Cover-Bild Judith und Hamnet
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 28.10.2021
  • ISBN: 9783492318556
Maggie O’Farrell

Judith und Hamnet

Roman | Der Bestseller zum Kinohit ‒ ausgezeichnet mit zwei Golden Globes ® und nominiert für acht Oscars ®
Anne-Kristin Mittag (Übersetzer)

Über ein halbes Jahr in der Top 10 der Sunday Times

Einer der fünf besten Romane des Jahres der New York Times

Verfilmung mit dem Golden Globe für den besten Film und dem Golden Globe für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet

Agnes sieht ihn und weiß: Das wird er sein. Dabei ist der schmächtige Lateinlehrer aus Stratford-upon-Avon noch nicht einmal achtzehn. Egal, besser, sie küsst ihn schnell. Besser, sie erwartet ein Kind, bevor ihr einer die Heirat verbieten kann. Vierzehn Jahre später sind es drei Kinder geworden. Doch wie sollen sie auskommen, solange ihr Mann wer weiß was mit diesen Theaterstücken treibt? Er ist in London, als der elfjährige Hamnet die Beulen am Hals seiner Zwillingsschwester Judith ertastet. Als Agnes im Blick ihres Sohnes den Schwarzen Tod erkennt.
Maggie O’Farrell entdeckt den bedeutendsten aller Dramatiker neu, als Liebenden und als Vater. Vor allem aber erzählt sie zum ersten Mal die unvergessliche Geschichte seiner eigensinnigen, zärtlich kühnen Frau: Agnes.

»Maggie O’Farrell erzählt eine der spannendsten Geschichten überhaupt: die Geschichte, wie aus Leben Literatur wird. Magisch!« Denis Scheck

»›Judith und Hamnet‹ verknüpft auf grandiose Weise Liebe und Tod, untröstliche Trauer und Hoffnung, Hamnets einsames Sterben und sein Fortleben im Werk des abwesenden Vaters.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Maggie O’Farrell ist eine absolute Ausnahmeerscheinung. Offenbar kann sie beim Schreiben so ziemlich alles tun, was sie will.« The Guardian

»›Judith und Hamnet‹ ist ein brillanter Roman.« Süddeutsche Zeitung

»O’Farrells Geniestreich besteht darin, die Spärlichkeit der Informationen über Shakespeares Privatleben als literarische Chance zu begreifen – und in der Verbindung, die sie zwischen seinem toten Sohn und seinem großartigsten Stück herstellt.« The New York Times

»Was Maggie O’Farrells Schaffen auf eine andere Stufe hebt, sind ihre scharfsinnige Beobachtungsgabe und ihre Figuren, so herzzerreißend lebendig, dass man sie manchmal direkt in den Arm nehmen will.« The Sunday Times

»Es gibt Bücher, die stoßen eine Tür auf und schubsen einen hinein in ein Jetzt, das so nah, so absolut erscheint wie der eigene Herzschlag. Jede Zeile hat bei Maggie O’Farrell etwas Pulsierendes, und zugleich spürt man in jedem Moment, wie fragil der Lebensstrom ist und dass jede Fülle plötzlich vorbei sein kann.« Brigitte

»Maggie O’Farrell gelingt es meisterlich, sich in die Gefühle von Agnes, einer Frau, die im 16. Jahrhundert lebte, hineinzuversetzen.« Deutschlandfunk

»Eine zu Tränen rührende und doch tröstliche Geschichte über Liebe und Tod in Pandemie-Zeiten.« MDR Kultur

»Ein Buch wie ein schimmerndes Wunder.« David Mitchell

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2026

Eine berührende Reise in eine vergangene Welt

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Im England des sechzehnten Jahrhunderts wächst ein außergewöhnliches Mädchen zu einer ebenso ungewöhnlichen Frau heran. Agnes ist bekannt für ihre besondere Verbindung zur Natur und ihr feines Gespür für ...

Im England des sechzehnten Jahrhunderts wächst ein außergewöhnliches Mädchen zu einer ebenso ungewöhnlichen Frau heran. Agnes ist bekannt für ihre besondere Verbindung zur Natur und ihr feines Gespür für Menschen. Als sie den jungen Lateinlehrer heiratet, beginnt eine intensive Liebesgeschichte, aus der drei Kinder hervorgehen. Doch das Leben der Familie wird von einem schweren Verlust erschüttert, der alles verändert.

Ich fand das Buch wirklich richtig gut. Ehrlich gesagt war mein Interesse ursprünglich dadurch geweckt, dass die Geschichte rund um Hamnet bei den Oscars so präsent war das hat mich neugierig gemacht und ich wollte unbedingt die Vorlage lesen. Und ich wurde absolut nicht enttäuscht.

Besonders begeistert hat mich die Sprache. Sie ist unglaublich schön und detailreich so beschreibend dass man sich komplett in diese Zeit und Welt hineinversetzen kann. Obwohl das Buch erst vor ein paar Jahren erschienen ist fühlt sich die Sprache irgendwie älter an aber genau das passt perfekt zur Epoche und wirkt überhaupt nicht künstlich sondern sehr stimmig.

Auch emotional hat mich das Buch total gepackt. Die Darstellung von Trauer, Familie und Verlust ist so feinfühlig dass ich mich sehr gut in die Figuren hineinversetzen konnte. Es war wirklich berührend und intensiv zu lesen.

Trotz der Länge wurde es nie langweilig im Gegenteil ich habe das Buch innerhalb von drei Tagen durchgelesen weil ich es kaum aus der Hand legen konnte. Es ist eines dieser Bücher die einen komplett einnehmen.

Ich bin wirklich begeistert und freue mich jetzt schon darauf noch ein weiteres Buch von Maggie O Farrell zu lesen. Und natürlich möchte ich nach dieser Lektüre auch unbedingt die Verfilmung sehen.

Für mich war Hamnet ein richtig richtig gutes Buch.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Ein absolutes Meisterwerk!

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Dieses Buch ist gleichermaßen erschütternd und wunderschön. Zart, lyrisch und absolut fatastisch! Die Prosa ist atemberaubend – jeder Satz wirkt wohlüberlegt, intim und lebendig.
Die Art und Weise, wie ...

Dieses Buch ist gleichermaßen erschütternd und wunderschön. Zart, lyrisch und absolut fatastisch! Die Prosa ist atemberaubend – jeder Satz wirkt wohlüberlegt, intim und lebendig.
Die Art und Weise, wie O’Farrell Shakespeares Ehe, die Liebe zwischen ihm und Agnes und die unerträgliche Last ihres Verlustes neu interpretiert, ist von großer emotionaler Tiefe und bleibt dennoch der historischen Realität treu.
Ein wunderbares Buch, das es absolut verdient hat, verfilmt zu werden!

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Veröffentlicht am 14.08.2026

Geht unter die Haut...

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Als Agnes den jungen Lateinlehrer heiratet, ist er noch nicht volljährig, aber sie bereits schwanger mit ihrem ersten Kind. Sie werden insgesamt 3 Kinder bekommen, Susanna und später die Zwillinge Judith ...

Als Agnes den jungen Lateinlehrer heiratet, ist er noch nicht volljährig, aber sie bereits schwanger mit ihrem ersten Kind. Sie werden insgesamt 3 Kinder bekommen, Susanna und später die Zwillinge Judith und Hamnet. Agnes ist eine hellsichtige Heilerin und ihrem Mann in Liebe verbunden. Sie spürt, dass er eine tiefe Sehnsucht nach einem anderen Leben hat und ermöglicht es ihm gegen ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Doch als die Zwillinge an der Pest erkranken und Hamnet stirbt, fällt sie in eine tiefe Depression und auch ihre Gefühle für ihren Mann gehen darüber verloren...

Was Denis Scheck schreibt: »Maggie O’Farrell erzählt eine der spannendsten Geschichten überhaupt: die Geschichte, wie aus Leben Literatur wird. Magisch!« Denis Scheck - stimmt nicht! Es ist NICHT die Geschichte von Agnes´ Mann, dessen Name im gesamten Roman nicht genannt wird, von dem aber jeder Lesende weiß, es handelt sich um den berühmten William Shakespeare. Ich verstehe nicht, wie dieses Zitat auf das Buch gedruckt werden konnte und habe sowieso meine Probleme mit Denis Scheck. Judith und Hamnet handelt in erster Linie von Agnes und ihren Gefühlen. Jeder innere Monolog, dem wir folgen dürfen, ist aus weiblicher Sicht geschrieben - es kommen zu Wort Agnes, ihre älteste Tochter Judith, ihre Schwägerin Eliza, ihre Schwiegermutter Mary und als einzig männliche Sicht lesen wir noch Hamnets Gedanken.

Das ist für mich eine der Stärken des Romans. Die weibliche Perspektive wird in den Fokus genommen und wir folgen Agnes in die tiefsten Abgründe ihrer Trauer so wie wir sie auch kennenlernen, wenn sie besonders stark und glücklich ist. Einzig das Ende des Romans nimmt dann auch über Agnes die Gefühle ihres Mannes in den Blick. Doch auch hier sehen und fühlen wir durch Agnes Gedanken und Augen.

Ein Buch, das mir sehr unter die Haut ging und das ich gerne und uneingeschränkt weiter empfehle!

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