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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2020

Der Würfelmörder

Der Würfelmörder
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Das Design der beiden Bücher gefällt mir sehr gut. Die beiden Cover passen wirklich sehr gut zusammen und auch die Umschlagklappe, die die den Buchrücken auf der anderen Seite verdeckt fand ich zuerst ...

Das Design der beiden Bücher gefällt mir sehr gut. Die beiden Cover passen wirklich sehr gut zusammen und auch die Umschlagklappe, die die den Buchrücken auf der anderen Seite verdeckt fand ich zuerst sehr gut.

Zwar ist diese Idee optisch genial, doch leider ist sie zum Lesen nicht sehr geeignet. Ich passe beim Lesen immer sehr darauf auf, dass meine Bücher nicht beschädigt werden und meine gelesenen Bücher sehen fast immer wie neu aus. Dadurch kann ich die Umschlagklappe nicht einfach umklappen, wodurch sie mich beim Lesen oft stört.


Eine Sache, die auf dem Cover des ersten Bandes leider nicht deutlich wird, ist, dass das Buch schonmal unter einem anderen Titel erschienen ist. "Der Würfelmörder" erschien nämlich schon unter den Titel "10 Stunden tot" auf dem Markt.


Der Inhalt konnte mich trotzdem zu 100% überzeugen. Bis jetzt habe ich den ersten Band gelesen und ich war wirklich begeistert! Nach der Hälfte des Buches habe ich schnell die anderen Bücher von Stefan Ahnhem bestellt, weil der Protagonist Fabian Risk mich so überzeugen konnte!

Außerdem spielen Ereignisse in dem Buch eine große Rolle, die wahrscheinlich in den früheren Büchern ausführlicher erklärt werden.

Auf jeden Fall war ich wirklich begeistert und in dem Genre skandinavische Krimis ist Stefan Ahnhem schon jetzt meine Nr. 1!


Nun bin ich wirklich wahnsinnig gespannt auf "Die Rückkehr des Würfelmörders"!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2020

Sehr spannend!

Paradise City
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Die Welt in "Paradise City" scheint perfekt zu sein: die Zeit der Pandemien und Krankheiten ist vorbei und die Forschung hat große Fortschritte gemacht. Eigentlich müsste sich kein Mensch mehr sorgen um ...

Die Welt in "Paradise City" scheint perfekt zu sein: die Zeit der Pandemien und Krankheiten ist vorbei und die Forschung hat große Fortschritte gemacht. Eigentlich müsste sich kein Mensch mehr sorgen um seine Gesundheit mehr machen, weil ein Chip im Körper Checks macht und sofort Alarm schlägt, wenn mit einem etwas nicht stimmt.

Doch der Schein dieser perfekten Welt trügt. Liina arbeitet gegen die Regierung, doch nach einem Unfall von einem Kollegen merkt sie, dass ihr Leben in Gefahr ist.


Das Konzept von diesem Thriller hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Zukunft, die Zoe Beck in ihrem Buch beschreibt, wirkt erschreckend nah an unserer Gegenwart und manchmal wirkt das Buch mehr wie eine Dystopie, als wie ein Thriller.

Der Einstieg in das Buch ist mir jedoch nicht so leicht gefallen, wie ich erwartet habe. Die ersten Kapitel hatte ich oft mit dem Schreibstil der Autorin zu kämpfen, was ich sehr schade fand, weil die Story wirklich viel Potenzial hatte.

Doch zum Glück wurde das nach den ersten 80 Seiten viel besser und die letzten 200 Seiten habe ich wirklich in einem Rutsch gelesen.

Die Geschichten aus der Vergangenheit der Protagonistin haben dazu wesentlich beigetragen. Stück für Stück erfährt der Leser, wie es zu "Paradise City" gekommen hat und welche dunklen Geheimnisse sie verbirgt. Die Aspekte auf den Datenschutz und der Gesundheitslage der Menschen fand ich dabei besonders spannend.

Eigentlich war ich zum Anfang etwas skeptisch, ob mir Thriller, die in der Zukunft spielen gefallen würden, doch Zoe Beck hat dieses Konzept wirklich sehr gut und sehr überzeugend umgesetzt.


Das Ende war dann nochmal wirklich grandios und schlussendlich kann ich dieses Buch sowohl Lesern von Thriller als auch Lesern von Dystopien mit gutem Gewissen weiterempfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2020

Fesselnd!

Mr. Mercedes
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"Mr. Mercedes" ist der erste Band der Bill Hodges Trilogie. Ich habe leider mit dem falschen Band angefangen ("Mind Control"). Jetzt wollte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte um Brady, Bill und Holly ...

"Mr. Mercedes" ist der erste Band der Bill Hodges Trilogie. Ich habe leider mit dem falschen Band angefangen ("Mind Control"). Jetzt wollte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte um Brady, Bill und Holly begann. Von Anfang an war das Buch wirklich spannend und die Geschichte startet komplett anders, als ich gedacht hätte.

Bill Hodges war gar nicht mehr wieder zuerkennen und es war wirklich sehr spannend seine Entwicklungen zu verfolgen. Besonders interessant fand ich es dabei, welche Einblicke Stephen King in das wirklich beängstigende Leben des Mörders Brady gibt. Es ist unglaublich spannend, wie der Autor so tief in eine Person eintauchen kann und man sich wirklich so fühlt, als würde man diese Person schon ein Leben lang kennen würde.

Aber nicht nur Brady ist wirklich authentisch dargestellt. Auch Holly war wirklich gut dargestellt und ich fand es wirklich unglaublich, welchen Wandel Holly durchlebt.


Wer von "Mr. Mercedes" einen Horror-Roman wie "Friedhof der Kuscheltiere" oder "Es" erwartet wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Wie so viele Bücher von dem Meister des Horrors ist dieses Buch vielmehr ein Thriller. "Übernatürliches" gibt es hier nicht und trotzdem kann uns Stephen King durch seinen einmaligen Schreibstil bis zum Ende fesseln. "Mr. Mercedes" ist ein wirklich spannendes Buch, was jeder King Fan auf jeden Fall einmal gelesen haben sollte! Trotzdem muss man aber sagen, dass es nicht das beste Buch für den Einstieg in die unglaublichen Bücher von Stephen King ist. An manchen Stellen könnte es etwas langatmiger werden als in anderen Kings. Einsteigern würde ich eher seine Klassiker "Friedhof der Kuscheltiere", "Es" oder "Sie" empfehlen. Wenn ihr diese Bücher jedoch durch habt, müsst ihr unbedingt "Mr. Mercedes" lesen. Es ist ein wirklich grandioser Einstieg in diese Trilogie.



Zum Ende noch folgender Tipp: lest die "Bill Hodges" Serie auf jeden Fall in der richtigen Reihenfolge ("Mr. Mercedes" - "Finderlohn" - "Mind Control")! Auch wenn die Romane in sich abgeschlossen sind und somit auch einzeln gelesen werden können macht es in der richtigen Reihenfolge viel mehr Spaß und man wird nicht zu den vorherigen Büchern gespoilert.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2020

Großartig!

Der Nebel
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"Der Nebel" gehört zu den bekannteren Novellen von Stephen King und ist in Deutschland schon in dem Sammelband »Blut – Skeleton Crew« erschienen. Nun wurde die Kurzgeschichte als eigenes Buch veröffentlicht. ...

"Der Nebel" gehört zu den bekannteren Novellen von Stephen King und ist in Deutschland schon in dem Sammelband »Blut – Skeleton Crew« erschienen. Nun wurde die Kurzgeschichte als eigenes Buch veröffentlicht. Optisch finde ich diese Idee sehr gelungen, weil die Ausgabe zum einen im Regal sehr schön aussieht und zum anderen es auch angenehmer ist die etwa 200 Seiten lange Geschichte in einem selbstständigen Buch lesen kann.

Was aber für viele höchstwahrscheinlich gegen diese Art der Veröffentlichung spricht, ist der finanzielle Aspekt. Die Sammelausgabe »Blut – Skeleton Crew« kostet 10,99€ und ist dadurch billiger, wenn man alle Kurzgeschichten und Novellen der Sammlung lesen möchte. Ich habe mich jedoch für den Einzelband von "Der Nebel" entschieden und mir persönlich hat sie sehr gut gefallen.

Inhaltlich konnte mich Stephen King wieder mal zu 100% überzeugen! Dieser Autor schafft es einfach immer wieder seine Leser in den Bann zu ziehen und es war wirklich sehr spannend. Dieses Mal war es nur komisch, dass die Geschichte schon nach 200 Seiten endete. Wirklich gut fand ich es, dass der Protagonist David alles aus der Ich-Perspektive geschrieben ist und es sich dadurch wie ein Tatsachenbericht lesen lässt.

Auch das Ende war wirklich genial (keine Angst ich verrate nichts!) und Stephen King hat diese Geschichte wirklich gut konstruiert. Dadurch schafft er es auch auf 200 Seiten sehr viel Spannung zu erzeugen.

Übrigens gibt es zu dem Buch auch eine Verfilmung und auf Netflix eine eigene Serie. Doch vorher sollte man auf jeden Fall das Buch lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2020

Spannend!

Puppenheim
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Das Cover von "Puppenheim" hat mich sofort angesprochen. Es sah sehr vielversprechend aus und nachdem ich den Klappentext gelesen habe waren meine Erwartungen sehr hoch.

Der Inhalt hat mich dann auf keinen ...

Das Cover von "Puppenheim" hat mich sofort angesprochen. Es sah sehr vielversprechend aus und nachdem ich den Klappentext gelesen habe waren meine Erwartungen sehr hoch.

Der Inhalt hat mich dann auf keinen Fall enttäuscht! Von dem ersten Kapitel an war es sehr spannend und die Autorin hat es sehr gut geschafft diese Spannung immer weiter aufzubauen.

Erst in der Mitte des Buches ist mir aufgefallen, dass es vielleicht weitere Bände mit den Ermittlern gibt und tatsächlich ist dies der dritte Band der Marnie-Rome-Reihe. Trotzdem kann man das Buch auch als einzelnen Roman lesen und Vorwissen wird nicht benötigt.

Dadurch, dass man auch Einblicke in das Leben der entführten Mädchen bekommt wird das Buch viel spannender und die Autorin hat dazu wirklich interessante Charaktere entwickelt. Die einzigen Charaktere, mit denen ich erst nicht wirklich warm wurde, waren die Ermittler. Vielleicht liegt es doch daran, dass ich die ersten zwei Bände der Reihe nicht gelesen habe, aber irgendwie wirkten die Polizisten in der ersten Hälfte distanziert und sie waren nicht wirklich sympathisch.

Das wurde aber zum Glück in der zweiten Hälfte des Buches sehr viel besser und nachdem man auch einen Einblick in das persönliche Leben von ihnen bekommen hatte, wurden die Kapitel mit den Ermittlern viel interessanter.

Der Schreibstil von Sarah Hilary hat mir wirklich gut gefallen, doch an manchen Stellen hatte ich Probleme mit dem Satzbau. Das Buch ließ sich dadurch nicht immer flüssig lesen und deswegen habe ich auch ungewöhnlich lange für "Puppenheim" gebraucht, auch wenn der Plot unglaublich spannend ist.

Eine Sache, die mir auf der Verlagsseite sehr gut gefallen hat, ist der Vergleich mit Nicci French. Von dem Autorenduo habe ich schon einige Bücher gelesen und auch bei diesem Buch musste ich an die beiden denken. Zum einen haben beide Autoren die Fähigkeit eine klassische Kriminalgeschichte mit psychologischer Spannung zu verbinden und zum anderen erkenne ich bei beiden die Liebe zu London.

Auch Sarah Hilarys Buch spielt in London und man erkennt schnell, dass sie die Stadt kennt und liebt. Dadurch wird das Buch wirklich authentisch und zu einem wirklich lesenswerten Thriller!


Fazit: Ein wirklich spannender Thriller, der dank seiner grandiosen psychologischen Spannung besonders für Leser von Nicci French ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere