Schade, mich konnte es leider nicht überzeugen
Heimliche Zeilen💭 M E I N U N G
Der Geschichte ist aus Sicht von Christopher geschrieben und wird in drei Abschnitten leise und unaufgeregt erzählt. Der erste und der letzte Teil spielen in den 2000er Jahren, während ...
💭 M E I N U N G
Der Geschichte ist aus Sicht von Christopher geschrieben und wird in drei Abschnitten leise und unaufgeregt erzählt. Der erste und der letzte Teil spielen in den 2000er Jahren, während der zweite Teil aus dem jungen Erwachsenenleben von Christopher erzählt, wo er einen Fehler begeht, der sich auf sein folgendes Leben schwer auswirken wird.
Die Geschichte plätschert eine ganze Weile vor sich, bis so wirklich was passiert. Auch die beiden Brüder, um welche sich die Geschichte hauptsächlich dreht, werden nur bruchstückhaft dargestellt - ihre erfolglosen Versuche sich im Leben zu beweisen dafür umso detaillierter. Ich habe lange gebraucht um mich in der Geschichte einzufinden und zu erkennen, dass der Fokus nicht auf dem Traum von Christopher liegt, Autor zu werden, sondern vielmehr auf der verbotenen Liebe zu Diana.
Für mich kam während der ganzen Erzählung zu wenig Spannung auf und ich hätte das Buch problemlos zur Seite legen können. Auch generell weiß ich nicht so wirklich, was mir die Geschichte mitgeben will. Was britischen Humor angeht, bin ich wohl nicht so empfänglich, wie ich dachte, denn es gab viele Stellen im Buch, die für mich absurd (und nicht witzig) und einfach total überladen waren. Auch der Bezug zum Cover hat sich mir während des Lesens leider nicht ergeben, außer vielleicht die ruhige Erzählweise von Chambers, die der Leichtigkeit eines Vogels gleicht.
⭐️ F A Z I T
Eine zarte Geschichte über Sehnsucht und gescheiterte Träume, die mit britischem Humor erzählt und mit Unvorhersehbarkeiten ausgerückt wird, die mich jedoch nicht überzeugen konnte.
Von mir gibt’s 2,5 ⭐️ !