Cover-Bild Die Selbstmord-Schwestern
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 01.07.2005
  • ISBN: 9783499234293
Jeffrey Eugenides

Die Selbstmord-Schwestern

Die deutsche Übersetzung von "The Virgin Suicides" | Das TikTok-Phänomen
Mechtild Sandberg-Ciletti (Übersetzer), Eike Schönfeld (Übersetzer)

Ein poetischer und schaurig-ironischer Roman über fünf Schwestern, deren Leben in einer Tragödie endet.

Im Vorstadthaus der Familie Lisbon leben fünf schöne Töchter: die gescheite Therese, die pingelige Mary, die asketische Bonnie, die scharfe Lux und die blasse, lammfromme Cecilia. Als sich die jüngste von ihnen aus dem Fenster stürzt, beginnt das „Jahr der Selbstmorde", das alle Beteiligten und Beobachter für immer verändern wird. In seinem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Debütroman zeichnet Jeffrey Eugenides zärtlich und mit schwarzem Humor das Porträt einer Jugend, die ihre Unschuld verloren hat.

Die Selbstmord-Schwestern ist ein moderner Klassiker der US-Literatur, der Leser seit Generationen fesselt. Der coming-of-age Roman über das Heranwachsen in den 70ern, angesiedelt in einer Vorstadt in Michigan, besticht durch poetische Sprache und skurrile Figuren. Ein Buch für Fans von Donna Tartt, das durch die Verfilmung von Sofia Coppola auch auf TikTok Kultstatus erlangte. „Sein bestes Buch" (Stern)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2018

Interessante Geschichte

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Nachdem ich den Trailer zu dem Film zufällig mal entdeckt hatte, wollte ich vorm gucken des Films das Buch lesen. Der Klappentext klang vielversprechend und auch wirklich interessant.
Das Buch hatte trotz ...

Nachdem ich den Trailer zu dem Film zufällig mal entdeckt hatte, wollte ich vorm gucken des Films das Buch lesen. Der Klappentext klang vielversprechend und auch wirklich interessant.
Das Buch hatte trotz seiner relativ wenig Seiten grade in Mittelteile viele Stellen an denen es nicht wirklich voran ging und die mich nur verwirrt haben. Der Autor hat einen interessanten Schreibstil, was dafür gesorgt hat, dass ich mir manche Dinge sehr gut bildlich vorstellen konnte. Es gab auch viele "brutale" Szenen, man sollte das Buch also nicht lesen, wenn man sowas nicht mag. Ich kann sagen, dass das was das Buch (auch vom Klappentext her) verspricht, auf jeden Fall hält, worüber man sich bewusst sein sollte.
Es war ein wirklich interessantes Buch, nur leider nicht ganz mein Geschmack.

*2,5 Sterne

Veröffentlicht am 19.03.2026

Verstörende Darstellung des Male Gaze

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Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich Weird Girl Fiction mag und „Die Selbstmord-Schwestern“ als Klassiker in diesem Bereich ist. Das kann ich leider nicht nachvollziehen. Die Lektüre hat mich zwar gefesselt, ...

Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich Weird Girl Fiction mag und „Die Selbstmord-Schwestern“ als Klassiker in diesem Bereich ist. Das kann ich leider nicht nachvollziehen. Die Lektüre hat mich zwar gefesselt, mir aber überhaupt nicht gefallen.

Wir begleiten die fünf Lisbon Schwestern durch das „Jahr der Selbstmorde“, in dem nacheinander alle fünf Teenagerinnen Suizid begehen. Erzählt wird diese Geschichte aus der Sicht der Nachbarsjungen, die diese armen Mädchen obsessiv stalken. Das war extrem widerlich. Zu keinem Zeitpunkt wurde sich ernsthaft mit dem Leid der Lisbon Schwestern befasst, sondern es ging die ganze Zeit nur um die Faszination dieser Jungen. Es geht nicht um die Schwestern als Menschen, sondern nur um sie als begehrenswerte Objekte, deren Leid fetischisiert wird. Dieser male gaze, der dazu beiträgt, dass sich die Schwestern für den Suizid entscheiden, hat mich sehr wütend gemacht, aber vermutlich ist er auch bezeichnend für die Gesellschaft.

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