Cover-Bild Fremder Champagner
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Mirabilis
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Familienleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 236
  • Ersterscheinung: 16.04.2024
  • ISBN: 9783947857258
Martina Berscheid

Fremder Champagner

Erzählungen
Ein Familienfest, scheinbar ohne konkreten Anlass. Und wie immer in den letzten Jahren haben sich die drei Geschwister und ihre Eltern kaum etwas zu sagen, nichts wirklich Wichtiges. »Nirgends wird so viel gelogen und verschwiegen wie in Familien«, denkt Claire. »Oder ist das nur in unserer so?« Doch dann werden die Geschwister unverhofft mit ihren Kindheitserinnerungen konfrontiert ...
Fünfzehn Erzählungen über Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen, einfühlsam und genau beobachtet, mit einem feinen Gespür für Stimmungen und zwischenmenschliche Beziehungen. Spannend und mit überraschenden Wendungen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2024

Sensibel, spannend, sozialkritisch, intelligent

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Mit großem Genuss habe die Erzählungen in diesem Buch gelesen. Martina Berscheid ist für mich keine Unbekannte - ihre zuvor erschienenen Romane "Das Echo unseres Schweigens" und "Die Klassenkameradin" ...

Mit großem Genuss habe die Erzählungen in diesem Buch gelesen. Martina Berscheid ist für mich keine Unbekannte - ihre zuvor erschienenen Romane "Das Echo unseres Schweigens" und "Die Klassenkameradin" haben mich ebenfalls sehr beeindruckt.

Auch in dem neuen Buch finden wir wieder diese unverwechselbare Mischung aus feiner Sensibilität, einem Hauch pastellgrauer Melancholie, subtiler Sozialkritik und Spannung - bisher habe ich Ähnliches vergleichbar nur bei Daniela Krien gefunden.

Das Cover des Buches ist wunderschön, lässt einen aber vielleicht zu sehr etwas Fröhliches, Unbeschwertes, erwarten. DAS bekommt man nicht, bzw. man findet es schon, als immer wieder aufleuchtender Hoffnungsschimmer zwischen den Zeilen.

Unbedingte Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.01.2025

Fünfzehn mal Leben

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In insgesamt fünfzehn Erzählungen nimmt uns Martina Berscheid mit auf eine Lesereise zu sehr unterschiedlichen Themen. Die Geschichten sind hierbei mal kurz und mal lang, nicht immer gibt es einen Abschluss, ...

In insgesamt fünfzehn Erzählungen nimmt uns Martina Berscheid mit auf eine Lesereise zu sehr unterschiedlichen Themen. Die Geschichten sind hierbei mal kurz und mal lang, nicht immer gibt es einen Abschluss, es bleibt manches ungesagt, wie im wahren Leben auch. Ob Verrat, Eifersucht, Unsichtbarkeit in einer langen Beziehung oder Einsamkeit, die Figuren in den Kurzgeschichten sind authentisch und oft wie am Rande einer Klippe unsicher balancierend, sich fragend, wo es hingehen mag.

Ich mochte alle Stories sehr, meine Favoriten aber sind »Familienfest« und »Gwen«. Ein Familienfest: Die Kinder sind erwachsen, die Mutter bestellt alle nach Hause, etwas Wichtiges gibt es zu verkünden. Alle kommen und sind gespannt, was dies für eine Neuigkeit sein mag. Aus mehreren Perspektiven erfuhr ich dabei die Gedanken und Gefühle der Familienmitglieder. Besonders berührt hat mich dabei die Sichtweise des Vaters, der immer mehr in die Demenz abdriftet und nicht so viel mitbekommt von diesem Familienfest, das keines war. In «Gwen« gehts um Einsamkeit, aber auch um Übergriffigkeit, die daraus erwächst. Diese Erzählung war so traurig, dass es fast wehgetan hat.

Insgesamt eine schöne Mischung, die mir gut gefallen hat. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 05.10.2024

emotionale Geschichten direkt aus dem Leben

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Die einzelnen Erzählungen sind unterschiedlich lang, aber allesamt sehr intensiv und voller Emotionen. Sie handeln von alltäglichen Situationen, von unterschiedlichen Personen mit unterschiedlichen Problemen. ...

Die einzelnen Erzählungen sind unterschiedlich lang, aber allesamt sehr intensiv und voller Emotionen. Sie handeln von alltäglichen Situationen, von unterschiedlichen Personen mit unterschiedlichen Problemen. Gemeinsam haben sie, dass es Geschichten, direkt aus dem Leben sind, und man sich auch so als Leser*in sehr gut in die Situationen hineinversetzen kann. Ausführlich geschildert werden die Gedanken und Gefühle, es passiert weniger an Handlungen, es spielt sich um so mehr auf der emotionalen Ebene ab. Die Gedankengänge sind persönlich und die eine oder andere Erzählung ging direkt ins Herz. Bei manchen Erzählungen hätte ich mir gewünscht, dass sie noch ausführlicher wären, denn kaum hatte man sich hineinversetzt und eingelesen, war sie auch schon vorbei, dabei hätte es möglicherweise noch vieles zu erzählen gegeben.