Die Kurzgeschichten können leider nciht ganz mithalten
Vielleicht liegt es daran, dass ich einfach längeres gewohnt bin, oder dass mich die Kurzgeschichten unterschiedlich stark angesprochen haben und manche gar nichts für mich waren, aber irgendwie habe ich ...
Vielleicht liegt es daran, dass ich einfach längeres gewohnt bin, oder dass mich die Kurzgeschichten unterschiedlich stark angesprochen haben und manche gar nichts für mich waren, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieses Buch hier nicht ganz mit den restlichen Mithalten kann.
Dabei fand ich die Ideen ganz spannend, gut zu lesen (oder zu hören) waren die Geschichten auch, und es war auch mal nett, so was kurzes zwischendurch zu lesen, aber gleichzeitig fehlte dadurch natürlich viel Aufbau, Spannung war auch nicht immer vorhanden, und insgesamt war es eher okay.
Gar nicht gefallen zum Beispiel hat mir die Ich-Perspektive von wem anders als Reacher, die fand ich irgendwie nicht gut geschrieben, ganz gut fand ich dagegen die Story im Wald, war schon irgendwie nett, beim neuen Namen hatte ich glaube ich am meisten Spaß (wenn auch nur wegen des Missverständnisses, was den Ausweis im Kofferraum anging), und die Weihnachtsstories ... doch, die fand ich glaube ich auch ganz nett. Nichts, was ich zwingend mit Reacher verbunden hätte, aber ich glaube, die könnten mir als kurze Momente sogar besser gefallen haben, weil sie nicht so sehr damit beschäftigt waren, die üblichen Buch-Storylines in weniger Worten aufzugreifen, sondern sie mal ganz anders waren. Vielleicht hätte ich mir sogar mehr davon gewünscht, einfach um Reacher auch mal in etwas anderen Situationen zu erleben.
Leider waren es aber nicht mehr davon, und während ich insgesamt doch meine Freude hatte, finde ich es gerade nach den letzten beiden gelesenen Büchern (22&23) irgendwie doch eher eine Verschlechterung.