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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2020

Gemeiner Cliffhanger

Rebel Soul
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Am Anfang des Buches habe ich eine locker-leichte Geschichte erwartet. Aber ich wurde eines besseren belehrt.
Die Geschichte von Rush und Gia hat mich oft lachen lassen und war im Endeffekt doch wahnsinnig ...

Am Anfang des Buches habe ich eine locker-leichte Geschichte erwartet. Aber ich wurde eines besseren belehrt.
Die Geschichte von Rush und Gia hat mich oft lachen lassen und war im Endeffekt doch wahnsinnig berührend.
Beide Charaktere waren mir super sympathisch, gerade Gia war durch ihre selbstbewusste und schlagfertige Art anders als die meisten anderen Charaktere.
Rush wirkte am Anfang sehr distanziert und kalt, man merkte aber im Laufe der Geschichte, dass er doch ganz anders sein kann.
Die Beziehung zwischen Gia und Rush war gerade durch Gia als Protagonistin irgendwie erfrischend. Man hatte keine unnötigen Längen in der Geschichte und irgendwie passiert immer etwas.
Auch Gia's Vater und Rush's Mutter waren für mich echt tolle Charaktere. Die Beziehung der beiden zu Ihren Elternteilen war wahnsinnig schön zu lesen und hat mir super gefallen.
Das Ende hat mich etwas 'geschockt'. Irgendwie hatte ich fälschlicherweise gedacht, dass es sich um einen Einzelband handelt und nicht um eine fortlaufende Geschichte...und so hat mich das Ende etwas zerstört zurück gelassen. Ich werde auf jeden Fall den zweiten Teil lesen und freue mich schon, die Geschichte der beiden weiterverfolgen zu können.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 16.02.2020

Ein emotionales Highlight

A Wish for Us
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Ich hatte eine emotionale und gefühlvolle Geschichte von Tillie Cole erwartet...und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

Die Protagonisten Cromwell und Bonnie habe ich sofort ins Herz geschlossen. Die ...

Ich hatte eine emotionale und gefühlvolle Geschichte von Tillie Cole erwartet...und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

Die Protagonisten Cromwell und Bonnie habe ich sofort ins Herz geschlossen. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden hatte so viele Hindernisse und stand definitiv unter keinem guten Stern.
Cromwell kam als arroganter, gefühlskalter Star-DJ ans College und war somit so komplett anders als die stille, zurückgezogene Bonnie.
Und doch habe ich die beiden sehr lieben gelernt. Obwohl beide sich nicht ausstehen konnten, hat sich eine zarte Liebesgeschichte entwickelt.
Die Synästhesie von Cromwell wurde in dem Buch sehr schön beschrieben und das Cover war deshalb komplett passend für mich.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, dadurch das die Geschichte aus der Sicht von Cromwell und Bonnie erzählt wurde, hat man sich beiden näher gefühlt und hat so auch mehr über die Gefühle der beiden erfahren.
Ab der zweiten Hälfte des Buches musste ich relativ oft ein paar Tränen verdrücken und habe mich mehr und mehr in der Geschichte verloren.
Aber mein absolutes Highlight der Geschichte war für mich Easton. Er war mir der sympathischste Charakter der Geschichte, den ich sofort am liebsten in die Arme geschlossen hätte.
Alles in allem, war das Buch für mich ein wahres Highlight und ich am Ende ein totales Wrack.
Wer also eine emotionale Geschichte mit tollen Protagonisten und einer tiefgründigen Handlung sucht, ist bei dieser Geschichte vollkommen richtig.

  • Gefühl
  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.01.2020

Spannender Teenage-Mystery-Roman

Niemalswelt
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Man begleitet im Roman von Marisha Pessl fünf Jugendliche, die sich ein Jahr nach dem Tod ihres Freundes Jim wieder treffen und einen Ausflug machen. Auf der Rückfahrt von diesem entgehen die fünf jedoch ...

Man begleitet im Roman von Marisha Pessl fünf Jugendliche, die sich ein Jahr nach dem Tod ihres Freundes Jim wieder treffen und einen Ausflug machen. Auf der Rückfahrt von diesem entgehen die fünf jedoch nur knapp einem Autounfall. Nachdem sie wieder zu Hause angekommen sind, überrascht sie ein fremder Mann an der Haustür und teilt ihnen mit, dass der Unfall tatsächlich passiert ist und es nur einen Überleben gibt. Die fünf erleben den Tag immer und immer wieder, bis sie sich entschieden und abgestimmt haben, wer von Ihnen tatsächlich überleben darf.
Man begleitet die fünf Freunde während der sich immer wieder wiederholenden Tage und erlebt außerdem noch Situationen aus der Vergangenheit.
Der Schreibstil der Autorin war flüssig, jedoch manchmal nicht so fesselnd wie ich es mir gewünscht hätte. Die Geschichte hat leider, meiner Meinung nach, relativ oft an Spannung verloren und ich hatte nie das Gefühl, dass ich unbedingt weiterlesen „muss“, weil es so spannend war und ich wissen musste wie es weiter geht.
Ein kurzer Exkurs zum Cover: Ein Traum. Ich liebe das Cover und wie mystisch und schön es aussieht. Die Blumen, die Schrift, einfach ein Traum.
Leider jedoch konnte die Geschichte mich nicht so komplett überzeugen, wie ich es erwartet hatte. An manchen Stellen war ich durch die Zeitsprünge verwirrt und konnte dem Kontext nicht mehr ganz folgen. Trotz allem eine interessante Geschichte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2020

Spannendes Buch

Too Late
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Nachdem ich die New Adult-Bücher von Colleen Hoover gelesen und alle geliebt habe, stand für mich fest: auch der neue (wie ich gelesen habe für eine etwas ältere Altersgruppe und deshalb beim bold-Verlag ...

Nachdem ich die New Adult-Bücher von Colleen Hoover gelesen und alle geliebt habe, stand für mich fest: auch der neue (wie ich gelesen habe für eine etwas ältere Altersgruppe und deshalb beim bold-Verlag erschienene) Roman muss auch gelesen werden.
Im Vergleich zu den anderen Büchern von Colleen Hoover hat man hier Protagonisten, die schon etwas älter sind als sonst.
Man begleitet Sloan, die mit dem sehr bestimmenden und wohlhabenden Drogenboss Asa zusammen ist. Für Asa ist Sloan sein Ein & Alles und er denkt, dass es auch für Sloan so aussieht. Doch auf einmal taucht Carter auf. Dieser ist Undercover-Cop und heißt eigentlich Luke. Und dieser fühlt sich wahnsinnig zu Sloan hingezogen. Wie schon gesagt, hat man hier ältere Charktere, Sloan ist auf dem College und Luke ist ebenfalls schon ausgelernter Polizist. Die Geschichte ist aus drei Perspektiven geschrieben: aus Sloan’s, aus Asa’s und aus Carter’s / Luke’s. Man begleitet die drei in ihrem Alltag und verfolgt die Entwicklung der Gefühle zwischen Luke & Sloan und wie sie damit umgehen.
Das Buch hat mir alles in allem wieder gut gefallen, jedoch hätte der Prolog (welcher die letzten 100-150 Seiten umfasst) für mich persönlich nicht dabei sein müssen, da in diesem letzten Teil viel zu viel passiert ist und das Ende rausgezögert wurde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2020

Leider nicht wie erwartet

Wild Hearts - Kein Blick zurück
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Ich hatte mich wahnsinnig auf die Geschichte von T. M. Frazier gefreut, weil dies meine erstes Buch der Autorin war und habe es gleich als ich es auf der Leipziger Buchmesse entdeckt habe mitgenommen.
Es ...

Ich hatte mich wahnsinnig auf die Geschichte von T. M. Frazier gefreut, weil dies meine erstes Buch der Autorin war und habe es gleich als ich es auf der Leipziger Buchmesse entdeckt habe mitgenommen.
Es geht um Sawyer, die nach dem Tod ihrer Mutter aus ihrem streng religiösem Elternhaus flieht und auf ein Stück Land im Nirgendwo zieht, dass ihre Mutter ihr vererbt hat. Dort trifft sie auf ihren neuen Nachbarn Finn, der zwar unglaublich gut aussieht aber auch mindestens so unglaublich unfreundlich ist.
Man begleitet Sawyer, wie sie sich ohne die Regeln ihrer religiösen Gemeinde versucht allein im Leben an einem neuen fremden Ort durchzuschlagen, wie sie neue Freunde kennenlernt, das erste Mal Dinge tut, die sie möchte und ihr nicht vorgeschrieben wurden. Und wie sie sich das erste Mal verliebt.
Der Klappentext hat mich (auch allein wegen er Tatsache das die Protagonistin namengleich zu der in Mona Kasten’s ‚Feel Again‘ ist) angesprochen und auch das Cover ist ein wahrer Traum. Doch leider hat mich die Geschichte wahnsinnig enttäuscht. Die Beziehung zwischen Sawyer und Finn wurde für mich viel zu überstürzt angegangen, die Charaktere haben, mir unverständliche, Handlungen begangen und alles in allem wurde zu viel gewollt auf so wenig „Platz“.
Leider ein Buch, von dem ich mehr erwartet hätte und was mich nicht überzeugen konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere