Cover-Bild Die Guten
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 10.10.2016
  • ISBN: 9783959670487
Joyce Maynard

Die Guten

Constanze Suhr (Übersetzer)

Nach dem Ende ihrer Ehe fühlt Helen sich einsam, selbst zu ihrem kleinen Sohn findet sie keinen Zugang mehr. Dann lernt sie Ava und Swift Havilland kennen. Das charismatische Paar heißt Helen mit offenen Armen in ihrer Welt willkommen – einer Welt von interessanten Menschen, ausgelassenen Partys und Wohlstand. Immer stärker gerät die junge Frau in den Bann ihrer neuen Freunde. Bis sie feststellen muss, dass diese Freundschaft an Bedingungen geknüpft ist. Und dass sie dadurch im Begriff ist, zu verlieren, was sie am meisten liebt.


„Genauso wie Helen von den Havillands in den Bann gezogen wird, wird auch der Leser von dieser völlig betörenden, unbedingt lesenswerten Geschichte eingesogen.“ Booklist

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2020

Spannend und tiefgründig ... davon wünsche ich mir noch mehr ...

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Gerade habe ich das Buch zugeklappt und bin noch ganz begeistert. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen, so sehr hatte mich die Story in den Bann gezogen. Für mich kam es fast einer Art Charakterstudie ...

Gerade habe ich das Buch zugeklappt und bin noch ganz begeistert. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen, so sehr hatte mich die Story in den Bann gezogen. Für mich kam es fast einer Art Charakterstudie gleich, die aufzeigte, wie sich Menschen manipulieren und von Anderen lenken lassen. Die Einsamkeit lässt die Protagonistin zu einem einfachen Opfer werden. Mann weg, Kind weg, Job unbefriedigend … und schon spaziert die Retterin Ava mit ihrem einer Lichtgestalt gleichenden Mann Swift in Helens Leben. Schnell fühlt sie sich geschmeichelt von dem Ehepaar, dem die ganze Welt zu Füßen zu liegen scheint. Das Leben ist wieder bunt für die einst traurige junge Frau, sie scheint endlich angekommen. Wie leicht ist es da, die Signale zu übersehen, bei denen alle Alarmglocken hätte schrillen müssen? Doch sie schlägt sämtliche Warnungen in den Wind und lässt alte treue Begleiter im Regen stehen, bis es dann zum großen Eklat kommt …

Ich hatte beim Lesen fast ein bisschen das Gefühl, als würde ich auf einem Pulverfass sitzen. Man weiß, dass der Knall kommen wird, ja direkt kommen muss, aber man weiß nicht, wie laut er sein wird und wen er alles mit ins Verderben reißen wird. Mit hat das Buch sehr gut gefallen und bekommt von mir daher auch die volle Punktzahl und eine dicke Leseempfehlung oben drein!

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Veröffentlicht am 22.04.2020

Die Guten

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Nach ihrer Scheidung versucht Helen verzweifelt für sich und Ollie zu sorgen und ihm ein schönes Zuhause zu bieten. Durch ihren Alkoholgenuss verliert sie jedoch das Sorgerecht für ihren kleinen Sohn und ...

Nach ihrer Scheidung versucht Helen verzweifelt für sich und Ollie zu sorgen und ihm ein schönes Zuhause zu bieten. Durch ihren Alkoholgenuss verliert sie jedoch das Sorgerecht für ihren kleinen Sohn und steht auf einmal völlig alleine da. Sie versucht mit aller Kraft ihr Leben wieder in genordnete Bahnen zu lenken, um Ollie so schnell wie möglich wieder zu sich holen zu können. Das gestaltet sich jedoch deutlich schwieriger als gedacht.

Da lernt sie Ava und deren Ehemann Swift kennen. Das charismatische Ehepaar nimmt sie mit offenen Armen auf, und endlich spürt Helen wieder so etwas wie Freude, Zuversicht und Hoffnung. Sie gibt sich den beiden vollkommen hin und lässt sämtliche alte Bekanntschaften hinter sich zurück. Ich kann durchaus verstehen warum Helen die Zeit mit den beiden wie einen Schwamm in sich aufgesogen hat, dennoch hatte ich beim Lesen oft ein ungutes Gefühl. Das Leben der Havillands scheint einfach zu perfekt um wahr zu sein. Mehrere Häuser, erlesene Partys und ein überaus glanzsvolles Leben des Ehepaares stehen der freudlosen Vergangenheit von Helen und ihrer zurückhaltenden, unsicheren Art gegenüber.

Durch geschickt platzierte Rückblicke erhält man beim Lesen einen guten Gesamtüberblick über das Leben der Protagonisten. Gleichzeitig baut die Autorin ihren Spannungsbogen immer weiter auf, indem sie die Neugier des Lesers durch subtile Verstrickungen und Irrungen weckt. Es fällt schwer das Buch auch nur für einen Moment aus der Hand zu legen.

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Veröffentlicht am 30.01.2017

Sehr langatmig, Happy End ist bitter nötig

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Die Guten von Joyce Maynard
Ich finde dieses Buch teilweise recht langweilig und langatmig. Die Geschichte die dahinter steckt ist teilweise schon interessant, ja. Aber diese Leidenschaftslosigkeit mit ...

Die Guten von Joyce Maynard
Ich finde dieses Buch teilweise recht langweilig und langatmig. Die Geschichte die dahinter steckt ist teilweise schon interessant, ja. Aber diese Leidenschaftslosigkeit mit der die Ich-Erzählerin Helen erzählt, hat mich beim Lesen schon teilweise mürbe gemacht. Selbst wenn es ihr richtig schlecht geht, berichtet sie sehr monoton, dabei hat sie das Ganze doch selbst erlebt. Auch am Ende, als es den Anschein hat, dass die Geschichte nun eine unvermutete Wendung nimmt und Swift mit ihrem Sohn einen anderen Ausflug acht als den geplanten, sollten doch die Muttergefühle rauskommen. Da wird eine Mutter zum Tier und will ihr Kind beschützen, da müssten die Gefühle nur so aus ihr rausplatzen. Stattdessen wird nur an der Oberfläche gekratzt und sie nimmt es so hin, wie es ist, das ist etwas schade.
Das Buch ist zwar irgendwie doch recht detailreich, doch immer nur im Hinblick auf die Havillands. Mir fehlt der tiefe Blick in Helens Seele, die ja doch in ihrer Jugend viel mitmachen musste, wie auch angerissen wird. Was ich schade finde, ist das Problem mit dem Alkohol. Und ich bin jetzt sicher niemand, der übermäßigen Alkoholkonsum befürwortet und verherrlicht. Sicher haben die Amis da andere Ansichten, doch hat Helen einmal zu viel getrunken und dann ging es ihrem Kind schlecht. Da würden viele ins Auto steigen. Auch die Handlung der Polizisten finde ich übertrieben, die sich eher um Helen kümmern, dass sie ihr etwas verbraten können, als dass sie den Jungen ins Krankenhaus fahren. Dann wird ihr diese eine Fahrt, obwohl sie sich vorher nie etwas zu Schulden kommen hat lassen so negativ ausgelegt, dass sie ihr Kind verliert, finde ich schon krass. Egal ob Fiktion oder in Amerika Alltag, da fehlt die genaue Prüfung. An diesem Punkt hatte ich Mitleid mit Helen. Auf der anderen Seite darf der cholerische Vater zunächst alles, verliert, bzw. gibt dann wiederum das Sorgerecht ab; dass ind schon seltsame Konstrukte. Ebenso das um den Sohn der Havillands, Cooper. Er wird verherrlicht und hat sicherlich Probleme, das wird ebenfalls angeschnitten. Auch hier fehlt der Tiefgang. Erst nach dem Unglück wird klar, dass es sich bei ihm um ein Alkoholproblem handelt. Dass Swift zu seinem Sohn hält ist klar, dass er Helen und Olli dann aber so links liegen lässt und auch das Verhalten von ihm und seiner Frau Ava der Haushälterin gegenüber ist seltsam. Kaum denkbar in der Realität, nicht mal bei den größten Unmenschen.
Das Happy End am Ende hat das Buch wirklich nötig.