Cover-Bild Ungelöst – Die erste Zeugin
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 25.02.2026
  • ISBN: 9783104923260
Arno Strobel

Ungelöst – Die erste Zeugin

Thriller | Auftakt der neuen Cold-Case-Serie von Nr.1-Bestsellerautor Arno Strobel
Auftakt der brandneuen Thriller-Serie von Nr. 1-Bestsellerautor Arno Strobel: Luisa Menkhoff und Ramin Brunner sind die Cold-Case-Einheit!


Medizinstudentin Luisa Menkhoff kennt die verschwundene Frau auf dem Flugblatt. Es ist Jahre her, dass sie sie gesehen hat. Aber trotzdem kann sie sich erinnern, als wäre es gestern gewesen. Nicole Klement war die Lebensgefährtin des Mannes, der Luisa als Fünfjährige entführt hat. Und damals ebenfalls in die Sache verwickelt.
Luisa wendet sich umgehend an die Münchner Polizei und trifft auf Hauptkommissar Ramin Brunner, der gerade im Begriff ist, eine neue Cold-Case-Einheit aufzubauen, die alte Fälle mit modernen Mitteln aufklären soll.
Als Luisa ihm die Umstände ihrer Entführung als Kind schildert, ist Ramin verblüfft. Luisa hat ein eidetisches Gedächtnis und erinnert sich an jedes Detail einer einmal erlebten Situation. Und alles, was sie sagt, deutet darauf hin, dass ihr damaliger Entführer - Dr. Joachim Lichner - jetzt Nicole Klement in seiner Gewalt hat.
Luisa wird als externe Beraterin zu dem aktuellen Vermisstenfall hinzugezogen. Bis klar wird, dass sie sich getäuscht haben muss. Denn es gibt Hinweise, dass es Lichner nicht gewesen sein kann. Aber warum fühlt Luisa sich dann beobachtet? Zu spät erkennen sie und Ramin, dass sie etwas Entscheidendes übersehen haben, das allen Beteiligten zum Verhängnis werden könnte.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2026

Luisas Erinnerung

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Durch Luisas fotografisches Gedächtnis erinnert sich die Medizinstudentin sofort an das Gesicht auf dem Plakat vor der Uni – die abgebildete vermisste Frau war siebzehn Jahre zuvor in ihren eigenen Entführungsfall ...

Durch Luisas fotografisches Gedächtnis erinnert sich die Medizinstudentin sofort an das Gesicht auf dem Plakat vor der Uni – die abgebildete vermisste Frau war siebzehn Jahre zuvor in ihren eigenen Entführungsfall verwickelt und scheint nun selbst zum Opfer geworden zu sein. Während die Verbrechenstat für die fünfjährige Luisa damals glimpflich ausgegangen ist, steht die Polizei nun vor einem schier unlösbaren Rätsel.

Einen großartigen Reihenauftakt präsentiert Arno Strobel mit diesem ersten Fall, neben markanten neuen Ermittlern treten am Rande auch altbekannte Figuren auf und wecken Erinnerungen an bisherige Mordaufklärungen. Mit der aktuellen kniffligen Entführungstat schafft der Autor den perfekten Übergang zur neuen Cold-Case-Einheit, welche sich gerade eben im KK11 im Aufbau befindet. Besonders ist hier, dass mit der Medizinstudentin Luisa eine Privatperson Informationen liefert und dadurch die Polizeiarbeit für die Gruppe rund um Ramin Brunner wesentlich unterstützt. Spannend reiht sich ein kurzes Kapitel ans nächste, der Sog der Handlung packt einen schnell, denn es gilt grausamerweise nicht nur eine erwachsene Frau als vermisst, nein, es verschwinden auch kleine Mädchen plötzlich von der Bildfläche. Durch akribische Fahndungsarbeit und kluge Kombination führt die Spur über Luisas detailgenaue Erinnerungen, in ihrem Gedächtnis abgespeicherte Bilder und Gerüche schlussendlich zum Erfolg und bereitet den Weg für weitere fesselnde Altfälle in München.

Ein flott verfasster, bestens dargestellter Band 1 einer neuen Reihe rund um Luisa und Brunner – Leseempfehlung!


Veröffentlicht am 15.02.2026

Ein toller Psychothriller

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Das Cover hat durch den dunklen Hintergrund, wie bei fast allen Werken des Autors, und den übergroßen Titel in der Mitte sowie der Namensnennung ganz oben, einen großen Wiedererkennungswert und ist mir ...

Das Cover hat durch den dunklen Hintergrund, wie bei fast allen Werken des Autors, und den übergroßen Titel in der Mitte sowie der Namensnennung ganz oben, einen großen Wiedererkennungswert und ist mir gleich „in die Augen gesprungen“.
Inhaltlich geht es um die 22 jährige Medizinstudentin, Luisa Menkhoff, die auf einem Faltblatt die vermisste Nicole Klement erkennt, die bei ihrer eigenen Entführung als Fünfjährige mitgewirkt hat. Sie vermutet den Psychiater, Dr. Joachim Lindner, als Täter bei dem Verschwinden, und als dann ein kleines Mädchen abgängig gemeldet wird, spitzt sich der Verdacht zu. Es werden auch Parallelen zu anderen Vermisstenfällen evident.
In diesem Auftakt zu einer neuen Thriller-Serie werden die Personen, Kriminalhauptkommissar Ramin Brunner und Luisa Menkhoff eingeführt. Ihre Charakterisierung, wie auch die der anderen Akteure, ist gut gelungen, allerdings etwas langatmig, ebenso wie die Beschreibung der jeweiligen Settings.
Als Luisa ein Photo von sich als Fünfjährige findet, wird es dann so richtig spannend. Warum wohl?
In rasantem Tempo können wir die Ermittlungen verfolgen, werden durch gekonnte Twists auf falsche Fährten gelockt und dann zu einem sehr überraschenden Ende geführt. Alles ist perfekt durchkomponiert, und wird durch die Erzähltechnik, kurze Kapitel, unterschiedliche Erzählperspektiven und kurze Cliffhänger an jedem Kapitelende gut gewürzt. Sprachlich ist das Werk präzise und recht schnörkellos, läßt einen also durch die Seiten fliegen.
Besonders interessant empfinde ich die Frage, inwiefern die Psyche eines Menschen manipuliert werden kann, die hier einen wichtigen Stellenwert innehat.
Das Werk ist atmosphärisch, spannend und läßt mich auf den Folgeband im Herbst 2026 hinfiebern.
Eine ganz klare Leseempfehlung für Thrillerfreunde.

Veröffentlicht am 12.02.2026

Überzeugender Serienauftakt

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„Wenn die Welt zu laut wird, musst du dorthin, wo sie dich nicht findet.“

„Ungelöst. Die erste Zeugin“ von Arno Strobel ist der Auftakt einer neuen Cold-Case-Serie. Im Mittelpunkt steht die Medizinstudentin ...


„Wenn die Welt zu laut wird, musst du dorthin, wo sie dich nicht findet.“

„Ungelöst. Die erste Zeugin“ von Arno Strobel ist der Auftakt einer neuen Cold-Case-Serie. Im Mittelpunkt steht die Medizinstudentin Luisa Menkhoff: Auf einem Vermisstenflugblatt erkennt sie eine Frau, die sehr eng mit ihrer eigenen Vergangenheit verknüpft ist. Nicole Klement war einst die Partnerin des Mannes, der Luisa als fünfjähriges Mädchen entführt hatte. Aufgrund ihrer besonderen Fähigkeit – sie verfügt über ein fotografisches Gedächtnis – kann Luisa sich noch sehr konkret an jedes einzelne Detail erinnern. Sie wendet sich an die Münchner Polizei und trifft dort auf Hauptkommissar Ramin Brunner. Beeindruckt von Luisas Erinnerungen, holt er sie als Beraterin für den aktuellen Vermisstenfall hinzu.

Strobel startet seinen neuen Thriller eher behutsam und bemüht sich, sein Ermittlerduo zunächst möglichst ausführlich und detailreich einzuführen. Ramin Brunner agiert dabei stets sehr empathisch, und Luisa Menkhoff wirkt vor allem aufgrund ihrer eiditischen Fähigkeit interessant. Eine Identifikation mit den beiden Hauptprotagonisten fällt leicht. Durch die langsame Entwicklung der Charaktere braucht die Handlung zwar etwas Anlaufzeit, doch sobald sie Fahrt aufnimmt, entfaltet sich ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Mich hat das Buch von da an bis zur letzten Seite gepackt; die Spannung bleibt permanent auf extrem hohem Niveau.

Mit Bernd Menkhoff, dem Vater von Luisa, begegnet man einer Figur, die Kenner der „Mörderfinder“-Reihe wiedererkennen dürften – doch das ist kein Muss: Der Thriller funktioniert vollständig eigenständig und ist auch ohne Vorkenntnisse problemlos verständlich.

Die Ermittlungen verlaufen alles andere als geradlinig. Zahlreiche Spuren, widersprüchliche Aussagen und offene Fragen stehen im Raum, die sich zunächst nicht zu einem schlüssigen Gesamtbild fügen wollen. Immer wieder glaubt man, der Lösung näherzukommen – nur um kurz darauf erneut eine überraschende Wendung zu erleben. Bis kurz vor Schluss hatte ich keine klare Vorstellung davon, worauf alles hinausläuft. Die letztliche Auflösung empfand ich als schlüssig und gut vorbereitet.

Typisch für Arno Strobel ist der klare, präzise und schnörkellose Schreibstil. Die vielen überschaubar kurzen Kapitel, schnellen Perspektivwechsel und gezielt eingesetzten Cliffhanger sorgen für ein hohes Tempo und machen es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Der Spannungsbogen reißt kaum ab, selbst in ruhigeren Passagen bleibt stets ein unterschwelliger Druck bestehen.

Als Auftaktband erfüllt „Ungelöst. Die erste Zeugin“ genau das, was man sich von einer neuen Reihe wünscht: Der Fall wird konsequent zu Ende erzählt und stimmig abgeschlossen, gleichzeitig weckt das Finale große Neugier auf die weitere Entwicklung der Figuren und des neuen Ermittlerteams.

Fazit: Temporeich, überraschend und hochspannend – für mich klar 5 von 5 Sternen wert.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Ein typischer Strobel-Thriller

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Die 22jährige Medizinstudentin Luise Menkhoff sieht eine Frau auf einem Vermißtenplakat, die sie kennt. Nicole Klement war vor 17 Jahren bei Luisas Entführung an der Seite des Entführers. Luisa verfügt ...

Die 22jährige Medizinstudentin Luise Menkhoff sieht eine Frau auf einem Vermißtenplakat, die sie kennt. Nicole Klement war vor 17 Jahren bei Luisas Entführung an der Seite des Entführers. Luisa verfügt über ein eidetisches Gedächtnis und kann sich deshalb an alle Details von damals erinnern. Aus dem Grund wendet sie sich auch an die Polizei und kommt mit Kriminalhauptkommissar Ramin Brunner in Kontakt. Er ist gerade im Begriff, eine eigene Abteilung für Cold Cases aufzubauen, jedoch dieser Vermißtenvorgang beschäftigt ihn erst mal vorrangig. Sowohl sein derzeitiger als auch sein künftiger Chef sind damit einverstanden, daß er und sein Team diesen Fall bis zum Ende bearbeiten. Luisa ist sich sicher, daß ihr Entführer Dr. Joachim Lichner seine damalige Geliebte Nicole Klement in seiner Gewalt hat. Sie unterstützt die Beamten durch ihre Erinnerungen tatkräftig, aber als weitere Mädchen entführt werden, gerät sie dabei selbst in höchste Gefahr als sie dem Täter zu nahe kommt. Können sie die verschwundenen Mädchen, Nicole Klement und Dr. Lichner finden?


Ich kenne sehr viele Bücher von Arno Strobel und dieser erste Band einer neuen Reihe hat mich wieder voll in seinen Bann gezogen. Fesselnd und in rasantem Tempo wurde die Geschichte aufgedröselt – ein echter Pageturner. Von der ersten bis zur letzten Seite war es spannend zu lesen und das Wiedersehen mit bekannten Figuren aus anderen Bänden hat mir persönlich viel Freude bereitet. Die einzelnen Personen wurden detailliert charakterisiert, so daß ein echtes Kopfkino ablaufen konnte. Die Ermittlungen wurden realistisch beschrieben, man konnte mit raten und dann gab es Twists, die wieder alles auf den Kopf stellten und in eine andere Richtung führten.

Ramin und Luise als Team fand ich positiv, erfrischend und die Zusammenarbeit erfolgreich. Kollege Grohmann wurde mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer und Tewes als neue Figur interessant. An nur einem Tag bin ich durch das Buch geflogen und jetzt warte ich gespannt, was sich der Autor zu diesem Team noch einfallen lassen wird.

Von mir bekommt dieser neue Thriller eine Leseempfehlung und ich bin bei Band 2 auf jeden Fall dabei!

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Alte Bekannte in einer neuen Reihe

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Wenn Arno Strobel ein neues Buch herausbringt ist das sehr gut. Wenn es dann auch noch der Auftakt zu einer neuen Reihe ist, noch besser.
Mit "Ungelöst - Die erste Zeugin" lässt er neues Team an den Start. ...

Wenn Arno Strobel ein neues Buch herausbringt ist das sehr gut. Wenn es dann auch noch der Auftakt zu einer neuen Reihe ist, noch besser.
Mit "Ungelöst - Die erste Zeugin" lässt er neues Team an den Start. Den Hauptkommissar Ramin Brunner und Medizinstudentin Luisa Menkhoff.
Fans von Arno Strobel horchen bei diesem Namen doch gleich mal auf.
Der inzwischen verstorbene Bernd Menkhoff, Vater von Luisa, war ein Kommissar in einem der älteren Werke von Strobel, nämlich in "Das Wesen".
Hier finden sich auch die Parallelen zu "Ungelöst".
Und auch Strobels "Mörderfinder" Max Bischoff war ein Kollege von eben jenem Bernd Menkhoff.
Toll, wie Strobel das alles aufeinander aufbaut!
Aber zurück zum aktuellen Buch. Kommissar Brunner muss einen Fall aufklären und benötigt dabei die Hilfe von Luisa, die als Kind selbst entführt wurde.
Luisa verfügt über ein eidetisches Gedächtnis und kann sich an jedes Detail ihrer Entführung erinnern. Diesen Begriff mußte ich auch erst einmal googeln
Strobel schreibt wie gewohnt flüssig und mit Kapiteln, die mit Cliffhangern enden.
Dadurch wird man quasi durch die Handlung getrieben.
Bis hin zum Ende haben mich die Wendungen immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt.
Ein gelungener Auftakt, den man ohne Vorkenntnisse lesen kann,. Aber ich lege jedem Fan, und wer sich die Zeit nehmen möchte, ans Herz, zuvor "Das Wesen" zu lesen.