Cover-Bild Eiskalte Schuld
Band 3 der Reihe "Die Maria-Just-Reihe"
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 15.01.2025
  • ISBN: 9783453429635
Line Holm, Stine Bolther

Eiskalte Schuld

Kriminalroman - Die Co-Autorinnen von Jussi Adler-Olsen mit ihrer eigenen Krimireihe
Franziska Hüther (Übersetzer), Günther Frauenlob (Übersetzer)

Sie kämpft für die Rechte der Toten, die in Vergessenheit geraten sind. Und deckt dabei die Sünden der Gegenwart auf

Beim Joggen stößt Polizeihistorikerin Maria Just auf einen Lieferwagen, in dem sich ein nackter Toter befindet. Ihm wurden beide Hände abgetrennt. Alles deutet auf einen Mord des organisierten Verbrechens hin. Während die Ermittler Mikael Dirk und Frederik Dahlin zunächst im Dunkeln tappen, kämpft Maria um ihre Zukunft im Polizeimuseum. Da kommt ihr der Cold Case einer ungelösten Kindesentführung gerade recht: 1986 verschwand der neun Monate alte Anton auf einer Anti-Atomkraft-Demo aus seinem Kinderwagen. Als Maria ein altes Tagebuch zugespielt wird und die Hände des Toten aus dem Lieferwagen auf einer Fähre auftauchen, ist sie sicher, dass beide Fälle zusammenhängen. Doch dann begeht sie einen folgenschweren Fehler, der sie alles kosten könnte.

Die neuen Co-Autorinnen von Jussi Adler-Olsen mit ihrer eigenen Krimireihe: Spannend, mit Tiefgang und psychologischem Geschick.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2025

Spannender 3. Teil

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MEINUNG:

Eiskalte Schuld ist nun der dritte Band der Maria-Just-Reihe. Vor allem Brennender Zorn und auch haben mir bisher sehr gut gefallen. Die Fälle sind in sich abgeschlossen, aber ich würde immer ...

MEINUNG:

Eiskalte Schuld ist nun der dritte Band der Maria-Just-Reihe. Vor allem Brennender Zorn und auch haben mir bisher sehr gut gefallen. Die Fälle sind in sich abgeschlossen, aber ich würde immer empfehlen die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. 

Die Spannung wurde hier sehr konstant gehalten. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, obwohl es gute 500 Seiten hat und die beiden Autorinnen immer viele Informationen on top geben. Das mag ich allerdings auch sehr an der Reihe. Dieses Mal ging es u.a. auch darum, ob Dänemark wieder in die Atomkraft einsteigen möchte. Ich finde es sehr spannend, wie es dort läuft und dass man sich hier mit ähnlichen Fragen beschäftigt wie bei uns. Oft wird Dänemark doch immer als großer Vorreiter für alternative Energien genannt. Der Fall an sich war wieder sehr vielschichtig aufgebaut. Schicht für Schichte führen die beiden Autorinnen die Leserschaft an den möglichen bzw. die möglichen Täter heran. Ich habe dann schon irgendwann eine Ahnung gehabt, wer es sein könnte. Die beiden Autorinnen haben sehr geschickt einen alten Fall (Cold Case) mit einem aktuellen Mordfall verknüpft, in dem sie wieder die brillante Maria Just den entscheidenden Zusammenhang haben sehen lassen.

Maria mag ich als Charakter auch sehr gern, da sie so klug ist, ohne dabei eingebildet zu sein. In Kombination mit Mikael Dirk und Frederik Dahlin bietet sie einen wunderbaren Kontrast in der Ermittlung. Zwischen den dreien gibt es auch interessante Dynamiken, auf die ich im nächsten Teil dann sehr gespannt bin. Der Fall führt dieses Mal u.a. auch raus aus Kopenhagen nach Holland. Ich liebe beide Länder sehr und mag es, dass man beim Lesen das Gefühl hat, man ist in Kopenhagen mit dabei. Beim Lesen bekomme ich auf jeden Fall immer Fernweh. :)

FAZIT:

Eiskalte Schuld hat mich wieder sehr gut unterhalten und gibt gleichzeitig wieder einen tiefen Einblick in die dänische Gesellschaft. Der Fall war sehr gut aufgebaut und zeichnete sich durch seine Vielschichtigkeit aus. Die Spannung wurde konstant gehalten. Ich freue mich auf einen weiteren Teil.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

wieder super

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Ein neuer Krimi von Line Holm und Stine Bolther ist immer ein Garant für spannende Lesestunden.
In einem Lieferwagen wird die Leiche eines Mannes ohne Hände gefunden und Maria Juul ist zufällig in der ...

Ein neuer Krimi von Line Holm und Stine Bolther ist immer ein Garant für spannende Lesestunden.
In einem Lieferwagen wird die Leiche eines Mannes ohne Hände gefunden und Maria Juul ist zufällig in der Nähe und wird in die Ermittlungen gezogen. Die Leiche erinnert Maria an einen Jahre zurück liegender Entführungsfall und sie nimmt, parallel zur Polizei um Kommissar Mikael Dirk, eigene Ermittlungen auf. Dabei stößt sie in ein Wespennest.
Wieder einmal geht es um ein Verbrechen in der Vergangenheit, das mit einem aktuellen Delikt in Zusammenhang steht. Das Buch lebt von den Ermittlungen der Polizei und denen von Polizeihistorikerin Maria. Die Kapitel wechseln ab zwischen Maria und Mikael, was zusätzlich für Spannung sorgt. Beide Erzählstränge für sich haben mir jeweils sehr gut gefallen. Ein weiterer Strang, der immer wieder mal eingeflochten wird, erzählt von Jannik und Jonas, die eine entscheidende Rolle in dieser Geschichte spielen.
Authentizität entsteht durch die langjährige Arbeit der Investigativ-Journalistin bzw. langjährigen Kriminalreporterin. Die beiden wissen einfach, wovon sie schreiben. Die beiden lehnen ihre Kriminalfälle an reale Kriminalfälle an und hauchen ihren Büchern somit noch mehr Leben ein.
Die Protagonisten sind sympathisch und gefallen mir gut. Wenn ich auch bei den Beziehungsdetails gerne mal die Nase rümpfe, ob der Reaktionen der Beteiligten. Die besondere Spannung entsteht bereits zu Anfang: wie soll es Maria gelingen, einen losen Faden zur Aufklärung zu finden, wenn alle Beteiligten bereits tot sind? Gerade diese Ausweglosigkeit und die spätere Auflösung haben mir sehr gut gefallen. Überhaupt finde ich die Einfälle und Gedankengänge der beiden Autorinnen bemerkenswert.
Das Ende ist nicht das Ende der Reihe, was mich sehr freut. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit Maria und Mikael und ihrem neuen Aufgabengebiet weitergeht.
Fazit: ein toller Nordkrimi, der gekonnt Gegenwart und Vergangenheit verbindet.

Veröffentlicht am 14.02.2025

Tolles Buch

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Meinung: Nachdem mir die ersten beiden Bände sehr gut gefallen haben, war für mich klar, dass ich die Fortsetzung unbedingt lesen musste. Auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht! Durch einen Zufall ...

Meinung: Nachdem mir die ersten beiden Bände sehr gut gefallen haben, war für mich klar, dass ich die Fortsetzung unbedingt lesen musste. Auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht! Durch einen Zufall entdeckt die Polizeihistorikerin Maria Just beim Joggen einen verlassenen Lieferwagen. Als sie neugierig näher tritt, macht sie eine grausige Entdeckung: Im Inneren liegt eine nackte Leiche – die Hände fehlen. Zunächst scheint alles auf ein Verbrechen im organisierten Milieu hinzudeuten. Doch als Maria ihre Nachforschungen anstellt, stößt sie auf einen ungelösten Fall aus dem Jahr 1986. Als schließlich die fehlenden Hände auftauchen, ist sie sich sicher: Zwischen dem aktuellen Mordfall und dem Cold Case gibt es eine Verbindung. Ein neuer, spannender Fall für Maria Just beginnt, bei dem die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen.
Da mir einige der Charaktere bereits aus den vorherigen Bänden bekannt waren, fiel mir der Einstieg in die Geschichte leicht. Doch auch für Neulinge dürfte es kein Problem sein, sich schnell zurechtzufinden. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, und ich habe die Seiten regelrecht verschlungen. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Handlung auf zwei Zeitebenen erzählt wird. Dadurch erhält die Geschichte zusätzliche Tiefe und Spannung, denn nach und nach werden alle Puzzleteile miteinander verwoben.
Das Autorenduo versteht es hervorragend, die Verbindung zwischen dem aktuellen Fall und dem Cold Case geschickt herauszuarbeiten. Die Auflösung war für mich schlüssig und hat mich zufrieden gestellt – keine losen Enden, keine offenen Fragen.

Eine klare Leseempfehlung!

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