Profilbild von MayaB

MayaB

Lesejury Star
offline

MayaB ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit MayaB über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2026

Sehr kurzweilige Drachengeschichte

Dragon World – Angriff der Feuerschlange
0

Bei dem Buch handelt es sich um eine wirklich sehr kurzweilige und Schnelle Geschichte, die Fantasy und Spiel-Elemente miteinander verknüpft, um drei Kinder auf ein kleines Abenteuer zu schicken und eine ...

Bei dem Buch handelt es sich um eine wirklich sehr kurzweilige und Schnelle Geschichte, die Fantasy und Spiel-Elemente miteinander verknüpft, um drei Kinder auf ein kleines Abenteuer zu schicken und eine fremde Welt zu retten.
Dabei entwickelt sich alles extrem schnell und teils auch so schnell, dass nichts wirklich Zeit hat, sich zu entwickeln, es werden aber nicht wirklich irgendwelche wichtigen Dinge ausgelassen und für Kinder wäre es zweifellos eine sehr ansprechende Geschichte, bei der ich mir sicher bin, dass die meisten sich nicht am Tempo der Erzählung stören würden.
Daher für (jüngere) Kinder zweifellos sehr geeignet, für ältere Kinder vielleicht eher etwas zu simpel gehalten aber auch die hätten sicherlich ihren Spaß an den Ideen und den actionreichen Handlungen und allem.

Veröffentlicht am 16.03.2026

Unglaublich lustig verpackte ernste Themen

Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5)
0

Ich sollte bei Kling und seinem Känguru inzwischen natürlich nichts anderes mehr erwarten, und trotzdem war ich überrascht, wie lustig ich das Hörbuch fand. Politisch, aktuell, ernste Themen, all das ja, ...

Ich sollte bei Kling und seinem Känguru inzwischen natürlich nichts anderes mehr erwarten, und trotzdem war ich überrascht, wie lustig ich das Hörbuch fand. Politisch, aktuell, ernste Themen, all das ja, aber ich habe auch fast durchgängig gelacht.
Der liebe Kleinkünstler versteht es wirklich, ernste politische Themen in humorvolle Texte und Dialoge zu packen, und mir ganz viel Humor zum Nachdenken anzuregen, und wie so oft hatte ich einfach unglaublich viel Freude an dem Werk (und habe eventuell auch ein paar Leute verwirrt, weil ich's auch beim Spazieren gehört habe, und mir das Lachen nicht so richtig verkneifen konnte, aber das war es wert, weil Humor ist immer gut!)
Das Känguru ist frech wie gewohnt, Kling hat aber auch so seine Momente, und ein paar von den Witzen waren wirklich schlecht, aber auf die Lustige Art und Weise? Außerdem natürlich immer Chaos, was mich sowieso anspricht, und auch wenn ich zu den Leuten gehöre, die Puzzle nicht zum snacken verwenden, war das glaube ich mit Abstand meine Lieblings-Dummheit im Buch, einfach weil es wirklich so blöd war. Hab's geliebt.

Veröffentlicht am 15.03.2026

Spannende Geschichte in interessantem Setting mit tollen Figuren

Prinzessin der tausend Diebe – Chosen
0

Ich mochte bereits Band 1 der Reihe, aber aufgrund des eher historischen Fantasy-Settings konnte ich mit Band 2 jetzt noch mal ein wenig mehr anfangen, und habe es noch mehr genossen als den ersten Teil.
Wir ...

Ich mochte bereits Band 1 der Reihe, aber aufgrund des eher historischen Fantasy-Settings konnte ich mit Band 2 jetzt noch mal ein wenig mehr anfangen, und habe es noch mehr genossen als den ersten Teil.
Wir folgen diesmal der anderen Schwester mit einer mehr oder weniger ganz neuen Geschichte, die aber genug mit band 1 verbunden ist, dass es nicht unstimmig wirkt, sondern immer noch wie zur Reihe zugehörig. Das Tempo, in dem die Geschichte erzählt wird, wirkt dabei diesmal auf mich stimmiger und ein wenig mehr im Gleichgewicht als bei Band 1, und auch sehr gut gefallen hat mir, dass es hier mehr Hauptfiguren gibt. Natürlich weiterhin nur Jia (und Sin) als wirkliche Hauptfiguren, aber wir haben auch zahlreiche wiederkehrende Nebenfiguren, die ich diesmal ein wenig runder und tiefgründiger geschrieben fand als bei Band 1. Jedenfalls wirkten sie recht vielschichtig auf mich.
Der Plot von Monstern, die in der Gegenwart ihr Unwesen treiben, was aufzuhalten versucht wird indem man in der Vergangenheit Dinge ändert, hat mir sehr zugesagt, und hatte was von Isekai, die ich auch immer sehr gerne habe, war aber gleichzeitig auch teils sehr verwirrend geschrieben, weshalb ich diesen Teil sowohl als sehr starkes als auch als sehr schwaches Element wahrgenommen habe. So folgt die Zeitreise eindeutig regeln, die Jia auch zu erklären versucht, während ich sie gelesen habe, dachte ich aber ständig "und warum?" und fand das alles sehr unlogisch, weil sie Dinge nicht tun kann, weil das die Zukunft verändern würde, aber gleichzeitig ist sie ja da, um die Zukunft zu ändern, und dieser Zwiespalt war für mich nicht immer ganz nachvollziehbar in den einzelnen Situationen, wenn sie dinge tut.
Trotzdem hatte ich aber Spaß an der Geschichte und so ziemlich allen Handlungen, und abgesehen von den Verwirrungen an einigen Stellen und ein paar Momenten, in denen mir die Gedanken Jias nicht ganz angemessen vorkamen/ich sie in manchen Momenten unpassend fand, hatte ich an der Geschichte eigentlich nichts auszusetzen, fand die ganzen Figuren sehr liebenswürdig und habe gerne von ihnen gelesen, und die Auflösung aller Probleme am Ende fand ich denke ich auch ganz gut gelöst.
Ich hatte auf jeden Fall meine Freude an dem Buch, und freue mich sehr, dass ich die Gelegenheit hatte, die ganze Reihe zu lesen, da ich sie gut gemacht fand, auch mit meinen (kleineren) Mäkeleien.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 15.03.2026

War ok

Witch of Fate and Poison
0

Bei Witch of Fate and Poison handelt es sich um eine Geschichte mit übernatürlichen Kreaturen und Schwierigkeiten, in der die Protagonistin mit ungewollten und unerwarteten Bekanntschaften zusammenarbeiten ...

Bei Witch of Fate and Poison handelt es sich um eine Geschichte mit übernatürlichen Kreaturen und Schwierigkeiten, in der die Protagonistin mit ungewollten und unerwarteten Bekanntschaften zusammenarbeiten muss, um ihre Schwester zu retten, und dabei das ein oder andere Geheimnis mit aufdeckt.

Mir persönlich hat die Grundidee wirklich gut gefallen. Das Setting von Hexen, die übernatürliche Wesen in Schach halten müssen kam mir nicht unbedingt neu vor, aber es war durchaus interessant, und ich fand einige "Foreshadowing"-Momente über die Ansichten von Figuren haben auch echt gut funktioniert. Ebenfalls fand ich durchaus spannend, dass wir mal keine Protagonistin haben, die von Anfang an ganz sicher und gefestigt in ihren Meinungen ist, leider muss ich hier aber auch sagen, dass sie mir manchmal zu sprunghaft war. Ich fand den Gedanken, an ihrer Entwicklung teilzuhaben, durchaus spannend, in der Umsetzung ist die dann aber zwischen ihren Meinungen ständig hin und her gesprungen und hat wirklich nicht immer die passenden Entscheidungen getroffen, was ich manchmal durchaus nervig fand.
An sich die Magie fand ich aber ganz okay gemacht, und ich denke, ich war einfach nicht die Zielgruppe für das Buch, weil mir die Geschichte insgesamt zu langweilig war, auch durch die sprunghafte Art der Protagonistin, bei der ich dadurch manchmal das Gefühl hatte, dass es einfach nicht vom Fleck geht.
Abgesehen davon hat mich eigentlich nur eine Sache wirklich groß gestört, und das war ein wirklich leicht zu vermeidendes Missverständnis, das auf mich einen extrem gezwungenen Eindruck machte, um bestimmte Szenen zu erzwingen, aber ich habe wirklich nicht verstanden warum, weil die Szenen hätten wirklich eins zu eins genauso geschrieben werden können, ohne das Missverständnis. Und damit meine ich: Ja, man hätte das Missverständnis umschreiben müssen, aber halt statt einem "oh mein Gott, du hast [Missverständnis]" hätte man einfach ein "du hast [Sache, die dem Missverständnis vorausgeht]" draus machen können, und nichts hätte sich geändert. Außer der Tatsache, dass die Protagonistin auf mich dann willensstark gewirkt hätte.

Ich muss zugeben, das hat mich sogar wirklich mehr gestört als alles andere, und zwar weil ich das Gefühl hatte, dass Fuchs eigentlich schreiben könnte, wenn sie wöllte (und weil ich Missverständnisse tatsächlich eigentlich mag, wenn sie gut geschrieben sind). Auch fand ich die Beziehung im Buch generell etwas unglaubwürdig, weil sie einerseits geschrieben war als sollte es sich um slow burn handeln, andererseits dauert es gefühlt Sekunden, bis von Gefühlen gesprochen wird (gut, stark übertrieben, aber ich war echt überrascht, als das plötzlich Gefühle 'ne Rolle spielen sollten).

Abgesehen davon würde ich sagen, dass es großteils einfach Dinge waren, die ich schon kannte, und da halt nicht die beste Umsetzung, sodass ich jetzt nicht begeistert aus dem Buch herausgehe, aber war's an sich in Ordnung? Sicher. Und die Sprecherin hat auch einen echt guten Job gemacht.
Weiterlesen werde ich persönlich also zwar auf keinen Fall, es war jetzt aber auch nicht die größte Verschwendung, die Zeit zum Lesen geopfert zu haben.
Auch das Ende an sich fand ich ganz gut, bzw. wie unsere Protagonistin da rangegangen ist. Das kam mir tatsächlich sehr erfrischend neu vor und mochte ich sehr (auch wenn's meine Meinung insgesamt nicht ändern konnte).

Veröffentlicht am 15.03.2026

Leider fand ich so ziemlich alle Figuren unerträglich

Immer noch du
0

Eine kurze Meinung ohne Spoiler: Von Stil her schlecht geschrieben war es nicht, ältere Frauen als lesbisches Paar fand ich 'ne tolle Abwechslung, weil lese ich sehr selten, und angesichts der ganzen positiven ...

Eine kurze Meinung ohne Spoiler: Von Stil her schlecht geschrieben war es nicht, ältere Frauen als lesbisches Paar fand ich 'ne tolle Abwechslung, weil lese ich sehr selten, und angesichts der ganzen positiven Rückmeldungen ist es vielleicht eigentlich wirklich ein ganz gutes Buch, wer weiß, aber mein Persönliches Fazit ist: Mac, ich kann dich nicht leiden, aber du hast so viel besseres verdient, also bitte schaff dir ein Rückgrad und neue Freunde an, danke.

Und jetzt etwas ausführlicher mit eventuell doch ein paar Spoilern:
Dieses Hörbuch hatte zwar nur eine Länge von nicht einmal ganz 8 Stunden, was eindeutig eher kurz ist im Vergleich zu so einigen anderen Büchern, die ich schon gehört habe, ich muss aber dazu sagen, dass es sich wirklich viel länger angefühlt hat. Und das obwohl es sowohl gut gesprochen war, als auch nicht schlecht geschrieben, aber inhaltlich konnte mich die Geschichte leider so wenig abholen, dass ich wirklich kämpfen musste.
Im Klappentext/der Beschreibung wird von Schuldgefühlen und fehlendem Vertrauen gesprochen, weshalb ich irgendwie davon ausgegangen bin, dass wir einen Charakter kriegen, der versucht, alles von damals wieder gut zu machen, und einen, der was auch immer es war nicht vergessen kann, aber was wir stattdessen bekommen haben, sind nur Figuren, die sich fragen, warum etwas von vor 20 Jahren noch relevant ist, immerhin ist es so lange her ... dabei ist logisch, dass es noch relevant ist, wenn man so verraten wird!

Jamie geht kurz vor ihrer geplanten Hochzeit fremd, und kommt dann zwanzig Jahre später echt mit "wir waren so gut zusammen, kannst du nicht mal aufhören, mich aus Angst immer wegzustoßen?" um die Ecke, während Mac, die kurz vor ihrer Hochzeit einfach stehen gelassen wurde, wirklich fast ununterbrochen mit "für Jamie war es bestimmt auch schwer/Oh Gott, ich habe mich nie gefragt, wie schwer das wohl für Jamie gewesen sein muss/wenigstens Jamies Eltern hätten wirklich auf Jamies Seite sein sollen, nicht auf meiner, immerhin sind es Jamies Eltern" um die Ecke?! Bitte was? Ich dachte wirklich ich bin im falschen Film.
Es tut mir auch sehr leid, ich weiß, dass das Buch bei ganz vielen Leuten richtig gut ankommt, aber ich kam da einfach nicht drüber hinweg, dass Jamie zwar so tut als würde sie sich ständig entschuldigen, genau genommen macht sie's aber nie und 'ne wirkliche Begründung für ihre dumme Entscheidung damals gibt's auch nicht, Mac tut zwar so, als würde sie Jamie hinter sich lassen wollen, ist aber gleichzeitig überhaupt nicht in der Lage, auch nur eine Sekunde nicht übeer Jamie nachzudenken, und die "Freunde" sind die absolute katastrophe, weil selbst die Person, die Mac seit Jahren und Jamie seit zwei Wochen kennt, der Meinung ist, dass Mac jetzt wirklich langsam drüber weg sein sollte, Jamie ist jetzt ein anderer Mensch, und gib Jamie doch auch noch mal 'ne Chance ... und alle anderen Figuren natürlich sowieso, weil was sonst ... ?!

Ich hatte beim Lesen wirklich das Gefühl, dass Jamie und Mac eigentlich absolut nichts verbindet außer körperliche Anziehung und der Druck auf Mac von außen, Jamie noch mal 'ne Chance geben zu müssen. Mac war unentschlossen und ist ständig zwischen "ich will/ich will nicht" hin und her gesprungen, Jamie habe ich vom Verhalten her keinerlei Reue abgekauft, auch wenn sie immer mal drüber nachgedacht hat, und dafür, dass die beiden Protagonistinnen fast/schon über 50 sein sollten ... hätten 20 Jahre da nicht genug sein können, um nach so einem Verrat über Jamie hinwegkommen zu können? Leider habe ich keiner Figur ihre Gefühle so richtig abgekauft, und inhaltlich gab es mir zu wenig Verarbeitung dessen, was passiert ist, als dass ich es glaubwürdig gefunden hätte, wie sich die Geschichte entwickelt.
Mac hatte Momente, in denen ich voll bei ihr war, war gleichzeitig in anderen Momenten aber so unentschlossen, dass sie mir leider irgendwann auch auf die Nerven ging (was absolut nichts daran ändert, dass sie echt besseres verdient hätte, bitte such dir neue Freunde, meine Liebe), abgesehen davon war mir aber wirklich niemand je sympathisch, und ich fand auch niemanden gut genug geschrieben, als dass ich ihn als unsympathischen Charakter trotzdem gemocht hätte.
Der Fokus liegt in ganzen Buch gefühlt mehr auf der körperlichen Nähe, und ich bin mir sicher, die ist nicht schlecht geschrieben, aber sie ist leider so überwältigend oft vorhanden, dass sie komplett an Wirkung verliert. Ebenfalls war ich richtig begeistert von älteren Frauen als lesbisches Paar, weil liest man ja auch nicht oft, gleichzeitig hätte ich mir von denen aber eindeutig mehr Standfestigkeit gewünscht.