Cover-Bild Kleine Schwester
Band der Reihe "detebe"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Diogenes
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 27.08.2004
  • ISBN: 9783257233902
Martina Borger, Maria Elisabeth Straub

Kleine Schwester

Es war alles so schön geplant: Die Jessens wollen dem fünfjährigen Heimkind Lotta ein neues Zuhause geben – und mit ihr endlich eine ›richtige‹ Familie werden. Doch mit dem Einzug von Lotta, Lillys »kleiner Schwester«, beginnt eine Katastrophe, die unerbittlich auf ein erschreckendes Ende zusteuert. Nur die zwölfjährige Lilly versucht im letzten Moment, die Tragödie abzuwenden…

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Veröffentlicht am 26.05.2026

erschütternd

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Spannend und erschütternd. Geschrieben aus der Sicht der 11jährigen Tochter. Die Mutter wünscht sich ein zweites Kind und nach einem Selbstmordversuch wird schließlich ein behindertes Pflegekind aufgenommen. ...

Spannend und erschütternd. Geschrieben aus der Sicht der 11jährigen Tochter. Die Mutter wünscht sich ein zweites Kind und nach einem Selbstmordversuch wird schließlich ein behindertes Pflegekind aufgenommen. Keine Nachsorge oder Betreung bzw. Unterstützung von Behörden wie Jugendamt etc findet statt und bald ist die Familie mit dem Mädchen, welches immer weiter regrediert völlig überfordert. Harn- und stuhlinkontinent mit Kotz-und Schreianfällen bringt das Kind, welches auch mit 5 noch nicht sprechen kann, die Familie ans Ende ihrer Kräfte. Der Umgang mit dem Mädchen wird aufgrund der Überforderung immer schlimmer. Schließlich schreibt die 11jährige in ihrer Not einen Brief.

Das Buch ist sehr erschütternd und es zeigt, wie die Familie leidet, vor allem aber das Pflegekind. Jedoch verhindert die manipulative Mutter, dass rechtzeitig ein anderer Weg eingeschlagen werden kann. Sie selbst greift zur Flasche, weil sie völlig überfordert ist, verhindert aber auch immer wieder Hilfe, weil sie nicht als Versagerin dastehen will. Das Buch ist sehr gut geschrieben und der letzte Satz geht so richtig unter die Haut.

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