Cover-Bild Deep Space Band 1
Band 1 der Reihe "Deep Space / Die verlorene Station"
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Argyraspides
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Weltraumoper
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 04.03.2024
  • ISBN: 9783982577906
Jonas Simmons

Deep Space Band 1

Die verlorene Station

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2025

Zwanzig Lichtjahre innerhalb eines Wimpernschlages!

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Meinung:

Das Cover spiegelt die Geschichte perfekt wider, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass es nicht mit Stockfotos bestückt worden wäre. Der Schreibstil ist gut, aber hat mir weder Emotionen noch ...

Meinung:

Das Cover spiegelt die Geschichte perfekt wider, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass es nicht mit Stockfotos bestückt worden wäre. Der Schreibstil ist gut, aber hat mir weder Emotionen noch Vorstellungskraft vermittelt. Die Geschichte ist logisch aufgebaut, aber zu viel wurde beschrieben, anstatt dem Lesenden den Raum zu geben, um seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Das Forschungsschiff "Aseculap": Davon habe ich gar keine Vorstellung, weil es mir einfach entglitten ist. Man muss in dieser Geschichte auf so viel achten, damit man überhaupt mitkommt. Das Deep-Space-Konsortium wird von der Föderation um Hilfe gebeten, um Energieanomalien auf ihrer Kolonie zu untersuchen. An erster Stelle stehen hier Dr. Brunner, Mark, Alice und anschließend Sally, die KI. Die Reise ist alles andere als einfach, und sogar Zeitsprünge kommen hier vor. Es geschehen merkwürdige Dinge, Signale von unter dem Eis werden gesendet und Dr. Van Deyken hat da so ihre eigenen Theorien, wie sie zustande kommen. Mir hat es an Spannung und Enthusiasmus gefehlt, für mich war es eher ein Draufschauen als ein Dabeisein. Es ist zwar erst der erste Band einer neunteiligen Reihe und es wird alles erst eingeführt, aber dass die Charaktere sich für mich total unreal angefühlt haben, ist nicht von der Hand zu weisen. Da trägt es auch nicht dazu bei, wenn man komische Protas (Balden, der Gouverneur) hinzunimmt, um den Leser zu verwirren. Es ist eine Sci-Fi-Dystopie, die im Jahr 2731 spielt, und doch konnte sie mich nicht erreichen. Die Föderation ist für mich ein einizig großes Rätsel, welches ich nicht entschlüsseln kann. Und Dr. Brunner hat auf jeden Fall Geheimnisse, die er nur mit der KI Sally geteilt hat. Zum Schluss erscheinen dann auch noch Wesen, die sogenannten Zentauren, die entweder friedlich oder auf Kreig aus sind. Mit Technik und dem Universum kennt sich das Autoren-Duo auf jeden Fall aus! Für ein Erstlingswerk finde ich das Buch in Ordnung, doch es müsste dringend aufpoliert werden, da sich auch viele Fehler im Buch befinden.

Fazit:

Leichte Sci-Fi, die mich fesseln konnte, aber ich bin nicht an die Charaktere 'rangekommen - tolles Debüt, das ausbaufähig ist.

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Veröffentlicht am 16.08.2025

Solider Auftakt mit Potenzial, dem noch das gewisse Etwas fehlt

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„Die verlorene Station“ ist der Auftakt einer neuen Sci-Fi-Reihe. Der Roman hat mich gut unterhalten, konnte sich aber nicht ganz aus der Masse ähnlicher Geschichten abheben.

Die Ausgangssituation fand ...

„Die verlorene Station“ ist der Auftakt einer neuen Sci-Fi-Reihe. Der Roman hat mich gut unterhalten, konnte sich aber nicht ganz aus der Masse ähnlicher Geschichten abheben.

Die Ausgangssituation fand ich spannend: Wir befinden uns im Jahr 2731 in einer Welt, in der die Föderation und das technologisch überlegene Deep-Space-Konsortium nebeneinander existieren – zwei Systeme, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Dieses Spannungsfeld bietet eine interessante Grundlage für Konflikte und Intrigen. Auch die Reise von Dr. Brunner, seinem Assistenten Mark und der Offiziersanwärterin Alice zu einer rätselhaften Station hat Potenzial und sorgt für einige spannende Momente.

Trotzdem hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass der Funke nicht ganz überspringen wollte. Die Figuren blieben stellenweise etwas blass und obwohl die Handlung solide aufgebaut ist, hat mir ein starkes Alleinstellungsmerkmal gefehlt, das die Geschichte unverwechselbar macht. Gerade im Science-Fiction-Bereich, in dem es schon viele ähnliche Settings gibt, hätte ich mir etwas mehr Eigenständigkeit gewünscht.

Insgesamt ist es aber ein ordentlicher Auftakt, der neugierig auf die weiteren Bände macht. Wer leichte Science-Fiction mit klassischem Weltraum-Setting und einer Mischung aus Forschung und Abenteuer mag, wird hier sicher auf seine Kosten kommen. Für mich persönlich bleibt es bei guten 3,5 Sternen mit Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Erster Band der Reihe

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Wir schreiben das Jahr 2731, die Menschen haben den Weltraum erobert und natürlich herrscht dabei nicht die Einigkeit, wie wir sie zum Beispiel aus dem Star Trek Universum kennen, im Gegenteil. Die Menschheit ...

Wir schreiben das Jahr 2731, die Menschen haben den Weltraum erobert und natürlich herrscht dabei nicht die Einigkeit, wie wir sie zum Beispiel aus dem Star Trek Universum kennen, im Gegenteil. Die Menschheit teilt sich auf in das hochfortschrittliche Deep-Space-Konsortium und die traditionellere Föderation. Wärend die Einen in allen Bereichen voll auf den Einsatz von KI setzen, kolonisieren die anderen ihre Planeten noch mühsam durch herkömmliches Terraforming. Auf einem Planeten der Föderation scheint das Terraforming nun zu ungewöhnlichen Anomalien geführt zu haben und die dortige wissenschaftliche Leiterin bittet ihren Kollegen Dr. Brunner aus dem Konsortium um Hilfe.

Mit Band 1 - Die verlorene Station - führt der Autor Jonas Simmons den Leser in die Grundlagen seines Universums ein und stellt die Hauptfiguren der Geschichte vor. Diese bestehen aus Dr. Brunner, dem Leiter der kleinen Expedition, seinem Assistenten Mark und der Offiziersanwärterin Alice, die zur Besatzung des Schiffes gehört, später lernen wir auch noch Sally, eine KI kennen. Gerade Mark und Alice tragen einen Großteil der Story, leider ist es mir aber das ganze Buch über nicht wirklich gelungen eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Alice ist noch ganz okay, aber Mark hat es mir mit seiner Art wirklich schwer gemacht ihn auch nur ansatzweise zu mögen, eigentlich bin ich eher genervt von ihm und seinem Verhalten in bestimmten Situationen. Er als Wissenschaftler, der eigentlich für mich den Part des unermüdlich neugierigen Forschers hätte übernehmen sollen, ist ständig am zaudern und nörgeln und erweist sich mehr als einmal als Hemmschuh der Geschichte, wärend Alice, ganz gegen ihre Ausbildung beim Militär absolut offen ist und sich direkt auf neue Situationen einstellt, ohne diese zu hinterfragen und erst recht, ohne direkt gleich jedes Mal nach der Waffe zu greifen. Natürlich wäre es absolut Klischee gewesen, wenn die Figuren agiert hätten, wie von mir erwartet, aber hier muss ich sagen, wäre mir ein bisschen mehr Klischee ganz Recht gewesen.

Zu Beginn hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, obwohl mich der Plot total angesprochen hat. Die Story beginnt sehr ruhig und nimmt erst langsam Fahrt auf. Stellenweise schreibt der Autor zu detailliert, was gerade in Actionszenen einfach die Spannung rausnimmt. Im Mittelteil wird es dann richtig spannend, hier vermischt der Autor Element, die SciFi Fans wahrscheinlich bekannt vorkommen. So bin ich hier an die verschiedensten Klassiker des Genres erinnert worden, da war von "Alien" über "Das Ding aus einer anderen Welt" bis hin zu "Lost in Space" alles dabei. Aber natürlich kann ich mich irren, hier muss wohl jeder Leser selbst schauen.

Generell ist das Buch ein recht ordentlicher Einstieg in die angestrebte Reihe, für mich als absoluter SciFi Fan aber ein bisschen dünn. Ich denke Neulinge im Genre könnten hier wesentlich eher Zugang zur Geschichte und den Figuren finden, einfach, weil sie eben nicht schon so vieles Andere gelesen und gesehen haben, mit dem sie das Buch dann vergleichen. Für mich gibt es für die Folgebände noch Luft nach oben.

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