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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2026

Ehrlich, nahbar und erschreckend real

Halbwach
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Zoe ist erfolgreiche Autorin von Liebesromanen, glaubt für sich selbst aber nicht an die große Liebe. Stattdessen genießt sie ihre Freiheit und möchte sich auf keine feste Beziehung einlassen. Als sie ...

Zoe ist erfolgreiche Autorin von Liebesromanen, glaubt für sich selbst aber nicht an die große Liebe. Stattdessen genießt sie ihre Freiheit und möchte sich auf keine feste Beziehung einlassen. Als sie Mael kennenlernt, der ähnliche Vorstellungen vom Leben hat, scheint alles unkompliziert zu sein. Doch je näher die beiden sich kommen, desto mehr geraten ihre Überzeugungen ins Wanken und Zoe muss sich fragen, ob sie sich selbst vielleicht doch etwas vormacht.

Halbwach war für mich genau das Buch, das ich erwartet hatte und sogar ein kleines bisschen mehr. Wer hier einen klassischen Liebesroman erwartet, wird wahrscheinlich überrascht sein. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Selbstfindung, Freundschaften, Bindungsängste und die Frage, welche Erwartungen unsere Gesellschaft an Beziehungen stellt.

Besonders gefallen hat mir, wie ehrlich und realitätsnah die Geschichte erzählt wird. Ich glaube, dass sich viele junge Frauen in diesem Buch wiederfinden können. Vielleicht nicht unbedingt in Zoe selbst, aber sicher in einzelnen Gedanken, Situationen oder in Menschen aus dem eigenen Umfeld. Auch die Figuren rund um Zoe wirken unglaublich authentisch. In dieser Freundesgruppe findet sich gefühlt die ganze Generation zwischen zwanzig und dreißig wieder. Da gibt es die Schwester, die früh heiratet, die Person, die noch nie eine Beziehung hatte, Menschen mit ganz unterschiedlichen Vorstellungen von Liebe und Zukunft. Dadurch fühlt sich das Buch unglaublich echt an.

Immer wieder musste ich beim Lesen an That Girl von Gabriella Santos de Lima denken. Beide Bücher haben diese ungefilterte Ehrlichkeit und zeigen Figuren mit all ihren Ecken und Kanten, ohne sie zu idealisieren.

Auch der Schreibstil hat mich komplett überzeugt. Er ist flüssig, angenehm und sehr direkt, ohne dabei übertrieben dramatisch zu werden. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und gleichzeitig regt die Geschichte immer wieder zum Nachdenken an.

Für mich war Halbwach ein authentischer und moderner Roman, der zeigt, dass das Leben und die Liebe nicht immer geradlinig verlaufen. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und kann es allen empfehlen, die ehrliche Geschichten über das Erwachsenwerden, Freundschaften und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben mögen.

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Veröffentlicht am 02.07.2026

Leider garnicht mein Fall

We Were Liars. Solange wir lügen. Lügner-Reihe 1 (Best of BookTok & Roman zur Amazon-Prime-Serie)
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We Were Liars erzählt die Geschichte von Cadence Sinclair, die ihre Sommer regelmäßig mit ihrer wohlhabenden Familie auf einer Privatinsel verbringt. Nach einem mysteriösen Unfall leidet sie unter Gedächtnisverlust ...

We Were Liars erzählt die Geschichte von Cadence Sinclair, die ihre Sommer regelmäßig mit ihrer wohlhabenden Familie auf einer Privatinsel verbringt. Nach einem mysteriösen Unfall leidet sie unter Gedächtnisverlust und versucht herauszufinden, was in jenem Sommer wirklich passiert ist. Dabei kommen nach und nach dunkle Familiengeheimnisse ans Licht.

Leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen. Tatsächlich habe ich es bei etwa 40 % abgebrochen. Das passiert bei mir wirklich selten, denn normalerweise lese ich Bücher bis zum Ende. Aber hier hat mich die Geschichte einfach nicht gepackt. Vor allem mit dem Schreibstil bin ich überhaupt nicht warm geworden. Ich fand ihn eher anstrengend und dadurch fiel es mir schwer, in die Handlung hineinzufinden. Auch die Geschichte selbst konnte mein Interesse nicht wecken. Obwohl ich mir vorstellen kann, dass es zum Ende hin noch spannend geworden wäre, hatte ich einfach keine Motivation mehr, so lange weiterzulesen.

Eigentlich wollte ich das Buch unbedingt lesen, bevor ich mir die Serie anschaue, weil ich schon viel Gutes über die Verfilmung gehört habe. Ich lese Bücher grundsätzlich gerne vor der entsprechenden Serie oder dem Film. In diesem Fall habe ich das Buch aber abgebrochen und werde stattdessen einfach direkt die Serie schauen. Tatsächlich habe ich von einigen gehört, dass ihnen die Serie sogar besser gefallen hat als das Buch. Deshalb bin ich gespannt, ob sie mich mehr überzeugen kann.

Ursprünglich hatte ich auch den zweiten Band auf meiner Wunschliste, den habe ich inzwischen aber wieder gestrichen. Insgesamt war We Were Liars leider einfach nicht mein Fall. Weder die Geschichte noch der Schreibstil konnten mich abholen.

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Veröffentlicht am 28.06.2026

Spicy, chaotisch und überraschend emotional

Heated Rivalry
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Heated Rivalry handelt von Ilya und Shane, die sich schon früh in ihrer Eishockey Karriere begegnen und auf dem Eis zu Rivalen werden. Hinter der sportlichen Konkurrenz entwickelt sich jedoch über Jahre ...

Heated Rivalry handelt von Ilya und Shane, die sich schon früh in ihrer Eishockey Karriere begegnen und auf dem Eis zu Rivalen werden. Hinter der sportlichen Konkurrenz entwickelt sich jedoch über Jahre hinweg eine heimliche, intensive Verbindung zwischen ihnen, die sie immer wieder auseinanderreißt und gleichzeitig zueinander zurückzieht. Während sie öffentlich um Ruhm, Karriere und Anerkennung kämpfen, müssen sie privat herausfinden, wie viel sie für einander riskieren wollen. Was als Rivalität beginnt, wird zu einer komplizierten, emotionalen und sehr körperlichen Beziehung, die sich über Jahre hinweg entwickelt.

Ich bin über den Hype rund um die Serie auf das Buch gestoßen. Die habe ich selbst noch nicht gesehen, aber jetzt steht sie definitiv auf meiner Liste. Dadurch hatte ich ziemlich hohe Erwartungen und gleichzeitig auch überhaupt keine klare Vorstellung davon, was mich eigentlich erwartet. Am Ende hat mir das Buch aber wirklich gut gefallen.

Der Schreibstil war für mich angenehm und überraschend leicht zu lesen. Dass es in der dritten Person geschrieben ist, hat mich überhaupt nicht gestört, im Gegenteil – ich fand die Perspektivwechsel zwischen den beiden Protagonisten sogar sehr gelungen, weil man so beide Seiten der Beziehung gut nachvollziehen konnte. Gerade diese Wechsel haben viel dazu beigetragen, dass man ihre Dynamik besser versteht.

Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich, dass sich die Geschichte über einen relativ langen Zeitraum zieht und dabei nicht unbedingt extrem viel klassische Handlung passiert. Das hat sich zwischendurch ein bisschen gezogen und war stellenweise etwas anstrengend. Gleichzeitig muss man aber auch sagen: Der Fokus liegt hier weniger auf Plot-Twists als auf der Beziehung der beiden.

Und diese Beziehung ist definitiv das Herzstück des Buches. Es ist sehr „spicy“, das sollte man wissen, aber was bei mir wirklich hängen geblieben ist, war weniger das Körperliche als die Dynamik zwischen den beiden. Die Gespräche, das Necken, der Humor. Ich musste tatsächlich öfter grinsen oder sogar kichern, weil die beiden zusammen einfach so gut funktionieren. Diese Mischung aus Rivalität, Nähe und gegenseitigem Verständnis hat das Lesen für mich richtig unterhaltsam gemacht.

Unterm Strich: Ich wusste nicht genau, was mich erwartet, bin ohne große Vorbereitung reingegangen und wurde positiv überrascht. Kein perfektes Buch für mich in jedem Detail, aber eins, das mich emotional und durch die Figuren wirklich abgeholt hat – und jetzt habe ich umso mehr Lust auf die Serie.

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Veröffentlicht am 14.06.2026

Endlich Antworten, und noch mehr offene Frage

Pretty Savage - Süßer als Verrat
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Nach den schockierenden Ereignissen aus dem ersten Band versucht Sarah weiterhin herauszufinden, wem sie in der Welt der Manhattan Elite überhaupt noch vertrauen kann. Immer mehr Geheimnisse kommen ans ...

Nach den schockierenden Ereignissen aus dem ersten Band versucht Sarah weiterhin herauszufinden, wem sie in der Welt der Manhattan Elite überhaupt noch vertrauen kann. Immer mehr Geheimnisse kommen ans Licht und längst ist klar, dass nicht jeder der ist, für den er sich ausgibt.

Ich habe mich sehr auf Pretty Savage gefreut und war unglaublich gespannt darauf, nach den vielen offenen Fragen aus Band 1 endlich ein paar Antworten zu bekommen. Deshalb konnte ich es kaum erwarten, wieder in die Welt der Manhattan Elite einzutauchen.

Besonders gut gefallen hat mir, dass man in diesem Band auch Kapitel aus Paytons Sicht bekommt. Dadurch versteht man vieles besser und erhält einen ganz anderen Einblick in die Geschehnisse. Es war spannend zu erfahren, was eigentlich passiert ist und ihre Gedanken und Gefühle mitzuerleben.

Es werden zwar viele Fragen beantwortet, trotzdem bleibt noch unglaublich viel ungeklärt und rätselhaft. Gerade das hat die Spannung für mich die ganze Zeit aufrechterhalten. Das Ende hat mich dann komplett überrascht und sprachlos zurückgelassen. Ich bin jetzt umso gespannter darauf, was im dritten Band noch alles passieren wird.

Der Schreibstil von Tami Fischer hat mir wieder richtig gut gefallen. Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen und die Charaktere sind authentisch dargestellt. Man fühlt beim Lesen unglaublich mit Sarah und Payton mit und verspürt selbst richtig Wut auf die Menschen, die die beiden immer wieder belügen und hintergehen. Ich habe richtig mit ihnen mitgefiebert und mitgelitten.

Trotzdem muss ich sagen, dass mir Band 2 nicht ganz so gut gefallen hat wie Band 1. An einigen Stellen hat sich die Geschichte für mich etwas gezogen und ich hatte das Gefühl, dass dem Buch etwa 50 Seiten weniger nicht geschadet hätten.

Insgesamt hat mir das Buch aber wieder sehr gut gefallen. Ich habe es wirklich gerne gelesen und konnte es teilweise kaum aus der Hand legen. Trotz kleinerer Längen überzeugt die Geschichte mit Spannung, Geheimnissen und vielen Emotionen. Nach diesem Ende freue ich mich jetzt sehr auf den dritten Band und darauf, endlich alle offenen Fragen beantwortet zu bekommen.

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Veröffentlicht am 06.06.2026

Ein Deal, der mein Herz erobert hat

The Deal – Reine Verhandlungssache
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The Deal von Elle Kennedy, der erste Band der Off-Campus-Reihe, erzählt die Geschichte von Hannah Wells und Garrett Graham. Hannah ist intelligent, schlagfertig und versucht, die Schatten ihrer Vergangenheit ...

The Deal von Elle Kennedy, der erste Band der Off-Campus-Reihe, erzählt die Geschichte von Hannah Wells und Garrett Graham. Hannah ist intelligent, schlagfertig und versucht, die Schatten ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen. Garrett, der beliebte Captain des Eishockeyteams, braucht dringend bessere Noten, um weiterhin spielen zu dürfen. Als er Hannah um Nachhilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sie hilft ihm beim Lernen, und er hilft ihr dabei, die Aufmerksamkeit ihres Schwarms zu gewinnen. Doch aus der anfänglichen Zweckgemeinschaft entwickelt sich schnell mehr, als beide erwartet hätten.

Ich hatte dieses Buch schon super lange auf meiner Wunschliste stehen, und dadurch, dass jetzt die Serie dazu erschienen ist, habe ich es endlich geschafft, es zu lesen. Entsprechend gespannt war ich natürlich, ob The Deal dem großen Hype gerecht werden kann. Und ich muss sagen: Ja, absolut!

Zwar fand ich den Einstieg etwas zäh, aber sobald die Geschichte richtig ins Rollen kam, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Besonders die Dynamik zwischen Hannah und Garrett hat mir unglaublich gut gefallen. Die beiden harmonieren einfach perfekt miteinander, und ihre Entwicklung als Paar war für mich sehr authentisch und unterhaltsam zu lesen.

Normalerweise bin ich kein großer Fan davon, wenn gegen Ende noch einmal künstlich Drama erzeugt wird, obwohl man denkt, das Happy End sei bereits erreicht. In diesem Fall hat es mich aber überraschenderweise nicht gestört, weil es gut in die Geschichte eingebunden war.
Besonders positiv hervorheben möchte ich den sensiblen Umgang mit dem Thema, das Hannahs Vergangenheit betrifft. Ich fand es sehr gelungen, wie darüber geschrieben wurde und wie verständnisvoll Garrett damit umgegangen ist. Das hat der Geschichte noch einmal mehr Tiefe verliehen.

Elle Kennedys Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gefallen. Das Buch ließ sich unglaublich schnell lesen und hat mich komplett gefesselt. Ich freue mich definitiv darauf, die weiteren Bände der Off-Campus-Reihe zu lesen. Eigentlich möchte ich inzwischen am liebsten alles von Elle Kennedy lesen. Bevor ich mit den nächsten Büchern weitermache, werde ich aber erst einmal die Serie schauen.

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