Cover-Bild Du solltest mich mit Krone sehen
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15,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Arctis ein Imprint der Atrium Verlag AG
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 16.02.2023
  • ISBN: 9783038801696
Leah Johnson

Du solltest mich mit Krone sehen

Susanne Seidita (Übersetzer)

Emotional, berührend und wunderbar queer: Eine Liebesgeschichte, die einer Krone würdig ist!
Liz Lighty hatte immer das Gefühl, sie sei zu schwarz, zu arm, zu unbeholfen für die konservative, reiche Kleinstadt, in der sie aufwuchs. Ihr Traum ist es, diese queerfeindlichen und rassistische Umgebung nach ihrem Abschluss hinter sich zu lassen und an einem renommierten College Medizin zu studieren. Als sie das benötigte Stipendium nicht erhält, bleibt ihr nur eine letzte Chance: Sie muss den Wettbewerb ihrer Schule gewinnen und Abschlussballkönigin werden, um mithilfe des Preisgeldes doch noch auf das Pennington College gehen zu können. Doch das ist leichter gesagt als getan: Liz steht nicht nur im Rampenlicht der ganzen Schule und muss durch das Rennen um die Krone wieder Zeit mit ihrem ehemals besten Freund Jordan verbringen, auch ihre eigentliche Konkurrentin Mack verdreht ihr gehörig den Kopf.

Eine erfrischende RomCom über Freundschaft, Familie und die erste große Liebe.

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Veröffentlicht am 10.02.2025

Liz Lighty holt sich die Krone, die ihr zusteht

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"Du solltest mich mit Krone sehen" von Leah Johnson ist ein schönes Jugendbuch voller Empowerment und sympathischer Charaktere.
Aus der Ich-Perspektive erzählt in diesem Roman die Protagonistin Liz(zy), ...

"Du solltest mich mit Krone sehen" von Leah Johnson ist ein schönes Jugendbuch voller Empowerment und sympathischer Charaktere.
Aus der Ich-Perspektive erzählt in diesem Roman die Protagonistin Liz(zy), die es nicht leicht hat(te) im Leben. Ihre Geschichte spielt an einer typischen amerikanischen High School, aber Liz ist alles andere als der typische Teenager. Sie ist schwarz und queer, hatte und hat es familiär nicht immer leicht. Sie ist unheimlich klug und ehrgeizig und liebt Musik über alles. Als sie ein Stipendium nicht bekommt, ohne das sie nicht aufs Wunsch-College gehen kann, braucht sie einen alternativen Plan. Sie muss die Prom-Queen des diesjährigen Abschlussballs werden. Doch das ist gar nicht so leicht. Dank ihrer Freund*innen könnte sie es schaffen, aber dann taucht da noch dieses Mädchen auf, Amanda/Mack, und zwischen den beiden entwickeln sich Gefühle, die das Rennen um die Krone erschweren oder gar unmöglich machen könnten, denn die Schule ist sehr konservativ und vor allem die fiese Rachel tut alles, um ihre Teilnahme am Wettkampf zu behindern ...
Liz macht im Laufe der Geschichte meiner Meinung nach eine beeindruckende Entwicklung durch, sie findet zu sich selbst und sie lernt für sich selbst einzustehen und für das zu kämpfen, was sie liebt.
Die Themen Queerfeindlichkeit und Rassismus werden hier in eine unterhaltsame Geschichte verpackt, was wirklich gut gelungen ist. Insgesamt ein wirklich schöner Jugendroman mit einem wichtigen und aktuellen Thema und einem wunderschönen, hoffnungsvollen Ende.

"So gesehen sind Gruppen von High-School-Freunden sowas wie ein Ensemble. Meine Freundinnen sind offiziell Spinner, Tintenkleckse auf einem ansonsten blütenweißen Blatt, aber genau deswegen funktionieren wir so gut zusammen. Denn solange sie meine Leute sind, solange sie diejenigen auf meiner rmRechten und Linken sind, kann ich manchmal vergessen, dass ich nirgends sonst in dieser Stadt hinpasse."

"Aks ich am nächsten Tag im Korridor an ihm vorbei ging, konnte ich ihm nicht mal in die Augen schauen. Ich konnte es nicht benennen, aber ich schämte mich auf eine Art und Weise wie nie zuvor in meinem Leben Punkt auf einmal war mir alles peinlich, was mich ausmachte. Welches Memo hatte ich verpasst, indem es hieß, dass sich alle über Nacht verändern sollten? Plötzlich passte für mich alles zusammen: die Outfits waren cooler, der Haarschnitt viel Pinterest-würdiger, und die Autos auf dem Parkplatz der Zwölftklässler glänzen mehr als je zuvor."

"So überrascht ich auch angesichts Jordans Wissen über das Klassensystem im mittelalterlichen Europa bin, er hat recht. Dieser ganze Wettbewerb ist so aufgebaut, um irgendein verdrehtes Märchen nachzuahmen. Die Königin soll die Beste unter uns sein: die Klügste, die Schönste, die Würdigste. Aber die Leute, die gewinnen, sind selten diejenigen, die es wirklich verdienen. Wie in jeder Monarchie sind sie einfach am nächsten an der Spitze. Den Titel der Königin verdient man sich nicht; man erbt ihn."

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Veröffentlicht am 22.05.2023

Queer, feministisch und süß

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Du solltest mich mit Krone sehen ist ein Buch, auf welches ich mich gefreut habe. Dieser Freude wurde am Anfang ein Dämpfer versetzt, da ich bei dem Einstieg kurz Zweifel hatte. Es hatte am Anfang hatte ...

Du solltest mich mit Krone sehen ist ein Buch, auf welches ich mich gefreut habe. Dieser Freude wurde am Anfang ein Dämpfer versetzt, da ich bei dem Einstieg kurz Zweifel hatte. Es hatte am Anfang hatte Liz und Macks Charaktereigenschaften sehr nach "i'm not like another girls" geklungen. Es hatte einen fiesen Beigeschmack jedes mal, wenn betont worden ist, dass sie nicht auf ihre Kleidung achtet und und und. Diese Angst, dass es dabei bleibt, ist schnell verflogen.

Soweit die Liebesgeschichte ins Spiel kam, war ich auch komplett drinne im Buch. Ich fand die Gefühle einfach zu süß und wie die beiden Charaktere auch einfach komplett aufeinander abgestimmt waren. Sie waren so passend für einander, dass ich jede Szene zwischen ihnen aufgesaugt habe.

Neben all den schülerischen Drama, wurde auch sehr gut beleutet, wie es ist queer, schwarz und eine Frau zu sein. Es zeigte den intersektionaler queerfeminismus.

Spoiler ab hier

Dadurch, dass dieses Buch so gut beleuchtet hat, wie es ist eine Minderheit zu sein, fand ich das Ende dann doch zu unrealistisch. Diese Schule, an der Liz Schülerin war, war in so einem Maß queerfeindlich, dass man eigentlich automatisch davon ausgehen konnte, dass Liz nicht das bekommen wird, was sie sich wünscht, aber es endet alles so happy, dass es für mich dann einfach unrealistisch war

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