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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2026

Einfach genial!

SOKO Erle
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💭 Meine Gedanken

Das Buch wird chronologisch erzählt und der Leser ist wirklich von Anfang an dabei, also von Erhalt der erstmaligen Vermisstenmeldung, über Suchmaßnahmen, eingehende Zeugenhinweise, ...

💭 Meine Gedanken

Das Buch wird chronologisch erzählt und der Leser ist wirklich von Anfang an dabei, also von Erhalt der erstmaligen Vermisstenmeldung, über Suchmaßnahmen, eingehende Zeugenhinweise, bis hin zur Auffindung des Leichnams des Opfers. Aber auch alle weiteren Ermittlungsmassnahmen und auch deren Sackgassen werden geschildert, bis es schließlich zur Ermittlung und Festnahme des Täters kommt.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass das Buch nicht nur Einblicke in die Ermittlungsarbeit gibt, sondern die Leser mitnimmt in die Gedankenwelt des Pressesprechers und zugleich dessen unausgesprochenen Vorahnungen offenbart.

Zwei Schwächen hat das Buch in meiner Sicht jedoch:
1.durch den chronologischen Aufbau beginnt das Buch mit einem Mordfall, der sich zwei Jahre zuvor im österreichischen Kufstein ereignet hat, dessen Zusammenhang zur eigentlichen Tat sich jedoch erst im Laufe der Geschichte herauskristallisiert.
2.Mir war von Anfang an klar, dass der Täter gefunden wird, sonst würde man ein solches Buch wohl nicht veröffentlichen.

⭐️ Mein Fazit

Für mich war „SOKO Erle“ ein gelungener Spagat zwischen spannender Unterhaltung und verantwortungs- und pietätvoller Sachverhaltsschilderung ganz feinfühlig aufgearbeitet und erzählt! Ich habe von Anfang an mitgefiebert und versucht, Zusammenhänge herzustellen. Ich bin begeistert von der Art&Weise der Erzählung und werde auf jeden Fall noch weitere Bücher der Reihe lesen 📖

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Emotional und ergreifend!

Stunden wie Tage
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Bereits durch die Lesung beim Bloggertreffen des Diogenes-Verlags habe ich erste Einblicke in das Buch erhalten und auch in die eindrucksvolle Recherche, die hinter dieser, auf wahren Begebenheiten beruhenden ...

Bereits durch die Lesung beim Bloggertreffen des Diogenes-Verlags habe ich erste Einblicke in das Buch erhalten und auch in die eindrucksvolle Recherche, die hinter dieser, auf wahren Begebenheiten beruhenden Geschichte, steckt. Das hat eine Vorfreude geweckt und ich hatte Lust auch mal ein Buch zu lesen, was ich mir selbst wahrscheinlich nicht ausgesucht hätte.

Die saloppe Berliner Mundart und witzigen Sprüche, durch welche die sonst eher tragische Familien- und Lebensgeschichte aufgelockert wird, haben mir bereits beim Zuhören total gut gefallen, hier ein kleines Beispiel: „Einer lässt gern den Blick schweifen? Der andere gern den Schweif blicken“ und waren wirklich zwingend notwendig, um die eindringliche Erzählung über so eine schreckliche Zeit durchzustehen.

Die Protagonistin Martha ist eine taffe und entschlossene Frau, bekannt für ihre selbst eingelegten sauren Gurken und gibt sich bescheiden. Sie ist, ebenso wie auch die anderen handelnden Figuren, fein gezeichnet und liebenswert.

Die historischen Details sind gut in die Geschichte eingebunden, setzen jedoch ein Grundwissen voraus. Durch die Tatsache, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht, wirken die Personen total nah. Auch ihre Entscheidungen und Emotionen sind glaubwürdig und nachvollziehbar.

Das besondere an diesem Buch war für mich die Art und Weise, wie mich die Geschichte in ihren Bann gezogen hat, nämlich nicht durch Dramatik und Spannung, sondern vielmehr durch die Nähe zu den Figuren, die großartige Erzählweise und die ganz wunderbare Atmosphäre 🫶

🐭 Wem würde ich das Buch empfehlen?

Wer auf historische Romane mit authentischen Figuren, leiser Spannung und einer warmen, teils witzigen, Erzählweise steht, der wird hier bestens bedient!

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Veröffentlicht am 20.04.2026

War okay, aber definitiv kein Highlight.

Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?
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💭 M E I N U N G

Ich bin ein großer Fan von McFaddens Schreibstil: einfach, kurzweilig, spannungsgeladen und voller unerwarteter Twists - damit wurde ich auch bei diesem Buch nicht enttäuscht.
Der Anfang ...

💭 M E I N U N G

Ich bin ein großer Fan von McFaddens Schreibstil: einfach, kurzweilig, spannungsgeladen und voller unerwarteter Twists - damit wurde ich auch bei diesem Buch nicht enttäuscht.
Der Anfang hat sich etwas gezogen und es hat lange gedauert, bis die Geschichte Fahrt aufgenommen hat.
Die Charaktere waren bei diesem Thriller nicht ganz mein Fall, weil sie einerseits sehr naiv waren (aber das ist leider oft so in Thrillern) und andererseits auch für mich nicht ganz nachvollziehbar gehandelt haben.
Auch das Ende konnte mich nicht ganz überzeugen. Es gab zwar einen unerwarteten Plottwist (I like), der kam jedoch sehr spät und dann wurde alles sehr schnell abgehandelt und lies mich verwirrt und mit offenen Fragen zurück, was für mich nicht zufriedenstellend war ☹️

Wer „Verity“ (Colleen Hoover), „Don’t let her stay“ (Nicola Sanders), „Hope’s End“ (Riley Sager), „Wenn sie wüsste“ (Freida McFadden) oder „das Signal“ (Ursula Poznanski) gelesen hat, wird bei „Die Ehefrau“ feststellen, dass es viele der Grundzüge in den zuvor genannten Büchern bereits gibt.
Klar, man kann nicht mit jedem Buch das Rad neu erfinden, trotzdem hätte ich mir von einer Autorin wie McFadden mehr Innovativität gewünscht, insbesondere weil sie in „Wenn sie wüsste“ bereits eine ähnliche Geschichte verpackt hat.

⭐️ F A Z I T

Alles in allem ein solider Thriller und wer ihre Bücher mag, wird dieses definitiv auch gerne lesen. Für mich jedoch kein Highlight und leider auch eine kleine Enttäuschung, was wohl zum einen an meinen hohen Erwartungen an ihre Bücher liegt und zum anderen daran, dass ich gerne (und viel) Thriller lese und daher hier das Gefühl hatte, das Buch (so oder so ähnlich) bereits gelesen zu haben. Schade! Von mir gibt’s trotzdem 3 ⭐️ !

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Konnte dem Hype leider nicht gerecht werden

Kala
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💭 M E I N U N G

Der Einstieg gelang mit einer Einführung in die Kleinstadt Kinlough, wo sich die Geschichte abspielt. Der Ort wird einerseits als idyllisch, gleichzeitig aber auch als düster und geheimnisvoll ...

💭 M E I N U N G

Der Einstieg gelang mit einer Einführung in die Kleinstadt Kinlough, wo sich die Geschichte abspielt. Der Ort wird einerseits als idyllisch, gleichzeitig aber auch als düster und geheimnisvoll dargestellt. Auch die Freundesclique, die im Zentrum der Handlung steht, wird vorgestellt und der Leser merkt hier bereits, dass eine unausgesprochene Schuld unter ihnen liegt, wodurch die Geschichte schwungvoll startete.
Ich mochte die düstere Spannung, wie auch die unterschiedlichen Zeitebenen sehr, wobei ich mir hier eine stärkere Abgrenzung gewünscht hätte. Durch die wechselnden Perspektiven, fiel mir das Einfinden zunächst schwer. Mit der Zeit wurde es dann einfacher und ich konnte der Handlung besser folgen.
Die Handlung selbst war, wie Walsh es sagen würde, wie Spaghetti 🍝: also sehr verworren und durcheinander. Besonders im Mittelteil waren viele Längen vorhanden und auch Abschweifungen, die für die Kerngeschichte nicht relevant waren, wodurch mich der Roman etwas verloren hat.
Die Spannung des Romans entsteht nicht allein durch die Geschichte um das Verschwinden von Kala, sondern ergibt sich vielmehr aus den Beziehungen der Figuren zueinander.
Erst gegen Ende hat die Geschichte wieder so etwas Fahrt aufgenommen, zugleich aber auch viel zu viele offene Fragen hinterlassen und mich nicht ganz zufrieden stellen können.

Für mich alles in allem ein guter Roman mit einer spannenden Grundidee, der mich jedoch durch die vielen Nebenhandlungen und ständigen Perspektivwechsel immer wieder verloren hat.


⭐️ F A Z I T

Ein nostalgischer Roman über Freundschaft, alte Wunden und lange verdrängte Wahrheiten, dessen Stärke besonders in der literarischen und atmosphärischen Erzählweise liegt. Mir jedoch war die Geschichte zu verworren und hätte mehr Spannung vertragen können. Für mich wurde das Buch dem Hype nicht ganz gerecht und es gibt 3,5 ⭐️ !

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Für mich ein Highlight! ✨

Marianengraben
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💭 M E I N U N G

Bereits bei der ersten Seite habe ich gespürt, dass das wieder ein besonderes Buch wird. Schon allein der Aufbau ist total durchdacht, nämlich dass die Protagonistin mit Fortschreiten ...

💭 M E I N U N G

Bereits bei der ersten Seite habe ich gespürt, dass das wieder ein besonderes Buch wird. Schon allein der Aufbau ist total durchdacht, nämlich dass die Protagonistin mit Fortschreiten des Buches immer mehr aus dem Marianengraben auftaucht - ganz toll! Aber auch durch das Einbringen von biologischem Hintergrundwissen über unterschiedliche Tierarten, lernt der Leser noch was dazu.
Durch das Einbauen von humorvollen Rückblicken zu Paulas verstorbenen Bruder
wird die erdrückende Thematik wunderbar aufgelockert und für den Leser aushaltbar gemacht.

Trotz oder gerade weil die beiden Protagonisten wohl unterschiedlicher nicht sein könnten, ergibt sich eine tolle Symbiose, die den Leser wunderbar durch die Geschichte führt!

Ich habe beim Lesen einerseits die Trauer gespürt und die Tränen zurückhalten müssen, während ich eine Seite später wieder am schmunzeln oder gar lachen war! 🫶
Schwerste Themen wurden hier mit Leichtigkeit und Nahbarkeit rübergebracht, ohne dass es an Respekt fehlt und genau das macht für mich die Magie dieses Buches aus ✨


⭐️ F A Z I T

Für mich die perfekte Mischung aus wunderbarer Sprache und Kindermund während feinfühlig und total berührend über todernste (im wahrsten Sinne des Wortes) aber auch urkomische Themen gesprochen wird! Auch hier hat Jasmin Schreiber wieder ein ganz besonderes Buch gezaubert, was für mich definitiv ein Highlight ist ✨
Von mir gibt’s die vollen 5 ⭐️ !

Ich möchte unbedingt mehr von Jasmin Schreiber lesen und auch noch den Film zum Buch schauen!

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