Cover-Bild Pause
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4,99
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 01.05.2026
  • ISBN: 9783423449229
Lena Kupke

Pause

Roman | »Das Buch ist von Lena Kupke! Wer nicht blind alles von ihr kauft, ist verrückt.« Till Reiners
Der Tag als die Notärztin kam, war der Tag, an dem ich wieder zu meinen Eltern gezogen bin. Mit sechsunddreißig.
Nach einem einschneidendem Erlebnis zieht Hanna Hals über Kopf von Berlin in ihre alte Heimat Lüneburg zurück – zu ihren Eltern, in ihr altes Kinderzimmer, das mittlerweile das Büro ihres Vaters ist, samt Drucker, elektrischen Rollos und 90 cm Gästebett. Doch wie soll das funktionieren: ein Familienalltag von null auf hundert mit drei erwachsenen Menschen, die seit jeher Konflikte lieber unter den Teppich kehren, als sie zu klären? Zwischen alten und frischen Wunden muss Hanna lernen, sich selbst zu heilen und ihre Familie mit anderen Augen zu sehen. Und sie entdeckt, dass einen die Liebe auch in den in den hilflosesten Momenten findet …
Ein warmherziges, zart-witziges und ehrliches Buch über Momente am Boden und den langen Weg zur Verarbeitung von Schicksalsschlägen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.05.2026

Ich hab’s geliebt! Absolute Herzensempfehlung🧡!

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💭 M E I N U N G

Schon beim Lesen des Klappentextes war ich hyped und als dann das erste Kapitel quasi genau an den Klappentext angeschlossen hat, war ich direkt im Sog und wollte einfach nur meine Ruhe ...

💭 M E I N U N G

Schon beim Lesen des Klappentextes war ich hyped und als dann das erste Kapitel quasi genau an den Klappentext angeschlossen hat, war ich direkt im Sog und wollte einfach nur meine Ruhe um weiterzulesen.

Das Buch wird aus der Ich-Perspektive erzählt, dadurch habe ich mich richtig gut in die Sorgen der Protagonistin und auch ihre Gedanken einfinden können. Aber auch die anderen Charaktere waren realistisch und greifbar dargestellt.
Das Buch erzählt keine große oder abgefahrene Heldengeschichte, sondern nimmt uns mit in den Alltag der 36-jährigen Hanna, die sich ihr Leben ganz und gar nicht so vorgestellt hat, wie es jetzt ist - und genau das war für mich das besondere an dieser Geschichte: eine bodenständige und authentische Geschichte, die leise, aber zugleich humorvoll erzählt wird und sich genau so hätte ereignen können.

Auch wenn vieles Unausgesprochen bleibt und Hanna viel mit sich selbst aus macht, habe ich mich total in ihr und ihrer Situation wiedergefunden und sie, aber auch ihre chaotische Familie, ins Herz geschlossen! 🫶 Ich wollte gar nicht, dass es endet 🥹

Pluspunkte gibts hier für die tolle Gestaltung des Covers - ich liebs (@gesine…) und für das Lesebändchen!

Sonst bin ich ja jemand, der es gerne kritisiert, wenn es keine Triggerwarnung gibt, aber bei diesem Buch waren ein paar der potentiell triggernden Themen aus dem Klappentext zu erahnen. Außerdem war das Thema mit dem größten Trigger-Faktor in einem Maß angeschnitten, dass ich das Nichtvorhandensein der TW nicht problematisch finde!

💬 Z I T A T

„Du weißt nicht, wie stark du bist, bis du stark sein musst“ 💭

⭐️ F A Z I T

Ein unglaublich berührender Familienroman, der mich einerseits zum Lachen, andererseits total nachdenklich gemacht hat. Das Buch hat mich wirklich von Anfang bis zum Ende überzeugt und darf sich bei meinen Highlights einreihen 🫶
Ich bin mir sicher, dass die Geschichte Hanna gerade bei Menschen in meinem Alter, ebenfalls Anklang finden wird!

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Veröffentlicht am 27.05.2026

Zwangspause im Elternhaus

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Die 36jährige Hanna ist Illustratorin und lebt zusammen mit ihrem Freund in Berlin. Nach einer Panikattacke während eines Geschäftstermins erwacht sie im Krankenhaus – Burn-out diagnostizieren die Ärzte. ...

Die 36jährige Hanna ist Illustratorin und lebt zusammen mit ihrem Freund in Berlin. Nach einer Panikattacke während eines Geschäftstermins erwacht sie im Krankenhaus – Burn-out diagnostizieren die Ärzte. Da in ihrem Freundeskreis niemand sich die Zeit nehmen will sie abzuholen, holen sie ihre Eltern ab und nehmen sie mit in die Heimat nach Lüneburg. Plötzlich lebt sie wieder in ihrem alten Kinderzimmer, das jetzt Vaters Büro ist, und wird von der Mutter umsorgt. Doch anstatt den Aufenthalt dort zu genießen und sich zu erholen, ärgert sich Hanna über die Fürsorge ihrer Eltern, nimmt Anstoß an deren Schweigsamkeit und fühlt sich von ihrer Familie nicht ernst genommen, da keiner sie auf ein schon länger zurückliegendes traumatisches Erlebnis anspricht …

Lena Kupke, geb. 1986 in Aachen, ist eine deutsche Autorin, Schauspielerin und Stand-up-Comedian. Sie studierte an der Universität Bonn Anglistik und Geschichte und erwarb den Bachelor-Abschluss. „Pause“ (2026 – dtv Verlagsgesellschaft) ist ihr Debütroman.

Der Schreibstil der Autorin ist klar und gut lesbar. Sie lässt Hanna in Ich-Perspektive erzählen, wodurch wir ihre schwankende Gefühlswelt unmittelbar und beinahe autobiografisch miterleben können. Ihr wankelmütiger Charakter, ihre innere Zerrissenheit und ihr Verhalten allgemein empfand ich jedoch für eine 36jährige Frau äußerst seltsam, solche Gemütsschwankungen sind meiner Erfahrung nach bei Jugendlichen zu finden. Während langer Strecken des Romans meinte ich über eine 19Jährige zu lesen - die oft witzig gemeinten Beschreibungen kamen aus diesem Grund bei mir nicht an. Insgesamt fand ich die Geschichte ziemlich konstruiert und in die Länge gezogen, das Thema Depression bzw. Burn-out wird kaum erwähnt und Hannas „traumatisches Erlebnis“ hat wohl beinahe jede 2. Frau irgendwann schon erlebt. Erst am Ende des Buches zeichnet sich für Hanna eine mögliche gute Perspektive für die Zukunft ab, falls sie überhaupt in der Lage ist, diese Gelegenheit zu ergreifen.

Fazit: Eine unterhaltsame Geschichte, die jedoch mehr die jüngere Generation ansprechen dürfte - für mich war’s kein besonderes Leseerlebnis!

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