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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2026

Ein Deal, der mein Herz erobert hat

The Deal – Reine Verhandlungssache
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The Deal von Elle Kennedy, der erste Band der Off-Campus-Reihe, erzählt die Geschichte von Hannah Wells und Garrett Graham. Hannah ist intelligent, schlagfertig und versucht, die Schatten ihrer Vergangenheit ...

The Deal von Elle Kennedy, der erste Band der Off-Campus-Reihe, erzählt die Geschichte von Hannah Wells und Garrett Graham. Hannah ist intelligent, schlagfertig und versucht, die Schatten ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen. Garrett, der beliebte Captain des Eishockeyteams, braucht dringend bessere Noten, um weiterhin spielen zu dürfen. Als er Hannah um Nachhilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sie hilft ihm beim Lernen, und er hilft ihr dabei, die Aufmerksamkeit ihres Schwarms zu gewinnen. Doch aus der anfänglichen Zweckgemeinschaft entwickelt sich schnell mehr, als beide erwartet hätten.

Ich hatte dieses Buch schon super lange auf meiner Wunschliste stehen, und dadurch, dass jetzt die Serie dazu erschienen ist, habe ich es endlich geschafft, es zu lesen. Entsprechend gespannt war ich natürlich, ob The Deal dem großen Hype gerecht werden kann. Und ich muss sagen: Ja, absolut!

Zwar fand ich den Einstieg etwas zäh, aber sobald die Geschichte richtig ins Rollen kam, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Besonders die Dynamik zwischen Hannah und Garrett hat mir unglaublich gut gefallen. Die beiden harmonieren einfach perfekt miteinander, und ihre Entwicklung als Paar war für mich sehr authentisch und unterhaltsam zu lesen.

Normalerweise bin ich kein großer Fan davon, wenn gegen Ende noch einmal künstlich Drama erzeugt wird, obwohl man denkt, das Happy End sei bereits erreicht. In diesem Fall hat es mich aber überraschenderweise nicht gestört, weil es gut in die Geschichte eingebunden war.
Besonders positiv hervorheben möchte ich den sensiblen Umgang mit dem Thema, das Hannahs Vergangenheit betrifft. Ich fand es sehr gelungen, wie darüber geschrieben wurde und wie verständnisvoll Garrett damit umgegangen ist. Das hat der Geschichte noch einmal mehr Tiefe verliehen.

Elle Kennedys Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gefallen. Das Buch ließ sich unglaublich schnell lesen und hat mich komplett gefesselt. Ich freue mich definitiv darauf, die weiteren Bände der Off-Campus-Reihe zu lesen. Eigentlich möchte ich inzwischen am liebsten alles von Elle Kennedy lesen. Bevor ich mit den nächsten Büchern weitermache, werde ich aber erst einmal die Serie schauen.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Glamour, Geheimnisse und jede Menge offene Fragen

Pretty Scandalous - Heißer als Rache
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Sarahs Welt bricht zusammen, als ihre Zwillingsschwester Payton nach einem Jahr Funkstille völlig verängstigt und mit blauen Flecken übersät zurückkehrt. Eigentlich wollte Payton an der Columbia University ...

Sarahs Welt bricht zusammen, als ihre Zwillingsschwester Payton nach einem Jahr Funkstille völlig verängstigt und mit blauen Flecken übersät zurückkehrt. Eigentlich wollte Payton an der Columbia University in New York ihren Traum vom Architekturstudium leben, doch irgendetwas ist dort passiert, das sie vollkommen zerstört hat. Aus Wut und dem Wunsch nach Rache beschließt Sarah, sich als ihre Schwester auszugeben und nach New York zu gehen, um herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Zwischen der reichen Manhattan-Elite, Skandalen, Geheimnissen und Lügen gerät sie jedoch in ein gefährliches Spiel... und dann ist da auch noch Monroe, der ihre Pläne gehörig durcheinanderbringt.

Ich muss sagen, dass mir Pretty Scandalous richtig gut gefallen hat. Vor dem Lesen habe ich oft eher gespaltene Meinungen zu dem Buch gehört. Viele meinten, sie hätten nicht richtig in die Geschichte hineingefunden oder dass sie sie nicht komplett abgeholt hätte. Tatsächlich habe ich am Anfang auch ein bisschen gebraucht, um in die Handlung einzutauchen. Aber sobald ich drin war, war ich wirklich komplett gefesselt.

Besonders die Spannung zwischen Sarah und Monroe hat mir unglaublich gut gefallen. Die Tension zwischen den beiden war die ganze Zeit spürbar und hat dafür gesorgt, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Gleichzeitig wurden immer mehr Fragen aufgeworfen, sodass man ständig das Gefühl hatte, noch längst nicht die ganze Wahrheit zu kennen.

Was ich besonders geliebt habe, waren die vielen Geheimnisse und Wendungen. Ständig dachte ich, ich hätte etwas durchschaut, nur um kurz darauf wieder komplett verwirrt zu sein. Nichts ist so, wie man es am Anfang erwartet, und genau das hat die Geschichte für mich so spannend gemacht. Mit jeder Enthüllung kamen gefühlt direkt drei neue Fragen dazu.

Auch der Schreibstil von Tami Fischer hat mich total abgeholt. Das Buch lässt sich super flüssig lesen und schafft es, einen immer tiefer in diese glamouröse, aber gleichzeitig ziemlich düstere Welt der Manhattan-Elite hineinzuziehen.

Ich habe das Buch im Urlaub gelesen und war am Ende ehrlich gesagt richtig genervt – allerdings nur deshalb, weil ich den zweiten Band nicht dabeihatte. Nach diesem Ende und den ganzen offenen Fragen wollte ich eigentlich sofort weiterlesen. Umso mehr freue ich mich jetzt darauf, direkt mit Band zwei weiterzumachen.

Für mich war Pretty Scandalous ein unglaublich spannender Auftakt voller Geheimnisse, Intrigen, überraschender Wendungen und einer großartigen Enemies-to-Lovers-Dynamik. Auch wenn ich etwas Zeit gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzufinden, hat sie mich am Ende vollkommen überzeugt. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Zwischen Nähe und Distanz

Not in Love – Die trügerische Abwesenheit von Liebe
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In Not in Love geht es um Rue, eine brillante, aber emotional zurückhaltende Frau, die sich bewusst von romantischen Gefühlen fernhält. Als sie auf Eli trifft, entsteht zwischen den beiden eine intensive, ...

In Not in Love geht es um Rue, eine brillante, aber emotional zurückhaltende Frau, die sich bewusst von romantischen Gefühlen fernhält. Als sie auf Eli trifft, entsteht zwischen den beiden eine intensive, zunächst rein körperliche Beziehung, die jedoch zunehmend komplizierter wird. Während beide versuchen, ihre eigenen Regeln nicht zu brechen, geraten sie in ein Geflecht aus Anziehung, Vertrauen und unausgesprochenen Gefühlen.

Ich muss sagen: Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Ich habe bisher alle Bücher von Ali Hazelwood geliebt und auch wenn ich im Vorfeld ein paar gemischte Meinungen gehört habe, kann ich mich den negativen Stimmen nicht anschließen. Ja, es ist anders als ihre bisherigen Werke, vor allem weil es deutlich mehr Spice enthält und insgesamt direkter ist. Aber für mich hat das der Geschichte keinen Abbruch getan. Im Gegenteil, es passt zur Dynamik zwischen den Figuren und wirkt nicht fehl am Platz.

Besonders spannend fand ich die Entwicklung der Beziehung zwischen Rue und Eli. Sie folgt nicht dem klassischen Muster, das man vielleicht aus anderen Hazelwood Romanen kennt. Auch wenn ich am Anfang ein wenig gebraucht habe, um mit Rue warm zu werden, war ich spätestens nach etwa einem Viertel des Buches komplett in der Geschichte drin.
Der typische Hazelwood Humor ist für mich trotzdem klar erkennbar geblieben. Diese Mischung aus trockenen Kommentaren, cleveren Dialogen und leicht nerdigem Charme hat mir wieder sehr gefallen. Dazu kommt ein spannender Plottwist, der der Handlung nochmal zusätzliche Tiefe gibt und das Ganze mehr ist als nur eine Romance mit körperlicher Anziehung.

Insgesamt ist Not in Love für mich ein gelungenes, etwas mutigeres Buch von Ali Hazelwood. Es weicht von ihren bisherigen Geschichten ab, ohne das zu verlieren, was ihre Bücher so unterhaltsam macht: sympathische Charaktere, Humor und eine Beziehung, die sich glaubwürdig entwickelt. Ich kann es definitiv weiterempfehlen, besonders an alle, die offen für eine etwas intensivere und etwas andere Liebesgeschichte sind.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Zwischen Leidenschaft, Luxus und Intrigen

King of Pride
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King of Pride erzählt die Geschichte des kontrollierten und zurückhaltenden Kai Young und der lebensfrohen Isabella Valencia, die unterschiedlicher kaum sein könnten und sich dennoch unwiderstehlich zueinander ...


King of Pride erzählt die Geschichte des kontrollierten und zurückhaltenden Kai Young und der lebensfrohen Isabella Valencia, die unterschiedlicher kaum sein könnten und sich dennoch unwiderstehlich zueinander hingezogen fühlen. Während Kai als Erbe eines mächtigen Imperiums stets auf Perfektion bedacht ist, bringt Isabella mit ihrer offenen und temperamentvollen Art seine geordnete Welt vollkommen durcheinander.

Nachdem mir schon der erste Teil der Reihe unglaublich gut gefallen hat, konnte King of Pride das für mich sogar noch toppen. Kai und Isabella harmonieren einfach perfekt miteinander und ich habe ihre Dynamik von der ersten bis zur letzten Seite geliebt. Besonders dieses luxuriöse Society Setting mit all den Geheimnissen, Machtspielen und familiären Intrigen hat mich komplett in die Geschichte gezogen.

Der Schreibstil von Ana Huang war wieder einmal unglaublich angenehm zu lesen, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Ich liebe es einfach, wie sie emotionale, romantische und gleichzeitig spannende Momente miteinander verbindet. Mittlerweile weiß ich eigentlich schon vor jedem ihrer Bücher, dass es mir gefallen wird und auch dieses hier hat mich absolut nicht enttäuscht.

Insgesamt war es für mich eine starke, fesselnde und sehr emotionale Romance Geschichte mit großartigen Charakteren und viel Chemie. Ich freue mich jetzt schon riesig darauf, die restlichen Teile der Reihe zu lesen.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Nicht meine Erwartungen erfüllt

Indigosommer
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Indigosommer stand bei mir tatsächlich schon seit bestimmt neun Jahren im Regal. Ich habe es damals nie gelesen und jetzt endlich zur Hand genommen. Vielleicht lag genau darin schon ein Teil des Problems, ...

Indigosommer stand bei mir tatsächlich schon seit bestimmt neun Jahren im Regal. Ich habe es damals nie gelesen und jetzt endlich zur Hand genommen. Vielleicht lag genau darin schon ein Teil des Problems, denn ich habe beim Lesen gemerkt, dass ich vermutlich nicht mehr ganz die Zielgruppe bin.

Ich war trotzdem sehr gespannt, weil mir eine gute Freundin das Buch empfohlen hat und ich auch sonst viel Positives darüber gehört habe. Umso enttäuschender war es für mich, dass es mich nicht wirklich abgeholt hat. Dabei ist die Geschichte an sich schön und auch durchaus berührend. Gerade für jüngere Leserinnen und Leser, so im Alter von etwa 13 bis 15 Jahren, kann sie bestimmt eine große Wirkung entfalten.

Besonders interessant fand ich, dass man Einblicke in die Kultur der indigenen Bevölkerung Amerikas bekommt. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Man kommt leicht in die Geschichte hinein und kann dem Geschehen gut folgen.

Trotzdem hat mir irgendwie die emotionale Verbindung gefehlt. Ich kann gar nicht genau festmachen, woran es lag. Die Handlung ist eigentlich stimmig und die Themen sind relevant, aber es hat mich einfach nicht richtig erreicht. Es blieb für mich alles ein bisschen auf Distanz, ohne dass ich wirklich mitgefiebert habe.

Insgesamt würde ich sagen, dass Indigosommer ein solides und schön geschriebenes Jugendbuch ist, das für eine jüngere Zielgruppe sicher sehr gut funktioniert. Für mich persönlich kam es jedoch zu spät und konnte mich deshalb leider nicht mehr wirklich begeistern.

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