Macht Lust auf mehr
Marie Haslinger, Illustratorin und Partnerin von Bezirksinspektor Andi Berner, ist erneut in Bad Aussee unterwegs, diesmal entdeckt sie zusammen mit Andi auf der Wanderung zur Tressensteinwarte den toten ...
Marie Haslinger, Illustratorin und Partnerin von Bezirksinspektor Andi Berner, ist erneut in Bad Aussee unterwegs, diesmal entdeckt sie zusammen mit Andi auf der Wanderung zur Tressensteinwarte den toten Pfarrer Johannes Seewald, der keineswegs das tolle Ansehen besaß, das ihm alle zuschreiben. Während Andi gemeinsam mit LKA-Kollegin Feli Gruber aus Graz ermittelt, kämpft Marie mit beruflichen Sorgen, sie benötigt dringend Aufträge. Als Andi in eine Richtung recherchiert, die Marie nicht gefällt, übernimmt sie eigene Nachforschungen, wen wundert es😂.
Mit „Schuld Aussee“ ist Katja Reiland erneut ein atmosphärischer Krimi gelungen, der mich mit viel Freude nach Aussee zurückgezogen hat. Ich mag es einfach gemeinsam mit Marie zu ermitteln: Ihre Mischung aus Sensibilität und Beharrlichkeit bringt Spannung in jede Szene, ohne dass die Figur unglaubwürdig wirkt.
Die Tarottipps der ehemaligen Nachbarin Paula sorgen immer wieder für ein bisschen Witz zwischendurch. 😂
Katja Reiland beschreibt den Ort so lebendig, dass man die Landschaft vor sich sieh und die unterschwellige Kälte der Geheimnisse fühlt.
Der Fall entwickelt sich vielschichtig, nichts wirkt zufällig, es gibt genügend falsche Fährten um mich ständig neu überlegen zu lassen, wem ich trauen kann.
Besonders stark ist das Finale: Der Band endet mit einem echten Cliffhanger, nicht reißerisch, sondern genau so platziert, dass ich das Buch zuschlage und sofort weiterlesen möchte. Jetzt bin ich äußerst gespannt, wie es im nächsten Teil weitergeht und welche Konsequenzen die letzten Enthüllungen noch haben werden.
Fazit
„Schuld Aussee" ist ein rundum gelungener Cozy-Krimi: atmosphärisch in Szene gesetzt und emotional packend.