Thriller | Der neue Psychothriller in der Nachfolge der BURG - raffiniert, emotional, digital
Du dachtest, ein GPS-Tracker liefert Antworten – doch er stößt dich in finstere Abgründe
Digital, emotional und hoch raffiniert: Dieser Psychothriller ist Domestic Noir vom Feinsten von Bestseller-Autorin Ursula Poznanski. Ein spannender Technologie-Thriller um ein altes Haus, eine Frau mit Handicap und ein digitales Katz-und-Maus-Spiel zwischen Wahrheit und Wahnsinn
Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein – und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt.
Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht …
Ein Psychothriller mit einem packenden Plot à la Hitchcock, einer lebensechten Heldin und raffinierten digitalen Twists
Wie kein anderer Thriller-Autor denkt Ursula Poznanski neue technische Errungenschaften konsequent zu einem Gänsehaut-Ende. Ihre Heldin Viola ist gefangen in einer klaustrophobischen Atmosphäre. Aber wird sie einfach nur langsam paranoid – oder ist sie in tödlicher Gefahr?
Entdecken Sie auch Ursula Poznanskis Thriller-Bestseller »Die Burg« um ein tödliches Escape Game mit einer KI.
Viola hat einen Unfall im Weinkeller und verliert ein Bein. Während sie versucht, wieder auf die Füße zu kommen, behandelt ihr Mann sie zwischen übervorsorglich und übergriffig. Er versucht, ihr alles ...
Viola hat einen Unfall im Weinkeller und verliert ein Bein. Während sie versucht, wieder auf die Füße zu kommen, behandelt ihr Mann sie zwischen übervorsorglich und übergriffig. Er versucht, ihr alles so leicht wie möglich zu machen, und gleichzeitig hindert er sie an vielen. Das kommt Viola komisch vor. Mit einer ungewöhnlichen Idee fängt sie an, ihn zu kontrollieren. Und auch andere. Und sie findet heraus, dass sie sehr gefährlich lebt...
Das Buch ist spannend und gleichzeitig auch ungewöhnlich. Ungewöhnlich von der Idee her. Die Hauptperson kann kaum das Haus verlassen und wird extrem kontrolliert und trotzdem weiß sie sich auf ihre Art zu wehren. Das zu verfolgen ist interessant. Und als Leser weiß man einiges mehr, wird aber gleichzeitig auch wieder auf einige falsche Fährten geführt und erlebt bis zum Ende hin noch Überraschungen. Daher gibt es von mir eine Leseempfehlung
„Vielleicht ist es unklug, die nächste Frage zu stellen – ich tue es trotzdem.“
Nachdem mich "Die Burg" nicht vollends überzeugen konnte, begegnete ich der Ankündigung von Droemer Knaur, Ursula Poznanskis ...
„Vielleicht ist es unklug, die nächste Frage zu stellen – ich tue es trotzdem.“
Nachdem mich "Die Burg" nicht vollends überzeugen konnte, begegnete ich der Ankündigung von Droemer Knaur, Ursula Poznanskis neuen Roman "Das Signal" aktiv als „Psychothriller in der Nachfolge der Burg“ zu bewerben, zunächst mit einiger Zurückhaltung. Diese Skepsis erweist sich jedoch rasch als unbegründet.
Ein tragischer Unfall stellt das Leben von Viola Decker vollständig auf den Kopf. Körperlich stark eingeschränkt, ist sie zunehmend auf die Unterstützung anderer angewiesen. Als sie bemerkt, dass in ihrem Umfeld Gegenstände verschwinden und Abläufe gezielt manipuliert werden, beginnt sie, ihre Umgebung heimlich zu überwachen. Was als Versuch entsteht, Kontrolle und Sicherheit zurückzugewinnen, entwickelt sich immer mehr zu einem gefährlichen Spiel aus Misstrauen und Macht.
Die Handlung ist wohl durchdacht und sorgfältig konstruiert, technische Details sind fundiert recherchiert. Zahlreiche Storywendungen sorgen dafür, dass man als Leser immer wieder auf falsche Fährten geführt wird.
Poznanski schreibt sehr packend und bildhaft, sie verbindet dabei geschickt Spannung und Emotionen. Die Figuren wirken durchweg glaubwürdig, allen voran die komplex gezeichnete Viola. Auch mehrere eher undurchsichtige Nebenfiguren können überzeugen.
Ich mag Benno!
Zur Mitte des Romans erscheinen mir Violas Schlussfolgerungen allerdings stellenweise ungewöhnlich zögerlich und zunehmend träge. Als Leser denkt man da tatsächlich schon viel schneller viel weiter. Unverständlicherweise zieht sich hier die Geschichte etwas.
Zudem auch wenig nachvollziehbar: die Handlung basiert wesentlich auf einem Gedächtnisverlust, der selbst von Viola aber kaum hinterfragt wird und auch erstaunlich wenig Gewicht erhält.
Trotz dieser Schwächen bleibt "Das Signal" eine klare Leseempfehlung: insgesamt ein gelungener Thriller.
In "Das Signal" von Ursula Poznanski geht es um Viola, die bei einem Unfall in einem eingestürzten Weinkeller ein Bein verliert. Ihr Ehemann Adam kümmert sich liebevoll um sie und stellt sogar eine Pflegerin ...
In "Das Signal" von Ursula Poznanski geht es um Viola, die bei einem Unfall in einem eingestürzten Weinkeller ein Bein verliert. Ihr Ehemann Adam kümmert sich liebevoll um sie und stellt sogar eine Pflegerin names Otilia ein, die aber alles andere als freundlich zu sein scheint. Nach und nach bemerkt Viola, dass die vermeintliche Fürsorge Adams wohl nicht ganz ernst gemeint ist und sie beginnt heimlich ihm und einigen anderen Personen Mini-Tracker unterzujubeln und ihre Bewegungen auf ihrem Smartphone mitzuverfolgen. So erkennt sie schnell, dass ihr Ehemann sie über seinen Tagesablauf belügt und während sie mit Rollstuhl und Krücken versucht sich wieder zurück ins Leben zu kämpfen, macht sie es sich auch zur Aufgabe Adams Geheimnis zu lüften bevor dieser ihr eigenes herausfindet.
Nachdem ich bereits "Die Burg" und "Elanus" von der Autorin gelesen und für fabelhaft befunden habe (hier geht es um KI und Drohnen), wusste ich, dass mir auch "Das Signal" zusagen würde und genauso war es dann auch.
Ich liebe es, wie Poznanski ihre Thriller quasi mit moderner Technik ausstattet. Wieder einmal erwartet uns einiges an Spannung und obwohl sich der "Plot-Twist" für mich diesmal schon ab der Hälfte des Buches abgezeichnet hat, fand ich es dennoch schwer es aus der Hand zu legen. Mit Viola haben wir eine sehr starke Frau als Hauptcharakter, die sich durch nichts unterkriegen lässt und clever und besonnen für ihre Ziele kämpft. Das beklemmende Gefühl in diesem abgeschiedenen Haus am Waldrand durch die Folgen des Unfalls gefesselt und gleichzeitig der immer näher rückenden drohenden Gefahr schutzlos ausgeliefert zu sein, hat sich mir beim Lesen immer wieder aufgezwängt.
Klare Kaufempfehlung für Fans des Genres.
Die junge Innenarchitektin Viola Decker wacht im Krankenhaus auf und stellt erschrocken fest, dass ihr ein Bein fehlt. Sie erfährt, dass sie im Weinkeller ihres Mannes einen Unfall hatte. Ihr ...
Die junge Innenarchitektin Viola Decker wacht im Krankenhaus auf und stellt erschrocken fest, dass ihr ein Bein fehlt. Sie erfährt, dass sie im Weinkeller ihres Mannes einen Unfall hatte. Ihr Mann Adam, ein bekannter Meinungsforscher, scheint sich bestens um sie zu kümmern. Ohne Viola um ihre Meinung zu fragen, engagiert er eine Pflegerin. Nun befindet sich Viola mit der verschlossenen Pflegerin in Erdgeschoss ihres Hauses. Der Umbau des alten Gemäuers geht nicht voran. Zudem sind für die junge Frau plötzlich wichtige Utensilien nicht mehr auffindbar. Ihr Misstrauen ist geweckt, sie besorgt sich digitale Tracker. Damit beobachtet sie neben ihrem Ehemann bald auch weitere Personen und ist geschockt.
Bereits das raffiniert in Violett gestaltete Cover signalisiert Alarm.
Die beklemmende Atmosphäre, in der sich Viola befindet, hat Ursula Poznanski zunächst sehr authentisch dargestellt. Zweifel an ihrem Ehemann Adam und seinem Verhalten kommen für mich noch im Krankenhaus auf. Die Situation für Viola im Haus, von einem Zuhause möchte ich nicht reden, ist ebenso beängstigend. Was zunächst vor allem an ihrer distanzierten, sehr undurchsichtigen Pflegerin liegt, die Viola mehr überwacht als betreut. Aber auch ihr Mann verstrickt sich zunehmend in Unwahrheiten über seinen Alltag. Sie ist den beiden nahezu schutzlos ausgeliefert, was sie bald ändert.
Die Idee der Autorin, Tracker in den Ablauf des Thrillers zu bringen, war für mich neu und hat mich zunächst interessiert. Die technischen Detail dazu wurden verständlich erklärt. Nun kann Adam kaum noch einen Schritt tun, ohne dass Viola ihn überwacht. Aber geht es ihr dadurch besser? Ich denke nicht, da sie nicht den Mut aufbringt, ihren Mann direkt auf ihren Verdacht anzusprechen. Auch ihre Freundinnen sind für ihre Psyche keine große Hilfe.
Zur Mitte des Buches wird die Handlung aus meiner Sicht unnötig in die Länge gezogen, die Spannung ließ nach. Die Szenen lieferten teilweise keine neuen Erkenntnisse. Das Ende des Buches wirkte an den Haaren herbeigezogen. Mit Ausnahme des Nachbarsohnes Benno besaßen auch die Nebenfiguren keine überzeugende Tiefe. Ich vergebe für den Thriller, der mich nicht überzeugen konnte, daher nur drei Sterne.