meinung zu diesem Buch angeht. Aber nun habe ich die Handlung noch einmal reflektiert und bin zu einem persönlichen Fazit gekommen: Man fühlt sich gut unterhalten, aber leider auch nicht mehr.
Doch wie kommt es zu diesem Eindruck?

Zum einen gefällt mir die Grundidee der Geschichte sehr gut. Auch der Schreibstil, der locker und leicht ist, unterhält mich. Zum anderen weiß ich aber, dass ich normalerweise lieber komplexere Fantasy lese und habe während der Lektüre die Tiefe innerhalb der Geschichte schlicht und ergreifend vermisst. Ich brauche mehr Tiefe, mehr Storyline und mehr von etwas, das passiert. Ich mag die Geschichte, ich mag den Vibe, ich mag dieses ganze Wolf/Prinzessinnen-Ding, Callum, Blake…. Ich mag das alles. Aber es geht irgendwie die ganze Zeit nicht voran und spielt sich in einem sehr kleinen Handlungsradius ab.

Ich glaube, man darf dieses Buch einfach nicht so infrage stellen, denn dann ist man ganz schnell bei ganz vielen Klischees und ehrlicherweise auch nicht bei viel Neuem in diesem Buch. Wenn man das aber schafft zu ignorieren, dann fühlt man sich sehr gut von der Geschichte unterhalten, dann hat man auch richtig Lust auf mehr und möchte wissen, wie es weitergeht.

Fazit:
Wenn man nichts Tiefgründiges oder Komplexes erwartet, wird man gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Grundidee top!

Montcrest University 1: Lessons in Evil
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Allgemeines:
„Montcrest University 1 - Lessons in evil“ ist am 27.02.26 bei Cove erschienen. Es handelt sich um den ersten Band einer Reihe. Das Taschenbuch hat 496 Seiten.

Inhalt:
„Willkommen an der ...

Allgemeines:
„Montcrest University 1 - Lessons in evil“ ist am 27.02.26 bei Cove erschienen. Es handelt sich um den ersten Band einer Reihe. Das Taschenbuch hat 496 Seiten.

Inhalt:
„Willkommen an der Montcrest University – einer geheimen Eliteakademie, tief verborgen in den schneebedeckten Schweizer Alpen. Abseits der sterblichen Welt studieren hier die Erben der versiegelten Unterwelt: Dämonen und Schattenengel, die darauf vorbereitet werden, die Menschheit mit Sünde und Tod zu überziehen.  

Grace Blackmore, Einzelgängerin, Schattenengel und Tochter ehrgeiziger Eltern, will nur eines: an der Spitze stehen. Doch an der Montcrest University entscheidet nicht Talent, sondern die Blutlinie über deinen Platz in der Rangordnung. Und ganz oben befindet sich Isak Volstrom, Montcrests mächtigster Dämon. Der Gebieter über Gedanken und Gefühle ist es gewohnt, alle zu beherrschen, nur ausgerechnet Grace entzieht sich seiner Kontrolle. Als die Universität ihren fünf besten Studierenden die einmalige Chance bietet, in die Hölle hinabzusteigen, entbrennt ein erbitterter Wettstreit um die begehrten Plätze. Die Rivalität zwischen Isak und Grace wird nahezu tödlich. Aber die Anziehung ist es auch … “ (Quelle: Cove)

Meine Meinung:

Die Geschichte spielt in einer Universität, alle Protagonisten sind erwachsen. Davon merkt man als Leser jedoch leider nicht so viel. Eigentlich haben wir hier tatsächlich ein ganz klassisches Jugendbuch mit einigen Elementen, die überzeugend ausgebaut werden könnten. Das Setting ist relativ stereotypisch aufgebaut und all das hat man irgendwie so oder ähnlich schonmal irgendwo gelesen. Anfangs wirkt zudem der Schreibstil recht abgehakt, man liest sich jedoch ein wenig ein und es wird besser.

Der Name von Protagonistin Grace
erinnert bedauerlicherweise so sehr an eine andere Reihe, die ebenfalls in einer Schule für magisch Begabte spielt, dass ich da anfangs richtig irritiert war bzw. es ist ja sogar der gleiche Name wie in den Katmere-Büchern, zudem haben auch beide Protagonistinnen Flügel.

Insgesamt betrachtet, gibt es auch Momente, die mir richtig gut gefallen haben. Dann kam bei mir aber auch immer wieder die Phase, in der ich ein bisschen kritischer auf die Umstände geschaut habe. Und wenn man das tut, beginnt man irgendwie, alles infrage zu stellen.
Da kommt mir zum Beispiel der Evilscore in den Kopf. Man bekommt in diesem Buch Punkte für gute schulische Leistungen und für das Engagement in Gruppenaktivitäten etc. So weit, so gut. Aber eigentlich geht es darum, besonders böse zu sein und die Gesetze der Nacht/des Bösen umzusetzen. Da es eigentlich aber ganz normale Teenies sind, passt das für mich mit der ganzen Ausbildung zu Superschurken nicht ganz zusammen.
Viele bedeutende Dinge werden beiläufig erwähnt und dann geht man zum nächsten Zeitsprung über. Leider ist dadurch vieles nicht zuende gedacht oder verknüpft worden. In diesem Buch passiert so viel und hat nicht so richtig Auswirkungen. Versteht mich bitte nicht falsch, ich finde die grundlegende Story gut. Aber irgendwie ist nichts so richtig ausgeführt, wir gehen nicht in die Tiefe und springen von Szene zu Szene. Ab und zu tauchen wir ein bisschen ein und dann geht es weiter. Schade, da ist so viel unausgeschöpftes Potential!

Fazit:

Grundidee top, Umsetzung nicht!

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Woran erinnern wir uns?

Das Buch der verlorenen Stunden
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Allgemeines:
„Das Buch der verlorenen Stunden“ ist der Debütroman der amerikanischen Autorin Hayley Gelfuso. Der Roman ist im November 2025 bei dtv erschienen und richtet sich an eine erwachsene Leserschaft. ...

Allgemeines:
„Das Buch der verlorenen Stunden“ ist der Debütroman der amerikanischen Autorin Hayley Gelfuso. Der Roman ist im November 2025 bei dtv erschienen und richtet sich an eine erwachsene Leserschaft. Er hat 480 Seiten und ist optisch sehr aufwändig gestaltet.

Inhalt:
„Keine Geschichte ist so kraftvoll wie unsere Erinnerung
An einem schicksalhaften Abend ändert sich für die junge Lisavet alles. Um ihr Leben zu retten, versteckt ihr Vater, ein bekannter Uhrmacher, sie in einer riesigen Bibliothek, die unabhängig von Raum und Zeit existiert und in der alle menschlichen Erinnerungen in Büchern gespeichert sind. Nur wenige wissen von diesem besonderen Ort und Zeithüter entscheiden darüber, welche Erinnerungen an die Vergangenheit erhalten oder unwiederbringlich ausgelöscht werden.
Wer bestimmt, woran wir uns erinnern?
»Die Vergangenheit hält uns den Spiegel vor. Sie erklärt, wer wir waren und wie wir so geworden sind. Manchen Leuten gefällt nicht, was sie in ihren Spiegelbildern zu sehen bekommen, also ändern sie es, indem sie Erinnerungen für alle Welt auslöschen. Indem sie Menschen auslöschen.«
Als ihr Vater nicht zurückkehrt, beginnt Lisavet, die Erinnerungen, die die Welt vergessen soll, in ihrem eigenen Buch zu sammeln.
Eines Abends folgte sie einem Zeithüter in sicherem Abstand und entdeckte, wonach sie gesucht hatte. Die Erinnerung in seinen Händen war ein extrem dicker Band, der zu einem mindestens Hundertjährigen gehören musste. Statt das Buch in einem Stück zu verbrennen, löste der Zeithüter den blauen Ledereinband ab und legte ihn beiseite. Dann zündete er die Seiten an und Lisavet fiel auf, mit welcher Gleichgültigkeit er diese Aufgabe verrichtete. Offenbar jemand, der nur Befehle ausführte und den das Ergebnis nicht kümmerte. Im Nu verschwand er wieder, ohne seine Tat bis zum Ende zu beaufsichtigen, und Lisavet sprang hervor, um das Buch zu retten.
Bis sie auf den Zeithüter Ernest trifft, der zu ihrem einzigen Halt wird.
Kann die Liebe uns vor dem Schlimmsten bewahren?
Was folgt, wird nicht nur die beiden, sondern auch den Lauf der Geschichte für immer verändern ...“ (Quelle: dtv)

Meine Meinung:

Erst einmal würde ich gerne die schöne optische Gestaltung des Buches hervorheben. Gefällt mir wirklich gut, vor allem auch die Details, die sich unter dem Schutzumschlag verbergen. Ich finde, dass man dadurch das Gefühl hat, ein magisches Buch in Händen zu halten. Man erblickt es im Buchladen sogleich und es sticht hervor unter vielen ewig gleich erscheinenden Büchern.
Dieses Gefühl wird durch die ersten Kapitel des Buches zunächst verstärkt. Wir begleiten die junge Lisavet in der einer sehr schwierigen Zeit. Danach springen wir kurz weiter und begegnen Amelia. Beide Stränge sind ganz unterschiedlich, haben aber den Bezug zu einer bestimmten, magischen Bibliothek gemeinsam. Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn nach dem ersten Kapitel habe ich zunächst infrage gestellt, ob es vielleicht nur eine Flucht im Geiste vor den Nazis sein könnte. Aber da die gewisse Elemente in den Zeiten beider Protagonistinnen existieren, scheint dem nicht so zu sein. In diesem Buch treffen Realität und phantastische Elemente aufeinander. Es wird mit den Zeitebenen gespielt und wie in so vielen Geschichten, in denen mit der Zeit gespielt hat, entstehen an der ein oder anderen Stelle Logiklücken.

Leider hat mich die Geschichte nach dem vielversprechenden Beginn nicht so richtig gepackt. Ja, sie ist gut geschrieben und ich finde die ganze Zeithütersache auch nach wie vor sehr faszinierend. Aber irgendwie dümpelt die Erzählung manchmal auch sehr vor sich hin.
Vielleicht muss man die richtige Zeit für dieses Buch erwischen. Grundsätzlich ist es sehr besonders, bringt wichtige Elemente mit ein und wirft die Frage auf, an was wir uns erinnern und wer eigentlich die Geschichte schreibt, die wir irgendwann unseren Kindern erzählen werden.

Fazit:
Ein Buch, das anspruchsvoller ist, als man vermutet und auf eine besondere Art und Weise vermittelt, warum es wichtig ist, sich zu erinnern.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Zwischen Ekel und Sog

Das Lied der Tiefe
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Allgemeines:
„Das Lied der Tiefe“ ist am 15.10.25 als gebundenes Buch bei Heyne erschienen. Es hat 416 Seiten und richtet sich an erwachsene Leser*innen. Autorin Kalie Cassidy stammt aus Kalifornien. ...

Allgemeines:
„Das Lied der Tiefe“ ist am 15.10.25 als gebundenes Buch bei Heyne erschienen. Es hat 416 Seiten und richtet sich an erwachsene Leser*innen. Autorin Kalie Cassidy stammt aus Kalifornien. Übersetzt wurde das Buch von Franziska Wegmann.

Meine Meinung:
Was für eine Einstieg in die Geschichte! Schon der erste Satz hat mich mitgerissen. Ich finde, dass der erste Satz so viel über ein Buch aussagt. Mit diesem ersten Satz wusste ich direkt, dass es ein Buch werden würde, das mir grundsätzlich gefällt.
Der Schreibstil ist ansprechend und auch der inhaltliche Einstieg in die Geschichte faszinierte mich.

Nemea ist ein intriganter, kalter und egozentrischer König, der über sein Reich mit großer Kälte herrscht. Sein Mündel Imogen soll verheiratet werden. Und damit nimmt die Geschichte ihren rasanten Lauf.
Wir lernen Imogen und Agatha kennen. Sowohl Imogen als auch Agatha sind starke weibliche Charaktere. Theodor hingegen scheint von Anfang an nicht zu ebendiesen zu gehören. Er ist grundsätzlich sympathisch, aber bei ihm vermisse ich Stärke und Integrität.
Nach und nach überschlagen sich die Ereignisse und ich war lange Zeit ein echter Fan dieses Buches. Obwohl nicht direkt so vermarktet, handelt es sich nicht um einen Einzelband, die Reihe wird also inhaltlich fortgesetzt. Irgendwann hat das Buch mich jedoch verloren. Versteht mich nicht falsch, grundsätzlich hat es vieles, was ein richtig gutes Buch braucht. Aber dann stößt es an seine Grenzen, die Handlung wird unlogisch und unnötig ekelerregend. Da war bei mir dann eine Grenze erreicht. Nun weiß ich leider, was mit der Triggerwarnung „Body Horror“ gemeint ist. Falls ihr also ähnlich zart besaitet seid wie ich und mit Dingen, die nur im Entferntesten mit Kannibalismus zu tun haben, nichts am Hut habt, seid gewarnt.

Fazit:
Eine starke und kreative Idee, die hier nicht in ihrem vollen Potential entfaltet wurde. Nichts für Menschen, die sich vor Kannibalismus ekeln. Ich hoffe auf einen stärkeren zweiten Band, da die Geschichte trotz allem einen gewissen Sog entwickelt hat und Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 18.10.2025

Von der Muse geküsst?

Musenrausch (Nektar und Ambrosia, Band 1)
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Allgemeines:

„Musenrausch“ ist als Taschenbuch bei Loewe erschienen. Anfang Oktober 2025 erblickte das Buch der deutschsprachigen Autorin Malou Bichon das Licht der Welt. Es hat 400 Seiten und wird ab ...

Allgemeines:

„Musenrausch“ ist als Taschenbuch bei Loewe erschienen. Anfang Oktober 2025 erblickte das Buch der deutschsprachigen Autorin Malou Bichon das Licht der Welt. Es hat 400 Seiten und wird ab einem Lesealter von 16 Jahren empfohlen.

Meine Meinung:

„Musenrausch“ hat mich in seiner Gestaltung und Beschreibung auf Anhieb angesprochen. Erwartet habe ich ein Jugendbuch, das mich in eine fantasievolle Welt im Setting des schönen Hamburgs entführt.

Und das tut „Musenrausch“ auch.

Irgendwie sind die Protagonisten aber zu alt für ein Jugendbuch. Normalerweise sind die Protagonisten in ebendiesen zwischen 14 und 17 Jahren. Hier sind sie aber trotz eines jungen Alters zu alt. Die im Klappentext versprochene Handlung tritt sehr schnell ein. Wanda ist Künstlerin und arbeitet nebenbei in einer Galerie. Sie steckt in einer Schaffenskrise, ihr Job frustriert sie, gemalt hat sie schon lange nur noch sehr düstere Bilder. In ihrer Wohnung trifft sie auf eine Muse, Neo, die sie eigentlich nicht sehen sollte. Alles wirkt sehr schnell konstruiert bzw. geht sehr schnell. Bindungen zwischen Charakteren sind ja nichts Neues mehr, aber sie sollten doch bitte nicht nur bloße Bindungen sein, sondern eben auch durch Charaktereigenschaften etc. gestützt werden. Wanda ist mir anfangs sympathisch, nach und nach verliert sie bei mir aber an Sympathie. Neo hingegen hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Er wirkt durchdachter, authentischer und dadurch automatisch sympathischer.

Insgesamt fehlt mir im Buch manchmal ein roter Faden, ich weiß teilweise nicht, wo die Handlung hinführen wird. Wer hier auf Spice wartet, der wird enttäuscht. Es handelt sich um eine Slow-Burn-Romance, was eben wiederum auch gut zu einem Jugendbuch passt und auch jüngere Protagonisten zugelassen hätte.

Bichons Schreibstil ist angenehm, für den ein oder anderen aber bestimmt auch herausfordernd. Sie schreibt Dinge, bei denen man manchmal mehrfach schauen oder lesen muss, um zu verstehen, was eigentlich gemeint ist. Sie springt zwischen vielen Dingen, viele Namen bzw. Wesen spielen eine Rolle. Es wäre schön, wenn man diese ohne ein Glossar erfassen könnte. Begeistert hat mich aber grundsätzlich die Einflechtung der griechischen Mythologie.

Fazit:

Ich bin hin- und hergerissen. „Musenrausch“ hat mich an vielen Stellen begeistert, teilweise aber auch unbefriedigt zurückgelassen. Vielleicht kann Band 2 mich mehr überzeugen?

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