Cover-Bild Fillory - Der König der Zauberer
Band 2 der Reihe "Fillory"
(3)
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER FJB
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 576
  • Ersterscheinung: 21.11.2013
  • ISBN: 9783841421036
Lev Grossman

Fillory - Der König der Zauberer

Roman
Stefanie Schäfer (Übersetzer)

Quentin muss die sieben goldenen Schlüssel finden, um nicht nur Fillory sondern alle magischen Welten und damit die Welt selbst zu retten.

Quentin und seine Freunde, Julia, Janet und Eliot, sind nach Fillory zurückgekehrt, um in dieser magischen Welt als Könige und Königinnen zu leben. Aber schon bald wird Quentin dieser so ausgeglichenen und unveränderlichen Welt überdrüssig – er will das Abenteuer und er will sich nützlich machen. Als die Außeninsel ihre Steuern nicht bezahlt, nimmt er das zum Anlass, sich dorthin auf die Reise zu machen. Er hat ein uraltes Segelschiff gefunden, dass er aufwendig restaurieren lässt und sticht schließlich mit Julia und seinen Freunden in See. Doch was sie nicht wissen, ist, dass Julia sich auf einen gefährlichen Handel mit einer Gruppe abtrünniger Magier eingelassen hat. Sie erhält außergewöhnliche Kräfte, büßt dafür aber ihre Menschlichkeit ein. Und diese Magier haben zudem die alten Götter heraufbeschworen, die die magischen Welten zerstören wollen. Nur wenn Quentin und seine Freunde die sieben goldenen Schlüssel finden, können sie die Welt retten. Eine fantastische Suche beginnt, die die Freunde von Fillory über Chesterton, Massachusetts, Venedig und die Jenseitsinsel bis ans Ende der Welt führt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.12.2019

Zweiter guter Teil

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Nachdem die Gruppe im ersten Teil für einen Sturz in der Hierarchie sorgte, mussten diese nun im zweiten Teil als Könige und Königen regieren. Nur das Quentin kein Mensch ist, der regiert, er ist ein Macher. ...

Nachdem die Gruppe im ersten Teil für einen Sturz in der Hierarchie sorgte, mussten diese nun im zweiten Teil als Könige und Königen regieren. Nur das Quentin kein Mensch ist, der regiert, er ist ein Macher. Wie die vier merken das es an Steueraussetzern kommt, von den Außeninseln, beschließen diese, sich die Steuern doch mal abzuholen und zu schauen was so alles zu ihrem Reich gehört.

Die Gruppe schnappt sich also ein denkendes und fühlendes Schiff, welches auch schonmal seinen Willen durchsetzt und beginnen ihr Königreich zu erforschen.

Julia ist inzwischen an den Punkt, dass es sie nur noch ankotzt nicht zu den Filloryleuten zu gehören. Also besucht sie Randgruppen von Magiern und lernt dort immer neue Formeln. Ihr Körper wird mit jeder Stufe, welche sie ersteigt mit einem Stern tätowiert und davon werden es immer mehr.

Während Quentins Gruppe ihre eigenen Probleme mit dem Volk der Steuerzahlerverweigeren, Drachen, Sprünge durch die Echte Welt und Fillory erleben hat, hat Julia ihre ganz eigenen Probleme. Den wer die Götter beschwört sollte nicht vergessen das es auch böse gibt.

Der zweite Teil hebt sich schon stark vom ersten ab. Hier erleben wir die Menschen mit Verlustängsten, Depressionen, Zukunftsängsten, Versagensängsten usw. Wenn im ersten Teil, mal von ein zwei Mordlustigen Charakteren, die Welt noch recht harmlos war, sind die Probleme der Charaktere in diesem Buch eher bei sich selbst zu finden.

Das Buch verlangt wie der erste Teil zuvor auch, das man sich auf die Story einlässt. Den Charakteren Raum gibt und Platz sich auszuleben. Zu zeigen was sie bewegt. Im Leben ist halt nicht alles immer super und genau das zeigt die Story. Die Magie steht zwar weiterhin im Vordergrund aber über Schule, Freunde und Liebe Hinaus gibt es mehr was jeden Tag zu bestehen ist, und das ist Bestandteil dieses zweiten Teils.

Veröffentlicht am 12.01.2026

Konnte mich nicht so ganz fesseln

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„Fillory – Der König der Zauberer“ ist die Fortsetzung von „Fillory – Die Zauberer“.
Ich wusste zunächst nicht, dass es sich hierbei um einen Folgeband handelt.
Das magische Fillory kannte ich daher noch ...

„Fillory – Der König der Zauberer“ ist die Fortsetzung von „Fillory – Die Zauberer“.
Ich wusste zunächst nicht, dass es sich hierbei um einen Folgeband handelt.
Das magische Fillory kannte ich daher noch nicht und auch die Protagonisten waren mir bisher noch unbekannt.
Deshalb ist mir der Einstieg in die Geschichte wohl auch ziemlich schwer gefallen. Die Handlung war für mich zunächst etwas verwirrend.

Quentin ist auf der Suche nach den sieben goldenen Schlüsseln, um Fillory und die Welt zu retten. Bei der Suche wechseln jedoch auch ständig die Handlungsorte. Mir war das ständige Springen zwischen den Welten etwas zu viel. Auch mit den Charakteren hatte ich anfangs Probleme.

Die erste Hälfte des Romans war für mich teils verwirrend und teilweise auch wieder ziemlich langatmig. Es fiel mir sehr schwer in die Geschichte hineinzufinden.
Lev Grossmans Schreibstil fand ich sehr ungewöhnlich und nicht einfach zu lesen.

Mehrmals habe ich das Buch zur Seite gelegt und mich gezwungen dann doch weiterzulesen. Nachdem ich mehr als die Hälfte des Buches gelesen hatte, wurde die Handlung für mich dann plötzlich interessanter und auch spannender.
Zum Ende hin wurde die Spannung sogar gesteigert und der letzte Teil hat mir doch noch ganz gut gefallen.

Die Protagonisten kannte ich bisher ja noch nicht.
Quentin und Julia wurden ganz gut beschrieben. Teilweise waren mir die
Kapitel über Julia sogar etwas zu lang.
Die anderen Protagonisten blieben für mich jedoch ziemlich blass.

So ganz konnte mich „Fillory – Der König der Zauberer“ leider nicht fesseln.
Vielleicht lag es daran, dass ich den ersten Band nicht gelesen habe oder es lag einfach am Schreibstil des Autors oder möglicherweise auch an der Übersetzung.


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Veröffentlicht am 26.06.2017

Fantasievolle und ideenreiche Fortsetzung die erneut zu viel Potential verschenkt

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Quentin, ehemaliger Zauberschüler ist nach einigen Abenteuern und Schicksalschlägen endlich in seinem magischen Traumland Fillory angekommen und mittlerweile einer der vier Könige von Fillory. Zusammen ...

Quentin, ehemaliger Zauberschüler ist nach einigen Abenteuern und Schicksalschlägen endlich in seinem magischen Traumland Fillory angekommen und mittlerweile einer der vier Könige von Fillory. Zusammen mit seinen 3 Freunden regiert er das Land und genießt das schöne Leben. Doch Quentin fühlt sich generell schnell gelangweilt vom Leben und ist daher für jedes Abenteuer froh, welches ihm begegnet. Als sich die ihm die Möglichkeit bietet, eine Schiffsreise an den Rand des Königsreiches zu unternehmen, ist er daher Feuer und Flamme von der Möglichkeit eines neuen Abenteuers. Auf ihrer Reise erfahren Sie auch von der Legende der Sieben Schlüssel. Und genau diese Sieben Schlüssel werden eine bedeutende Rolle spielen, wenn die Welt, die er so liebt, droht unterzugehen.

Das Buch schließt thematisch genau an das Ende des ersten Bandes an, auch wenn mittlerweile einige Zeit vergangen ist. Nach anfänglicher Euphorie ist Quentin wieder genauso in seiner konstanten Lethargie und Unlust dem Leben gegenüber gefangen. Mit extremen Stimmungsschwankungen wird man mit der Hauptfigur Quentin kaum warm und auch die anderen Personen bleiben eher blass und kalt. Einzig Julia kann mit einer interessanten Hintergrundgeschichte punkten, die nach und nach enthüllt wird. Der Autor verarbeitet viele sehr gute Ideen in dem Buch, lässt sich jedoch nicht genug Zeit, um diese ausreichend auszubauen. Dadurch hat man leider konstant das Gefühl, durch die Geschichte getrieben zu werden. Die häufigen Ortswechsel der Hauptperson und das teilweise sehr kindliche und unreife Verhalten der Erwachsenen tragen leider nicht dazu bei, dass man sich in der Geschichte allzu wohl fühlt.

Eine fantasievolle und ideenreiche Fortsetzung um das magische Land Fillory. Bedauerlicherweise ist der Schreibstil wie im ersten Band noch sehr gewöhnungsbedürftig und gehetzt. Ein Bezug zu den Figuren will nur schwer aufkommen und die Geschichte wirkt teilweise zu unausgearbeitet. Eher ein Buch für ältere Liebhaber von fantastischen Welten, welches leider wieder zu viel Potential verschenkt.